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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2017

Gute Unterhaltung

Feuerwerksrausch
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„Feuerwerksrausch“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Basar der bösen Träume“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus ...

„Feuerwerksrausch“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Basar der bösen Träume“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Feuerwerksrausch" letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Gleichzeitig ist die Geschichte nahezu ein ganzer Monolog, denn Alden McCausland wird bei der Polizei verhört, sodass seine Aussagen die komplette Geschichte bilden.

Dabei berichtet er, wie er und seine Mutter nach dem Tod seines Vaters an Geld gekommen sind, denn der Vater hat nicht nur eine Lebensversicherung hinterlassen, sondern Aldens Mutter hat kurz darauf auch noch im Lotto gewonnen, sodass sie sich vorerst nicht mehr um Geld sorgen müssen. Sie ziehen in ein Haus direkt am Abenaki Lake und wollen dort eigentlich nur ein ruhiges Leben führen, allerdings bricht immer wieder ein Konkurrenzkampf mit der Familie Massimo aus, die auf der anderen Seeseite wohnen. Diese wollen sich mit Feuerwerkskörpern, etc. immer wieder übertrumpfen, bis es jedoch eskaliert und Alden auf dem Polizeirevier landet...

Die Geschichte wird nicht nur sehr authentisch erzählt, sondern vor allem auch sehr salopp. Alden ist nicht besonders gebildet, trägt das Herz auf der Zunge und spricht offen aus, was er denkt, sodass er während seiner Aussage immer wieder abweicht, von anderen Dingen erzählt und dabei sehr einfach gestrickt ist. Dennoch habe ich seine Aussage gerne gelesen, weil er eine Person mitten aus dem Leben ist, den man immer mal wieder im Leben begegnet.

Das Cover ist das selbe wie bei der Kurzgeschichtensammlung "Basar der bösen Träume", was doch recht gelungen ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über die Familienfehde erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Feuerwerksrausch“ ist eine unterhaltsame, aber auch durchaus spannende Kurzgeschichte, die mich mal wieder voll und ganz überzeugen konnte. Somit kann ich auch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 30.06.2017

Gelungener Abschluss

Secret Fire
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Nachdem mir bereits der erste Band zu "Secret Fire" gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band "Die Entfesselten", bei dem ich mir nicht nur einige Antworten, sondern auch eine gute Weiterführung ...

Nachdem mir bereits der erste Band zu "Secret Fire" gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band "Die Entfesselten", bei dem ich mir nicht nur einige Antworten, sondern auch eine gute Weiterführung der Geschichte erhofft habe. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht und ich habe einen guten Abschluss der Dilogie erhalten.

Der Schreibstil ist wieder einmal sehr gelungen. Die Geschichte liest sich durchweg spannend und flüssig, die Figuren entwickeln sich stets weiter und auch die Geschehnisse werden wieder so lebhaft beschrieben, dass man den Eindruck hat, selbst mitten im Geschehen zu sein.

Das Hauptaugenmerk liegt hierbei wieder einmal bei Sacha und Taylor, die sich weiterhin darum bemühen, den Fluch zu unterbrechen, Problem ist allerdings, dass ihnen die Zeit abläuft, da Sacha bereits in wenigen Tagen achtzehn wird. Dabei findet nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit statt, sondern es wird auch sehr emotional...

Obwohl ich Sacha und Taylor bereits im ersten Band mochte, haben sie mir im zweiten Band noch besser gefallen, da sie dieses Mal emotionaler agieren. Vorher habe ich ihnen ihre Emotionen nicht so ganz abgekauft, weil es immer sehr kühl wirkte, hier merkt man ihnen jedoch erstmals die Verzweiflung und Angst richtig an, sodass sie sich bestens weiterentwickelt haben.

