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Veröffentlicht am 16.07.2022

Ein zauberhafter Folgeband!

Inna Inseling (Bd. 2)
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Da mir der Auftaktband von „Inna Inseling“ so gut gefallen hat, habe ich mich auf die Fortsetzung sehr gefreut. Zum Glück durften beide Bände zeitgleich bei mir einziehen, sodass ich mich auf meine Rückkehr ...

Da mir der Auftaktband von „Inna Inseling“ so gut gefallen hat, habe ich mich auf die Fortsetzung sehr gefreut. Zum Glück durften beide Bände zeitgleich bei mir einziehen, sodass ich mich auf meine Rückkehr nach Muschelsande gar nicht lange gedulden musste. Sobald ich den ersten Teil beendet habe, habe ich es mir mit dem zweiten gemütlich gemacht und mich zurück auf die kleine Insel in der Nordsee geträumt.

Der Sommer neigt sich so langsam dem Ende zu und wie immer um diese Zeit, so haben alle Inselinge auf der kleinen Insel Muschelsande auch in diesem Jahr eine Menge zu tun. Die Sanddornernte hat begonnen und natürlich hilft auch das Inselingmädchen Inna eifrig dabei mit, die orangefarbenen Beeren zu pflücken, damit sie zu leckerer Marmelade oder köstlichem Saft verarbeitet werden können. Doch dieses Mal ist etwas anders als sonst: Thea, Innas Lieblingsmöwe, die sie wie immer bei der Ernte begleitet, ist krank. Inna ist sofort in großer Sorge um ihre immer schwächer werdende Freundin und möchte ihr unbedingt helfen. Leider weiß niemand Rat, noch nicht einmal ihre Oma. Auch ihre geheime (und verbotene) Freundschaft zu dem Menschenjungen Mo beschäftigt Inna sehr und als dann auch noch eine merkwürdige Frau auftaucht und Innas Opa seiner Enkelin vom Herz des Meeres erzählt, beginnen sich die Ereignisse auf einmal zu überschlagen. Wer ist diese rätselhafte Frau nur und was hat es mit dem Tagebuch auf sich, das Inna und Mo in ihrem Zimmer finden? Und dann wäre da noch das Herz des Meeres, das angeblich ganz besondere Heilkräfte besitzt, mit denen man Thea retten könnte. Ein neues Abenteuer beginnt...

Ehe ich euch berichte, ob meine Erwartungen erfüllt werden konnten, kurze Info an alle, die „Inna Inseling“ noch nicht kennen: Meinem Empfinden nach sollte es kein Problem sein, wenn man mit dem zweiten Teil in die Reihe einsteigt. Da zu Beginn alles Wissenswerte erwähnt wird und die Bücher recht abgeschlossene Geschichten erzählen, sind sie in meinen Augen gut unabhängig voneinander lesbar. Ich kann allerdings dennoch nur raten, die korrekte chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten. Die Lesefreude ist dann einfach deutlich höher.

Was mein Lesevergnügen anbelangt, kann ich nur sagen, dass ich mich eindeutig zurecht so sehr auf das Buch gefreut habe: Mich hat auch dieser Band hellauf begeistern können, mir persönlich hat er sogar noch ein bisschen gefallen als der Vorgänger. Auch das zweite Inselabenteuer von Inna Inseling wird mit viel Wärme erzählt und ist absolut bezaubernd illustriert. Ich habe mich erneut von Beginn an pudelwohl auf der kleinen Insel Muschelsande gefühlt und eine wunderbare – und leider viel zu kurze – Zeit auf ihr verbracht.

Wie im Vorgänger, so kommt auch in der Fortsetzung von den ersten Seiten an ein traumhaftes Inselfeeling auf. Mit ihren anschaulichen Beschreibungen der Kulisse zaubert uns die Autorin abermals die herrlichsten Bilder in den Kopf, sodass man richtiggehend das Gefühl hat, man befände sich selbst auf der kleinen Insel und würde im weichen Dünensand sitzen. Ich hatte beim Lesen das Brausen der Wellen im Ohr und die salzige Meeresluft in der Nase und habe die warmen Strahlen der Spätsommersonne auf der Haut spüren und den Duft von Sanddornbeeren riechen können. Zu der idyllischen Inselstimmung gesellt sich allerdings schon sehr schnell eine ordentliche Portion Spannung dazu.

