ein ganz anderer Rizzoli und Isles Krimi
MutterherzEin ganz anderer Rizzoli und Isles Krimi, von denen ich ein rasantes Tempo gewohnt bin, viele überraschende Wendungen und einen durchgehenden Spannungsbogen. Dieses Buch war eher ein netter kleiner Krimi, ...
Ein ganz anderer Rizzoli und Isles Krimi, von denen ich ein rasantes Tempo gewohnt bin, viele überraschende Wendungen und einen durchgehenden Spannungsbogen. Dieses Buch war eher ein netter kleiner Krimi, durchaus spannend, aber nicht so fesselnd, als dass man ihn nicht aus der Hand legen konnte, wie die ersten Bücher aus der Reihe.
Gefallen hat mir der Perspektivwechsel. Manchmal wird aus Sicht eines Unfallopfers, mal aus Sicht von Rizzolis Mutter, dann wieder aus Rizzolis Sicht berichtet. Maura kommt in diesem Buch nur wenig zu Wort, was ich aber nicht schlimm finde.
Rizzoli untersucht den Mord an einer Krankenschwester und Rizzolis Mutter spioniert ihre Nachbarschaft aus und stellt eigene Vermutungen an, die sie beunruhigen. Da ist zum einen der verschwundene Teenager und zum anderen die geheimnisvollen Greens, die neu hinzugezogen sind, aber hinter verschlossenen Jalousinen leben. Und was ist in der Ehe der anderen Nachbarn los ? Aber weder ihre Tochter Jane noch die zuständige Polizei scheinen sich für ihre Beobachtungen zu interessieren.
Alles in allem ein schöner Krimi, den ich gerne gelesen habe, der aber viel langsamer und beschaulicher ist, als die meisten anderen Bücher aus dieser Reihe. Die eigentliche Überraschung des Buches liegt nicht in der Auflösung, sondern darin, dass es eher wie bei einem Inspektor Barnaby- Krimi beschaulich ruhig zugeht. Dennoch lässt er sich schnell lesen, da der Schreibstil flüssig ist und die Charaktere sympathisch sind.