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Veröffentlicht am 13.06.2018

Lust auf Gelato & Amore? Dann darf dieser Sommerroman nicht im Koffer fehlen

Ein Sommer wie Limoneneis
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Gelato & Amore an der Amalfiküste

Was ihr seht bekommt ihr auch!

Das Cover war es, was mich als erstes angesprochen hat. Man sieht „Sommer“ und denkt an Glühwürmchen, Sonnenuntergänge, leckere Pasta ...

Gelato & Amore an der Amalfiküste

Was ihr seht bekommt ihr auch!

Das Cover war es, was mich als erstes angesprochen hat. Man sieht „Sommer“ und denkt an Glühwürmchen, Sonnenuntergänge, leckere Pasta mit Wein und den Geruch von Zitronen, mit einem Hauch von Meeresbrise.

Die Geschichte beginnt, als Marco von seiner Frau, mit den gemeinsamen Kindern, sitzen gelassen wird. In einem Brief teilt sie ihm mit, sie wäre jetzt für 14 Tage weg und möchte auch die Scheidung. Solange möge er sich bitte um die Kinder kümmern, wie sie es all die Jahre gemacht hat, um ihn stets den Rücken freizuhalten.

Als Marco kurz darauf, wegen einem Burnout zusammenklappt, nimmt er dies als Anlass in seine Heimat Italien zu reisen.
An der Amalfiküste betreibt seine Familie, seit Generationen schon, eine Zitronenplantage. Nur Marco kam es nicht in den Sinn diese Tradition fortzusetzen. Er studierte in Deutschland und wurde zum Workaholic in seinem Beruf als Immobilienanwalt. Jetzt, nach seinem Zusammenbruch jedoch, verspürt er ein Bedürfnis wieder einmal nach seinem Vater zu schauen.

…und was er vorfindet, ist nicht nur seinen kranken Vater, sondern auch seine Jugendliebe Lisabetta.

Bedeutet das neue Probleme oder schafft Marco es aus seiner Lage etwas Positives zu ziehen?

Für mich war diese Geschichte eine schöne und kurzweilige Sommergeschichte.

Wir lernen Marco, was mir übrigens gut gefiel, dass ein Mann mal die Hauptrolle in einem Frauenroman spielt, abwechselnd aus seiner Vergangenheit und in der Gegenwart, kennen.

Der Schreibstil leicht und sehr flüssig zu lesen, sodass man flink über die Zeilen huschen kann.

Auch wenn die Geschichte nichts Neues bietet und man es in ähnlicher Form schon oft gelesen hat, war es für mich eine nette Unterhaltung. Und wer hätte es gedacht, dass die Autorin auf den letzten 30 Seiten tatsächlich nochmal den Spannungsbogen hochfährt? Dies alles bedeutet für mich... gute 3 Sterne.

Jetzt Lust auf Gelato & Amore? Dann darf dieses Sommerbuch nicht im Koffer fehlen.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Das Ende belohnt, für den doch vor sich hinplätschernden Mittelteil

Was in unseren Sternen steht
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Niemand weiß, was in unseren Sternen steht…

…und würden wir es überhaupt wissen wollen?

Darum geht es in dieser Geschichte…

Jess, Mutter des 10jährigen William, alleinerziehend, schlägt sich wacker ...


Niemand weiß, was in unseren Sternen steht…

…und würden wir es überhaupt wissen wollen?

Darum geht es in dieser Geschichte…

Jess, Mutter des 10jährigen William, alleinerziehend, schlägt sich wacker durchs Leben. Als sie nach der Geburt von William Adam verlassen hat, ahnte sie noch nicht, dass sie eines Tages das Gefühl hat, William braucht auch einen Vater. Ihre Mutter, die an einer unaufhaltsamen, tödlichen Krankheit leidet, zeigt ihr den Weg, Adam doch nochmal aufzusuchen und ihm die Chance zu geben, William besser kennenzulernen.

So machen die zwei sich auf nach Frankreich, um dort die Sommerferien zu verbringen, wo Adam sich seinen Traum erfüllt hat und ein idyllisch, gelegenes Hotel in der Dordogne leitet.

Kaum angekommen, merkt Jess schnell, dass Adam sich verändert hat und ihre Gefühle fangen an Achterbahn zu fahren. Auch Adam ist nach einigen Startschwierigkeiten, mit seinem Sohn, wieder ganz Gentleman, wäre da nicht dieses klitzekleine Geheimnis, dass Jess sehr bedrückt und auch der wahre Grund ist, warum sie Adam aufgesucht hat.