Bereits im ersten Kapitel zeigt sich, dass es der armen Thea, Innas Lieblingsmöwe, ganz und gar nicht gutgeht. Was hat sie nur, wieso ist sie so schwach? Wie kann man ihr helfen? Neben dem schlechten Zustand der Möwe beschäftigt das Inselingmädchen dann noch etwas ganz anderes: Ihre heimliche Freundschaft zu dem Menschenjungen Mo. Inselinge und Menschen dürfen eigentlich nicht miteinander befreundet sein und bisher hat Inna noch niemanden von ihrem neuen Freund erzählt. Dann sorgen auch noch das Auftauchen einer rätselhaften, rothaarigen Frau sowie eine abenteuerliche Schatzsuche für jede Menge Aufregung, sodass man so richtig ins Mitfiebern gerät. Langeweile kommt da garantiert nicht auf, auch ich, als Erwachsene, habe die Geschehnisse völlig gebannt verfolgt und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Wie sich alles aufklären wird und was genau wir mit Inna und Co. alles erleben werden, werde ich euch hier aber natürlich nicht erzählen, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Inna und Mo werden jedenfalls erneut viel Mut, Stärke und Teamgeist zeigen müssen, um all die neuen Herausforderungen zu meistern, so viel sei noch gesagt.

Freundschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Entschlossenheit, die Liebe zur Natur und zum Meer – diese Themen werden wieder ganz großgeschrieben und auf eine kindgerechte Weise behandelt. Ich fand es abermals total schön mitzuerleben, wie Inna und Mo zusammenhalten, wie sie ihre Ängste überwinden und über sich selbst hinauswachsen werden. Mir ist an vielen Stellen wieder richtig warm ums Herz geworden – die Verbundenheit der beiden und ihre Tapferkeit werden einfach wundervoll dargestellt.

Neben unseren beiden Hauptfiguren dürfen wir noch auf viele weitere vertraute Gesichter treffen wie Innas aufgeweckte beste Freundin Gerda oder die Großeltern des Inselingmädchens, wir dürfen aber auch jemand Neues kennenlernen und egal ob bekannt oder neu – sämtliche Charaktere wurden wieder mit viel Liebe von der Autorin ausgearbeitet und tragen mit ihren verschiedenen Eigenschaften dazu bei, dass man lauter einzigartige Lesemomente mit dem Buch verbringt.

Für ein unvergessliches Schmökererlebnis sorgen dann natürlich auch wieder die zahlreichen durchgehend farbigen Buntstiftzeichnungen von Malin Hörl. Jeder Kapitelanfang wird von hübschen Sanddornbeerzweigen geziert und die Geschichte wird von vielen liebevoll gezeichneten und unterschiedlich großen Illustrationen begleitet, die zum Hineinträumen einladen und eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.

Vom Verlag wird die Reihe für Kinder ab 6 Jahren empfohlen und dem schließe ich mich an. Für Mädchen und Jungen ab diesem Alter bieten sich die Inna-Inseling-Geschichten perfekt zum Vorlesen an. Fürs Selberlesen würde ich die Bücher für Leser*innen ab etwa 9 Jahren empfehlen.

Die Erzählung endet abgeschlossen, lässt aber viel Spielraum für weitere Folgebände. Also ich hoffe sehr, dass die Reihe noch nicht vorbei ist, ich würde wahnsinnig gerne noch so einige weitere Abenteuer auf Muschelsande erleben.

Fazit: Mit dem zweiten Band ihrer Inna-Inseling-Reihe bescheren uns Kristina Scharmacher-Schreiber und Malin Hörl eine weitere zauberhafte Wohlfühlgeschichte, die fantasievoll, einfühlsam und lehrreich zugleich ist, an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt und die perfekte Lektüre für den Sommer ist. Mir hat es auch dieses Mal unheimlich viel Freude bereitet, Inselingmädchen Inna auf ihren spannenden Erlebnissen zu begleiten und beim Lesen in den Genuss von ganz viel tollem Inselzauber und lauter wunderschönen Illustrationen zu kommen. Über ein weiteres Wiedersehen mit Inna Inseling und Co. würde ich mich sehr freuen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.07.2022

Ein zauberhaftes und wunderschön illustriertes Inselabenteuer!

Inna Inseling
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Als ich das erste Mal von Inna Inseling hörte, war es sofort um mich geschehen. Beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick und der Klappentext klang nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack. ...

Als ich das erste Mal von Inna Inseling hörte, war es sofort um mich geschehen. Beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick und der Klappentext klang nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Für mich stand daher sehr schnell fest, dass ich Inna Inseling kennenlernen möchte und da ich, warum auch immer, die Reihe erst recht spät so wirklich registriert habe und mittlerweile auch schon eine Fortsetzung erschienen ist, habe ich kurzerhand einfach gleich beide Bände bei mir einziehen lassen.

