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Veröffentlicht am 12.09.2022

Blaubeeren und Alpakas

Blaubeerduft auf dem kleinen Apfelhof
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Der Klappentext: „Die Geburt von Emmas Baby steht kurz bevor. Daher reist Lisa auf den Apfelhof, um ihre Freundin zu unterstützen. Diese Auszeit möchte Lisa gleichzeitig dazu nutzen, sich nach einigem ...

Der Klappentext: „Die Geburt von Emmas Baby steht kurz bevor. Daher reist Lisa auf den Apfelhof, um ihre Freundin zu unterstützen. Diese Auszeit möchte Lisa gleichzeitig dazu nutzen, sich nach einigem Auf und Ab zu überlegen, was sie mit ihrem Leben in Zukunft anstellen will. Aber natürlich lassen ihr die tierischen Bewohner wenig Ruhe zum Nachdenken: Denn sofort entwischt ihr ein Alpaka und richtet ein heilloses Durcheinander im Blaubeerfeld des neuen Nachbarn Moritz an. Lisa würde am liebsten im Boden versinken und nimmt sich vor, Moritz ab jetzt aus dem Weg zu gehen. Leichter gesagt als getan, denn Moritz scheint immer genau da aufzutauchen, wo sie gerade ist. Und dann ist da ja auch noch Journalist Henning, der sich mehr und mehr in Lisas Leben schleicht. Wie soll man es denn da schaffen, in Ruhe über sein Leben nachzudenken? Aber der kleine Hof mit den quirligen Alpakas wäre nicht der, der er ist, wenn Lisa hier nicht ihr Glück finden und dabei ihr Herz verlieren würde.“

Zum Inhalt: Zum dritten Mal entführt Sonja Flieder ihre Leser auf den Apfelhof in der Lüneburger Heide, auch wenn die Rahmenhandlung weiterläuft, kann man diesen Wohlfühlroman gut ohne Vorkenntnisse lesen, es macht natürlich noch mehr Spaß wenn man die Reihe kennt. Eigentlich könnte alles ganz wunderbar sein, auf dem Apfelhof ist Ruhe eingekehrt, finanziell geht es bergauf, die Alpakawanderungen kommen gut an und Emma und Lukas erwarten ihr erstes Kind. Deswegen ist auch Lisa angereist, um bei ihrer Freundin zu sein und sie zu unterstützen. Und diese Unterstützung wird dringend gebraucht, denn die Alpakas haben ihren eigenen Kopf und Blaubeeren schmecken ihnen. Blaubeerbauer Moritz ist alles andere als begeistert, als er fünf Alpakas zwischen seinen Blaubeerbüschen findet, die sich den Bauch vollschlagen.

Meine Meinung: Der Apfelhof lädt richtig dazu ein, die Seele baumeln zu lassen, es ist eine richtige Wohlfühlatmosphäre in einer tollen Umgebung und mit richtig niedlichen Vierbeinern. Alpakas sind ja momentan beliebte Tiere in Romanen und das die wolligen Tiere ihren eigenen Kopf haben, stellen sie auch hier unter Beweis, so sorgen sich natürlich für Aufregung. Wie sich die Liebesgeschichte entwickelt ist irgendwie absehbar, aber nichtsdestotrotz ist es eine süße Geschichte für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 12.09.2022

Neues Glück

Alaska Love - Sterne über Wild River
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Der Klappentext: „Die Personenschützerin Leslie Sanders braucht einen sicheren Ort, um ihre neueste Klientin vor einem Stalker zu verstecken. Also kehrt sie mit dem jungen Hollywood-Star in ihre verschlafene ...

Der Klappentext: „Die Personenschützerin Leslie Sanders braucht einen sicheren Ort, um ihre neueste Klientin vor einem Stalker zu verstecken. Also kehrt sie mit dem jungen Hollywood-Star in ihre verschlafene Heimatstadt Wild River zurück. Wieder in Alaska zu sein, weckt tief begrabene Gefühle in Leslie, und sie merkt, dass sie noch nicht über den Tod ihres Verlobten Dawson hinweg ist. Noch komplizierter wird es, als sie plötzlich Levi Grayson gegenübersteht, dem besten Freund von Dawson und ein Elite-Firefighter wie dieser. Denn Levi hat schon lange Gefühle für Leslie, die über Freundschaft hinausgehen, aber auch er setzt sein Leben jeden Tag aufs Neue aufs Spiel...“

Zum Inhalt: „Sterne über Wild River“ ist das vierte Buch der Alaska-Love-Reihe rund um die Kleinstadt Wild River und seine mehr oder weniger liebenswerten Einwohnern. Jedes Buch ist aber gut einzeln lesbar, mit kleineren Überschneidungen oder bereits eingeführten Charakteren kommt man auch als Neueinsteiger gut zurecht, die Handlungen an sich sind auf jeden Fall in sich abgeschlossen. Leslie arbeitet als Personenschützerin und sucht ein sicheres Versteck für ihre Klientin Selena, ein Hollywood-Sternchen mit hartnäckigen Stalker. Wo könnte man sich besser verstecken als in der Weite Alaskas, weit weg von Paparazzi, Fans und eben dem Stalker? Auch wenn Leslie eigentlich gar nicht nach Hause zurück wollte, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen, ist es doch die beste Lösung. Leslie muss sich ihren Erinnerungen stellen, mit dem verwöhnten Sternchen zurechtkommen und den Stalker überführen.

