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Veröffentlicht am 26.06.2023

Lerne Dich selbst zu lieben

Sieben Männer später
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In diesem Buch lernen wir die 29 jährige Esther und ihre Freundinnen kennen. Esther steckt so kurz vor ihrem 30. Geburtstag in einer Art Lebenskrise , da sie keine ernsthafte Beziehung hat, als sie beim ...

In diesem Buch lernen wir die 29 jährige Esther und ihre Freundinnen kennen. Esther steckt so kurz vor ihrem 30. Geburtstag in einer Art Lebenskrise , da sie keine ernsthafte Beziehung hat, als sie beim gemeinsamen Betrinken mit Ihren Freundinnen auf eine ältere Ausgabe einer Frauenzeitschrift stösst, die in einem Artikel beschreibt, dass eine Frau sieben Bezeihungen geführt haben muss, bevor sie den richtigen Partner findet.

Da Esther sieben Ex Freunde hat und der Meinung ist, dass diese genau in das Raster passen, welches die Zeitschrift vorgibt, macht sie sich auf die Suche nach diesen Männern um heraus zu finden ob ihre grosse Liebe dabei ist.

Angekündigt als die witzigste Liebesgeschichte des Jahres, hat mich das ganze sehr neugierig gemacht.

Aber die Geschichte konnte mich nicht wirklich abholen.

Im einzelnen hängt das mit mehreren Faktoren zusammen.

Zum einen war mir der Schreibstil einfach zu flapsig, fast vulgär, es wurde mir zuviel geflucht und ich hatte dadurch das Gefühl, dass die Protagonisten eher Teenager, denn erwachsene Frauen sind.

Keine der Freundinnen war mir in irgendeiner Weise sympathisch oder das handeln nachvollziehbar.

Weiter wurde zwar versucht auch ernste Themen unterzubringen, wie zum Beispiel toxische Beziehungen, manuipulative Beziehungen, psychische Probleme, Seitensprung und anderes, diese Themen wurden aber leider nur oberflächlich angerissen und teilweise ganz übergangen.

Bei vielen Beschreibungen habe ich mich beim Lesen geekelt, wie zum Beispiel Übergeben in einem Auto, das Wochen später noch nach Stilton Käse riecht, oder immer wieder die überlaufende kaputte Toilette, die überhaupt nichts zum Fortgang der Geschicht beigetragen hat, wenn wenigstens einer der Ex Freunde Installateur gewesen wäre, hätte ich es ja verstanden, dass die Toilette quasi eine Hauptrolle bekommt, aber so war es für mich nicht nachvollziehbar.

Auch die Beschreibung des Lieblingspub der Freundinnen in seiner vollen Versifftheit, hat mich eher dazu gebracht, dass ich mir gerne die Hände gewaschen hätte, denn dass es dadurch ein gemütlicher Treffpunkt geschildert wurde.

Mein größter Kritikpunkt jedoch ist der permanente Alkoholkonsum in diesem Buch. Die Lösung um jemanden zu trösten war grundsätzlich sich bereits ab vormittags zu betrinken. Das Studiendarlehen von Esther ging im ersten Semester für Alkohol drauf mit dem sie sich neue Freunde erkaufen wollte, da sie sich an der Uni neu erfinden wollte.

Denn sie hatte von sich als Schülerin, wie wir später im Buch erfahren, ein komplett anderes Selbstbild, als sie von anderen gesehen wurde.

Damit wird eine starke Sucht dermassen verharmlost, dass es fast fahrlässig ist und das geht in meinen Augen nicht.

Da die Idee sich mit Aufarbeitung der alten Beziehungen auf dem Weg zu mehr Selbstliebe zu begeben an sich ganz gut ist und auch die Einschübe über die Vergangenheit witzig integriert waren und manche überraschende Wendung ergaben, vergebe ich noch wohlwollend 2 Sterne.

Aber das Buch wird mir nicht weiter im Gedächtnis bleiben und im Nachhinein ärgere ich mich auf den Klappentext reingefallen zu sein.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Wenn Du an die Macht der Sterne glaubst

Dein Schicksal in den Sternen
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Laut Klappentext habe ich einen leichten Liebesroman erwartet, in dem eine 44 jähige Protagonistin mit Hilfe der Sterne auf der Suche nach dem einen Richtigen, ihrem wahren Seelenverwandten, ist.

Meine ...

Laut Klappentext habe ich einen leichten Liebesroman erwartet, in dem eine 44 jähige Protagonistin mit Hilfe der Sterne auf der Suche nach dem einen Richtigen, ihrem wahren Seelenverwandten, ist.