Nirgendwo ist es so schön wie auf Muschelsande. Das findet zumindest das Inselingmädchen Inna, die gemeinsam mit ihrer Familie auf dieser kleinen Insel in der Nordsee lebt und sich zusammen mit vielen anderen Inselingen um die Menschen und Tiere kümmert. Dass kleine Wesen auf der Insel für Ordnung sorgen, muss nur unbedingt ein Geheimnis bleiben – kein Mensch darf davon erfahren! Und dass sich Inna vor diesen Riesen fürchtet, darf ebenfalls niemand wissen. Doch dann lernt sie während ihres Praktikums auf Mommsens Bauernhof den schüchternen Menschenjungen Mo kennen, der sie erstaunlicherweise sehen kann, und sie merkt mit der Zeit, dass Menschen gar nicht so schrecklich sind wie sie immer gedacht hat. Sie verliert zunehmend ihre große Furcht und freundet sich mit Mo an. Als ein gefährlicher Sturm aufzieht, ahnt Inna, dass dahinter nur die uralte Klabauterkönigin stecken kann. Diese ist gar nicht erfreut darüber, dass im Naturschutzgebiet eine riesige Hotelanlage gebaut werden soll. Gemeinsam mit Mo setzt Inna sofort alles daran, um ihre geliebte Insel zu retten. Ob es ihnen wohl gelingen wird, die wütende Klabauterkönigin zu beruhigen und wieder für Frieden und Ruhe auf Muschelsande zu sorgen?

Wie oben bereits erwähnt, ist „Inna Inseling“ bis vor kurzem völlig an mir vorbeigegangen, keine Ahnung warum. Was bin ich froh, dass ich noch auf die Reihe aufmerksam geworden bin, was wäre mir da sonst Schönes entgangen! Den ersten Band habe ich vorhin beendet und was soll ich sagen, ich bin hellauf begeistert. Auf den zweiten Teil werde ich mich auf jeden Fall heute Abend noch stürzen und ich gehe fest davon aus, dass mir auch dieser tierisch viel Freude bereiten wird.

Mich hat Kristina Scharmacher-Schreiber mit dem Auftakt ihrer „Inna Inseling“ - Serie auf ganzer Linie überzeugen können. Das Buch erzählt eine warmherzige Geschichte über viele wichtige Themen und steckt voller wertvoller Botschaften, Fantasie und Abenteuer. Es ist traumhaft illustriert und verwöhnt uns durchweg mit einem herrlichen Inselzauber.

Schon der kurze, poetische Prolog löst eine große Sehnsucht nach dem Meer und nach Freiheit in einem aus und auch der Erzählung gelingt es von Anfang an spielend leicht, in einem den unbändigen Wunsch nach Urlaub auf der Insel und meerhafter Ruhe erwachen zu lassen. Die Geschichte spielt auf der kleinen idyllischen Insel Muschelsande und Kristina Scharmacher-Schreiber versteht sich wahrlich bestens darin, in den Köpfen von uns Leser*innen das reinste Kopfkino entstehen zu lassen. Man meint beim Lesen regelrecht das Rauschen der Wellen hören, die frische Meeresbrise spüren und die salzige Seeluft riechen zu können. Mit Muschelsande hat die Autorin einen echten Wohlfühlort erschaffen, ich habe mich sofort in diese kleine Nordseeinsel verliebt und wäre nur zu gerne in das Buch hineingekrochen, weil einfach alles so wundervoll beschrieben wird.

Auch unsere Hauptprotagonistin Inna Inseling mochte ich auf Anhieb unheimlich gerne. Inna ist liebenswert, hilfsbereit, mutig und klug, man muss sie einfach gernhaben. Ich habe das kleine Inselingmädchen fest in mein Herz geschlossen, genauso wie den Menschenjungen Mo, der mir mit seiner verträumten und etwas schusseligen Art ebenfalls direkt sympathisch war.
Neben Inna und Mo dürfen wir noch viele weitere bezaubernde Charaktere kennenlernen wie beispielsweise die herzlichen Großeltern unserer Romanheldin oder die Möwe Thea und das aufgeweckte, grünhaarige Deichinselingmädchen Gerda, die beide Innas allerbeste Freundin sind und immer zu ihr halten. Auch auf ein paar Menschen dürfen wir treffen wie Mos Vater oder den Jungen Gero, der den armen Mo ziemlich fies piesackt.

Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft, der Glaube an sich selbst und das Überwinden von Ängsten, Mobbing, Naturschutz, die Liebe zum Meer – von all diesen Themen handelt das Buch, liebevoll und kindgerecht verpackt in einer abenteuerlichen Inselgeschichte. Ich fand es so toll mitzuerleben, wie Inna und Mo im Verlauf der Erzählung immer mehr an Selbstbewusstsein und Stärke gewinnen und über sich selbst hinauswachsen werden, wie sie schließlich den Mut finden, ihre Ängste zu besiegen und zusammen für das Kämpfen, das sie lieben. Gemeinsam ist man stark und kann ganz viel schaffen und erreichen – diese Message wird hier unter anderem vermittelt. Mir ist beim Lesen an vielen Stellen ganz warm ums Herz geworden und da natürlich auch die Spannung und der Humor nicht zu kurz kommen, bin ich auch ordentlich ins Mitfiebern geraten und saß des öfteren mit einem breiten Schmunzeln im Gesicht da.
Auf die genaue Handlung möchte ich dann auch gar nicht weiter eingehen. Wenn ihr gerne wissen möchtet, was wir im ersten Band alles Aufregendes mit Inna, Mo und den weiteren Figuren erleben werden, müsst ihr schon selbst zu dem Buch greifen und zwischen die Seiten abtauchen.

