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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2022

Fantastischer Weltenaufbau, interessante Charaktere und ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe - toll vorgelesen!

Dark Sigils – Was die Magie verlangt
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Dies war mein erstes Buch der Autorin Anna Benning und Dark Sigils hat sie richtig gut geschrieben. Der Schreibstil passt zu den jugendlichen Protagonisten, ist locker-leicht, fesselnd und zwischendurch ...

Dies war mein erstes Buch der Autorin Anna Benning und Dark Sigils hat sie richtig gut geschrieben. Der Schreibstil passt zu den jugendlichen Protagonisten, ist locker-leicht, fesselnd und zwischendurch auch humorvoll. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Rayne, der jugendlichen Protagonistin, die in einem Londoner Waisenhaus lebt, aus dem sie verzweifelt versucht zu entkommen. Dazu verdingt sie sich als Kämpferin, doch die Kämpfe finden mit Magie statt.

Mir hat der Weltenaufbau gut gefallen. Neben der Londoner Welt, gibt es die Mirrow-Welt, in der die Oberen leben. Diese lassen es sich richtig gut gehen und sie bestimmen auch über die Magie, nach der sich die Menschen in der Prime Welt so sehr sehnen.

Die Autorin hat die Charaktere hervorragend ausgearbeitet und detailliert beschrieben. Ich fand die Protagonisten mit ihren Ecken und Kanten authentisch und jeder hat mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen - genauso wie im richtigen Leben.

Nachdem Raynes Magie im wahrsten Sinne des Wortes explodiert ist, steht ihr Adam zur Seite. Und sehr schnell findet Rayne Dinge über ihre Vergangenheit heraus, die ihre Zukunft in neue Bahnen lenkt. Doch wem kann sie trauen? Rayne war mir grundsätzlich sympathisch und auch Adam mochte ich ganz gerne. Dann gibt es natürlich einige Protagonisten, die mir weniger sympathisch waren, aber diese Gegensätze haben die Story aufgewertet.

Überhaupt war der Verlauf der Geschichte nicht im mindestens vorhersehbar. Die Spannung hat sich langsam gesteigert und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Zwischendurch hat nicht nur Rayne viele Fragen, sondern auch der Zuhörer. Was sind die Dark Sigils? Und was ist mit Raynes bester Freundin Lily passiert? Welche Seite ist die Richtige?

Martha Kindermann hat das Hörbuch fesselnd mit Höhen und Tiefen vorgetragen. Man konnte die Emotionen direkt greifen und die Protagonisten gut voneinander unterscheiden. Das war klasse gemacht und sehr unterhaltsam. Ich habe das Hörbuch an nur zwei Tagen durchgehört.

Die Story endet mit einem Cliffhanger, den ich so nicht habe kommen sehen, der aber neugierig auf den nächsten Band macht.

Fazit:
Von mir gibt's eine absolute Hörempfehlung für dieses kurzweilige, unterhaltsame und pantasievolle Hörbuch!


Veröffentlicht am 28.08.2022

Das Hörbuch ist gut gelesen, war spannend und kurzweilig

Der Aufstieg – In eisiger Höhe wartet der Tod
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Da ich gerne Bergwandern gehe, hat mich der Klappentext direkt angesprochen. Ich finde es auch ohne einen Thriller Plot spannend, wie man es angeht, um einen Achttausender zu erklimmen.
Der Schreibstil ...

Da ich gerne Bergwandern gehe, hat mich der Klappentext direkt angesprochen. Ich finde es auch ohne einen Thriller Plot spannend, wie man es angeht, um einen Achttausender zu erklimmen.
Der Schreibstil ist angenehm und ich habe mich sehr schnell in der Story wiedergefunden.
Cecily darf den berühmten Bergsteiger Charles exlusiv interviewen, nachdem dieser 14 Achttausender bestiegen hat. Einzige Bedingung: Sie muss beim letzten Berg selbst mit auf den Gipfel. Dabei ist Cecily nicht unerfahren, denn sie hat schon einiges an Bergerfahrung mitgebracht und weiß, wie schnell ein Berg zum Feind wird.
Doch was sie bereits im Basislager erlebt, lässt ihr den Atem stocken, denn es dauert nicht lange, bis einer der Bergsteiger tot aufgefunden wird - kurz nachdem Cecily mit ihm gesprochen hatte und ein unheimliches Pfeifen ertönte, welches Cecily nicht zum letzten Mal hören sollte.

