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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2018

Thriller mit Ecken und Kanten, jedoch mit zu viel Slang

Der Todesmeister
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Er ist der Meister des Todes. Er mordet unentdeckt. Doch dann begeht sein Gehilfe einen Fehler und lässt sich beim entsorgen einer Leiche zuschauen...

Viktor Puppe ist versetzt worden und stößt zu bereits ...

Er ist der Meister des Todes. Er mordet unentdeckt. Doch dann begeht sein Gehilfe einen Fehler und lässt sich beim entsorgen einer Leiche zuschauen...

Viktor Puppe ist versetzt worden und stößt zu bereits zwei erfahrenen Polizisten hinzu, soll ermitteln im Mord der Senatorennichte.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Wenn man von den Dialogen absieht. Ein solcher Slang in Richtung Jugendsprache gehend ist mir zwischen gehobenen Polizeibeamten noch nicht untergekommen. Von der Senatorennichte liest man Wörter, die wohl weder richtiges Denglisch noch Jugendsprache sind. Einfach zu viel des Guten.

Es dauert sehr lange, bis diese Dialoge akzeptiert werden können und den Lesefluss nicht weiter stören.
Ein bisschen Berlinerisch an der Richtigen Stelle stört hingegen gar nicht.

Die Geschichte entwickelt sich aus einer Mischung aus vorhersehbaren Szenen und interessanten Wendungen. Mit Charakteren, die an Sturköpfigkeit ihren Vorgesetzten gegenüber kaum zu überbieten sind. Fraglich, ob das in der Realität so möglich wäre. Aber da es zur Story passt, ist es vollkommen in Ordnung.

Spannung baut sich gerade im letzten Drittel auf, so dass ein turbulentes Ende naht.


Insgesamt ein Thriller mit Ecken und Kanten, der definitiv mit der richtigen Sprache mehr hätte rausreißen können. So bewerte ich mit 3 bis 3,5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.06.2017

Etwa 2/3 Mittelmäßig, aber mit grandiosem Ende

Das Paket
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Emma Stein, Psychaterin, wurde in ihrem Hotelzimmer vergewaltigt und seitdem ist nichts mehr, wie es war. Sie traut sich nicht mehr vor die Tür und sieht hinter allen Geräuschen Gefahren. Im Haus fühlt ...

Emma Stein, Psychaterin, wurde in ihrem Hotelzimmer vergewaltigt und seitdem ist nichts mehr, wie es war. Sie traut sich nicht mehr vor die Tür und sieht hinter allen Geräuschen Gefahren. Im Haus fühlt sie sich sicher, bis eines Tages der Postbote das Paket vorbeibringt...

Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und lässt es zu, dass der Leser seine Umgebung ausblendet.

Doch die ersten 2/3 empfand ich als langatmig und hoffte immer wieder, dass Fitzek doch nun endlich zum Punkt kommen würde. Als die Handlung dann endlich ihren Lauf nahm, wurde ich gefesselt und konnte das Buch nicht mehr beiseite legen. Das Ende war einfach grandios! Überhaupt nicht vorhersehbar.

Insgesamt also ein Buch mit zwei Gesichtern. So vergebe ich 3,5 bis 4 Sterne und vielleicht traue ich mich nochmal an einen Fitzek, der hoffentlich dann vollkommen überzeugt.


Veröffentlicht am 01.02.2026

Ersten 60 % Top, danach fast nur noch Romance

To Cage a Wild Bird
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Endlich mal wieder eine Dystopie! Es geht wie so meist direkt um Leben und Tod. Etwas zwischen gibt es nicht. Die Welt von Raven is unterteilt in verschiedene Sektoren und sie im untersten Sektor hat es ...

Endlich mal wieder eine Dystopie! Es geht wie so meist direkt um Leben und Tod. Etwas zwischen gibt es nicht. Die Welt von Raven is unterteilt in verschiedene Sektoren und sie im untersten Sektor hat es am schwersten. Kaum Nahrungsmittel, die Eltern wurden ins Gefängnis gebracht. Dort wurde jetzt auch ihr Bruder hingebracht. Es ist sein sicherer Tod. Menschen aus anderen Sektoren zahlen dafür, die Gefangenen auf der Jagd zu erschießen. Ein Prozess wie wir ihn kennen gibt es nicht. Raven soll ihm und einer weiteren Person beim Ausbruch helfen. Das ist noch niemanden gelungen...