Meine Meinung: Den Schreibstil der Autorin Jennifer Snow ist wie gewohnt leicht und flüssig und lebt von seinen Dialogen. Gerade mit Selena gibt es etliche humorvolle Szenen, auch wenn sie eine gewisse Wandlung im Verlauf der Geschichte vollzieht. Auch für eine gewisse Spannung sorgt Selena, durch die ständig präsente Gefahr durch ihren Stalker. Aber ansonsten dreht sich die Geschichte ganz um Leslie und ihre Gefühle, sowohl für ihre verlorene Liebe als auch um ihre Chance auf ein neues Glück. Durch Leslies Zwiespalt bekommt die Geschichte auch eine gewisse emotionale Tiefe, die man bei solchen Liebesromanen nicht unbedingt so erwartet.

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Veröffentlicht am 12.09.2022

Eine weite Reise

Die Gärten von Heligan - Ruf der Fremde
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Der Klappentext: „Das Jubiläum der berühmten Gärten von Heligan rückt näher, und die junge Lexi und ihr Kollege Ben haben mit der Planung der Feierlichkeiten alle Hände voll zu tun. Während die beiden ...

Der Klappentext: „Das Jubiläum der berühmten Gärten von Heligan rückt näher, und die junge Lexi und ihr Kollege Ben haben mit der Planung der Feierlichkeiten alle Hände voll zu tun. Während die beiden sich dabei allmählich näherkommen, stoßen sie auf die geheimnisvolle Geschichte eines jungen Mannes, der Heligan im Jahre 1815 überstürzt verlassen musste: Avery, der Sohn des Gutsverwalters, flieht nach einem tragischen Duell auf einem Segelschiff in Richtung Indien. Dort schließt er sich einer botanischen Expedition an, die ihn bis ins entlegene Nepal führt - auf ein Abenteuer von betörender Exotik, bei dem er sich unsterblich in eine undurchsichtige Schönheit verliebt und in tödliche Gefahr gerät ...“
Zum Inhalt: „Ruf der Fremde“ ist der zweite Band von Die Gärten von Heligan und ich würde schon empfehlen die Teile in chronologischer Reihe zu lesen. Wie schon im ersten Band gibt es auch hier zwei Erzählstränge. Zum einen in der Gegenwart mit Lexi und Ben und gerade hier geht die Geschichte als direkte Fortsetzung weiter. Zum anderen taucht man wieder in die Geschichte der Gärten von Heligan ab und begleitet Avery 1815 auf eine botanische Expedition nach Nepal und so viel sei verraten: Avery bringt von dieser Reise nicht nur Pflanzen mit. Den beiden Erzählsträngen folgt man mehr oder weniger abwechselnd, sie sind aber immer klar gekennzeichnet, die Verbindung der beiden Geschichten sind die Gärten, in deren Archiv findet Lexi die Briefe und Reisebericht von Avery.
Meine Meinung: Wie schon beim ersten Teil sind die Gärten wunderbar und bildlich beschrieben und dienen nicht nur als Setting, sondern auch als Verbindungsglied der beiden Geschichten, sie nehmen eine wichtige Funktion in der Geschichte ein. Während Lexi weiterhin an den Feierlichkeiten zum Jubiläum der Gärten arbeitet, kommt sie ihrem Kollegen Ben immer näher, ihr Ex Rob ist weiterhin eine stetige Gefahr für sie, hier setzt das Buch genau dort an, wo das erste aufhörte und die Entwicklungen sind jetzt nicht so weltbewegend. Interessanter ist die historische Entwicklung der Gärten und natürlich Expedition zur Jagd nach neuen Pflanzen, hier spielt sich die eigentliche Spannung und Dramatik der Geschichte ab. Wie beim ersten Band konnte die Recherche und die Darstellung des 19. Jahrhunderts überzeugen und auch der Schreibstil knüpft mit seiner flüssigen und angenehmen Art direkt am ersten Band an. Neben einigen offenen Punkten, gibt es am Ende des Buches auch schon gewisse Einblicke um was es sich im nächsten Teil handeln dürfte, so dass man sich schon auf den nächsten Teil freuen kann.

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Veröffentlicht am 02.09.2022

Neue Erfahrungen

Lemon Kiss
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Der Klappentext: Magdalena lebt für ihren kleinen Coffeeshop, da bleibt ihr keine Zeit für lästige Romanzen. Vor allem nicht mit einem dominanten Großkotz, der glaubt, sie erpressen zu können. Ihr Stolz ...

