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Veröffentlicht am 01.10.2022

Schade, schon zu Ende

Wintermeer und Bernsteinherzen
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Und wieder schafft es Tanja Janz, dass ich dieses Buch, diese Geschichte immer weiter lesen möchte. Vom ersten Moment an habe ich mich mit diesem Buch wohlgefühlt. Wobei ich im Prolog bittere Tränen geweint ...

Und wieder schafft es Tanja Janz, dass ich dieses Buch, diese Geschichte immer weiter lesen möchte. Vom ersten Moment an habe ich mich mit diesem Buch wohlgefühlt. Wobei ich im Prolog bittere Tränen geweint habe, die Geschichte von Susanne hat mich doch sehr mitgenommen. Fast bis zum Ende war unklar, was Susanne mit der Geschichte zu tun hat.
Ab Kapitel 1 ging es hauptsächlich um Finja, die in Hamburg wohnt und eine Naturheilpraxis betreibt. Kurz vor Weihnachten hat sie aber wenig Patienten und somit kaum Einkünfte, dafür eine Mieterhöhung, eine kaputte Waschmaschine.. real life. Kurzerhand bricht Finja nach St. Peter Ording auf um als Maklerin ein besonderes Haus zu finden.

Tanja Janz schafft es immer mich in einen Kurzurlaub zu entführen, ich kenne den Ort gut und finde es toll wenn ich weiß, wo die Szene gerade spielt, z. B. der Böhler Leuchtturm, Westerhever Leuchtturm, Gosch, die Seebrücke, Salzwiesen, Dünentherme und noch vieles mehr.
Man merkt, wie einsam sich Finja in Hamburg gefühlt hat und wie sie mit offenen Armen in St. Peter Ording aufgenommen wird.
Die Mitmenschen sind alle sehr sympathisch und authentisch, die Handlung ist bildlich, locker und flüssig beschrieben, ich glaube, auch wenn man den Ort nicht kennt, kann man sich alles gut vorstellen.
Außerdem bekommt die Liebe genau die passende Menge an Aufmerksamkeit.
Auch wenn ich gerne weiterlesen würde, ist die Geschichte genau richtig geendet, alles ist abgerundet, aber trotzdem fällt mir der Abschied aus St. Peter Ording wie immer schwer ❤️
Vielen lieben Dank an Tanja Janz und lovelybooks, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

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Veröffentlicht am 24.09.2022

Starke Frau

Die Wolkenstürmerin
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Welch starke Frau ist bitte Marlene Lilienthal, Verlust der eigenen Eltern, die Firma steht kurz vor dem Ruin und dann lernt sie einen Mann kennen, doch auch diese Liebesbeziehung wird auf eine Harte Probe ...

Welch starke Frau ist bitte Marlene Lilienthal, Verlust der eigenen Eltern, die Firma steht kurz vor dem Ruin und dann lernt sie einen Mann kennen, doch auch diese Liebesbeziehung wird auf eine Harte Probe gestellt.
Aber Marlene kämpft, für die Firma, die bis zum 2.Weltkrieg Flugzeuge hergestellt hat, sie kämpft für die Familie und vor allem für die Liebe.
Der Leser erfährt wie schwer es Mitte/Ende der fünfziger Jahre noch für eine Frau ist anerkannt zu werden, dann noch in einer Führungspositionen und man erfährt einiges über die ehemalige DDR. Für mich immer noch unbegreiflich, was sich abgespielt hat.
Die Autorin hat mich sofort mit ihrem Schreibstil eingefangen und obwohl ich zwischendurch eine Lesepause hatte, konnte ich sofort wieder in die Geschichte eintauchen.
Ich fand es auch sehr gut, dass die Kapitel immer mit dem jeweiligen Datum versehen sind, somit kann man sich gut orientieren.
Alles in allem hatte ich viel Freude "die Wolkenstürmerin" zu lesen und möchte mich bei Vorablesen bedanken, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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Veröffentlicht am 08.08.2022

Hab ich gerne gelesen

Weil ich dich nicht vergessen kann
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In Begleitung einer Leserunde bei lesejury durfte ich das Buch "Weil ich dich nicht vergessen kann" von Corinne Michaels lesen.
Der Klappentext und das Cover hatten mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. ...


In Begleitung einer Leserunde bei lesejury durfte ich das Buch "Weil ich dich nicht vergessen kann" von Corinne Michaels lesen.
Der Klappentext und das Cover hatten mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Hier einmal der Text:
✰♡ ✰♡ ✰♡
Connor, der Jüngste der vier Arrowood-Brüder, trifft am Abend, bevor er sein Elternhaus verlässt, um zum Militär zu gehen, auf eine schöne Unbekannte. Die beiden verbringen eine wunderbare Nacht miteinander. Am nächsten Morgen nehmen sie Abschied voneinander - ohne auch nur den Namen des anderen zu kennen.

