Das rund 100 Seiten umfassende Kinderbuch ist in 6 Kapitel unterteilt. Diese sind somit nicht allzu lang und eignen sich auch hervorragend als abendliche Vorlese-Geschichten. Da das Buch von Schulerlebnissen ...
Das rund 100 Seiten umfassende Kinderbuch ist in 6 Kapitel unterteilt. Diese sind somit nicht allzu lang und eignen sich auch hervorragend als abendliche Vorlese-Geschichten. Da das Buch von Schulerlebnissen erzählt, ist es, wie die Altersempfehlung mit 6 Jahren verdeutlicht, perfekt für Schulanfänger. Aber auch Vorschul- und ältere Grundschulkinder werden hier ihren Spass haben.
Die Namen sind Programm und es passt alles zusammen: die Tiere, ihre dargestellten Eigenschaften, ihre Namen und ihre jeweiligen Erlebnisse. Die Geschichten behandeln dabei auch wichtige Themen wie Familienvielfalt, Mobbing und Anderssein. Dies wird aber auf eine lockere und leichte Art mit Witz und Humor rübergebracht.
Es hat sehr viel Spass gemacht, dieses Buch zu lesen und die Bilder anzuschauen. Wir haben sehr viel aus dem Geschichten mitgenommen.
Fazit: Ein tolles, motivierendes und aussagekräftiges Kinderbuch mit sehr gelungenen Illustrationen. Absolute Vorlese-/Leseempfehlung!
Auf insgesamt 14 Kapiteln erlebt man mit Grimm und Möhrchen wieder tolle Geschichten rund ums ganze Jahr. Angefangen im Januar geht es über Karneval, Ostern, und Sommerspaß mit Urlaubsreise bis zur Ernte ...
Auf insgesamt 14 Kapiteln erlebt man mit Grimm und Möhrchen wieder tolle Geschichten rund ums ganze Jahr. Angefangen im Januar geht es über Karneval, Ostern, und Sommerspaß mit Urlaubsreise bis zur Ernte im Herbst und endet mit Weihnachten.
Die Bilder sind wieder allerliebst und auf fast jeder Doppelseite kann das Kind ein textbegleitendes Bild betrachten. Gern hätten es für ein Vorlesebuch noch mehr Bilder sein können.
"Wann genau ist ›irgendwann‹? Vielleicht übergestern? Oder vorvormorgen? Oder Samstag in acht Tagen?" (Zesel, S.49)
Der Text ist leicht verständlich und die Wortspiele und lustigen Wortbildungen (wie zum Beispiel Filzstiftspitzenkitzeln, pickepackevoll und gemüsegrün) haben uns wieder sehr gut gefallen. Selbst als Erwachsene:r muss man über die vielen Ideen und Wünsche vom Zesel ständig schmunzeln und bei dieser herzlichen Freundschaft zwischen Grimm und Möhrchen wird es einem suppenwarm im Bauch.
Einige Figuren aus dem ersten Buch wie die freiwillige Feline mit ihrer gesamten Feuerwehrtruppe sowie der Nachbar Rudi sind auch wieder von der Partie.
Fazit: Ebenso wie Teil 1 ist dies wieder ein sehr gelungenes (Vorlese-)Buch mit vielen tollen Erlebnissen vom Buchhändler Grimm und seinem kleinen Zesel Möhrchen. Klare Leseempfehlung von mir!
"So sind Familie" ist ein 128 Seiten umfassendes Vorlesebuch mit insgesamt 14 Geschichten über sehr unterschiedliche Familien. Wir haben das Buch abends als Gute-Nacht-Geschichten gelesen und dabei jeweils ...
"So sind Familie" ist ein 128 Seiten umfassendes Vorlesebuch mit insgesamt 14 Geschichten über sehr unterschiedliche Familien. Wir haben das Buch abends als Gute-Nacht-Geschichten gelesen und dabei jeweils 1-2 Erzählungen je Abend geschafft. Zu Beginn jeder Geschichte gibt es ein beschriftetes Bild mit allen zur Familie zugehörigen Mitglieder und auch zwischendurch sind immer mal wieder ein paar Bilder zu finden. Der Textanteil überwiegt hier jedoch deutlich.
In dem Buch wird schön und anschaulich die Diversität der Familienformen dargestellt: Mama und Papa, getrennte Eltern, 2 Mamas oder 2 Papas, Alleinerziehende, kleine und grosse Familien, Familien mit ausländischen Wurzel, etc. Auch werden Behinderungen und Beeinträchtigungen wie zum Beispiel ein Rollstuhl, Hörgerät, Beinprothese oder Gipsbein als etwas Alltägliches dargestellt, ohne in der Geschichte darauf nochmal einzugehen. Man entdeckt es nur auf den Bildern und dies gibt ebenso einen schönen Anreiz, um darüber mit dem Kind zu reden.