Zwar muss man auch zugeben, dass das Ende etwas zu vorhersehbar war, allerdings kann ich gut darüber hinwegsehen, da mir das ganze Drumherum gut gefallen hat, sodass ich mit dem Abschluss zufrieden bin.
Das Cover überzeugt mit einem tollen Grünton, gleichzeitig hat sich - bis auf die Farbe - nichts an dem Cover geändert, sodass Band 1 und 2 zusammen ein toller Hingucker sind. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich wieder einmal überzeugen, sodass ich dem zweiten Band sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Die Entfesselten" ist ein spannender und emotionaler Abschluss der "Secret Fire"-Dilogie und konnte mich mit interessanten Figuren und einem gut gemachten Ende überzeugen. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.

Veröffentlicht am 27.06.2017

Gute Unterhaltung

Tempting Love – Homerun ins Glück
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Ich habe schon einige Bücher aus der Feder von J. Lynn bzw. Jennifer L. Armentrout gelesen und war auch fast immer begeistert, von daher war ich schon sehr gespannt auf „Tempting Love – Homerun ins Glück“, ...

Ich habe schon einige Bücher aus der Feder von J. Lynn bzw. Jennifer L. Armentrout gelesen und war auch fast immer begeistert, von daher war ich schon sehr gespannt auf „Tempting Love – Homerun ins Glück“, dem zweiten Band der „Gamble Brothers“-Trilogie. Da ich den ersten Band sehr mochte, habe ich mir hier eine unterhaltsame und prickelnde Geschichte erhofft, die ich auch zum Glück erhalten habe.

Die Geschichte liest sich aufgrund des angenehmen Schreibstils sehr flott, flüssig und oftmals auch humorvoll, sodass ich durch das doch recht dünne Buch nur so geflogen bin. Die erotischen Momente sind prickelnd geschrieben, ohne dabei unfreiwillig komisch zu wirken und auch Dialoge konnten mich stets überzeugen. Auch die Figuren fand ich interessant und oftmals sympathisch.

Nachdem im ersten Band die Geschichte von Chase und Madison erzählt wird, geht es dieses Mal um Chad und Bridget. Chad ist ein gefeierter Baseballspieler, aber auch mindestens genauso beliebt bei den Frauen, denn er lässt nichts anbrennen und landet immer wieder mit Affären in der Presse. Als er jedoch auf Bridget trifft, soll alles anders werden, denn er fühlt sich direkt zu ihr hingezogen, was jedoch auch nicht der Presse entgeht. Um ein besseres Image zu erhalten, soll er zukünftig mit einer PR-Beraterin zusammenarbeiten, aber auch Bridget soll dabei nicht ignoriert werden, denn diese soll zukünftig für die Presse Chads feste Freundin spielen…

Zugegeben: Die Geschichte ist nicht gerade mit Tiefe gesegnet, ist zudem ziemlich vorhersehbar und kommt auch ohne das ein oder andere Klischee nicht aus, allerdings konnte mich die Geschichte dennoch von vorne bis hinten gut unterhalten, sodass ich Chad und Bridget sehr gerne auf ihrem Weg verfolgt habe.

Das Cover ist zwar an sich nicht unbedingt unansehnlich, allerdings habe ich mir hier für die Geschichte eine doch etwas schönere Gestaltung gewünscht. Zwar passt der Baseball durchaus zur Geschichte, allerdings trifft das Cover dennoch nicht ganz meinen Geschmack, da ich finde, dass die Blumen und die Sterne nicht so gut passen. Von der Kurzbeschreibung war ich dagegen schon mehr begeistert, denn diese hat mir so gut gefallen, dass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Tempting Love – Homerun ins Glück“ ist zwar von der Thematik her nicht zwingend neu, allerdings konnte mich die Autorin dennoch wieder einmal mit einem tollen Schreibstil und vielseitigen Figuren begeistern, sodass ich die Geschichte nur empfehlen kann. Wer bereits den ersten Band gelesen und gemocht hat, sollte sich auch dieses nicht entgehen lassen.

Veröffentlicht am 26.06.2017

Spannende Geschichte

Regenzeit
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"Regenzeit" ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung "Albträume" erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe ...

