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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2017

Ein weiteres stinkofantastisches Abenteuer!

Flätscher – Krawall im Kanal
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Flätscher, außergewöhnliches Stinktier, Meisterdetektiv und seit neuestem Musiker ist zurück und begeistert erneut Groß und Klein. Ein erneut grandioses Cover macht sogleich Lust auf das neue Abenteuer, ...

Flätscher, außergewöhnliches Stinktier, Meisterdetektiv und seit neuestem Musiker ist zurück und begeistert erneut Groß und Klein. Ein erneut grandioses Cover macht sogleich Lust auf das neue Abenteuer, welches direkt an den ersten Band anschließt, denn es gibt erneut Probleme im Viertel, denn es verschieden vermehrt Tiere! Dem müssen Flätscher und sein Assistent Theo natürlich unbedingt nachgehen - das ist ja stinkologisch!

Mit viel Witz und Charme witzelt sich Flätscher erneut in Kinderherzen und jene, die sich das Kind bewahrt haben. Die Geschichte ist spannend und der Humor einfach klasse. Eine jugendliche Sprache mit vielen typischen Flätscher-Stinktier-Begriffen machen das Lesen zu etwas ganz besonderem. Und die Zeichnungen von Jan Birck sind wieder so auf dem Punkt, dass es besser gar nicht sein könnte. Super witzig, perfekt auf die Geschichte abgestimmt und mit so detailverliebt, dass das Betrachten und Entdecken eine wahre Freude ist.

Das zweite Abenteuer von Flätscher kann wieder auf ganzer Linie überzeugen und bietet Spannung, Spaß und noch mehr Spaß. Ein Buch, welches man auf jeden Fall mehrmals zur Hand nehmen kann und die Leselust bestimmt auch beim letzten Lesemuffel weckt.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Aufregendes Märchen mit tollen Fantasy-Aspekten

Stormheart 1. Die Rebellin
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Das Cover und das Thema, ein kurzer Blick hat genügt und ich wusste, das Buch muss ich lesen. Und es hat sich gelohnt, ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist fesselnd, spannend und einfach nur aufregend. ...

Das Cover und das Thema, ein kurzer Blick hat genügt und ich wusste, das Buch muss ich lesen. Und es hat sich gelohnt, ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist fesselnd, spannend und einfach nur aufregend. Eine märchenhafte Geschichte um Königreiche und dazu noch der fantastische Aspekt – für mich eine wirklich gelungene Kombination. Die Fähigkeit, Stürme zu bezwingen, finde ich äußerst spannend und wurde in dem Buch wirklich gut und glaubhaft umgesetzt.

Aurora als Hauptperson wächst einem sogleich ans Herz. Ihr Schicksal ist ohne Gabe alles andere als rosig, aber sie kämpft für sich und ihr Königreich. Besonders die persönliche Entwicklung, die Aurora während der Geschichte durchmacht, war faszinierend. Die Gruppe um die Sturmkämpfer ist mit ihren vielen verschiedenen Charakteren äußerst spannend und die Dynamik in der Gruppe ist sehr unterhaltsam. Die Geschichte und die Charaktere und diese neue aufregende Welt haben das Buch wirklich zu einer mehr als positiven Leseüberraschung gemacht und das Buch war schneller als schnell gelesen. Band 2 wird jedenfalls von mir schon sehnlichst erwartet.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Höchst unterhaltsame Geschichte mit Nerd-Faktor

Ana und Zak
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Das Buch ist ein wahres Sammelsurium an Nerd-Wissen und tollen Bezügen zu Filmen, Serien und Spielen. Doch keine Angst, auch wenn man nicht zuhause ist in der Welt von World of Warcraft und co, ist das ...

Das Buch ist ein wahres Sammelsurium an Nerd-Wissen und tollen Bezügen zu Filmen, Serien und Spielen. Doch keine Angst, auch wenn man nicht zuhause ist in der Welt von World of Warcraft und co, ist das Buch gut verständlich und leicht lesbar. Denn die Geschichte und die Charaktere überzeugen in jedem Fall. Denn hier Treffen zwei Nerds aufeinander, wie sie jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten – Gamer und Streberin. Doch sind alle Schicksale wirklich so freiwillig gewählt?

Auf jeden Fall begleitet man Zak und Ana sehr gerne bei ihren Abenteuern durch Quizshows und Conventions, und wie sie sich dabei selber und gegenseitig kennenlernen. Beide wachsen einem durch die schrulligen Eigenarten ans Herz und man fiebert und leidet mit bei allem, was die beiden so erleben. Das Buch ist dabei super leicht lesbar und überzeugt durch einen genialen Humor, der begeistert, aber auch nicht zu platt daherkommt. Ein wirklich unterhaltsames Buch für jedermann.