Von der Innengestaltung möchte ich euch aber noch unbedingt noch berichten, diese darf schließlich auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben. Malin Hörl hat die Geschichte mit vielen farbenfrohen Buntstiftzeichnungen versehen, die einfach zum Träumen schön sind und die jeweilige Stimmung im Text hervorragend einfangen. So wurden zum Beispiel für das Zuhause von Innas Großeltern sehr warme Farben verwendet, sodass eine kuschelige Gemütlichkeit entsteht; dunkle Wolken wiederum schaffen eine bedrohliche Atmosphäre und verdeutlichen die herannahende Gefahr.

Von den Bildern hätte es für meinen Geschmack gerne noch viele mehr geben können, ich bin total verliebt in den Zeichenstil von Malin Hörl.
Ganz hingerissen bin ich auch von der doppelseitigen Karte auf dem Vorsatzpapier, die die Insel Muschelsande zeigt und die lauter süße und liebevolle Details enthält.

Fazit: Ein zauberhaftes Inselabenteuer, das von Beginn an zum Wohlfühlen einlädt und rundum glücklich macht.
Kristina Scharmacher-Schreiber ist mit „Inna Inseling – Das Geheimnis der Klabauterkönigin“ ein wunderschöner Kinderroman ab 6 Jahren gelungen, der spannend, unterhaltsam und lehrreich zugleich ist, voller fantasievoller Ideen steckt und die perfekte Lektüre für den Sommer ist. Mir hat es wahnsinnig viel Vergnügen bereitet in das Buch einzutauchen und mich beim Lesen von der herzerwärmenden Geschichte, den vielen atmosphärischen Illustrationen und der Kulisse verzaubern zu lassen. Auf mein Wiedersehen mit Inna Inseling und Co. freue ich mich schon sehr! Ob Jung oder Alt – ich kann den ersten Inna-Inseling-Band nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.07.2022

Ein zauberhaftes Bilderbuch mit einer tollen Message und vielen wunderschönen Bildern.

Die magische Mondreise
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Da ich die Bilder des britischen Illustrators und Autors David Litchfield wahnsinnig gerne mag, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass im Edel Kids Books Verlag diesen Sommer ein von ihm illustriertes ...

Da ich die Bilder des britischen Illustrators und Autors David Litchfield wahnsinnig gerne mag, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass im Edel Kids Books Verlag diesen Sommer ein von ihm illustriertes Bilderbuch erscheinen wird. „Die magische Mondreise“ war natürlich ein absolutes Muss für mich.

Maus und Bär sind die allerbesten Freunde und wohnen gemeinsam in einem kleinen Haus mitten einem großen, düsteren Wald. Eines Tages hat die Maus eine tolle Idee: Sie möchte zum Mond reisen. Der Bär möchte ihr gerne dabei helfen, aber die Maus braucht seine Hilfe nicht. Sie kann das ganz alleine schaffen, sie hat doch ihren wunderbaren und perfekten Mondplan, der ihr den Weg weisen wird. Es kann also gar nichts schiefgehen. Doch als der Wald immer dunkler wird und sich Maus schließlich verwirrt, ist sie doch sehr froh darüber, als plötzlich Bär auftaucht. Gemeinsam mit ihm setzt sie ihre Reise fort und erkennt schließlich, dass man zu zweit viel mehr schaffen kann als allein.

Schon als ich das Buch damals in der Vorschau sah, war ich mir vollkommen sicher, dass ich es lieben werde. Es klang einfach so wundervoll und von dem entzückenden Cover war ich sofort ganz hin und weg.
Mir haben die äußere Gestaltung und der Klappentext zum Glück auch nicht zu viel versprochen: Ich bin total begeistert von dem, was mich zwischen den Buchdeckeln erwartet hat. Die Erzählung ist so süß und warmherzig und vermittelt eine großartige Botschaft, die Maus und der Bär sind zwei absolute Figuren zum Liebhaben und die vielen Illustrationen stecken voller niedlicher Details und sind einfach nur zum Träumen schön.

Zusammenhalt, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Vertrauen – diese Themen werden hier ganz großgeschrieben. „Die magische Mondreise“ verdeutlicht, wie wichtig es ist, gute Freunde zu haben, die immer für einen da sind und auf die man sich stets verlassen kann. Gemeinsam ist man stark und kann viel mehr schaffen und erreichen als alleine, manchmal braucht man einfach die Hilfe und Unterstützung von anderen, um an seine Ziele zu gelangen. Und wenn ein Vorhaben mal nicht so wie geplant verläuft, muss das nichts Schlechtes sein, es kann dennoch etwas Gutes und Schönes dabei herauskommen, was einen glücklich macht. Von all diesen Dingen handelt dieses Buch und wird uns auf eine liebevolle und kindgerechte Art und Weise nähergebracht.