Als Connor acht Jahre später in seine Heimat zurückkehrt, begegnet er der Frau, die er nie vergessen konnte, wieder. Ellie ist inzwischen verheiratet und hat eine Tochter. Waren all sein Hoffen und Sehnen umsonst? Dann jedoch bemerkt Connor, dass Ellie in einer gewalttätigen Ehe feststeckt. Und nichts kann ihn daran hindern, die Frau, die er liebt, vor allem Unheil zu bewahren ...
✰♡ ✰♡ ✰♡

Im ersten Teil geht es viel um die gewaltsame Ehe, Corinne Michaels hat es sehr gut geschafft die Emotionen spüren zu lassen, ich war so entsetzt, was Kevin mit Elli angestellt hat wie sehr er sie seelisch und körperlich verletzt hat und die arme 7jährige Tochter Hadley, die viel zu viel mitbekommen hat. Dann war da noch Connors Vergangenheit, auch er hat viel mitgemacht, seine Mutter ist früh an Krebs gestorben, das hat seinen Vater gebrochen. Er hat zu viel getrunken und seine 4 Söhne verprügelt.
Ich will nicht spoilern, nur so viel, die Emotionen änderten sich im Laufe des Buches. Es gab Hoffnung, Zuversicht, Freude und vor allem wunderschöne Liebe und die ganze Zeit wurde ich mitgerissen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Und wer den Klappentext aufmerksam gelesen hat, hat festgestellt dass Connor 3 Brüder hat, die auch kurz vorkommen, aber nicht so kurz dass man sie vergisst, sondern, dass man sich Gedanken macht, wie geht die Geschichte von denen weiter? Dank der bekannten Suchmaschine weiß ich, dass im Januar 2023 Teil zwei erscheint, mit der Geschichte eines Bruders! Da mir dieses Buch sehr gut gefallen hat, werde ich das nächste auf jeden Fall auch lesen!

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Veröffentlicht am 01.08.2022

Sehr emotional

Findelmädchen
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"Findelmädchen" ist nach "Trümmermädchen" der zweite Nachkriegsroman von Lilly Bernstein. Wie auch im ersten Teil, war ich tief berührt von der Erzählung, die Autorin schaffte es wieder mich so mitzunehmen, ...

"Findelmädchen" ist nach "Trümmermädchen" der zweite Nachkriegsroman von Lilly Bernstein. Wie auch im ersten Teil, war ich tief berührt von der Erzählung, die Autorin schaffte es wieder mich so mitzunehmen, dass ich die Emotionen stark gefühlt habe.
Hauptsächlich geht es um die 15 jährige Helga, die nach 10 Jahren mit ihrem Bruder Jürgen von Frankreich nach Deutschland/Köln reist, da nun dort ihr lange verschollener Vater auf sie wartet. Er wohnt mit der sehr unsympathischen Tante Meta und dem Hausmädchen Fanny im Elternhaus von seiner verschollenen Frau, der Schwester von Tante Meta. Jürgen beginnt bei Ford zu arbeiten, eigentlich würde Helga gerne das Gymnasium besuchen, aber der Vater ist ganz und gar nicht einverstanden und schickt Helga auf die Haushaltsschule. Die arme Helga, unglücklich und dann noch mit zwei linken Händen gerät sie in ein Missgeschick nach dem anderen. Nach einiger Zeit steht ein Praktikum an, die Mädchen werden in Familien untergebracht, nur Helga kommt ins Waisenhaus und was die dort erlebt, war echt schlimm. Ich hab so sehr um die kleine Bärbel geweint, ein Mischlingskind, entstanden durch Prostitution. Das schlimme ist, dass alles, was in dem Buch passiert ist Wahrheit sein könnte, dass es solche zuständige tatsächlich gab, sehr erschreckend. Genauso wie die Rechte eines fast Erwachsenen Mädchen... Gut, dass sich die Zeiten geändert haben.
Zwischendurch kamen Tagebucheintragungen der Mutter, wie sie das Kriegsende und die erste Zeit nach dem Krieg im Bunker mit den Kindern erlebt hat. Es war gut zu erkennen, welches die Hauptgeschichte ist und was das Tagebuch ist. Es warf teilweise noch Fragen auf, was genau geschah, aber alle Fragen wurden bis zum Schluss beantwortet.
Vielen lieben Dank an Ullstein, dass ich dieses mitreißende Buch lesen durfte. Und an alle, die es noch lesen möchten: legt euch Taschentücher bereit!!!

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Sehr gut gelungen

Die verschwundene Schwester
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Eigentlich wollte ich vor der nächsten Leserunde, die gestern gestartet ist, nur mal kurz in "Die verlorene Schwester" von Lucinda Riley reinlesen, aber da ich krank bin hatte ich Zeit das komplette Buch ...

Eigentlich wollte ich vor der nächsten Leserunde, die gestern gestartet ist, nur mal kurz in "Die verlorene Schwester" von Lucinda Riley reinlesen, aber da ich krank bin hatte ich Zeit das komplette Buch zu lesen 🥰
Auch dieses Buch ist in mehreren Zeitzonen geschrieben und hat mich wieder absolut in den Bann gezogen.
In der Vergangenheit geht es vorallem um Nuala die im irischen Unabhängigkeitskrieg Mitglied des Cumann na mBan ist. Alle Emotionen, Angst, Hass, Hoffnung.. sind sehr gut zu spüren. Ich konnte sehr gut nachvollziehen was die Menschen mitgemacht haben.
Es geht in diesem Band aber nicht nur nach Irland, auch nach Norwegen, New York, Toronto, Australien und natürlich nach Genf. In diesem Buch sind viele tolle Orte, teilweise nur kurz angerissen.
Hauptsächlich geht es natürlich um die Suche der verschwundene Schwester, diese Suche entwickelt sich als reine Schnitzeljagd mit Irrungen und Wirrungen,jede der Schwestern beteiligt sich und hafft Nummer 7 zu finden.
Für mich ist das Buch gelungen, ich konnte allem gut folgen, ich hab mich richtig mitreißen lassen.
Jetzt heißt es abwarten, bis die Geschichte von Pa Salt erscheint. Leider ist Lucinda Riley verstorben und ihr Sohn Harry Whittaker trägt das Vermächtnis dieses Buch zu beenden.

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