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Veröffentlicht am 01.09.2022

Willkommen in den Highlands...

Highland Happiness - Geschichten aus Kirkby
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….in einem kleinen Dorf namens Kirkby. Die Autorin Charlotte McGregor erzählt in ihrem neuen Buch drei kurze Geschichten, die sich wunderbar in die Highland- Reihe einfügen. So nimmt sie uns mit zu einem ...

….in einem kleinen Dorf namens Kirkby. Die Autorin Charlotte McGregor erzählt in ihrem neuen Buch drei kurze Geschichten, die sich wunderbar in die Highland- Reihe einfügen. So nimmt sie uns mit zu einem Weihnachtsfest ins Monroe Manor, lässt in „Ein Sommer in Kirkby“ Journalistin Lila mit Profireiter Comeron zusammentreffen und erzählt in „Die Glückskuh von Kirkby“ von einer 2. Chance für Adley und Michael. In jeder Geschichte gibt es ein Wiedersehn mit „alten Bekannten“, man trifft aber auch auf neue Protagonisten und erlebt neue Situationen. Mir haben die Geschichten sehr gut gefallen. Sie wecken Sehnsucht nach Schottland und ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Reihe.

Außerdem gibt es im Buch verschiedene Extras, zB. typisch schottische Rezepte zum Nachkochen oder – backen… von Porridge über Scones und Shortbread bis zur Whisky – Schokoladentorte… Abgerundet wird das Ganze von Tipps für Schottland-Reisende und allerlei Wissenswertem über Bräuche und Feste. Und am Ende darf man einen Blick werfen auch einige erste Kapitel eines Romans, der erst im Frühherbst 2023 erscheint. Man darf also gespannt sein…

Mir gefiel „Geschichten aus Kirkby“ mit seiner Mischung aus Geschichten und Wissenswerten sehr gut und ich empfehle das Buch sehr gern weiter.

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Veröffentlicht am 23.08.2022

Ein unvollendetes Manuskript verändert das Leben von drei Frauen

Deine Worte in meinen Händen
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Mit nur 25 Jahren wird Michelle plötzlich Witwe und sie kann sich ein Leben ohne ihren geliebten Mann Armin nicht vorstellen. Der war Autor der Bestseller-Trilogie „Neema“, doch der letzte Band ruht unvollendet ...

Mit nur 25 Jahren wird Michelle plötzlich Witwe und sie kann sich ein Leben ohne ihren geliebten Mann Armin nicht vorstellen. Der war Autor der Bestseller-Trilogie „Neema“, doch der letzte Band ruht unvollendet auf seinem Laptop. Als Armins Literaturagent sich meldet und nach dem Manuskript fragt, gibt es für Michelle nur eine Option: sie wird das Buch selbst zu Ende schreiben… für Armin und vor allem auch für sich… Hilfe bekommt Michelle von ihrer besten Freundin Chrys und dann ist da plötzlich auch noch Lara, Michelles Schwägerin, die sich ganz anders zeigt als gewohnt…

„Deine Worte in meinen Händen“ war das erste Buch von Melissa C. Feurer, dass ich las und ich wurde nicht enttäuscht. Der Roman greift ganz verschiedene Themen auf, allen voran natürlich Trauer und Trauerbewältigung, aber auch Freundschaft, Selbstwertgefühl, Vergebung, Partnersuche… Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen, mit beschreibenden Sätzen werden Situationen und Emotionen zum Leben erweckt. Abwechselnd wird aus der Sicht von Michelle, Chrys und Lara erzählt, so dass man alle drei Frauen sehr gut kennen lernt und ihre Gedanken, Gefühle und Beweggründe gut nachvollziehen kann. Michelle war mir sofort sympathisch und ich konnte ihre bodenlose Trauer gut nachempfinden. Sie hat Armin geliebt und kannte ihn so gut, dass es ihr ein großes Anliegen ist, das Manuskript in seinem Sinne zu beenden. Die Gespräche mit ihrem verstorbenen Mann gingen sehr in die Tiefe und haben mich berührt. Chrys ist eine tolle Freundin, die immer für Michelle da ist. Doch sie hat auch einige eigene „Baustellen“ und ich habe mich über ihre Entwicklung im Roman sehr gefreut. Michelle und Chrys mochte ich von Beginn an sehr. Anders war es bei Michelles Schwägerin Lara. Sie wirkte am Anfang des Romans auf mich oft unfreundlich und streng. So hat mich ihre Verwandlung im Laufe der Geschichte sehr gefreut.
Begeistert haben mich auch immer wieder Teile von Armins Roman-Trilogie, besonders die Analogien zur Bibel. Wie gern würde ich diese Trilogie lesen.