Der Klappentext: Magdalena lebt für ihren kleinen Coffeeshop, da bleibt ihr keine Zeit für lästige Romanzen. Vor allem nicht mit einem dominanten Großkotz, der glaubt, sie erpressen zu können. Ihr Stolz würde niemals zulassen, dass sie die Pacht für ihren Laden mit Sex bezahlt - ihre in Wallung geratenen Hormone sehen das allerdings anders! Adrian reizt die für ihn ungewohnte Herausforderung. Er ändert seine Taktik und weckt erfolgreich Maggies Neugier auf ein Spiel aus Dominanz und Unterwerfung. Trotzdem braucht Adrian all seine Erfahrung, damit die selbstbewusste Maggie ihre devote Seite akzeptiert. In ihrer Vereinbarung haben romantische Gefühle absolut keinen Platz - vor allem nicht, wenn man über vierzig Jahre alt und kein junger Heißsporn ist. Darin sind sich die zwei Sturköpfe einig. Doch die Liebe lässt sich auf Dauer nicht verleugnen - und schon bald dreht sich alles um die Frage, wer es zuerst ausspricht...
Zum Inhalt: Magdalena hat Geburtstag, ein Tag der Freude und voller schöner Überraschungen? Nein für Maggie, sie hadert mit ihrem Alter von 45. Da hilft es auch nichts, dass ihre beste Freundin ihr ausgerechnet ein erotisches Fotoshooting schenkt. Das Shooting selbst läuft ja gar nicht so schlecht, allerdings trifft sie auf Adrian, einen richtigen arroganten Dom, der sie sofort auf die Palme bringt. Und die beiden laufen sich die nächste Zeit ständig über den Weg, das liegt auch daran, dass Adrian irgendwie von Maggie fasziniert ist, obwohl sie so überhaupt nicht in sein übliches Beuteschema passt. Aber man ist ja nie zu alt um etwas neues zu lernen und während Maggie, die Welt der Dominanz und Unterwerfung kennen lernt, lernt Adrian etwas über Gefühle.
Meine Meinung: Ich fand es mal ganz schön, Protagonisten zu haben, die schon etwas mehr Lebenserfahrung haben und dennoch etwas neues erfahren. Die Thematik des Älter Werdens und der Eigenwahrnehmung wird geschickt in den Verlauf der Geschichte eingebaut und dennoch wird ein heißer Roman daraus. Denn Maggie hat sich nie träumen lassen, dass Adrians Welt für sie verlockend sein könnte, sie tastet sich mit seiner Hilfe langsam ran, so dass auch der Leser einen guten Einblick bekommt. Außerdem sorgt ein Nebenbuhler für Dramatik und einiges an Aufregung, so dass es auch noch spannend wird. Spannend ist es schon durch den Beginn, denn das erste Kapitel startet gleich mit einer Überraschung und die eigentliche Geschichte wird dann in einem Rückblick, meistens aus Sicht von Maggie erzählt, übrigens in der Dritten-Person. Wenn man also wissen will, wie es zu den Ereignissen im ersten Kapitel kommt, muss weiterlesen, aber es lohnt sich.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Heiratskandidat gesucht

Wie man sich einen Lord angelt
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Der historische Liebesroman „Wie man sich einen Lord angelt“ von Sophie Irwin entführt seine Leser in die Zeit des Regency und die Ton Society in London. Gerade für die Debütantinnen und den Damen der ...

Der historische Liebesroman „Wie man sich einen Lord angelt“ von Sophie Irwin entführt seine Leser in die Zeit des Regency und die Ton Society in London. Gerade für die Debütantinnen und den Damen der Gesellschaft waren die Bälle und Veranstaltungen das Wichtigste und das Ziel war immer einen angemessenen Ehemann zu finden. In dieses Haifischbecken muss sich auch Katherine Talbot, genannt Kitty wagen, nachdem sie von ihrem Verlobten sitzengelassen wurde. Ein neuer Kandidat muss her. Vor allem weil ihr Vater nur Spielschulden hinterlassen hat und auch ihre vier Schwestern versorgt sein müssen. Ebenso mutig wie verzweifelt wagt sich Kitty aufs Parkett des Londoner Heiratsmarktes und eckt mit ihrer eher unkonventionellen Art durchaus auch an. Aber ein vielversprechender Kandidat ist trotz allem schnell gefunden, nur dessen älterer Bruder macht Schwierigkeiten. Die Autorin schafft es auf amüsante und unterhaltsame Art die Londoner Gesellschaft und deren Veranstaltungen dem Leser vor Augen zu führen. Die Geschichte an sich: junge, verzweifelte Frau auf der Suche nach einem reichen Ehemann und misstrauischen Gegenspieler, ist jetzt nicht unbedingt neu erfunden und man kann sich auch denken, wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Aber Sophie Irwin bietet in ihrem Debüt auf jeden Fall eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, die vor allem von ihren Protagonisten, den spitzzüngigen Dialogen und dem lockeren Schreibstil profitiert.

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