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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2017

Raffinierter wirtschaftskrimi

Die IT-Intrige
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„...Straßendienste wie Google Maps oder Suchmaschinen kosten dem Anwender kein Geld. Er zahlt mit Daten, merkt es nicht und ist auch noch stolz darauf...“

Hannes Macke, 55 Jahre alt, ist auf den Weg nach ...

„...Straßendienste wie Google Maps oder Suchmaschinen kosten dem Anwender kein Geld. Er zahlt mit Daten, merkt es nicht und ist auch noch stolz darauf...“

Hannes Macke, 55 Jahre alt, ist auf den Weg nach Brasilien. Seine Aufgabe ist es, in der Zweigstelle seines deutschen Konzern eine Software vorführen, die dort aus Effizienzgründen eingeführt werden soll. Die Geschichte beginnt mit einer ausführlichen Beschreibung des Fluges.
Der Autor hat einen spannenden Wirtschaftskrimi geschrieben. Hannes Macke, Softwareentwickler, erzählt detailgenau die Vorgänge.
Hannes ist Perfektionist. Die Entwicklung neuer Programme und Schnittstellen betreibt er selbst in der Freizeit. Doch seine technischen Neuerungen haben eine Schattenseite. Sie führen zur Freisetzung von Arbeitskräften. Das wird nicht von allen gern gesehen.
Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen. Zum einen berichtet Hannes von seiner gegenwärtigen Reise nach Brasilien, zum anderen schweifen seine Gedanken häufig 17 Jahre zurück.
Der Schriftstil ist über weite Teile sachlich geprägt. Neben Hannes spielt eine Frau eine entscheidende Rolle. Vor 17 Jahren hat sie sich als Vitoria vorgestellt, nun will sie mit ihrem zweiten Namen Regina angesprochen werden. Sehr deutlich wird herausgearbeitet, wie sich die Verhältnisse geändert haben. Wurde Hannes bei seinem ersten Besuch in der Zweigstelle, noch höflich in Empfang genommen und hofiert, fühlt er sich jetzt wie eine ungebetener Gast. Die Fabrik selbst zeigt erste Zerfallserscheinungen im äußeren Bild.
Detailgenau werden die technischen Seiten von Hannes` Projekt erklärt. Wer nicht über ein Mindestmaß an Grundkenntnissen in der Informatik verfügt, könnte hier schnell Verständigungsschwierigkeiten bekommen. Im Kern geht es um die Effizienz von Softwarelösungen und gleichzeitig um die Verbesserung der Sicherheit in IT-Bereich. Die praktische Umsetzung und Anwendung dagegen wird sehr allgemeinverständlich erklärt.
Hannes hat vorwiegend gearbeitet und kaum gelebt. Dass führt zu einer gewissen Naivität gegenüber Frauen. Die wird von Renate eiskalt ausgenutzt. Da Hannes aber immer den Dingen auf den Grund geht, erfahre auch ich als Leser nach und nach, was alles im Hintergrund gelaufen ist.
Detailgenau werden die Orte, an denen Hannes sich aufhält, und Personen, denen er begegnet, beschrieben.
Spannend für mich sind vor allem Hannes` Gedankengänge nach der Rückkehr. Natürlich hatte er sich abgesichert und die Intrige ist teilweise ins Leere gelaufen. Was macht er mit seinem Wissen? Welche persönlichen Risiken ist er bereit, für die Geheimhaltung einzugehen? Was bringt es, wenn er seinen Code offenlegt?
Das Cover mit den wenigen hellen Punkten auf dunklem Untergrund wirkt geheimnisvoll.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. In einer abwechslungsreichen Handlung werden die Verstrickungen und mögliche Intrigen im Wirtschaftsleben gekonnt thematisiert. Der zukünftige Leser sollte wissen, dass das Buch trotz aller Spannung sehr informatiklastig ist und sich fragen, ob er sich darauf einlassen will und kann.

Veröffentlicht am 07.07.2017

Biene ermittelt wieder

Tote machen Träume wahr
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„...Ich bezahle, du hast die Ideen...“

Sabine Hagen, genannt Biene, braucht dringend Aufträge für ihre Detektei, die sie zusammen mit dem Argentinier Jago betreibt. Sie versucht sich als Ladendetektivin, ...