„Deine Worte in meinen Händen“ ist ein fesselnder, tiefgründiger Roman, der viele verschiedene Themen aufgreift. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gern weiter.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Ein Garten auf einer Insel, ein Neuanfang mit Kind

Island Dreams - Der Garten am Meer
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Pippa Gordon ist Botanikerin und steht kurz davor das nass-graue Schottland zu verlassen und nach Südafrika zu ziehen. Doch dann stirbt ihre Schwester ganz plötzlich bei einem Verkehrsunfall und ihr dreijähriger ...

Pippa Gordon ist Botanikerin und steht kurz davor das nass-graue Schottland zu verlassen und nach Südafrika zu ziehen. Doch dann stirbt ihre Schwester ganz plötzlich bei einem Verkehrsunfall und ihr dreijähriger Neffe Rufus braucht sie. So nimmt Pippa eine Stelle im „Tresco Abbey Garden“ auf den Scilly Islands an und zieht mit Rufus auf die kleine Insel Tresco. Die Insel ist wunderschön, die neue Arbeit bereitet Pippa viel Freude und so langsam spielt sich auch der Alltag mit Rufus ein. Und dann ist da noch Meeresbiologe Harry, der Pippas und Rufus Herz im Sturm erobert. Alles scheint gut… bis ein Mann auftaucht, der behauptet, Rufus’ Vater zu sein….

Mir gefiel dieses Buch sehr gut. Das Cover zeigt ein Haus am Meer dazu üppige Vegetation und passt somit prima zum Inhalt. Die Geschichte konnte mich schnell fesseln. Ich habe geweint und gelacht, gehofft und gebangt... Die Protagonisten waren mir zumeist sympathisch. Pippa plagen viele „Geister der Vergangenheit“, Kindheitserlebnisse, die ihre Sicht auf sich selbst stark beeinflussen. So ist sie auch erstmal überfordert mit der Verantwortung für ihren dreijährigen Neffen. Aber sie möchte auch das Versprechen halten, dass sie ihrer Schwester gab. Auf der kleinen Insel finden Pippa und Rufus schnell ein Zuhause und einen guten gemeinsamen Rhythmus. Nachbarn, neue Freunde und natürlich Harry gehören bald mit zum Alltag. Doch leider lassen Herausforderungen nicht lange auf sich warten…
Der Schreibstil von Charlotte McGregor lässt sich sehr gut lesen und ich sah das Inselparadies, mit seiner besonderen Natur, die Tierbegegnungen und natürlich die verschiedenen Protagonisten deutlich vor meinem inneren Auge. So beschenkte dieser Roman mich mit wunderbaren Lesestunden. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Die Hangers Reiter und die verschwundenen Kinder

Die Zügel hält mein Herz
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Eigentlich hatten Mark Wallace und Jonah Brooks nur den Auftrag ein Pferd zu seinem Käufer zu bringen. Doch als sie auf eine junge Frau, die gerade ihr 1. Kind bekommt, treffen, haben sie plötzlich die ...

