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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2022

Nigerianische Freundschaft

Freundin bleibst du immer
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Das Cover besticht durch seine tolle Farbgebung und die fehlenden Augen sind mir sofort aufgefallen. Der Turban und auch die Ohrringe wirken so, als ob sie in Bewegung seien.
Die Autorin ist Nigerianerian ...

Das Cover besticht durch seine tolle Farbgebung und die fehlenden Augen sind mir sofort aufgefallen. Der Turban und auch die Ohrringe wirken so, als ob sie in Bewegung seien.
Die Autorin ist Nigerianerian und die Handlung spielt in der nigerianischen Stadt Lagos, der zweitgrößten Stadt Afrikas. Die Freundinnen Funmi, Enitan und Zainab haben zusammen in Zaria in den 1980er Jahren studiert und wie es so oft ist, so haben sie sich danach aus den Augen verloren, aber nun heiratet Funmis Tochter und sie treffen sich wieder. Dies ist die Rahmenhandlung einer Geschichte, die aus Rückblicken und aus Erzählungen aus der Gegenwart dieser drei so unterschiedlichen Frauen besteht. Ganz unterschiedliche Lebenswege und Leben, die uns so einen Einblick in die nigerianische Gesellschaft bieten. Leider aber manchmal auch zu abschweifend und der rote Faden ging immer wieder verloren. Eine interessante Art zu erzählen, die für mich aber etwas gewöhnungsbedürftig war. Das Glossar am Ende des Buches war für mich hilfreich und eine Bereicherung.

Veröffentlicht am 29.07.2022

Anderes erwartet

Susanna
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Bei dem Cover mit der Brooklyn Bridge denkt man sofort an New York. Dazu der Klappentext und dann beginnt man mit der Lektüre. Es startet in Basel, die Stadt wird in allen Einzelheiten beschrieben ebenso ...

Bei dem Cover mit der Brooklyn Bridge denkt man sofort an New York. Dazu der Klappentext und dann beginnt man mit der Lektüre. Es startet in Basel, die Stadt wird in allen Einzelheiten beschrieben ebenso wie ihre EinwohnerInnen, die sich einfach nicht ändern und auf ihren Traditionen bestehen. So auch die mit dem "Wilden", der auf einem Floß den Rhein runterfährt. Doch dieses Mal geschieht etwas Unglaubliches: die 5jährige Susanna verletzt den Wilden. Dann erfährt man erst einmal viel über die Lebensgeschichte ihres Vaters, dann steht ihre Mutter im Mittelpunkt und Karl Valentiny, der junge Arzt, der bei ihnen lebt. Ihm folgt man zurück in die Heimat nach Dortmund, wo er als Arzt einspringt, ohne eigene Praxis, dann aber vor der Revolution fliehen muss, erst nach Basel, später nach New York. Wohin Susanna und ihre Mutter folgen. Doch bis sie dort ankommen, ist ein Drittel des Buches um. Und das angekündigte Treffen mit Sitting Bull steht erst ganz am Ende des Romans. Der Schreibstil ist wieder einmal sehr schön, aber mir war die Geschichte dieses Mal zu abschweifend.

Veröffentlicht am 17.07.2022

Rätselhafter Tod einer Journalistin

Todesbrandung
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Emma Klar ist Privatermittlerin, arbeitet aber auch für das BKA. Ihr Freund Christoph hat eine eigene Sicherheitsfirma und so arbeiten sie gemeinsam an diesem Fall. Vor einiger Zeit hat Emma die Journalistin ...

Emma Klar ist Privatermittlerin, arbeitet aber auch für das BKA. Ihr Freund Christoph hat eine eigene Sicherheitsfirma und so arbeiten sie gemeinsam an diesem Fall. Vor einiger Zeit hat Emma die Journalistin Jana kennen und schätzen gelernt. Jetzt soll sie Selbstmord begangen haben, doch das passt nicht zu der investigativen Journalistin und so beginnt Emma zu ermitteln. Sie stößt auf eine Liste von Männern, die alle vor Kurzem gestorben sind. Doch welcher Zusammenhang besteht hier?
Der Fall blättert sich erst nach und nach auf und es tauchen immer wieder "Seitenermittlungen" auf. Auch ohne Vorkenntnisse der Reihe konnte ich den Geschehnissen gut folgen. Allerdings war mir Emma Klar manchmal etwas zu sehr "Superwoman", die überall ihre Kontakte hat und zu schnell Schlussfolgerung gezogen und Verbindungen gefunden hat. Insgesamt jedoch ein interessanter Krimi, bei dem allerdings auch das angekündigte Ostsee-Flair leider etwas zu kurz kam. Auch der Bezug zum Cover fehlte mir hier.
Gut gefallen hat mir die Sprecherin Katja Liebing mit ihrer angenehmen Stimme.

Veröffentlicht am 10.07.2022

Die rote Kiste

Beifang
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Bei diesem Buch hat das Cover meine Aufmerksamkeit sofort erregt, weil es eine typische Ansicht einer Zechensiedlung aus dem Ruhrgebiet ist, wie es sie noch immer so oder so ähnlich an vielen Stellen gibt.
Martin ...

Bei diesem Buch hat das Cover meine Aufmerksamkeit sofort erregt, weil es eine typische Ansicht einer Zechensiedlung aus dem Ruhrgebiet ist, wie es sie noch immer so oder so ähnlich an vielen Stellen gibt.
Martin Simons nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, auf eine Aufarbeitung einer Familiengeschichte, aber auch in eine Geschichte des sich wandelnden "Ruhrpotts".
Franks Elternhaus wird verkauft und er sucht sich aus dem "Gerümpel" eine Kiste aus, die einmal seinem Großvater gehört hat - und da sein Vater Fragen über die Vergangenheit immer wieder aus dem Weg gegangen hat, begibt sich Frank nun auf eine Spurensuche. In diesen Gesprächen kommt immer mehr zu Tage, erfahren wir mehr über das harte Leben in einer Zechensiedlung, auf zu engem Raum mit viel zu vielen Menschen. Eine interessante multiperspektivische Geschichte, denn jeder der Befragten hat seine eigene Idee von der Vergangenheit. Eine Familiengeschichte und eine Geschichte des Ruhrgebiets.

Veröffentlicht am 22.06.2022

Klebespaß

Wieso? Weshalb? Warum? Stickerheft - Im Wald
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Die Zeichnung von dem Eichhörnchen auf dem Cover des Buches finden wir nicht ganz so gut gelungen, aber insgesamt gibt das Cover schon einen guten Einblick auf das, was die LeserInnen hier erwartet. Vor ...

Die Zeichnung von dem Eichhörnchen auf dem Cover des Buches finden wir nicht ganz so gut gelungen, aber insgesamt gibt das Cover schon einen guten Einblick auf das, was die LeserInnen hier erwartet. Vor allem durch die kleinen aufgezeichneten Sticker. Das große Plus bei diesem Buch sind ganz eindeutig die vielen Sticker, die es immer passend zu den einzelnen Buchseiten gibt, immer mit verschiedenen Anweisungen.Für jede Doppelseite gibt es neue Sticker. Mal kann man die Sticker nach eigener Lust und Laune platzieren, mal sind kleine Aufgaben damit verbunden, so zum Beispiel in Form von kleinen Puzzleteilen. Schade ist allerdings, dass man die Sticker nur einmal verwenden kann. Das bedeutet, wenn sie einmal kleben, dann kann man sie leider nicht mehr ablösen. Darum muss vorher gut bedacht werden, was wo aufgeklebt wird. Die Themen sind kindgerecht und abwechslungsreich.