Vom Verlag wird das Buch für Kinder ab 3 Jahren empfohlen und dem schließe ich mich an. Kinder ab diesem Jahr sollten die Handlung und deren Aussage meinem Empfinden nach verstehen können und werden garantiert jede Menge Spaß dabei haben, den Erlebnissen von Maus und Bär zu lauschen und die vielen bunten Bilder zu betrachten.

Zum Vorlesen eignet sich das Buch in meinen Augen perfekt und auch als Gutenachtgeschichte bietet es sich ideal an. Der Bildanteil ist sehr hoch, sodass es eine Menge zum Anschauen und Bestaunen gibt, Text ist insgesamt nur sehr wenig vorhanden und da dieser aus kurzen und einfach gehaltenen Sätzen besteht, lässt er sich prima vortragen. Vor allem der Spruch des Bären „Du kannst dich auf mich verlassen und ich mich auf dich, und zusammen kriegen wir das hin.“ , der wie ein Mantra sehr oft wiederholt wird, wird bei jungen Zuhörer*innen bestimmt richtig gut ankommen.

Kommen wir nun zu der Innenaufmachung, von dieser könnte ich euch nun endlos etwas vorschwärmen. Es ist natürlich immer Geschmackssache – ich jedenfalls bin ich völlig verliebt in die Illustrationen von David Litchfield. Sie fangen die Stimmung der Geschichte sowie die Gefühle der Charaktere hervorragend ein und dank den dunklen und gedeckten Farben schaffen sie eine ganz besondere Atmosphäre. Die Bilder haben teilweise schon etwas richtig Magisches an sich, besonders die Nachtbilder mit den Leuchtakzenten verströmen einen einzigartigen Zauber.

Im Anschluss an die Erzählung erwartet einen dann noch ein tolles Extra: Eine Anleitung, in der in einfachen Schritten erklärt wird, wie man ein Papierboot bastelt. Was es jedoch mit dem Papierboot auf sich hat, werde ich euch hier nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Fazit: Eine zauberhafte Geschichte über die Bedeutung von wahrer Freundschaft und darüber, dass man zusammen alles schaffen kann.
Teresa Heapy und David Litchfield haben mit „Die magische Mondreise“ ein rundum gelungenes Bilderbuch ab 3 Jahren herausgebracht, mit welchem sie Jung und Alt ein wunderbares (Vor-) Leseerlebnis bescheren. Mir hat es unheimlich viel Freude bereitet in „Die magische Mondreise“ einzutauchen und mich beim Durchschmökern von der herzerwärmenden Geschichte und den traumhaft schönen Bildern verzaubern zu lassen. Ich kann das Buch nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 06.07.2022

Spannend, mythisch, berührend und mitreißend

Milan - Das Geheimnis der Wildpferde
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Da mir meine bisherigen Werke von Ellie Mattes alias Michaela Holzinger total gut gefallen haben, war ich sofort Feuer und Flamme als ich von ihrem neuen Pferdeschmöker „Milan – Das Geheimnis der Wildpferde“ ...

Da mir meine bisherigen Werke von Ellie Mattes alias Michaela Holzinger total gut gefallen haben, war ich sofort Feuer und Flamme als ich von ihrem neuen Pferdeschmöker „Milan – Das Geheimnis der Wildpferde“ hörte. Cover und Klappentext sprachen mich direkt an – ich zögerte daher gar nicht lange und ließ das Buch bei mir einziehen.

Die 12-jährige Mia wünscht sich nichts mehr als ein eigenes Pferd. Sie liebt diese wundervollen Tiere einfach über alles und könnte Ewigkeiten auf dem Gestüt Birkenmühle verbringen, auf dem sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Ally wöchentlich Reitunterricht nimmt. Als der Gutsbesitzer Herr Carl eines Tages jemanden sucht, der sich um sein neues Pferd – ein Huzule – kümmert, zögert Mia nicht lange und bewirbt sich. Tatsächlich wird sie Glück haben und bekommt das Wildpferd Milan als Pflegepferd. Dieses aber stellt sich als ziemlich widerspenstig heraus und hält nichts von Dressur und Reitstunden in der Halle. Mia ist enttäuscht, aber aufgeben kommt für sie nicht infrage. Als sie mit Milan einen Ausritt unternimmt, zeigt sich dieser plötzlich von einer ganz anderen Seite. Draußen in der Natur werden die beiden ein echtes Team – sie verbringen daher fortan jede Menge Zeit im Wald und Mia beginnt immer besser zu verstehen, wie sich Milan fühlt und was Freiheit für ihn bedeutet.