Veröffentlicht am 26.06.2017

Spritzige Dialoge, Aktion und Romantik – die perfekte Mischung für beste Unterhaltung

Aller Anfang ist Hölle
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Riley ist die Tochter des berühmten Dämonenfängers Paul Blackthorne. Wenn sie nicht in der Schule ist, widmet Riley daher all ihre Zeit der Ausbildung zur Dämonenfängerin, denn sie möchte ihrem Vater natürlich ...

Riley ist die Tochter des berühmten Dämonenfängers Paul Blackthorne. Wenn sie nicht in der Schule ist, widmet Riley daher all ihre Zeit der Ausbildung zur Dämonenfängerin, denn sie möchte ihrem Vater natürlich in nichts nachstehen. Unterstützt durch ihren Vater lernt sie daher in den Nächten die dunkleren Seiten von Atlanta kennen und begibt sich auf die Suche nach Dämonen. Als jedoch die Dämonendichte in Atlanta zunimmt und die Dämonen alles andere als normal agieren, überschlagen sich die Ereignisse und Rileys Welt wird auf dem Kopf gestellt, als Ihr Vater bei einem Dämonenangriff getötet wird. Von der Gilde der Dämonenfänger als Frau nicht geschätzt, vom ehemaligen Partner ihres Vaters nicht für voll genommen gibt ihr einzig die aufkeimende Liebe zum Leidgenossen Simon die Kraft, die sie braucht, um den Leichnam ihres Vaters zu beschützen. Doch Rileys Leben wird alles andere als einfacher, denn auch nach diesem Schicksalsschlag sind die Dämonen mehr als aktiv und holen zum finalen Vernichtungsschlag in Atlanta aus – und Riley scheint im Kampf zwischen Himmel und Hölle eine ganz besondere Rolle zu spielen.

Liebenswerte Charaktere, eine fantasievolle Welt und eine spannende Handlung fesseln zugleich an die Geschichte um Riley. Ein angenehmer Schreibstil und eine tolle Welt rund um Dämonen, Engel, Himmel und Hölle wissen zu überzeugen. Mehrere Wendungen und Enthüllungen in der Geschichte überraschen den Leser dabei gleichermaßen wie die Hauptprotagonistin Riley. Man fühlt sich ihr schnell verbunden und kann auch zu den anderen Personen im Buch schnell eine Beziehung aufbauen. Witzige Dialoge, etwas Spannung und Aktion sowie eine große Prise Romantik machen diese Reihe zu etwas ganz besonderem.

Veröffentlicht am 26.06.2017

Alles ist besser als wegzusehen

Elefanten sieht man nicht
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Als sie Julia und Max zum ersten Mal auf dem Spielplatz begegnet, fallen Mascha zugleich diese merkwürdigen Flecken bei den beiden auf, die sie sich einfach nicht erklären kann. Durch Zufall blickt sie ...

Als sie Julia und Max zum ersten Mal auf dem Spielplatz begegnet, fallen Mascha zugleich diese merkwürdigen Flecken bei den beiden auf, die sie sich einfach nicht erklären kann. Durch Zufall blickt sie dann eines Tages durch das Fenster vom Haus der beiden und kann nicht glauben was sie sieht. Ihre schlimmsten Befürchtungen werden bestätigt. Sogleich berichtet sie ihren Großeltern von ihrer grausamen Entdeckung, aber wer glaubt schon einer 13-jährigen. Es scheint jedoch, als ob das ganze Dorf eine Ahnung hat, nur jeder schaut weg. Doch Mascha kann einfach nicht wegschauen und beschließt zu handeln. Denn alles ist besser, als wegzusehen'

Elefanten sieht man nicht! Lieber wegschauen, ehe man selber Probleme bekommt. So scheint es jedenfalls die Gemeinde zu sehen, in der die Großeltern von Masha wohnen. Das Setting, welches Susan Kreller zeichnet, erscheint leider allzu real. Und man fragt sich nicht nur einmal, warum wird nur weggeschaut. Des Öfteren möchte man Personen einfach nur wachschütteln und ihnen die Augen öffnen. Durch die kindliche Unbekümmertheit und Weltsicht wird das schwierige Thema Kindesmisshandlung sehr schonend und trotzdem realistisch präsentiert. Die recht einfache Kindersprache spitzt die Schwere dieses Verbrechens noch zu. Die etwas kindlich unbeholfenen Beschreibungen der Situation durch Julia und besonders Max appellieren sehr an das Mitgefühl. Mascha beweist als einzige mit ihren 13 Jahren Zivilcourage und versucht auf ihre Weise zu helfen.

Ein Buch welches durch seine Aktualität besticht! Nicht nur durch das Thema Kindesmissbrauch, welches leider immer wieder in den Medien vertreten ist. Ebenso wird Zivilcourage immer häufiger diskutiert, auch wenn dies durch einen tragischen Vorfall ausgelöst wurde. Schau hin und blicke nicht weg, möchte bei jedem Kapitel erneut schreien. Kreller wirft interessante Fragen auf, die jeder nach dieser Lektüre für sich selber beantworten muss. Ein Buch welches auch noch Tage nach dem Beenden nachwirkt und zum Nachdenken anregt.