"Regenzeit" ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung "Albträume" erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass "Regenzeit" letztendlich sehr gut durchdacht wirkt.

Hierbei geht es um die Stadt Willow im Bundesstaat Maine. Obwohl Maine im Sommer gerne von Touristen belagert wird, ist Willow nahezu frei von Touristen und das aus einem durchaus guten Grund, denn hier regnet es alle sieben Jahre, genauer gesagt am 17. Juni, Kröten vom Himmel, die ein Opfer erhalten wollen. Zur gleichen Zeit treffen John und seine Ehefrau Elise in Willow ein und wollen dort den Sommer über verbringen. Sie werden direkt gewarnt, nicht in dem Ort zu übernachten, allerdings nehmen sie sämtliche Warnungen nicht ernst und müssen mit den schlimmsten Konsequenzen rechnen...

So gut und spannend die Geschichte auch erzählt wird und so gut die Kröten auch dargestellt werden, fand ich das Ende ein wenig enttäuschend. Zwar ist die Geschichte durchweg interessant und vieles wird auch gut erklärt, allerdings hätte ich gerne noch viel mehr erfahren, wieso ausgerechnet Willow heimgesucht wird und warum es ausgerechnet Kröten sind.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Regenzeit“ ist eine spannende Geschichte mit einem schonungslosen Ritual und interessanten Figuren, sodass ich mich durchaus das ein oder andere Mal gegruselt habe. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 25.06.2017

Vielversprechender Auftakt

Jade & Shep
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Da ich bislang jedes Buch von Monica Murphy gelesen habe und die "Fair Game"-Trilogie von englischsprachigen Blogs bereits gefeiert wurde, habe ich mich sehr auf "Jade & Shep", dem Auftakt der Trilogie, ...

Da ich bislang jedes Buch von Monica Murphy gelesen habe und die "Fair Game"-Trilogie von englischsprachigen Blogs bereits gefeiert wurde, habe ich mich sehr auf "Jade & Shep", dem Auftakt der Trilogie, gefreut. Hier habe ich mir eine spannende und prickelnde Geschichte erhofft und wurde nicht enttäuscht.

Monica Murphy konnte mich auch hier mit ihrem unvergleichbaren Schreibstil wieder einmal überzeugen. Das Setting ist super, die Figuren gut ausgearbeitet, ab und zu erlebt man sarkastische und spannende Momente und die prickelnden Augenblicke dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Dazu liest sich die Geschichte wieder einmal sehr flott, sodass ich das Buch leider viel zu schnell wieder ausgelesen habe.

Mit Jade und Shep lernt man hier zwei ganz besondere Figuren kennen, auf die man sich einfach einlassen muss. Während Shep doch sehr der Draufgänger ist und stellenweise auch oberflächlich wirkt, ist Jade mir dagegen von Anfang an sympathisch gewesen, auch wenn sie stellenweise sehr unsicher wirkt. Dies ist aber nicht schlimm, da man sich als Frau so besser in sie hineinversetzen kann.

Die Geschichte zwischen Jade und Shep ist sehr prickelnd und stellenweise auch sinnlich, allerdings alles noch im Rahmen, sodass die Autorin hier schöne Szenen beschreibt, die allerdings auch manchmal alles andere als romantisch sind. Dadurch wurde hier eine tolle Atmosphäre zwischen ihnen geschaffen, die mir gefallen hat. Zwar muss man auch sagen, dass die Geschichte an vielen Stellen sehr vorhersehbar wirkt, allerdings lässt sich dies bei dem Genre auch nur schwer vermeiden.

Bei dem Cover bin ich vor allem froh, dass man hierbei das Cover der US-Ausgabe übernommen hat, denn dies passt meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Jade & Shep“ ist ein würdiger, prickelnder und gut ausgearbeiteter Auftakt der „Fair Game“-Trilogie und konnte mich mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil überzeugen. Somit freue ich mich bereits auf die anderen beiden Bände.