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Veröffentlicht am 20.08.2022

Mit Fantasie in den Tag starten

Rosalie. Ein Abenteuer zum Frühstück
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Ein bunter, spaßiger und für Erwachsene sicherlich sehr durchgedrehter Ausflug in die kindliche Fantasie, das ist Rosalie. Doch waren wir als Kinder nicht genauso, mit imaginären Freunden?

Nina Dulleck ...

Ein bunter, spaßiger und für Erwachsene sicherlich sehr durchgedrehter Ausflug in die kindliche Fantasie, das ist Rosalie. Doch waren wir als Kinder nicht genauso, mit imaginären Freunden?

Nina Dulleck lädt geradezu in die kindliche Fantasie ein, zeigt wieviel Spaß es machen kann einen alltäglichen Gang zum Bäcker mit den Augen eines Kindes zu sehen. Das Buch zu lesen hat wirklich Freude gemacht. Nicht nur mir, auch den Kindern denen ich es vorgelesen habe. Denn es ist ein hervorragendes Vorlesebuch, in das Vorschulkinder gerne mit hineinschauen und Geschichten um den Treppenhauselefanten gleich weiter spinnen.

Ich empfehle dieses gelungene Vorlesebuch gerne weiter; wenn auch nicht unbedingt zum Vorlesen vor dem Einschlafen. Da könnte sich die Einschlafphase ansonsten etwas länger gestalten.

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Wer ist der Neue?

Mila und die geheime Schule 2. Schlafende Drachen weckt man nicht
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Endlich im Internat in der Nähe ihrer geliebten Fabeltiere leben können, was sollte Mila mehr wollen? Eigentlich nichts, wäre da nicht gleichzeitig der neue Mitschüler Adrik, der irgendwie komisch ist. ...

Endlich im Internat in der Nähe ihrer geliebten Fabeltiere leben können, was sollte Mila mehr wollen? Eigentlich nichts, wäre da nicht gleichzeitig der neue Mitschüler Adrik, der irgendwie komisch ist. Und dann gibt es auch ab und an Ärger mit dem unfreundlichen Lehrer, Herrn Ritter. Das alles ist schon nicht so schön, aber als dann alle Fabelwesen nach und nach von einer unheimlichen Schlafkrankheit befallen werden, muss Mila der Sache auf den Grund gehen.

Nahtlos knüpft dieses Abenteuer von Mila an den ersten Band an und holt den Leser auch gleich ab. Bei uns gab es zumindest keine Probleme voll in die Handlung einzusteigen. Neben den ganzen bereits bekannten und lieb gewonnenen Charakteren kommt mit Adrik ein neuer Junge ins Spiel, der ein wenig unheimlich, weil unnahbar wirkt. Etwas stimmt mit ihm nicht und das hat bei meinem Sohn einen wohligen Schauer ausgelöst und dafür gesorgt, dass er das gesamte Buch mitgelesen hat.
Die Handlung selber ist deutlich hintergründiger als im ersten Band, aber das ist ja auch das schöne an einer Buchreihe.

Zusammenfassend betrachtet ist das Buch wirklich gut auf die Zielgruppe der ab achtjährigen Kinder ausgerichtet. Kapiteleinteilungen, Sprachgestaltung und die tollen Illustrationen von Simona Ceccarelli passen da hervorragend zusammen.

Kinder, die fesselnde Abenteuer mit fantastischen Fabelwesen erleben möchten werden auch von diesem Buch sehr angetan sein.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Der Beginn einer spannenden Reise

Die Legende von Frostherz 1. Die Reise beginnt
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Eine tolle Fantasywelt aus Eis und Schnee, durch die eine Ahnung von Postapokalypse schwebt, das ist die Lebenswelt von Ash, der in der kleinen Enklave Feura mitten im ewigen Eis, umzingelt von Leviathanen ...