Auf das neue Werk der österreichischen Autorin Ellie Mattes bzw. Michaela Holzinger war ich tierisch gespannt. Es klang einfach so gut und obwohl ich nie groß Kontakt zu Pferden hatte, lese ich seit meiner Kindheit wahnsinnig gerne Pferdegeschichten. Solltet ihr meine Pferdebuchleidenschaft mit mir teilen und gerade auf der Suche nach einem neuen tollen Titel aus diesem Genre sein, kann ich euch „Milan – Das Geheimnis der Wildpferde“ nur ans Herz legen!
Mir haben Cover und Klappentext zum Glück nicht zu viel versprochen: In meinen Augen hat Ellie Mattes mit „Milan“ einen rundum gelungenen Pferderoman für Leserinnen ab 10 Jahren aufs Papier gebracht, der voller Atmosphäre, Gefühl und Abenteuer steckt und ein großes Muss für alle Pferdeliebhaberinnen ist.

In die Geschichte habe ich prima hineingefunden. Der locker-leichte und bildliche Schreibstil der Autorin sagte mir mal wieder auf Anhieb zu, für mich hat er sich wie gewohnt angenehm flüssig lesen lassen, und auch die Art und Weise wie alles geschildert wird, hat bei mir punkten können. Die Story wird abwechselnd von Mia und ihrem Pflegepferd Milan erzählt, wobei Mias Anteile meinem Empfinden nach dominieren. Mir haben die ständigen Sichtwechsel echt gut gefallen, sie gestalten das Ganze so schön aufregend und mitreißend und bringen eine tolle Abwechslung mit ein. Super fand ich auch, dass man verschiedene Erzählformen gewählt hat. Während Mias Kapitel in der dritten Person geschrieben sind, hat sich die Autorin bei Milan für die Ich-Perspektive entschieden.
Aus welchem Blickwinkel ich lieber gelesen habe, könnte ich gar nicht sagen, beide haben ihren eigenen Charme und sowohl Mia als auch Milan waren absolute Sympathieträger für mich.

Mia habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist liebenswert, schüchtern und pferdeverrückt und da sie jederzeit authentisch wirkt, wird sich die empfohlene Altersgruppe garantiert prima mit ihr identifizieren können. Mir, als Erwachsene, ist es aber auch ohne Probleme geglückt, mich in unsere 12-jährige Protagonistin hineinzuversetzen und mit ihr mitzufühlen. Ihr sehnlicher Wunsch nach einem eigenen Pferd; ihr Neid und Verdruss, als ihrer besten Freundin Ally dieser Traum erfüllt wird und ihr nicht; die fiesen Kommentare von Oberzicke Semi, die sie ständig ertragen muss; ihre große Freude darüber, dass der Huzule Milan fortan ihr Pflegepferd sein darf – ich habe all das nur zu gut nachvollziehen können.

Auch die Charakterdarstellung von Wildpferd Milan ist der Autorin klasse gelungen, ich zumindest habe die Veranschaulichung von Milan als sehr realistisch empfunden und mich mühelos und ihn hineindenken können. Aus der Perspektive des Huzulen zu lesen, hat mich unheimlich fasziniert. Seine Kapitel sind einfach einzigartig und machen das Leseerlebnis wahrlich zu etwas ganz Besonderem.

Mit den Nebenfiguren hat mich Ellie Mattes ebenfalls überzeugen können. Ob Mensch oder Tier – allesamt wurden sie glaubwürdig ausgearbeitet und besitzen ihre Eigenschaften und Eigenheiten, die sie so herrlich echt erscheinen lassen. Da hätten wir zum Beispiel den sympathischen Jungen Jack, mit dem sich Mia im Verlauf des Buches anfreunden wird und den ich ganz besonders gerne mochte; den Gutsbesitzer Herr Carl (Spitzname Admiral), der ein etwas eigenwilliger Typ ist, das Herz aber am rechten Fleck trägt; und eine recht sonderbare Frau, die mitten im Wald haust.

Mit dem Stichwort Wald leite ich dann auch mal zum Setting über. Schauplätze sind unter anderem der Pferdehof Birkenmühle, wo Mia und Ally reiten, sowie der mysteriöse Klabauserwald, der an das Gestüt grenzt. Die Wald-Kulisse hat mir persönlich am besten gefallen, von dieser geheimnisvollen und magischen Stimmung, die dieser Ort verströmt, war ich vom ersten Augenblick an richtig angetan.

