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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2022

Ein Erbe, das für Unfrieden sorgt

Ein Besuch im Sommer
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Nikki liebt ihr Leben auf dem Land, denn sie genießt die Zeit mit den Pferden und die Ruhe auf dem großen Pferdehof. Doch als ihr Vater überraschend stirbt, wird ihr Leben unruhig, was nicht zuletzt daran ...

Nikki liebt ihr Leben auf dem Land, denn sie genießt die Zeit mit den Pferden und die Ruhe auf dem großen Pferdehof. Doch als ihr Vater überraschend stirbt, wird ihr Leben unruhig, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie durch das Testament von einem Halbbruder erfährt, von dem sie noch nie etwas gehört hatte. Die Annäherung der beiden Geschwister verläuft sehr holprig und nicht gerade freundlich, obwohl doch deren Anwälte ihr Bestes geben, um eine gute Lösung zu finden...

Åsa Hellberg hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil, der dafür sorgt, dass sie Seiten nur so dahinfliegen. Als Kulisse wurde die wunderschöne Landschaft Schwedens gewählt, was für idyllische Urlaubsträume beim Leser sorgt. Die Handlung liest sich im Klappentext eher einfach, ist aber doch von einer Tiefe, dass sie den Leser zum Nachdenken bringt und die Lektüre zu mehr als nur einem einfachen Sommerroman macht.

Mir hat der Roman gut gefallen und ich habe ihn sehr gern gelesen. Leider konnte er mich nicht so sehr fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte, trotzdem hatte ich einige schöne Lesestunden und meine Sehnsucht nach einem Urlaub in Schweden ist weiter gewachsen.

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Veröffentlicht am 11.07.2022

Die Geschichte vom Löwen, der nicht schlafen konnte

Arlo kann nicht schlafen
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Arlo ist so müde, doch er kann einfach nicht einschlafen. Das restliche Löwenrudel schläft friedlich, doch ihm war das Gras zu stoppelig, die Wüste zu still, in der Nacht zu kalt und seine Familie zu zappelig. ...

Arlo ist so müde, doch er kann einfach nicht einschlafen. Das restliche Löwenrudel schläft friedlich, doch ihm war das Gras zu stoppelig, die Wüste zu still, in der Nacht zu kalt und seine Familie zu zappelig. Erst als er die Eule trifft und sie ihm ihr Einschlaflied vorsingt, gelingt es ihm, sich ins Land der Träume zu begeben. Als er dann am nächsten Morgen vor Freude die Eule weckt, gelingt es auch ihm, sie in den Schlaf zu singen.

Catherine Rayner hat mit diesem Bilderbuch eine einzigartige und sehr besondere Geschichte über das Einschlafen geschaffen. Gerade die Illustrationen sind wunderschön. Aber auch die Geschichte, die doch eher kurz ist, schafft es, Kinder zur Ruhe kommen zu lassen.

Ich mag das Buch sehr gerne, denn die besonderen Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Leider ist meine Tochter da nicht ganz meiner Meinung, denn sie findet die Bilder zu künstlerisch und würde sie sich etwas kindgerechter wünschen.

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Veröffentlicht am 08.07.2022

Stell dir mal vor...!

Was wäre, wenn ...?
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Was wäre, wenn es zu viel Platz gäbe? Oder aber zu wenig? Was wäre, wenn du dich verlaufen würdest? Was wäre, wenn du deinen Geburtstag verschlafen würdest?

Diese und viele weitere Fragen stellt die Autorin ...

Was wäre, wenn es zu viel Platz gäbe? Oder aber zu wenig? Was wäre, wenn du dich verlaufen würdest? Was wäre, wenn du deinen Geburtstag verschlafen würdest?

Diese und viele weitere Fragen stellt die Autorin Renata Liwska den Lesern ihres Bilderbuches. Die Illustrationen zu den einzelnen Fragen, erläutern diese teilweise und regen die Phantasie der Kinder noch weiter an.

Meine beiden Kinder finden das Buch sehr gut. Denn die Fragen stimmen teils nachdenklich, teils brachten sie uns aber auch zum Lachen. Auf jeden Fall bringen sie uns aber zu den unterschiedlichsten Gesprächen, sodass wir schon viele Stunden mit dem Buch verbracht haben. Auch die Tiere auf den einzelnen Illustrationen fanden wir zuckersüß und mochten das Buch deshalb noch mehr.