Ich fand den Thriller spannend und das von Beginn an. Das Setting vom Basislager bis hoch zum Gipfel war etwas Besonderes, das man nicht so oft liest. Vielleicht hat es mir gerade deshalb gut gefallen. Die Autorin beschreibt den Aufstieg inklusive Akklimatisierung detailliert, sodass ich mir das als Hörer echt gut vorstellen konnte. Doch bereits mit der ersten Leiche wird die Spannung erhöht, schon allein deshalb, weil es teilweise ein Gänsehautfeeling hervorruft, wenn Cecily alleine am Berg unterwegs ist und Schritte hört. Das hat die Autorin gut gemacht.
Es bleibt nicht bei einer Leiche, im Gegenteil, der Weg zum Gipfel ist gepflastert von Leichen. Und obwohl Cecily eine Warnung erhalten hat, geht sie mit hoch, nur um am Ende über das nackte Überleben zu kämpfen.
Die verschiedenen Bergsteiger wurden gut portraitiert, ebenso wie die Sherpas und ihre Bedeutung.
Was die Jagd nach dem Mörder betrifft, hatte ich schnell einen Verdacht, doch hatte die Autorin noch eine unerwartete Wendung parat, die ich so nicht habe kommen sehen. Und natürlich hatte ich meine Lieblingscharaktere, in diesem Fall waren es Galden und Elise.
Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert und das Ende war für mich passend.
Für den ein oder anderen mag es vielleicht sein, dass das Auf- und wieder Absteigen, um sich an die Höhe zu gewöhnen, nicht so viel Spannung birgt. Aber diese Passagen wurden durch die Gefühle, die Cecily beim Aufstieg durch den Kopf gehen, wieder wett gemacht. Die noch so kleinste falsche Bewegung, kann den Tod bedeuten. Das hat die Autorin authentisch beschrieben und ich fand, es hat für eine kurzweilige Unterhaltung gesorgt.

Das Hörbuch wurde von Britta Steffenhagen gelesen, die einen echt guten Job gemacht hat. Ich habe das Hörbuch an nur zwei Tagen durchgehört. Sie hat eine angenehme Stimme, hat mit Höhen und Tiefen gelesen und es auch geschafft, die teilweise unheimliche Stimmung am Berg rüberzubringen.

Fazit:
Ein gut gelesener, spannender und kurzweiliger Thriller, den ich als Hörbuch absolut empfehlen kann!

Veröffentlicht am 14.08.2022

Ein unterhaltsames Hörbuch

Royal Blue
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🎧Hörbuch Rezension 🎧
Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Sprecher: ⭐️⭐️️⭐️⭐️⭐️️
Story: ⭐️⭐️⭐️️⭐️️

Ich hatte schon einiges über das Buch gehört, hatte aber keine Zeit zu lesen. Als dann das Hörbuch veröffentlicht wurde, ...

🎧Hörbuch Rezension 🎧
Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Sprecher: ⭐️⭐️️⭐️⭐️⭐️️
Story: ⭐️⭐️⭐️️⭐️️

Ich hatte schon einiges über das Buch gehört, hatte aber keine Zeit zu lesen. Als dann das Hörbuch veröffentlicht wurde, war das für mich die Gelegenheit. Den Sprecher kannte ich bereits und ich finde auch hier hat einen herausragenden Job gemacht. Sein Vortrag ist kurzweilig, man weiß immer, wer gerade spricht und er bringt die Emotionen super rüber. Es hat Spaß gemacht, Oliver Erwin Schönfeld zuzuhören und ich hatte das durchaus nicht so kurz Hörbuch an zwei Tagen durchgehört.
Ich mochte die unterhaltsame Story von Alex, dem Sohn der amerikanischen Präsidentin und Henry, dem britischen Thronfolger. Bei mir haben ihr diversen chaotischen Aufeinandertreffen für ein fettes Grinsen gesorgt, diplomatisch gesehen, war diese jedoch ein Desaster. Und so musste eine Strategie her. Was wäre besser, als wenn man eine Freundschaft vorspielt?
Und so sind Henry und Alex gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen. Das ist gar nicht so einfach, wenn ein Ozean dazwischen liegt. Noch komplizierter wird es, wenn langsam Gefühle dazukommen.
Ich fand die Story sehr unterhaltsam. Enemies to Lovers wurde hier ziemlich gut umgesetzt. Ich fand die Handlungen glaubwürdig und ich habe die Charaktere und damit meine ich nicht nur Henry und Alex, schnell ins Herz geschlossen. Die tiefe Freundschaft wurde gut beschrieben und auch die Chemie zwischen den beiden ist bei mir angekommen.
Insgesamt gesehen hatte die Geschichte, alles was man zum Wohlfühlen braucht: Witz, Charme, Leichtigkeit, etwas Drama und natürlich romantische Teile.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dann trotzdem: Es gab auch Längen und die sind für mich gefühlt in Form des letzten Wahlkampfes und der dazugehörigen Party aufgekommen. Doch das hat der Sprecher in meinen Augen ganz gut ausgeglichen.

Fazit:
Eine unterhaltsame, charmante und witzige Story gewürzt mit etwas Drama und Wahlkampf mit liebenswerten Charakteren.

Veröffentlicht am 01.04.2022

Ein tolles Setting und eine kurzweilige Story

Der Ruhm des Königs
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Nachdem mir der erste Band „Die Tränen der Göttin“ schon so gut gefallen hat, habe ich mich auf diesen Band schon sehr gefreut. „Der Ruhm des Königs“ kann unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden und ...