Meine Erwartungen waren hoch, denn es hatte von der Idee für mich etwas erfrischendes, vor allem weil es mal nicht die junge hippe Protgonistin war und weiterhin sollte es autobiographische Bezüge zur Autorin haben.

Was ich bekommen habe, kann ich irgendwie nicht richtig in Worte fassen, aber ich versuche es.

Natasha, von ihrer Familie und Freunden Tash genannt, geschieden, mit zwei Kindern im Teenageralter, nach einer Privatinsolvenz als Maklerin tätig, bekommt zu ihrem 44 Geburtstag eine Stunde bei einer angesagten Astrologin in L.A. geschenkt. Diese erzählt ihr so manches über ihr Leben und sagt ihr auch wann ihr Seelenverwandter geboren wurde. Und zwar am 2. November 1968 in Paris.

Das Buch ist entsprechend der Tierkreiszeichen in zwölf Kapitel aufgeteilt und jedes Kapitel beginnt auch mit Informationen zur Astrologie.

Ansonsten ist der einzige für mich erkennbare rote Faden, dass es diesen nicht gibt.

Tash ist eine unreife Protagonistin und ich musste seitenweise lesen, wei sie sich mit Philippe , dem Mann nach der Scheidung und an dem besagten Tag geboren, nächtelang mit Alkohol und Zigaretten betäubt hat.

Auch der Tod des Vaters spielt eine grosse Rolle und auch hier empfand ich, dass die Protagonistin nicht wirklich altersgerecht handelt.

Ich habe selbst meine beiden Eltern in ähnlichem Alter verloren und weiss, wie man sich dabei fühlt, aber so wie Tash, habe ich mich sicherlich nicht aufgeführt.

Als sie dann noch für ihre Suche eigens einen Instagram Account führt, bei dem jeder bei der Suche und auch der Reise nach Paris folgen konnte, verstand ich den Ausspruch ihrer Tochter sehr wohl: Mama du bist peinlich.

Denn dieses Verhalten hätte ich eher bei einer jegendlichen Protagonistin erwartet.

Mich hat das Lesen, aufgrund der sprunghaften Wechsel der Themen und der mir unsympathischen Protagonistin, einfach nur ermüdet.

Mehrfach war ich versucht, das Buch abzubrechen, habe aber immer ( bis zum Schluss ) auf Besserung gehofft.

Leider konnte mich die Geschichte in keinster Weise mitnehmen oder gar überzeugen.

Schade um die verschwendete Zeit.

Aufgrund der sehr schönen Aufmachung des Covers vergebe ich wohlwollend 2 Sterne.


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Veröffentlicht am 19.11.2022

Manchmal kommt es anders als man denkt

Kopenhagen mon amour
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In diesem Buch begleiten wir die Französin Brune, die aufgrund eines Kinderwunsches mit Ihrer Freundin nach Kopenhagen aufbricht, um dort eine Kinderwunschklinik aufzusuchen.
Da es sich um ein Thema handelt, ...

In diesem Buch begleiten wir die Französin Brune, die aufgrund eines Kinderwunsches mit Ihrer Freundin nach Kopenhagen aufbricht, um dort eine Kinderwunschklinik aufzusuchen.
Da es sich um ein Thema handelt, dass sicherlich viele Frauen betrifft, hat mich das Buch interessiert.
Aber was soll ich sagen :
Ich habe mich in letzter Zeit noch nie so gequält beim Lesen eines Buches. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und auch die Leseprobe fand ich ansprechend, aber das Buch selbst, hat mich total enttäuscht. In der Schule hätte wahrscheinlich drunter gestanden: Thema verfehlt, denn das Buch hatte quasi nichts mit dem Klappentext gemein. Es konnte meine von dort aus geschürten Erwartungen nicht erfüllen. Ich konnte beim Lesen nicht dran bleiben und habe zwischendurch immer wieder andere Bücher gelesen.
Den Schreibstil empfand ich als holprig und der Humor im Buch erinnerte mich an Slapstick.
Ich will das Buch nicht komplett zerreissen, aber meinen Geschmack hat es leider überhaupt nicht getroffen und ich ärgere mich einfach über die vertane Zeit.

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Veröffentlicht am 07.09.2022

Deutsch Deutsche Liebesgeschichte.

Grenzgängerin aus Liebe
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In dieser Geschichte begleiten wir die junge Sophie aus Weimar auf ihrem Lebensweg von Anfang der siebziger Jahre bis in die heutige Zeit. Aufgrund des Klappentextes hatte ich hohe Erwartungen an das Buch,  ...