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Veröffentlicht am 07.07.2022

I AM A FEMINIST

Falling in love was not the plan
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Eliza ist sich sicher, es endlich geschafft zu haben und im nächsten Schuljahr die Chefredakteurin der Schülerzeitung "Bugle" zu sein. Denn erstens arbeitet sie seit sie auf der Highschool ist, darauf ...

Eliza ist sich sicher, es endlich geschafft zu haben und im nächsten Schuljahr die Chefredakteurin der Schülerzeitung "Bugle" zu sein. Denn erstens arbeitet sie seit sie auf der Highschool ist, darauf hin und verbringt viel Zeit in der Redaktion, und zweitens gibt es keinen Gegenkandidaten. Zumindest bis vor kurzem gab es ihn noch nicht... Doch dann stellt sich überraschenderweise noch der Neuling Len zur Wahl - und gewinnt! Eliza ist so enttäuscht und wütend, dass sie, ohne groß darüber nachzudenken, ein Manifest auf einem der Redaktionscomputer verfasst, das eigentlich nie an die Öffentlichkeit gelangen soll. Aber schon am nächsten Morgen ist er online und Eliza und ihr Feminismus sind das Hauptgesprächsthema der Schule, woraufhin der Schulleiter Dr. Guinn beschließt, Eliza und Len müssen das restliche Schuljahr gemeinsam Berichte verfassen, um sich näherkennenzulernen...

Michelle Quach hat einen wunderbar zu lesenden Schreibstil. Die Sprache ist modern, beinhaltet aber durchaus immer wieder Fremdwörter. Die Kulisse einer Highschool passt sehr gut zur Handlung. Die Protagonistin Eliza macht es dem Leser nicht unbedingt leicht, sie sofort zu mögen, denn sie ist auf ihre ganz eigene Art sympathisch, vertritt aber manchmal Meinungen, die zwar verständlich, aber nicht Mainstream sind. Len dagegen ist von Anfang an sympathisch und macht immer einen liebenswürdigen Eindruck.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, auch wenn ich mich auf etwas leichtere Kost eingestellt hatte, wie sie dann letztendlich war. Denn das Feminismus-Thema erweist sich doch mehr im Mittelpunkt als erwartet, ebenso die Konflikte, die Eliza mit sich, aber auch ihren Mitschülern und Len austrägt.

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Veröffentlicht am 05.07.2022

Mit viel Gefühl über das Thema Tod sprechen

Ein Garten für uns
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Das kleine Mädchen geht immer mit drei älteren Frauen in den Garten. Gemeinsam säen, gießen und pflegen sie die Pflanzen, dann ernten sie und machen viele Menschen mit ihrer Ernte glücklich. Im Herbst ...

Das kleine Mädchen geht immer mit drei älteren Frauen in den Garten. Gemeinsam säen, gießen und pflegen sie die Pflanzen, dann ernten sie und machen viele Menschen mit ihrer Ernte glücklich. Im Herbst dann verpacken sie die Samen, die sie ernten konnten, in Tütchen, damit auch im nächsten Jahr wieder alles grünt und blüht. Doch dann fehlt eine der drei älteren Damen und die Samen erinnern das kleine Mädchen immer wieder an sie.

Zoë Tucker hat eine sehr poetische Sprache für diese Geschichte gewählt, die das Thema Tod nicht direkt anspricht, aber dennoch präsent macht.

Julianna Swaney hat einen wunderbaren Zeichenstil, mit dem sie das Kinderbuch illustriert hat. Die Figuren sind sehr liebevoll dargestellt und auch die Pflanzen und die Umgebung sind zauberhaft.

Meine fünfjährige Tochter liebt dieses Kinderbuch, denn es ist so wunderschön. Allerdings hat sie sich anfangs mit dem Verständnis des Textes schwergetan, denn da die Autorin vieles nicht direkt anspricht, sondern umschreibt, mussten wir viel darüber sprechen. Trotzdem bin ich als Mutter begeistert von der Geschichte, die so einfühlsam über das Leben und den Tod erzählt.

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