Ich fand den Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Man kam auch sehr gut in die Geschichte rein, dennoch, war ich etwas enttäuscht. Das lag daran, dass die Geschichte mal mehr, mal weniger vor sich hinplätscherte. Nach weit über der Hälfte ging für mich dann die eigentliche Geschichte, die ich auch vom Klappentext her vermutete und erhofft hatte, erst los.

Auch, wenn das Ende wirklich schön war, sogar noch eine Überraschung parat hielt und ich einen Kloß im Hals hatte, hat mich der Mittelteil zu sehr gelangweilt, sodass ich leider Abzüge machen musste.

Ich kann dieses Buch allen denen empfehlen, die Schicksalsromane lieben und die ein wenig geduldig sind. Am Ende wird man dafür dann belohnt.

Veröffentlicht am 23.06.2017

Ländliches Sommerset vs. Metropole London

Frag nicht nach Sonnenschein
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Frag nicht nach Sonnenschein…oder Ländliches Sommerset trifft auf Metropole London!

Jetzt weiß ich, warum alle so verrückt sind, wenn Sophie Kinsella ein neues Buch heraus bringt. Es ist dieser unverkennbare ...

Frag nicht nach Sonnenschein…oder Ländliches Sommerset trifft auf Metropole London!

Jetzt weiß ich, warum alle so verrückt sind, wenn Sophie Kinsella ein neues Buch heraus bringt. Es ist dieser unverkennbare Schreibstil. So lustig, wenn sie ihre Protagonistin sprechen lässt und deren Gedanken mit einbringt. Diese Gedanken sind so urkomisch, sodass man oft schmunzeln muss.

Es dauerte aber ein bisschen, bis diese Geschichte so richtig für mich losging.

Es geht um Katie Brenner, die aus dem ländlichen Sommerset kommt. Nichts wünscht sie sich mehr als in die Großstadt zu gehen. So beginnt dann die Geschichte, als ihr Traum war wird. Sie hat einen Job direkt in der Metropole London ergattert. Doch das Leben dort ist kein Zuckerschlecken. Nicht zuletzt wegen ihrer Chefin Demeter, die sie zum Beispiel dazu verdonnerte deren Ansatz nachzufärben. Dann ihre kleine, viel zu teure Wohnung, mit den komischen Mitbewohnern. Der viel zu lange und stressige Weg zur Arbeit und Alex, der aber wiederum richtig toll ist, sich dann aber noch als Chef von ihrer Chefin entpuppt und wäre das nicht alles schon schlimm genug, wird sie auch schon wieder gefeuert.

Nun steht sie da und muss zurück ins langweilige, ländliche Sommerset. Heimlich aber, als hätte sie sich nur eine Auszeit genommen, um den Eltern bei ihrer genialen Idee auf der Farm einen Glampingplatz zu errichten, kommt sie zurück. Niemals darf irgendwer erfahren, dass sie gescheitert ist.
Aber plötzlich tauchen ausgerechnet Demeter und Alex dort auf. Was wollen die bloß da und fliegt jetzt alles auf?

Wie zu Anfang erwähnt, dauerte es mir ein bisschen zu lange, bis die Geschichte für mich an Spannung zugenommen hat und ich dann nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Für mich hätte es, mit 100 Seiten weniger, durchaus schon perfekt sein können.

Dies war mein erstes Sophie Kinsella Buch und ich finde diese Art auch ganz toll, wenn Katie z.B. sich unterhält und ihre Gedanken sprechen lässt. Aus diesem Grund würde ich gerne auch noch andere Bücher der Autorin lesen.

Fazit:
Ein schönes, lustiges Sommerbuch, mit ein paar Längen!

Veröffentlicht am 17.05.2026

Anfangs stark, ab der Mitte enttäuschend

Guilty Pleasure
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich liebe Trash-TV, ja leider. 🤣 Genau deshalb greife ich immer wieder gern zu Geschichten rund um Reality-Formate. In der Vergangenheit wurde ich damit allerdings ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich liebe Trash-TV, ja leider. 🤣 Genau deshalb greife ich immer wieder gern zu Geschichten rund um Reality-Formate. In der Vergangenheit wurde ich damit allerdings häufiger enttäuscht, weil vieles zu oberflächlich oder langweilig war. Umso gespannter war ich, ob Guilty Pleasure mich endlich mal überraschen kann.

