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Veröffentlicht am 04.12.2022

Winterliche Liebesgeschichte

Winterträume in den Fallbury Hills (Herzklopfen in Schottland)
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Winterträume in den Fallbury Hills von Hanna Holmgren erzählt die winterliche Liebesgeschichte von Grace und Noah.
Grace, Verkäuferin im Supermarkt von Fallbury und im Nebenjob tätig im örtlichen Pub, ...

Winterträume in den Fallbury Hills von Hanna Holmgren erzählt die winterliche Liebesgeschichte von Grace und Noah.
Grace, Verkäuferin im Supermarkt von Fallbury und im Nebenjob tätig im örtlichen Pub, begegnet eines abends Noah. Es stellt sich heraus, dass er der neue Arzt des Ortes werden möchte. Beide laufen sich hin und wieder über den Weg und durch einen Zufall verbringen sie eine Nacht zusammen. Das Näherkommen der Beiden beginnt, wären da nicht das Abkommen mit Grace’ Freundinnen und ein Missverständnis.

Beim Buchcover ist es wieder unverkennbar, dass es sich um ein Buch von Hanna Holmgren handelt. Dieses Mal ist es wunderschön winterlich gestaltet und lädt zum Abschalten vorm Kamin ein.
Die Charaktere des Ortes sind liebevoll dargestellt. Vor allem die beiden Hauptpersonen Grace und Noah. Beide haben eine Vergangenheit, die sie mit sich tragen und auch nicht verschweigen, aber beide sind auch immer da für andere Menschen. Sie wirken sehr geerdet und familienverbunden.
Dem Schreibstil von Hanna Holmgren kann man gut folgen und steigt gut in die Geschichte ein.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Verbindung zu einem vorhergehenden Roman, „Sehnsucht nach Rose Cottage“.
Die Authentizität der Geschichte hat mir gut gefallen, da hier wirklich die dörfliche Geschichte behandelt wurde, also nicht die superreichen und schönen Dorfbewohner sondern die normalen.
Die Geschichte hat zwei bis drei kleine Höhepunkte, dennoch plätschert die Geschichte etwas ruhig vor sich hin. Ein bisschen Witz, wie in vergangenen Romanen, hätte auch dieser Geschichte ganz gut getan. Dennoch behandelt diese Geschichte auch ernste Themen, die auch in Deutschland heutzutage an der Tagesordnung stehen, den Hausarztmangel.

Alles in allem eine schöne und leichte Geschichte, aber eher oberflächlich als tiefgängig. Dennoch ein Tipp für all jene, die gerne bei einer Tasse Tee vorm Kamin abschalten wollen und dabei leichte Romane gern lesen.

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Veröffentlicht am 19.11.2022

Ein Team werden

Versteht mich mein Hund?
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„Versteht mich mein Hund“ von Sophie Collins erklärt, wie unsere Hunde wahrnehmen. Wie sie ihre Sinne nutzen, wie diese funktionieren und teilweise auch, warum es so ist. Es erklärt aber auch, wie unsere ...

„Versteht mich mein Hund“ von Sophie Collins erklärt, wie unsere Hunde wahrnehmen. Wie sie ihre Sinne nutzen, wie diese funktionieren und teilweise auch, warum es so ist. Es erklärt aber auch, wie unsere Hund uns wahrnehmen. Was passiert, wenn wir bestimmte Handlungen ausführen, wie interpretiert sie der Hund. Weiterhin gibt es Anleitungen, wie wir mit unseren Hunden kommunizieren können, sie leiten können und vor allem, unser Verhalten so ausrichten, dass die Hunde auch tun, was wir Menschen wollen.

Das Buch ist in zwei große Parts aufgeteilt. Abschnitt 1: Die Welt mit allen Hundesinnen. Es ist so untergliedert, dass alle Hundesinne umfassend erklärt werden und vor allem auch so, dass wir sie verstehen. 
Abschnitt 2: Hundewissen. Hier geht es speziell um das Miteinander von Hund und Herrchen. Wie nimmt mein Hund mich wahr? Verstehe ich ihn und er mich? Wie kann ich mein Verhalten beeinflussen, damit wir ein Team werden. Weiterhin gibt es in diesem Bereich auch Anleitungen zu Erziehungsspielen mit Erläuterungen

Viele Dinge davon waren mir schon bekannt, aber einige Dinge waren auch neu und es beantwortete mir auch die ein oder andere Frage zum Verhalten meines eigenen Hundes.
Damit fand ich das Buch sehr interessant. 
Auch in seiner Aufteilung ist es gut gelungen. Es gibt viele Bilder oder Zeichnungen von guter Qualität. Es ist nicht zu viel Text und wenn ist dieser recht aufgelockert in das Layout eingepasst, sodass es beim Lesen nicht zu langatmig wird. Auch die Erklärungen und Ausführungen, bspw. zu den Sinnen des Hundes fand ich interessant und vor allem gut nachvollziehbar dargestellt.