Der Schreibstil zieht den Leser sofort in seinen Bann. Es ist kaum möglich das Buch zur Seite zu legen. Raven und ihre Mitmenschen kennenzulernen und vor allem die Entwicklung von Raven zu beobachten ist wirklich toll. Zumindest die ersten 60 %. Ja, es steht auf dem Buch "Enemies-to-lovers" und ja, ich weiß auch, dass ich nicht sonderlich gerne Bücher lese in denen ich die Hauptcharaktere ständig anfeuern muss. Es gibt jedoch verschiedene Stufen von anstrengender Romance. Ein bisschen Anfeuern gehört dazu. Doch, wenn ich die letzten 40 % gefühlt nur noch überfliege, weil sie nicht mehr voneinander ablassen können, dann ist mein realer Partner irgendwann genervt von mir, obwohl ich doch lese.

So hat mich das Buch leider nach 60 % überhaupt nicht mehr überzeugt. Zu viel Romance. Es war auch wirklich nicht notwendig. Ich bewerte mit 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Starke Anlaufschwierigkeiten

The Things Gods Break – Schattenverführt
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Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe. Unabhängiges Lesen der Bände ist schwierig bis unmöglich.

Lyra ist im Tartaros gelandet. Um sie herum all die Titanen. Die Titanen dürfen, wenn ...

Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe. Unabhängiges Lesen der Bände ist schwierig bis unmöglich.

Lyra ist im Tartaros gelandet. Um sie herum all die Titanen. Die Titanen dürfen, wenn es nach den Gottheiten geht, auf gar keinen Fall befreit werden. Doch der Tartaros scheint dem Untergang geweiht. Wie soll das gehen?

Der Schreibstil ist locker leicht zu lesen und knüpft recht nahtlos an Band 1 an, sowohl inhaltlich als auch literarisch. Gleichzeitig ist es so clever eingewoben, dass ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass mehr als ein Jahr in der Realität zwischen Band 1 und Band 2 vergangen ist. Es gab immer wieder die notwendigen Denkansöße und Erinnerungen. Jedoch nie störend.

Leider hat es recht lange gedauert bis mich das Buch wieder wirklich fesseln konnte. Am Anfang ging es gefühlt immer um identische Dinge und nicht wirklich voran. Ungefähr das letzte Drittel habe ich dann inhaliert. Doch so lange musste ich erstmal durchhalten.

Insgesamt somit ein mittelmäßiges Buch mit sehr starken Anlaufschwierigkeiten. Ich bewerte mit 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Etwas anderes erwartet

Einfach geil Backen
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Erwartet hatte ich klassische Rezepte, ggf. vielleicht ein bisschen anders interpretiert. Ich backe viel, sowohl Brot, als auch Brötchen und Kuchen. Erhalten habe ich eher wenige Brot und Brötchen Rezepte, ...

Erwartet hatte ich klassische Rezepte, ggf. vielleicht ein bisschen anders interpretiert. Ich backe viel, sowohl Brot, als auch Brötchen und Kuchen. Erhalten habe ich eher wenige Brot und Brötchen Rezepte, sondern viele Dinge, die eher für einen Geburtstag etwas sind. Ob dann das Wassermelonen Toast wirklich schnell und einfach gebacken ist, keine Ahnung. Gut aussehen tut es auf dem Bild.

Ich selber habe das "Bäuerinnen" Brot ausprobiert, ohne Brotgewürz, da das hier im Haushalt leider nicht so gut ankommt. Da dieses Buch auch für Anfänger geeignet sein soll, finde ich es immer schwierig, den Sauerteigansatz nicht detailiert zu erklären, sondern nur auf die Herstellung des ersten Sauerteigs zu verweisen. Die Krume kann ich am Ende nicht bewerten, die hatte leider eher eine Nahtod Erfahrung im Ofen. Ohne Krume schmeckte das Brot dann am Ende nach sehr wenig. Scheinbar ist das Brotgewürz hier ein essentieller Bestandteil.

Gefallen hat mir die Art und Weise, wie in das Buch eingeleitet wird und mit welchen schönen Vergleichen Techniken beschrieben werden.

Insgesamt habe ich etwas anderes erwartet und bewerte daher mit 3 von 5 Sternen.

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