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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2022

hat mich geärgert

Broken Memory
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Eine Frau kommt auf einer griechischen Insel zu sich und kann sich nicht erinnern, wer sie ist. Die 4 Schriftsteller, die die Insel gemietet haben nehmen sie bei sich auf, aber einiges kommt der Frau seltsam ...

Eine Frau kommt auf einer griechischen Insel zu sich und kann sich nicht erinnern, wer sie ist. Die 4 Schriftsteller, die die Insel gemietet haben nehmen sie bei sich auf, aber einiges kommt der Frau seltsam vor.

Klingt spannend. Auch dass mal die Geschichte der Frau, dann wieder die Situation zuhause, wo der Mann, die Großeltern und die kleinen Kinder sie vermissen und sie suchen, geschildert wird gefällt mir. Der Schreibstil lies irgendwie aber keine rechte Spannung aufkommen, es gab kleine Logikfehler. Was mich aber geärgert hat war die Auflösung. Die Autorin hat ein wichtiges Thema genommen, sich aber leider falsch beraten lassen. Ich habe dazu ausführlicher geschrieben in meiner Rezension bei dem Buch mit den gelben Streifen, was ich dann aber natürlich als Spoiler kennzeichnen mußte.

Hier will ich nur sagen, dass mich das Buch auch wenn es ein anderes Ende gehabt hätte, nicht so gepackt hat.

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Veröffentlicht am 08.07.2022

nicht, was ich erhofft habe

The Stepford Wives
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Der Klappentext klang gut. Ein Paar zieht nach Stepford. Bald stellt sie fest, dass die Frauen immer wie aus dem Ei gepellt aussehen und ihre Häuser jederzeit Piccobello aufgeräumt und geputzt sind. Außerhalb ...

Der Klappentext klang gut. Ein Paar zieht nach Stepford. Bald stellt sie fest, dass die Frauen immer wie aus dem Ei gepellt aussehen und ihre Häuser jederzeit Piccobello aufgeräumt und geputzt sind. Außerhalb der Hausarbeit scheinen die Frauen keinerlei Interessen und Hobbys zu haben. Die Männer gehen jeden Abend in den Männer Club. Langsam kommt ihr jedoch ein schrecklicher Verdacht.

Das klingt für mich zunächst erstmal spannend. Erstaunlicherweise stellt sich das recht kurze Büchlein (155 Seiten) als sehr langatmig heraus. So rechte Spannung will nicht aufkommen. Und das einzige, was wirklich spannend ist, wird nicht aufgelöst am Schluß, was ich als sehr unbefriedigend empfinde. Die Grundidee gefällt mir gut, daher auch die Sterne, aber man hätte viel mehr daraus machen können.

Daher keine Leseempfehlung. Das Buch ist wohl auch schon 2x verfilmt worden. Vielleicht sind die besser.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

guter Einblick

We are Anonymous
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Von Anonymos hat man schonmal ab und zu was gehört. Grade in letzter Zeit gehen Gerüchte um, sie würden in Rußland PCs lahmlegen oder sich dort in Regierungs PCs hacken. Also hat mich dies Buch neugierig ...

Von Anonymos hat man schonmal ab und zu was gehört. Grade in letzter Zeit gehen Gerüchte um, sie würden in Rußland PCs lahmlegen oder sich dort in Regierungs PCs hacken. Also hat mich dies Buch neugierig gemacht. Leider zeigt es nur die Entwicklung bis 2011, da es 2012 veröffentlicht wurde.
Anfangs habe ich mich als PC-Laie etwas schwer getan mit diversen Fachbegriffen und habe nicht viel verstanden. Aber ab dem Protest gegen Scientology ging es dann. Ich befürchte, dass ich aber auch alles schnell wieder vergessen werde, da das netzt für mich eine überwiegend fremde Welt ist und ich schon froh bin, hier halbwegs klar zu kommen.
Was ich gelernt habe ist, dass in den Anfängen viel rassistische und sexistische Witze auf einer Internetseite waren, deren Besucher anonym waren. Auch spielte man für Lacher anderen grobe Streiche oder Mobbte Leute, stellte sie bloß und prangerte an. Irgendwann entwickelte sich daraus eine Protestbewegung gegen Scientology. Es kam zu den Masken und es gab dann zwei Gruppen, die ursprünglichen Nutzer dieser einen Internetseite und die, die protestierten. Später gab es immer weitere Untergruppen, die sich für verschiedene Dinge zusammenschlossen, z.B. gegen Drogenkartelle in Mexico, oder man unterstützte Wikileads. Bezeichnend ist, dass es keinen Anführer oder feste Gruppen gibt. Hauptziel ist, das das Netzt uneingeschränkt genutzt werden darf ohne Zensur o.ä. und auf der anderen Seite, dass man Lacher bekommt.
Fazit : ein interessantes, gut recherchiertes Buch, dass einen Einblick und eine Übersicht über die Anonymousszene gibt. Wenn man Ahnung von PCs hat, kann man sicherlich mehr damit anfangen als ich.