„...Ich bezahle, du hast die Ideen...“

Sabine Hagen, genannt Biene, braucht dringend Aufträge für ihre Detektei, die sie zusammen mit dem Argentinier Jago betreibt. Sie versucht sich als Ladendetektivin, doch das geht grandios in die Hosen. Dabei rennt sie Hannes Tönnes, einen alten Mann, um. Der wohnt im gleichen Haus wie Mia, eine Freundin ihrer Oma. So erfährt Biene am nächsten Tag nicht nur, dass Hannes tot ist, sondern auch, dass er vergiftet wurde.
Dann gibt es endlich einen Auftrag für das Team. Frau Gerhard vermisst Paul, ihren West-Higland-Terrier.
Die Autorin hat einen humorvollen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen.
Biene hat einen Traum. Sie sieht sich als erfolgreiche Detektivin. Doch ihre Oma hat Angst, dass ihr dabei etwas passiert, und ihr Freund Jochen, der Kriminalist, möchte nicht, dass sich Biene in die Arbeit der Polizei einmischt.
Durch Mia erfährt Biene einiges über Herrn Tönnes und lernt bald seine Familie kennen. Die scheinen aber an Ermittlungen wenig interessiert. Währenddessen gibt es auch bei der Suche nach dem Hund die erste Panne.
Der Schriftstil des Buches ist leicht und locker. Meine Lieblingsprotagonistin ist Bienes Oma. Die resolute Dame weiß, was sie will und spricht Klartext. Das gilt übrigens auch bei dem Thema zwischenmenschliche Beziehungen.
Biene hat das unnachahmliche Talent, in jedes Fettnäpfchen, was sich im Laufe der Handlung ergibt, hinein zu tapsen. Außerdem beschäftigt sie ihr Privatleben. Die Beziehung mit Jochen hat so einige Ecken und Kanten. Ihre Oma sieht das pragmatisch.
Obiges Zitat stammt von Jago. Er sieht seinen Part in der Detektei erfüllt, wenn er das Geld gibt und gegebenenfalls mal neue Klienten wirbt. Das Tagesgeschäft überlässt er Biene. Ab und an aber muss er sie doch begleiten.
Sehr gut wird Bienes innere Zerrissenheit wiedergegeben. Soll sie ihren Traum leben oder soll sie sich um einen Bürojob im Steuerbereich bewerben? Je nach Erfolg oder Misserfolg bei den Ermittlungen schlägt das innere Pendel mal nach der einen, mal nach der anderen Seite aus.
Das farbenfrohe Cover zieht die Blicke an.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Gerade Bienes kleine Schwächen machen sie liebenswert und sorgen für amüsante Überraschungen.

Veröffentlicht am 03.07.2017

folgen des Schweigens

Im Licht der Nebensonnen
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„...Vom östlichen Horizont aus breitete sich durchsichtiges Licht wie orangefarbenes Puder über die Wölbung des Himmels, darunter segelten gelbe und weiße Wolkenbänke, die sich über Davids Kopf in kleine ...

„...Vom östlichen Horizont aus breitete sich durchsichtiges Licht wie orangefarbenes Puder über die Wölbung des Himmels, darunter segelten gelbe und weiße Wolkenbänke, die sich über Davids Kopf in kleine Schäfchenwolken auflösten...“