Eine tolle Fantasywelt aus Eis und Schnee, durch die eine Ahnung von Postapokalypse schwebt, das ist die Lebenswelt von Ash, der in der kleinen Enklave Feura mitten im ewigen Eis, umzingelt von Leviathanen aufwächst.
Ash wird als Kind von einer Familie zur Nächsten gereicht, bis er schließlich bei Tobu, einem Yeti Unterschlupf findet. Den den Einwohnern von Feura ist der Junge einfach nicht geheuer. Denn Ash scheint irgendwie mit den gefährlichen Leviathanen verbunden zu sein, wenn er singt. Und dieses Klangweben ist strengstens verboten.

Eine wirklich schöne und atemberaubende Welt beschreibt Jamie Littler in seiner Trilogie „Die Legende von Frostherz“. Das Buch, das eigentlich an Kinder ab 9 Jahren gerichtet ist, erscheint mir jedoch sowohl vom Umfang mit 448 Seiten, als auch vom Schreibstil her noch etwas zu Komplex für diese Altersgruppe. Auch die wirklich tollen und sehr zahlreichen Illustrationen federn das nicht ab. Ich finde, dass es eher für junge Jugendliche ab ca. 12 Jahren geeignet ist.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich alle im ersten Band vorkommenden Charaktere sehr facettenreich und gut ausgearbeitet fand. Auch die Geschichte ist mehrgleisig, aber sehr gut verfolgbar und einfach nur tolles Fantasy Highlight.

Ich denke, dass dieses Buch etwas für ganze Familien ist.

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Agentenfeeling

Die verborgene Geschichte
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In diesem Band wird es actionreicher und hintergründiger; eigentlich das rasanteste Buch bisher. Neben einer sehr bondhaften Geschichte blitzen immer mehr Informationen durch, die mit der Gesellschaft ...

In diesem Band wird es actionreicher und hintergründiger; eigentlich das rasanteste Buch bisher. Neben einer sehr bondhaften Geschichte blitzen immer mehr Informationen durch, die mit der Gesellschaft der Drachen und anscheinend auch ein wenig mit der Bibliothek zu tun haben durch. Fast jede der auftretenden Figuren spielt ein doppeltes Spiel, das nicht immer ganz leicht zu durchschauen ist. Ja, das gibt der ganzen Handlung Substanz über einen normalen „Beschaffungseinsatz“ hinaus.
Und am Ende geht man als Leser aus einer Handlung die voller Andeutungen steckt hinaus und möchte gleich Band 7 lesen, einfach um zu sehen wie sich die Andeutungen und Versprechungen weiterentwickeln werden.

Für mich war „Die verborgene Geschichte“ der bisher stärkste Band aus der gesamten Reihe und damit ein Buch, dass man einmal gelesen haben sollte.

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Veröffentlicht am 12.08.2022

Epischer Abschluss mit interessanten Nuancen

Belgariad - Der Ewige
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Fulminant und episch endet die Reise von Garion, der sich seinem Schicksal stellt.

David Eddings ist es gelungen den Abschluss der Reihe noch einmal spannend und mit kleineren Überraschungen zu gestalten.
Zu ...

Fulminant und episch endet die Reise von Garion, der sich seinem Schicksal stellt.

David Eddings ist es gelungen den Abschluss der Reihe noch einmal spannend und mit kleineren Überraschungen zu gestalten.
Zu Beginn des Buches wird man mit der zweiten Form der Prophezeiung vertraut gemacht, wie die Gegenspieler sie sehen. Je nach Prophezeiung kann die Handlung so oder so für die Welt ausgehen. Aber ganz gleich welcher von beiden gefolgt werden würde, wie es aussieht hängt alles vom entscheidenden Kampf zwischen Garion und dem Gott Torak ab.
Und so fiebert man halt mit dem jungen Helden mit und wird überrascht, wenn man letztendlich erkennen muss, das der entscheidende Ausgang der Prophezeiung gar nicht wirklich von Garion abhing.
Diese kleine sowie einige andere Wendungen fand ich faszinierend in die Geschichte eingewoben.

Ich mag den klassischen epischen Stil der gesamten Saga sehr und möchte diesen Klassiker gerne allen High Fantasy Lesern ans Herz legen, die bisweilen genug von den tragischen, aufopferungsvollen, hell dunkel gezeichneten Herzschmerzhelden und -heldinnen der derzeit vorherrschenden Fantasy Szene haben. Manchmal tun Klassiker einfach nur gut.

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