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Veröffentlicht am 02.03.2022

nicht so gut

Totenklang
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Heiner Himmel, arbeitslos und wohnhaft in einem geliehenen Bauwagen, trifft unter einer Brücke einen alten obdachlosen Zirkusclown. Tags drauf ist dieser tot und Heiner wird verdächtigt. Kurz drauf findet ...

Heiner Himmel, arbeitslos und wohnhaft in einem geliehenen Bauwagen, trifft unter einer Brücke einen alten obdachlosen Zirkusclown. Tags drauf ist dieser tot und Heiner wird verdächtigt. Kurz drauf findet er einen Job als Helfer für ein Bestattungsinstitut, in dem seltsame Dinge vorzugehen scheinen.

Das Buch wird aus Heiners Sicht erzählt, wobei es sich bei gefühlten 90 % um innere Monologe handelt und nur 10% Schilderungen, was um ihn rum geschieht und was er oder andere tun oder sagen. Vielleicht habe ich lange nichts mehr aus der Ich-Perspektive gelesen, aber ich habe mich anfangs damit etwas schwer getan, vor allem, weil ich Heiners Gedankengänge und Lebensbetrachtungen nicht wirklich interessant fand. Er war mir den größten teil des Buches über unsympathisch.

Auch die Handlung fand ich nicht so überzeugend. Es war nicht richtig spannend, und die Sachen, die spannend hätten sein können (wie ist der Alte umgekommen, nutzt der Polizist seine Machtposition wegen des alten Grolls aus, warum hätte er den 2. Job im Nachbarort besser nicht annehmen sollen (so wie es angedeutet wurde), welche Konsequenzen hat das leere Grab etc) werden einfach nicht weitergeführt, sondern diese handlungsstränge verlaufen irgendwie ins Leere. Das Finale ist dann recht abstrus ohne Erklärung bzgl. des Warums. Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Daher gibt es mehr als 2 Punkte. Die Schwächen sind eher inhaltlich. Wer mag, kann es lesen, aber mir hat es nicht so gut gefallen.

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Veröffentlicht am 21.12.2021

nicht so gut

Der Schatten des Windes
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Auch wenn ich mich hier bei all den begeisterten Lesern des Buches oute : also mir hat es nicht so gut gefallen. Natürlich ist es gut geschrieben und es hat Stellenweise auch Spaß gemacht zu Lesen, aber ...

Auch wenn ich mich hier bei all den begeisterten Lesern des Buches oute : also mir hat es nicht so gut gefallen. Natürlich ist es gut geschrieben und es hat Stellenweise auch Spaß gemacht zu Lesen, aber ich fand es nicht wirklich spannend. Erst ungefähr ab Seite 350 hat es mich gepackt und ich habe es flott zuende gelesen. Und wenn ich erst paar hundert Seiten lesen muß, bevor ich es spannend finde, hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Es ist ohne Frage ein gutes Buch und alles andere als Zeitverschwendung (aber wann ist ein Buch das schon ?), aber mein Geschmack war es nicht. Nur die geheimnisvolle Figur des Obdachlosen und späteren Mitarbeiters in der Buchhandlung hat mir gut gefallen.

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