Mein Fazit: Für alle Hundefreunde eine sehr interessante Lektüre, die den eigenen Horizont mit unter sehr gut erweitern kann und das einlädt, am Erziehungsverhalten des eigenen Hundes zu arbeiten.

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Veröffentlicht am 24.10.2022

Toller Weihnachtsroman

Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands
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Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands von Nancy Naigle ist eine wunderschöne Liebesgeschichte von Angela und Geoff.
Angela ist die Besitzerin von Heart of Christmas, einem kleinen Weihnachtsladen im ...

Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands von Nancy Naigle ist eine wunderschöne Liebesgeschichte von Angela und Geoff.
Angela ist die Besitzerin von Heart of Christmas, einem kleinen Weihnachtsladen im alten Leuchtturm von Pleasant Sands. Dieser ist schon über viele Jahrzehnte in Familienhand. Doch leider befindet sich dieser in finanziellen Schwierigkeiten. Dies verstärkt sich, als Geoff und seine Mutter eine Filiale ihrer Kette Christmas Galore im Ort eröffnen. Angela begegnet Geoff streitsüchtig, doch Geoff versucht ihr positiv gegenüberzutreten.

Nancy Naigle ist bei diesem Buch wieder mal ein wunderschöner Weihnachtsroman gelungen. Das vermittelt schon das Cover. 
Angela ist eine sehr sympathische Frau, die mich jedoch im Laufe der Zeit hin und wieder nervte mit ihrer streitsüchtigen Art und immer auf Konfrontationskurs gegenüber Geoff. Das wirkte auf mich manchmal kindlich-pubertär. Wiederum war mir Geoff am Anfang etwas unsympathisch, weil er doch sehr geschäftig und profitgeil wirkte, jedoch entwickelte er sich im Laufe der Zeit zu einem Fels in der Brandung. Seine Art, Angela wieder zu erden und ihr quasi ein Lächeln abzuringen, war bewundernswert.
Die Geschichte mit der Weihnachtsmann-App war für mich aber relativ schnell eindeutig und ich fand es etwas unrealistisch, dass Geoff relativ spät rausgefunden hat, wer B.W.Wunder ist.
Mir haben die Bewohner Pleasant Sands sehr gut gefallen, ebenso die Mitarbeiter von Heart of Christmas. Mein persönliches Highlight war jedoch der Zusammenhalt von Angela und ihrer Familie. Ihre Schwester, ihre Nichte und auch ihr Schwager sind einfach nur ne tolle Familie und geben ihr Halt, so wie es eigentlich in jeder guten Familie sein sollte.

Alles in allem ein wunderschöner Weihnachtsroman und eine Empfehlung für all jene, die gerne romantisch-kitschige Weihnachtsromane mögen.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Zurück zu den Wurzeln

Dünenleuchten
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In Dünenleuchten erzählt Tanja Janz die Geschichte von Beate und Tilo. Bente kehrt nach ihrem Studium und einer gescheiterten Beziehung aus den USA zurück in ihren Heimatort St. Peter-Ording. Hier übernimmt ...

In Dünenleuchten erzählt Tanja Janz die Geschichte von Beate und Tilo. Bente kehrt nach ihrem Studium und einer gescheiterten Beziehung aus den USA zurück in ihren Heimatort St. Peter-Ording. Hier übernimmt sie die Leitung der Schutzstation am Westerhever Leuchtturm. Zurück in ihrem alten Leben blüht sie wieder auf. Eines Tages lernt sie den sympathischen Tilo kennen. Er stiehlt sich vom ersten Moment in ihr Herz. Doch er verschweigt ihr etwas, was die Beziehung zwischen ihnen auf die Probe stellt.