David ist Lehrer. Nach dem Tod des Großvaters und der Trennung von seiner langjährigen Freundin Ellen braucht er Luftveränderung. Deshalb hat er sich um eine Stelle in Husum beworben und tritt diese nun an. Bei seiner Ankunft blockiert er den Parkplatz von Louise Brodersen. Sie herrscht ihn wutentbrannt an. Als David wenige Tage später zur Weiterbildung auf eine Halling geschickt wird, trifft er Louise wieder.
Die Autorin hat eine tiefgründige Gegenwartsgeschichte geschrieben. Das Besondere daran ist, dass die Erzählung Parallelen zu einer Novelle von Theodor Storm nutzt.
Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Louise, die mir im ersten Moment als starke Frau erscheint, wird sich im Laufe der Geschichte sehr verändern. Sie ist mit einem Pastor verheiratet, selbst nicht gläubig, hat aber bei ihm ein Heim für sich und ihre drei Kinder gefunden. Die beiden Älteren hat sie mit in die Ehe gebracht. Es zeigt sich schnell, dass sie über wenig Selbstbewusstsein verfügt und im privatem Bereich jede Auseinandersetzung scheut.
David bringt sich aktiv in der Schule ein. Doch seine Ideen finden bei der Rektorin kaum Gegenliebe. Er will mit seinen Schülern Kunstwerke zum Thema „Gift für die Demokratie – gibt es das?“ gestalten und wird zurückgepfiffen. Die Rektorin beruft sich, auch gegenüber anderen Kollegen, auf ihr Weisungsrecht und verdeckt damit eigene Leitungsschwächen.
Der Sprachstil des Buches ist sehr ausgereift. Das zeigt schon das obige Zitat. Die Beschreibung der Landschaft und der Natur auf der Insel geschieht durch passende Metapher. Dadurch wird der Widerspruch zwischen der Schönheit der Natur und dem durch Zerrissenheit gekennzeichneten Familienleben von Louise besonders betont. Hier dominiert Ruhe und Ausgeglichenheit, dort Ängste und Verbitterung. Der Stein des Anstoßes ist Louises Schwester Charlotte, die seit 3 Monaten im Pfarrhaus wohnt. Louise war dagegen. Aber ihr Mann meinte, dass man Charlotte nach ihrer Rückkehr aus der Heimat aus christlicher Nächstenliebe ein Heim bieten müsse. Er ahnt nicht, dass damit der Anfang vom Ende alles dessen beginnt, was ihnen wichtig ist. David fühlt sich von Louise gleichzeitig angezogen und abgestoßen. Doch noch wird sein Handeln durch die Worte seines Großvaters bestimmt, der für Ehebruch keinerlei Verständnis hätte. Davids Leben wurde vom Großvater dominiert. Er war für David Stütze und Halt, denn das Verhältnis zur Mutter war schwierig. Er war der ungewollte Sohn. Nun vergleicht David das Verhalten seiner Mutter ihm gegenüber mit dem Verhalten von Louise gegenüber dem Sohn Henry.
Die Autorin lässt mich tief in die Psyche ihrer Protagonisten blicken. Während David sich nach und nach von seiner Vergangenheit löst, steuert Louises Weg erst einmal auf eine Katastrophe zu. Fast völlig ausgespart allerdings bleibt das Innenleben von Godber, dem Pastor, und Charlotte. Die beiden lassen sich nur durch ihre Handlungen einschätzen. Der Vergleich mit der Tragik der Novelle von Theodor Storm durchzieht die Geschichte wie ein roter Faden. Über weite Strecken liegt über der Erzählung eine düstere und bedrückende Atmosphäre. Es sind Episoden zweier Lebensgeschichten, die hier miteinander verwoben werden.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das liegt unter anderem an dem Schriftstil, der gekonnt die komplexe Situation in all ihrer Vielfalt wiedergibt. Zum anderen zeigt die Erzählung erneut, dass Schweigen und Ertragen nie das richtige Mittel der Wahl ist. Auch der unterschiedliche Umgang mit Schuld wurde gekonnt thematisiert.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Mord in dörflicher Idylle

Bernsteinblut
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Kommissar Piet Petersen wird zu einem Mord gerufen. Der 80jährige Heinrich Lüdersen wurde mit seiner Mistgabel erstochen. Auf dem Körper des Toten liegt ein Bernstein. Es soll nicht der letzte Mord in ...

Kommissar Piet Petersen wird zu einem Mord gerufen. Der 80jährige Heinrich Lüdersen wurde mit seiner Mistgabel erstochen. Auf dem Körper des Toten liegt ein Bernstein. Es soll nicht der letzte Mord in dem beschaulichen Dorf Söderbrock gewesen sein.
Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen.
Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Piet hat sich nach dem ungeklärtem Mord an seiner Frau in die Gegend versetzen. Sein Kollege Hauke Hansen dagegen kennt sich im Dorf ausgezeichnet aus und weiß um die Befindlichkeiten der Bewohner.
Der Schriftstil ist angenehm lesbar. Die Verhältnisse in Dorf werden detailliert wiedergegeben. Als Leser lerne ich einige Bewohner und ihre Vorlieben kennen. Dazu gehört, dass es nicht alle mit der Treue genau nehmen. Die Ermittlungen zeigen, dass der Tote sehr stur sein konnte und sich mit anderen angelegt hat. Damit gab es sofort Verdächtige. Als aber der Journalist Ingo einen Artikel über ein brisantes Bauprojekt veröffentlicht, rückt ein zweites Tatmotiv in den Vordergrund. Ein besonderes Stilelement hat die Autorin für Piet ersonnen. Er sieht an jedem Toten das Gesicht seiner Frau. Erscheint es nicht, weiß er, dass der Verletzte noch lebt. Dass ihn dies allerdings psychisch belastet, ist nachvollziehbar. Ab und an findet sich eine Spur feiner Humor. So ist streit nicht gleich Streit.
Geschickt versteht es die Autorin, ab und an kleine Hinweise zu geben, die aber schnell durch den Dorfklatsch überdeckt werden. Gut ausgearbeitete Gespräche sorgen für einen Fortgang der Ermittlungen und ermöglichen mir das Mitraten. Natürlich bin ich dabei sämtlichen Um- oder Irrwegen gefolgt. Gleichzeitig wird das Bild des zuerst Getöteten differenzierter gezeichnet. Vorurteile und Heuchelei spielen eine nicht unwesentliche Rolle im dörflichen Zusammenleben.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Am Ende bleibt keine Frage zum aktuellen Fall offen, auch wenn ich das Motiv des Täters nicht nachvollziehen kann.