Was die Handlung angeht, kann ich mich in gleicher Weise nur positiv äußern. Die Geschichte enthält einfach einen perfekten Mix aus fesselnd, unterhaltsam, berührend und lehrreich. Ich war von den ersten Seiten an völlig gebannt von den Geschehnissen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Sehr spannend fand ich auch die vielen interessanten Dinge, die uns über das Huzulenvolk und ihre gleichnamige Pferderasse nähergebracht wird. Ich muss ja gestehen, dass mir die Huzulen bislang vollkommen unbekannt waren – ich habe dank „Milan“ daher viel Neues dazugelernt.
Neben den abenteuerlichen Szenen und dem Huzulen-Wissen kommen natürlich auch die Pferdemomente nicht zu kurz. Pferdefreunde werden hier auf jeden Fall ganz auf ihre Kosten kommen. Vor allem die tiefe und wunderschön beschriebene Verbindung, die zwischen Mia und Milan herrscht, wird die Herzen eines jeden Pferdefans höher schlagen lassen.

Das Ende hat mich ebenfalls komplett zufriedenstellen können. Es schließt die Erzählung stimmig ab und da keine Frage offenbleiben, gehe ich davon aus, dass es sich bei dem Buch um einen Einzelband handelt.

Fazit: Mit „Milan – Das Geheimnis der Wildpferde“ beschert uns Ellie Mattes einen wunderbaren Pferderoman, den ich jedem, der gerne in mythische und atmosphärische Pferdebücher eintaucht, nur ans Herz legen kann. Das Buch erzählt eine zauberhafte Geschichte über die außergewöhnliche innige Verbindung zwischen einem 12-jährigen Mädchen und ihrem Pferd. Es ist packend, sommerlich und herzerwärmend und steckt voller Spannung und Geheimnisse. Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 05.07.2022

Ein weiterer toller Folgeband voller Spannung und Magie!

Ruby Fairygale (Band 5) - Der verbotene Zauber
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Da ich seit dem Reihenauftakt ein großer Fan der Ruby-Fairygale-Serie bin, habe ich dem Erscheinen von Band 5 ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Ich war so gespannt, wie es wohl mit Ruby und Co. weitergehen ...

Da ich seit dem Reihenauftakt ein großer Fan der Ruby-Fairygale-Serie bin, habe ich dem Erscheinen von Band 5 ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Ich war so gespannt, wie es wohl mit Ruby und Co. weitergehen wird.

Es ist nun schon einige Wochen her, dass Noah Patch Island verlassen hat, um auf ein Internat in Kalifornien zu gehen. Ruby vermisst ihren besten Freund sehr. Ein kleiner Trost waren bis vor kurzem wenigstens noch ihre Briefe und E-Mails gewesen, die sich die beiden regelmäßig geschrieben haben, allerdings hat Ruby nun schon länger nichts mehr von Noah gehört. Warum meldet er sich nicht mehr bei ihr? Ist ihm etwas zugestoßen? Oder möchte er einfach keinen Kontakt mehr zu ihr haben? Aber in seiner letzten Nachricht hatte er ihr doch noch geschrieben, wie gerne er bei ihr auf Patch Island wäre. Irgendetwas stimmt da nicht, da ist sich Ruby sicher. Sie muss unbedingt zu ihm und der Sache auf den Grund gehen! Zusammen mit ihrem Bruder Flynn und der Fee Felicity tüftelt sie einen riskanten Plan aus...

Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich bei „Der verbotene Zauber“ um den fünften Teil der Ruby Fairygale-Serie. Solltet ihr die vier Vorgänger noch nicht kennen, kann ich euch nur raten, dies erst einmal nachzuholen ehe ihr zum fünften Band greift. Da die Bände aufeinander sehr aufeinander aufbauen, wäre es auf jeden Fall besser und sinnvoller ihre korrekte chronologischen Reihenfolge einzuhalten.

Bei mir ist es nun tatsächlich schon wieder fast ein Jahr her, dass ich den vierten Teil gelesen habe. Mir waren die Geschehnisse aber zum Glück dennoch noch recht präsent, sodass ich ohne Probleme in mein geliebtes Ruby-Fairygale-Universum zurückgefunden habe und meinen Aufenthalt darin in vollen Zügen genießen konnte. Und genossen habe ich es, oh ja! Meine – mittlerweile ausgesprochen hohen – Erwartungen konnten definitiv komplett erfüllt werden. In meinen Augen ist Kira Gembri mit „Der verbotene Zauber“ ein weiterer überzeugender Folgeband geglückt, der seinen vier Vorgängern in keinster Weise nachsteht. Ich habe auch dieses Ruby-Fairygale-Abenteuer regelrecht verschlungen und für meinen Geschmack leider viel zu schnell beendet.

Für mich hat sich das Eintauchen in die Geschichte angefühlt wie nach Hause kommen. Auf Patch Island fühle ich mich inzwischen richtig heimisch und die vielen großartigen Gestalten, die sich auf dieser kleinen irischen Insel tummeln, habe ich schon längst fest in mein Herz geschlossen, allen voran unsere Hauptprotagonistin Ruby, aus deren Sicht wieder alles in der Ich-Perspektive geschildert wird.
Mit Ruby hat Kira Gembri eine bezaubernde und ganz besondere Heldin erschaffen. Ruby ist mutig, stark, hilfsbereit und sympathisch und da ihre Empfindungen und Gedanken stets sehr einfühlsam und authentisch dargestellt werden, gelingt es einem auch als Erwachsener spielend leicht, sich in die 13-jährige mit der feuerroten Lockenmähne hineinzuversetzen.