In dieser Geschichte begleiten wir die junge Sophie aus Weimar auf ihrem Lebensweg von Anfang der siebziger Jahre bis in die heutige Zeit. Aufgrund des Klappentextes hatte ich hohe Erwartungen an das Buch,  denn bei Besuchen in der DDR als Kind (meine Großmutter mütterlicherseits ist direkt nach dem Krieg in den Westen geflohen,  hatte aber noch Verwandte drüben), konnte ich ein gewissen Eindruck von der Mentalität der Menschen in der DDR bekommen. Leider hatte ich das Gefühl,  dass es der Autorin mehr darum ging eine reisserische Geschichte zu schreiben als eine authentische Lebensgeschichte zu erzählen.  Wie sie selbst im Nachwort schreibt, hat sie die Figur aus zwei Geschichten verflochten und dann auch noch Figuren hinzu erfunden,  weil eine Lebensgeschichte ihr wohl nicht dramatisch genug war. Damit hat es in meinen Augen an Authentizität verloren. Denn das Thema,  wie geht ein autokratischer Staat mit seinen Bürgern um, die nicht so spuren wie gewünscht,  hätte sehr viel Potential gehabt.Auch wurde mir die Protagonistin doch sehr eindimensional dargestellt, leicht dümmlich, reduziert auf Äußerlichkeiten und immer darauf bedacht von den Männern in ihrem Leben verwöhnt zu werden.Das hat sie mir nicht gerade sympathischer gemacht. Ich hatte mich für das Hörbuch entschieden,  doch die Stimme der Sprecherin empfand ich als sehr anstrengend,  gerade auch wenn sie versucht hat, durch Stimme verstellen,  die verschiedenen Figuren zu imitieren. Vor allem bei den männlichen Figuren mit Dialekt ist ihr das in meinen Augen in keinster Weise gelungen. Deshalb bin ich nach gut 2/3 des Hörbuches aufs eBook umgestiegen und habe lieber selbst gelesen. 
Schade dass so ein wichtiges Thema der deutsch-deutschen Geschichte so benutzt wird um einen "Bestseller " zu schreiben,  denn dass war laut Nachwort die Intention der Autorin. Damit entwertet sie meiner Ansicht nach das, was die Menschen in der DDR erdulden mussten. Denn gerade der Umgang mit ausreisewilligen Bürgern aus der DDR mit all ihren zu erleidenden Repressionen, Gängelungen und Bespitzelungen hätte einen angemessenen Rahmen verdient, da es auch heute immer noch vielen Menschen nicht bewusst ist, da es oft tot geschwiegen wird.
Aus diesem Grund bin ich sehr enttäuscht von dem Buch,  dass mich leider überhaupt nicht abholen konnte.

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Wenn Nachbarn zu Wahlverwandten werden

Tür an Tür
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In dieser Geschichte begleiten wir Kurt. Er ist Anfang 30 und Single, da er schwul ist, sich zwar geoutet hat, aber es nicht auslebt.

Er zieht in seine erste eigene Wohnung und wir lernen nach und nach ...

In dieser Geschichte begleiten wir Kurt. Er ist Anfang 30 und Single, da er schwul ist, sich zwar geoutet hat, aber es nicht auslebt.

Er zieht in seine erste eigene Wohnung und wir lernen nach und nach alle Bewohner des hellhörigen Hauses mit all ihren Macken und liebenswerten Eigenschaften kennen.

Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich.

Ich hatte manchmal das Gefühl, dass zusammenhanglos das Thema gewchselt wird und dabei sehr viele Themen gestreift werden, es jedoch bei keinem so richtig in die Tiefe geht.

Auch wirkt es dadurch etwas überfrachtet, weil es einfach zuviel abdecken will, beginnend von Fremdenhass, Politik, Terrorismus, Diskriminierung und so weiter.

Das hat mich in meinem Lesefluss immer wieder gehemmt, denn durch die vielen offenen Fäden, die vom Autor gesponnen wurden, hat keiner mich so richtig packen können, dass ich beim Lesen dabei bleiben konnte.

Teilweise war mir auch die Sprache der Figuren zu derb, da kam einfach zu oft irgendwas mit f* vor.

Auch das sehr offene Ende ergibt für mich keinen wirklichen Sinn.

Aufgrund des Klappentextes hatte ich wahrscheinlich eine andere Erwartungshaltung an das Buch und das ich vorher kein Buch des Autors kannte war ich auch nicht auf den ungwöhnlichen Schreibstil vorbereitet.

Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich abholen, aber ich denke das Buch wird seine Leserschaft finden, denn bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden.

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