Veröffentlicht am 25.06.2017

Beeindruckender Schriftstil

Das Haus der schwarzen Schwäne
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„...Auf einmal wandelte eine Frau im schwarzen Schleier an Falka vorbei, und Falka sah einzig nur nach ihr. Sie war alt, sie hatte weißes Greisenhaar, sie war in Trauer, aber der Schleier machte sie schön. ...

„...Auf einmal wandelte eine Frau im schwarzen Schleier an Falka vorbei, und Falka sah einzig nur nach ihr. Sie war alt, sie hatte weißes Greisenhaar, sie war in Trauer, aber der Schleier machte sie schön. ...Da wandelte die Nacht mitten durch den Tag, und alles Taghelle verblasste vor der einen Gestalt, die auf dem Meeresboden ihrer Trauer in Finsternis ging...“

Wir schreiben das Jahr 1693. Falka wird von ihrer Heimatinsel vertrieben, nachdem ihr Vater und Peder, ihr Geliebter, auf See geblieben waren. Die Bewohner werden ihr Schadenszauber vor. Falka wird nach Tondern gebracht, wo sie in der Fabrik von Willem Tondernsen Spitze klöppeln soll. Drehen, kreuzen, drehen, kreuzen – das begleitet sie durch den Tag. Immer 12 Mädchen sind in einer Kammer unterbracht, die nach 16stündiger Arbeit ihr Heim ist.
Die Autorin hat einen beeindruckenden historischen Roman geschrieben. Bedauerlicherweise aber gibt es keine Information darüber, was historische Wahrheit und was Phantasie ist.
Die Hochzeit von Lily, Willem Tondernsens einziger Tochter, ist als ein besonderes Fest geplant. Das wird sie auch, aber anders, als es sich die Beteiligten vorgestellt haben. Zehn Klöppelmädchen aus Falkas Kammer stürzen sich vom Dach der Fabrik in den Tod. Ihr Vermächtnis trägt Falka weiter.
Der Schriftstil zeichnet sich durch außergewöhnliche und vielfältige Sprachbilder aus, wie schon das obige Zitat zeigt. Sie unterstreichen die düstere Stimmung, die die Handlung bis zum Schluss durchzieht. Die Verhältnisse werden detailliert beschrieben. Während die Mädchen hungern und frieren, wird Willem durch die gefragte Spitze reich. Mit dem Selbstmord setzen die Mädchen ein Zeichen. Besonders Lily wird das Geschehen ihr Leben lang nicht loslassen. Unter den Toten ist ein Kind, das schon zur Weihnachtsmesse die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Das Kind bekommt Lily nicht aus ihren Gedanken.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Falka. Sie ist eine begabte Klöpplerin und versteht es zunehmend, Mädchen und Frauen in ihren Bann zu ziehen. Kunstvoll geklöppelte schwarze Schleier werden zu einem Symbol der Freiheit. Doch Falka ist in der Wahl ihrer Mittel nicht wählerisch. Sie sieht nur ihr Ziel, die Herrschaft der Mädchen, und erwartet zunehmend, dass sich alle ihr unterordnen.
„...Die ganze Menschheit wird von Frauen geboren. Dann sollen Frauen auch über die gesamte Menschheit gebieten...“
Mit diesen Worten formuliert Falka ihr Ziel. Dafür geht sie über Leichen. Dafür stößt sie Freundinnen vor den Kopf. Natürlich wird an vielen Stellen der Handlung deutlich, dass Mädchen in der damaligen Zeit keinerlei Rechte hatten. Der Autorin gelingt es anschaulich und eindringlich nachzuweisen, dass man Unrecht nicht beseitigt, indem man selbst Unrecht tut und in die Radikalität abgleitet. Einer der Gegenspieler Falkas ist ihr Mann Till. Er hatte als Junge die Grausamkeiten des Krieges in Pommern erlebt, war vor Krieg und Unrecht geflohen und sah nun die Gefahr, dass alles von vorn los ging.
Es gab durchaus Situationen, wo Falka gekonnt mit ihren weiblichen Reizen spielte. Sie erhielt Einblick in die große Weltpolitik. Der dänische König war nicht bereit, sich an einem Krieg zu beteiligen. Er wollte Frieden für sein Volk. Die Beziehungen zwischen Dänemark, Russland, Schweden und Polen werden gekonnt im Buch thematisiert.
Das dunkle Cover passt zur Handlung.
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn die Geschichte am Ende unrealistische Züge annahm. Genau deshalb hätte ich mir ein erklärendes Nachwort gewünscht. Falka war mit ihrem Ziel ihrer Zeit weit voraus. Die Wahl der Mittel allerdings beweisen die dunkle Seite ihres Charakters.