Mit den zahlreichen Nebencharakteren hat Kira Gembri ebenfalls unvergleichbare Figuren kreiert, die man – bis auf wenige Ausnahmen – einfach sofort gernhaben muss. Ich fand es so schön, auf lauter altbekannte Gesichter zu treffen und endlich wieder Zeit mit ihnen zu verbringen. Noah, Nana, Flynn, der miesepetrige, aber herzensgute Fergus... – alle sind sie wieder mit von der Partie und verzaubern uns Leser*innen mit ihrem einmaligen Charme und ihren teils ziemlich schrulligen Eigenheiten. Auch einer Vielzahl an Fabelwesen dürfen wir selbstverständlich begegnen, diese dürfen bei einer Ruby-Fairygale-Erzählung schließlich auf gar keinen Fall fehlen. So treiben zum Beispiel ulkig reimende Kobolde ihr Unwesen auf Patch Island und auch die Fee Felicity ist erneut mit dabei. Über mein Wiedersehen mit Felicity habe ich mich ganz besonders gefreut, ihre mag ihre quirlige und liebenswerte Art unheimlich gerne.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass dieses Mal Rubys Halbbruder Flynn mehr in den Fokus rückt und wir ihn somit noch besser kennenlernen dürfen. Gemeinsam mit ihm, Ruby und Felicity werden wir uns auf eine abenteuerliche Mission begeben, mit dem Ziel, Noahs rätselhaftes Verhalten aufzuklären.

Ich kann euch versprechen: Langeweile kommt beim Lesen garantiert nicht auf. Die Handlung kann mit vielen überraschenden Wendungen und aufregenden Szenen aufwarten, sodass man ordentlich ins Mitfiebern gerät, und die lustigen Momente und phantastischen Elemente kommen selbstverständlich ebenfalls nicht zu kurz. Auch wichtige Themen und Werte wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt sind wieder Teil der Geschichte und die Liebe spielt in diesem Band ebenfalls eine ganz leichte Rolle. Der Mix aus verschiedenen Dingen ist einfach mal wieder fabelhaft gelungen. Mir hat jede Menge viel Vergnügen bereitet, unsere drei Freunde auf ihrer Reise zu begleiten, mich gemeinsam mit ihnen neuen Herausforderungen und Gefahren zu stellen und an lauter unterschiedliche Orte mitnehmen zu lassen.

Mit dem Stichwort Orte leite ich dann auch mal zum Setting über. Kira Gembri nimmt uns nicht nur nach Patch Island mit – sie entführt uns zu meiner großen Freude auch dieses Mal wieder in die Feenwelt und im Verlauf des Buches wird uns sogar noch nach Kalifornien an das Internat Greenwood verschlagen. Mir haben die Kulissenwechsel richtig gut gefallen. Sie gestalten das Ganze herrlich abwechslungsreich und schaffen eine tolle spannende Stimmung.

Das Ende ist recht abgeschlossen, lässt aber genügend Spielraum für weitere Folgebände. Also ich hoffe sehr, dass die Reihe noch nicht vorbei ist, ich würde mich nur zu gerne zusammen mit Ruby und ihren Freunden noch in viele weitere magische Abenteuer stürzen.

Und zu guter Letzt, ehe ich zu meinem Fazit komme, noch ein paar Worte zur Gestaltung des Buches. Verena Körting hat natürlich auch diesen Band mit vielen stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen und Vignetten an den Kapitelanfängen versehen, die die Atmosphäre der Geschichte ideal untermalen und das Leseerlebnis nur noch schöner machen.

Zum Cover brauche ich vermutlich gar nicht groß was sagen, oder? Also bei mir war es Liebe auf den ersten Blick, vor allem dieses dunkle Grün mag ich total gerne.

Fazit: Ein neues wunderbares Abenteuer voller Überraschungen und Magie!
Auf mein Wiedersehen mit Ruby und Co. habe ich mich eindeutig zurecht so sehr gefreut: Kira Gembri hat es mal wieder geschafft und mir ein echtes Lesehighlight und absolutes Wohlfühlbuch beschert. Auch der fünfte Band enthält eine perfekte Mischung aus Spannung, Humor, Emotionen und Fantasy und ist mit zahlreichen einzigartigen Charakteren gespickt. Ich hatte super viel Spaß beim Lesen und kann jedem nur ans Herz legen, die zauberhafte Ruby Fairygale und ihre Erlebnisse kennenzulernen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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