Nachdem mir der erste Band „Die Tränen der Göttin“ schon so gut gefallen hat, habe ich mich auf diesen Band schon sehr gefreut. „Der Ruhm des Königs“ kann unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden und entführt den Leser in das New York um das Jahr 1920, als die Prohibition den Schmuggel von Alkohol forcierte. Der Einstieg ist gleich sehr spannend, als eine illegale Lieferung in den Straßen von New York aufgehalten wird und die Sache blutig endet.
Das Setting hat mir unheimlich gut gefallen, denn der Autor André Milewski beschreibt die Begebenheiten so gut, dass man sich alles direkt bildlich vorstellen kann. Überhaupt ist der Schreibstil sehr angenehm, locker-leicht, kurzweilig und bildhaft. Ich habe mich sehr gut in das New York von 1920 hineinversetzen können.
Frederik Crichton ist nun Kurator im Brooklyn-Museum und bereitet eine ägyptische Ausstellung vor. Als er für einen dunkelhäutigen Museumswärter eintritt, dessen Vorgesetzter nicht viel von ihm hält, beginnen die Probleme, die sich nach und nach immer weiter verzweigen.

Es gibt mehrere Handlungsstränge, die interessant und kurzweilig zu lesen sind. Es geht um den Kampf im Untergrund, da sind verschiedenen Organisationen am Werk, die alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Alkoholschmuggel, Bestechung und Mord sind ebenso wie das Vergnügen und das Glückspiel auf der Tagesordnung. Doch wehe, man fällt unangenehm auf, legt sich mit den falschen Leuten an oder rückt in den Fokus eines Gangsters.

Das Buch hat mich gefesselt. Es gab einige Charaktere, die ich schon aus anderen Büchern des Autors kannte, es gab aber auch für die damalige Zeit bekannte Gangstergrößen. Ich liebe es, wie der Autor immer wieder reale Personen und Vorkommnisse in seine Story einwebt. Deswegen finde ich die Zusammenfassung am Ende, in der seine Recherchen zu den Personen dargestellt werden, besonders interessant.

Fazit:
Ein tolles Setting, eine spannende und unterhaltsame Story mit einen heftigem Showdown, dass einfach nur Spaß macht. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 27.03.2022

Eine fesselnde Story - Fantasy-Highlight!

Partem - Wie der Tod so ewig
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Den ersten Band hatte ich mir als Hörbuch angehört und der hat mich richtig begeistert, weshalb ich Band 2 schon sehnsüchtig erwartet habe.
Da es schon eine Weile her war, als ich Band 1 gehört habe, ...

Den ersten Band hatte ich mir als Hörbuch angehört und der hat mich richtig begeistert, weshalb ich Band 2 schon sehnsüchtig erwartet habe.
Da es schon eine Weile her war, als ich Band 1 gehört habe, hat es etwas gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin. Doch nach nur wenigen Kapitel wurde ich in den Sog der Story gezogen und habe gespannt verfolgt, wie es mit Xenia, Jael, Felix und Chrystal weitergeht.

Die Ausarbeitung der Charaktere ist wieder absolut gelungen, sie sind interessant und tiefgründig geschaffen und auch die Erzählweise variiert je nach Protagonist. Im ersten Band hatte ich etwas gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, doch ich fand es irgendwie passend. Die Autorin war konsequent und hat dies beibehalten.
Xenia ist eine Kämpferin, die niemals aufgibt, während Jael alles tut, um seine Familie zu retten und den Partem zufrieden zu stellen. Chrystal hat ein Geheimnis und sie tut alles dafür, damit das nicht auffliegt, während Felix ein Familienmensch ist, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, der aber einige Rückschläge einstecken muss. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.
Stefanie Neeb hat es meisterhaft verstanden mit den Stimmungen zu spielen. Mal sprudeln die Szenen voller Lebensfreude und Energie, andere hingegen haben eine sehr düstere und drückende Grundstimmung. Und gerade die Abwechslung ist klasse gemacht. Insgesamt gesehen, ist die Story etwas düster, aber immer spannend und ich mochte die Chemie zwischen den Protagonisten sehr. Es gab auch einige romantische Momente, doch sind die eher selten zu finden und gerade deswegen habe ich sie umso mehr genossen.
Die Autorin versteht es, mit ihrer Erzählweise und dem Storyaufbau den Leser zu fesseln. „Partem-Wie der Tod so ewig“ steht “Partem-Wie die Liebe so kalt“ in nichts nach.
Auch dieser Band war für mich ein Fantasy-Highlight und ich habe selten in einem Buch so sehr mitgelitten, mitgefiebert und mit den Tränen gekämpft.

Fazit:
Wer Band eins gelesen hat, muss hier unbedingt zuschlagen! Stephanie Neeb hat ein fesselndes Werk, das man nicht mehr weglegen kann, geschaffen. Für mich ein Fantasy-Highlight!