Fazit: Ein schönes Vorlesebuch über meist alltägliche Geschichten der verschiedenen Familien. Mit dem Carlsen Verlag kann man eigentlich nichts falsch machen. Klare Vor-/Leseempfehlung von uns!
Mein Kind hat gerade die erste Klasse beendet und da er ein großer Fan der Paw Patrol ist, hat er sich sogleich das Buch geschnappt und komplett allein (vor)gelesen. Und das nicht nur einmal, sondern gleich ...
Mein Kind hat gerade die erste Klasse beendet und da er ein großer Fan der Paw Patrol ist, hat er sich sogleich das Buch geschnappt und komplett allein (vor)gelesen. Und das nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals.
Das Buch eignet sich hervorragend für Erstleser:innen. Jede Seite besteht aus einem großen Bild und nur ein bis drei Sätzen Text. Die Bilder erzählen selbst schon sehr gut die Geschichte. Durch den wenigen Textanteil wird das Kind zum Selbstlesen motiviert und ermutigt.
Das Buch beinhaltet auf 60 Seiten zwei verschiedene Geschichten, eine Doppelseite mit einem kleinen Wörter-Rätsel sowie anschließend die dazugehörigen Lösungen. Das Rätsel ist jedoch sehr leicht. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Übersicht am Buchanfang, wer alles in dem Buch vorkommt und wie die englischen Namen ausgesprochen werden.
Fazit: Tolles und motivierendes Erstleserbuch für Kinder im Alter von ca. 5-7 Jahre. Dafür vergeben ich gern 5 Sterne.
Die 18-jährige Izumi findet zufällig heraus, wer ihr Vater ist. Sie erfährt, dass ihre Mutter, eine japanischstämmige Amerikanerin der dritten Generation, während ihres Studiums eine Beziehung zum japanischen ...
Die 18-jährige Izumi findet zufällig heraus, wer ihr Vater ist. Sie erfährt, dass ihre Mutter, eine japanischstämmige Amerikanerin der dritten Generation, während ihres Studiums eine Beziehung zum japanischen Kronprinz führte. Nun ist Izumi also wahrhaftig eine Prinzessin und reist nach Tokio, um ihren Vater, die kaiserliche Familie und die japanischen Gegebenheiten kennenzulernen. Ein junger Leibwächter namens Akio steht ihr dabei zur Seite, der zwar umwerfend aussieht, jedoch zunächst dauerschlechtgelaunt und unnahbar erscheint.
Die Geschichte wird in der Ich-Form von Izumi erzählt. Die lockere Schreibweise sprüht nur so vor jugendlichem Charme, ist zugleich witzig aber auch einfühlsam. Diese Jugendsprache macht auch deutlich, dass das Buch ab 13 Jahre empfohlen wird. Nach oben kann es keine Altersbegrenzung geben, denn obwohl ich schon lange erwachsen bin, hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen.
Der Text beginnt nicht nur mit einem Zeitungsartikel, sondern er wird an mehreren Stellen mit Presseartikeln einer japanischen Boulevardzeitung ergänzt, wodurch man erfährt, wie die japanischen Medien bestimmte Ereignisse sehen und wie sie auf die neue Prinzessin reagieren. Das fand ich ausgesprochen interessant.
»Kennst du das Gefühl, dass du nirgends richtig hingehörst? So als würdest du aus zwei nicht zusammenpassenden Hälften bestehen? Hier war ich nie amerikanisch genug, aber dort bin ich nicht japanisch genug.«
Izumis Wunsch, mehr über ihre Herkunft und ihren Vater zu erfahren, ist voll und ganz nachvollziehbar. Man fühlt auch immer wieder ihre Zerrissenheit, sich weder in Amerika noch in Japan gänzlich dazugehörig zu fühlen.
»Ich bin und bleibe nämlich eine Banane. Außen gelb – innen weiß. Dabei hasse ich diesen Vergleich eigentlich«
Schön war es, einen kleinen Einblick in die japanischen Gegebenheiten zu bekommen. Zum Beispiel wird nicht mit den Fingern auf Menschen und Dinge gezeigt. Ein kleines süßes Highlight sind auch die kurzen Gedichte, die im letzten Buchdrittel hin und her geschrieben werden, welche wirklich allerliebst sind.
Wer darüber hinwegsehen kann, dass vielleicht nicht alles an der Geschichte authentisch ist, dem wird das Buch wie mir sehr gut gefallen. Auf jeden Fall liest es sich ungemein schnell weg.
Fazit: Ein bisschen liest es sich wie ein modernes Märchen. Aber es ist eine liebenswerte Story und ich hatte viel Spaß mit Izumi. Das Buch kann als in sich abgeschlossen gelesen werden, aber es folgt bald noch ein zweiter Teil, den ich auf jeden Fall auch lesen möchte.