Eigentlich hatten Mark Wallace und Jonah Brooks nur den Auftrag ein Pferd zu seinem Käufer zu bringen. Doch als sie auf eine junge Frau, die gerade ihr 1. Kind bekommt, treffen, haben sie plötzlich die Verantwortung für ein Baby. In dem Haus für Waisenkinder, in das sie das Kleine bringen, steht Mark plötzlich der Frau gegenüber, die vor 10 Jahren seinen Heiratsantrag abgelehnt hat, die er aber nie vergessen konnte.
Katherine Palmer leitet zusammen mit Eliza Sutherland das „Harmony House“. Sie hat sich damit abgefunden eine ledige Frau zu sein und kümmert sich mit viel Liebe um die Kinder. Dass plötzlich Mark vor ihr steht, bringt sie ziemlich durcheinander. Auch Eliza hat feste Vorstellungen von ihrem Leben und ihrer Aufgabe. Ein Mann wie Jonah Brooks hat da keinen Platz.
Als Mark und Jonah hören, dass immer wieder Kinder spurlos verschwinden, haben die Reiter einen neuen Auftrag. Gemeinsam mit den Frauen vom „Harmony House“ begeben sie sich auf die Suche.

Nachdem ich „Zu Befehl, Frau Doktor!“ mit Begeisterung gelesen habe, freute ich mich sehr auf den 2. Band der Reihe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder konnte ich in eine spannende Geschichte eintauchen. Diesmal sind die Reiter Mark und Jonah die Hauptpersonen, immer hilfsbereit und mit offenen Augen und Ohren und großem Einsatz für Menschen in Not. Die Liebe kommt ins Spiel als sie im „Harmony House“ auf Kate und Eliza treffen. Alle vier Hauptprotagonisten waren mir sehr sympathisch, ich mochte ihren Einsatz für die Kinder, ihr Fragen nach Gottes Willen, ihren festen Glauben und ihren Mut. Auch die verschiedenen Kinder, die im Roman eine wichtige Rolle spielen, hab ich schnell ins Herz geschlossen.
Der Roman lässt sich sehr gut lesen. Karen Witemeyer hat eine angenehm erzählenden Schreibstil, die Geschichte hat Humor und eine gute Portion Spannung, die zum Ende hin stetig ansteigt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich habe „Die Zügel hält mein Herz“ sehr gern gelesen und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Fünf verdiente Sterne gibt es dafür!

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Als Lehrerin auf Hallig Hooge

Den Wind im Haar, das Meer im Blick
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Als „ihre“ Grundschule schließt, entdeckt Manuela Warda zufällig die Stellenanzeige einer Halligschule. Spontan bewirbt sie sich und zieht kurz darauf mit ihrer Tochter Ella auf Hallig Hooge. In ihrem ...

Als „ihre“ Grundschule schließt, entdeckt Manuela Warda zufällig die Stellenanzeige einer Halligschule. Spontan bewirbt sie sich und zieht kurz darauf mit ihrer Tochter Ella auf Hallig Hooge. In ihrem Buch „Den Wind im Haar, das Meer im Blick“ berichtet Manuela Warda von Vorüberlegungen und Umzug, vom Ankommen auf der Hallig und von den Herausforderungen 13 Schüler unterschiedlicher Klassenstufen allein in einem Raum zu unterrichten. Sehr schön beschrieben wird das Leben auf der Hallig, das Miteinander der Bewohner, die Natur und die Weite des Meeres und des Himmels. Auch von Stürmen und Landunter wird berichtet, von grauen Wintertagen, Weihnachtsfeier und Biikefeuer.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Die Autorin hat einen angenehmen, bildhaften Schreibstil, der sich gut lesen lässt und so flogen die Seiten nur so dahin. Mit ihren Buch gibt Manuela Warda einen interessanten Einblick in das Leben auf der Hallig. Sehr genau beschreibt sie die Natur… Watt, Wind, Wellen und natürlich auch Sturmfluten… und ebenso die unterschiedlichen Bewohner der Hallig. Die Arbeit in der Schule stellt sich als zeitintensiv und herausfordernd heraus, doch mit ihrer zugewandten Art gelingt es Frau Warda schnell gute Beziehungen zu ihren Schülern aufzubauen. Die Autorin schildert aber ebenso Heimweh, besonders auch bei ihrer Tochter Ella, und Heimat finden auf der Hallig….
Sehr schön sind auch die Fotos im Mittelteil des Buches, die das Gelesene auf schöne Art verdeutlichen.

„Den Wind im Haar, das Meer im Blick“ ist ein interessantes Buch über Neuanfänge und Heimatfinden. Mir hat das Buch gut gefallen und empfehle es gern weiter.

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