Der Titel und das Cover sind wieder typisch für Tanja Janz’ St-Peter-Ording Reihe und laden sofort zum Lesen, abschalten und träumen am schönsten Strand der Welt ein.
Der Schreibstil ist wie immer flüssig und die Geschichte seicht und irgendwie, obwohl die Geschichte für mich sehr voraussehbar war, doch fesselnd, weil sie eben Urlaubsstimmung beschert.
Spannung ist wirklich nur auf den letzten Seiten der Geschichte vorhanden, ansonsten ist es eher ein Freunschafts- und Familienroman. 
Die Charaktere sind ehrliche und aufrichtige Personen, die man alle sofort ins Herz schließen will. Mir haben die Beziehungen zwischen Bente und all ihren Freunden und Familienmitgliedern gut gefallen. Die Freundschaft zu Franke ist was Besonderes und ebenso die zu Jarno und Cord. Wobei mir Cords Absichten im ganzen Buch doch schleierhaft blieben. Ganz toll fand ich auch die Beziehung innerhalb der Familie Nahnsen.
Die Figuren wirken authentisch, auch wenn es manchmal eine fast zu perfekte Atmosphäre war, aber ich finde, das gehört bei Tanja Janz’ Romanen einfach dazu.


Mein Fazit, es war wieder ein gelungenes Buch über St. Peter-Ording, welches Lust auf mehr macht, sodass ich mich schon jetzt auf seine Fortsetzung der Reihe freue. Eine Empfehlung für alle, die gerne Nordseeromane lesen.

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Veröffentlicht am 05.09.2022

Der Weg einer einzigartigen Frau

Dian Fossey - Die Forscherin
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Dian Fossey - Die Forscherin von Susanne Leonhard erzählt die Geschichte der Gorilla-Forscherin Dian Fossey von der Kindheit bis zu ihrem mörderischen Tod. Die Autorin erzählt von der ersten Begegnung ...

Dian Fossey - Die Forscherin von Susanne Leonhard erzählt die Geschichte der Gorilla-Forscherin Dian Fossey von der Kindheit bis zu ihrem mörderischen Tod. Die Autorin erzählt von der ersten Begegnung mit der Thematik Gorilla bis hin zu Dian Fosseys Forschungsauftrag.

Ich kannte Dian Fossey vor dem Buch noch nicht. Ich wurde durch das Cover, welches sie im Fokus hat, darauf aufmerksam. Mir gefällt das Cover, weil es außerdem Elemente aus ihrem Leben enthält und historisch gehalten ist.
Die Kapitel sind in Zeitabschnitte eingeteilt, sodass man als Leser zu jeder Zeit weiß, in welchem zeitlichen Abschnitt ihres Lebens man sich gerade befindet. Das Buch beginnt mit Dians Rückkehr in ihre Forschungsstation Karisoke. Nach diesem Kapitel springt die Autorin zwischen vielen zeitlichen Abschnitten hin und her. Aber ihr ist es gelungen, diese Sprünge so angenehm zu gestalten, dass diese verschiedenen Zeitabschnitte keinen Einfluss auf den Lesefluss hatten.
Auch der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, also nicht als langweilige Biografie verfasst.

Ich muss zugeben, Dian Fossey war eine nicht ganz einfache Person, weshalb ich am Anfang skeptisch war, ob mir das Buch gefallen würde. Ich gebe zu, ich kam gut in das Buch hinein, aber war zum Schluss wirklich etwas genervt von ihr (was aber nicht am Schreibstil der Autorin lag). Durch die Aufarbeitung des persönlichen Schicksals der Protagonistin konnte man wunderbar nachverfolgen, woher ihr Charakter auch rührte. 
Schade ist nur, dass das Buch ausschweifend die Geschichte von Dian Fossey erzählt, aber die Gorillas, die ihr alles bedeuteten, nur einen kleinen Teil der Geschichte einnahmen, bspw. hätte ich mir mehr Informationen zu ihrem Liebling Digit erwartet oder wie sie es geschafft hat, dass die Gorillas sie nach ihrer Rückkehr mit einer Umarmung begrüßten. Viel wurde davon nicht klar.
Dennoch ist es der Autorin eindrucksvoll gelungen, die erste haptische Begegnung zwischen Dian und einem jungen Gorilla zu erzählen. Diese Beschreibung ging schon unter die Haut.
Die Geschichte enthielt auch mehrere spannende Details, ob es ihr Weg nach Afrika, in den Nationalpark oder zur Forscherin war, als auch die Erzählung über ihren Tod und die Ereignisse, die dem vorausgingen. 
Dennoch ist es Susanne Leonhard gelungen, die Einzigartigkeit, die Zielstrebigkeit, den Mut und den Kampfgeist der Dian Fossey darzustellen, aber sie hat auch ihre Ecken und Kanten gut herausgearbeitet, ihre Bindungsunfähigkeit, die belastende Kindheit, ihren Umgang mit anderen Menschen, vor allem Menschen, die nicht ihrer Meinung folgten etc.

Auf jeden Fall ein interessantes Buch für all jene, die gerne Romane über bedeutende Frauen lesen, sich für Forschung begeistern oder die bedeutende Fauna Afrikas lieben.

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