🧠 Meine Meinung:

Der Einstieg war für mich erst einmal okay. Ich hatte zwar noch nicht direkt von allen Figuren ein klares Bild im Kopf, konnte der Handlung aber trotzdem gut folgen. Dabei hat vor allem das Personenglossar in der Innenklappe geholfen, das mit den Polaroids wirklich kreativ gestaltet war.
Besonders neugierig gemacht hat mich zu Beginn die Frage, was sich in Zoes Rucksack befindet. Dieses Rätsel war zwar relativ schnell geklärt, dafür öffneten sich danach direkt wieder viele neue Fragen, wodurch die Spannung nie wirklich verloren ging.
Was dieses Buch für mich so besonders gemacht hat, es arbeitet unglaublich viel mit Andeutungen. Vieles wird nie komplett ausgesprochen oder detailliert beschrieben und genau das macht die Geschichte so grausam. Der Horror entsteht oft im eigenen Kopf. Teilweise haben mir meine eigenen Vorstellungen mehr Angst gemacht als das, was tatsächlich auf den Seiten stand. Trotzdem ist das Buch brutal und verstörend, nur eben auf eine eher psychologische Art. Genau das fand ich gleichzeitig genial und unangenehm faszinierend. Die Triggerwarnung hat hier definitiv ihre Berechtigung.
Was ich dem Buch außerdem hoch anrechne, endlich mal eine Reality-Story, die anders ist. Viele Bücher mit ähnlichem Thema konnten mich bisher nicht überzeugen, hier war ich dagegen auf eine verstörende Weise komplett gefesselt. Besonders die wechselnden Perspektiven haben dazu beigetragen. Manche Szenen werden zeitversetzt erzählt, wodurch man als Leser immer wieder neue Puzzleteile bekommt und bereits Gelesenes plötzlich anders einordnet. Dadurch war das Buch zwar komplexer, aber auch unglaublich spannend. Spoiler: Die Ernüchterung kommt eher als mir lieb ist. Zunächst einmal hat mir aber das Miträtseln richtig Spaß gemacht. Vor allem dieses eine Polaroid mit dem durchgestrichenen Namen und der unkenntlichen Berufsbezeichnung hat meine Aufmerksamkeit die ganze Zeit gehalten. Ich wollte unbedingt herausfinden, wer dahinter steckt, ABER☝️am Ende angekommen, weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht, was dort eigentlich steht.
Generell lebt die Geschichte stark von ihren Plot-Twists. Immer wieder dachte ich: „Jetzt hab ich’s verstanden“, nur um kurz darauf wieder komplett umdenken zu müssen.
Gleichzeitig war genau diese Komplexität irgendwann aber auch mein größtes Problem mit dem Buch. Vor allem die technischen Aspekte rund um die Fly Eyes und die ganzen Zusammenhänge haben mich zunehmend überfordert. Ich hatte irgendwann zwar noch das Gefühl, die einzelnen Ereignisse irgendwie zu verstehen, konnte aber kaum noch erklären, wie alles tatsächlich miteinander zusammenhängt oder wer nun eigentlich was geplant hat. Gerade gegen Ende wurde es für mich einfach zu viel.
Die technischen Szenen konnten mich dadurch emotional auch nicht mehr wirklich erreichen. Je näher das Finale rückte, desto mehr verlor mich die Geschichte. Der Anfang und auch der Mittelteil hatten eine enorme Sogwirkung, aber am Ende war ich eher verwirrter als begeistert. Das Buch schreit zwar förmlich nach einer Fortsetzung, für mich persönlich allerdings eher ohne mich. Hälfte des Buches war wirklich gut, der Rest gefiel mir leider nicht.

✅️ Fazit:

Guilty Pleasure punktet mit einer düsteren Atmosphäre, vielen Geheimnissen und einer ungewöhnlichen Reality-TV-Thematik, die mich bis zur Hälfte absolut gefesselt hat. Besonders die psychologische Grausamkeit und die vielen Andeutungen sorgen dafür, dass das Buch unter die Haut geht. Leider wurde mir die Handlung zum Ende hin zu komplex und technisch, wodurch ich irgendwann den Überblick verloren habe. Trotzdem bleibt die Geschichte durch ihre verstörende Art definitiv im Kopf. ≈ 2,5 Sterne

🔎 Worum geht’s?

Im geheimnisvollen Hotel Guilty Pleasure werden den reichsten Menschen der Welt ihre dunkelsten Wünsche erfüllt. Abgeschottet von der Außenwelt und ohne Regeln. Fünf Gäste reisen auf eine abgelegene Insel, ohne zu ahnen, dass jede ihrer Bewegungen beobachtet wird. Denn das luxuriöse Paradies ist Teil einer brutalen Reality-Show, die live ins Internet übertragen wird. Während die Situation zunehmend eskaliert, geraten die Gäste in ein gefährliches Spiel aus Manipulation, Geheimnissen und Gewalt.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Atmosphärischer Thriller mit ein paar Kritikpunkten

Das Event
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Auf Das Event bin ich eher zufällig gestoßen. Über meine Bloggerfreundin @virginias.lesewelt (Instagram), die der Autorin Antje Zimmermann mein Profil gezeigt hat. ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Auf Das Event bin ich eher zufällig gestoßen. Über meine Bloggerfreundin @virginias.lesewelt (Instagram), die der Autorin Antje Zimmermann mein Profil gezeigt hat. Wenig später hatte ich eine Dm von der Autorin. Setting und Grundidee haben sofort neugierig gemacht, ein verlassenes Hotel, ein düsteres Event, dazu diese Mischung aus Thriller und Horror. Genau die Art von Geschichte, die mich reizt, also war die Vorfreude schnell da.


🧠 Meine Meinung:

Der Einstieg hat mich wirklich gepackt. Diese Lost-Place-Atmosphäre, das unmittelbare Hineinwerfen ins Geschehen, intensiv, dicht und leicht unheimlich. Genau so stelle ich mir einen starken Auftakt vor. Auch der Aufbau mit kurzen Kapiteln und wechselnden Perspektiven sorgt für Tempo und Dynamik, Langeweile kommt hier definitiv nicht auf.
Allerdings konnte diese anfängliche Euphorie für mich nicht komplett durchgetragen werden. Die Geschichte macht viele Themen gleichzeitig auf, was einerseits spannend wirkt, andererseits aber auch etwas überladen. Gerade das zentrale Horrorevent, das eigentlich im Fokus stehen sollte, verliert dadurch an Klarheit und Wirkung. Stattdessen hatte ich viele Fragezeichen im Kopf, wie alles am Ende rund zusammenläuft.
Mit den Figuren bin ich leider auch nicht richtig warm geworden. Ich mag Charaktere mit Ecken und Kanten, und obwohl die beiden Ermittlerinnen das auch haben, blieben sie für mich oft zu distanziert. Besonders Leandra wirkte auf mich schwer greifbar, und einige Entscheidungen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar. Das hat es mir erschwert, emotional wirklich mitzuziehen.
Gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse ziemlich schnell. Viel passiert auf einmal, fast schon zu viel, gerade zum Ende hin, sodass ich eher das Gefühl hatte hinterherzulaufen, statt die Entwicklung bewusst zu erleben. Das Gesamtbild wirkte dadurch auf mich dann nicht ganz rund, als hätte ein klarerer Fokus der Geschichte gutgetan.
Und trotzdem, es gibt viele starke Momente. Die Grundidee ist richtig gut, die Atmosphäre stellenweise richtig intensiv, auch der Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen, sodass ich trotz meiner Kritik immer gerne zum Buch gegriffen habe.

✅️ Fazit:

Ein atmosphärisch starker Thriller mit einem richtig gelungenen Einstieg und einer spannenden Grundidee, der sich für mich im Verlauf etwas verzettelt. Trotz Schwächen bei Figuren und Fokus bleibt einiges hängen, vor allem die düstere Stimmung und das interessante Setting. ≈ 3,5☆

🔎 Worum geht’s?

Auf Helgoland wird ein verlassenes Hotel zur Kulisse eines spektakulären Horror-Events, bei dem Realität und Inszenierung zunehmend verschwimmen. Was als Nervenkitzel beginnt, entwickelt sich zu einer bedrohlichen Situation mit tödlichen Konsequenzen. Zwei Ermittlerinnen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen geraten in den Fall und müssen zusammenarbeiten, während die Ereignisse immer unübersichtlicher und gefährlicher werden.



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