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Kate_nte

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2022

spannend

Schmerzmädchen (Thriller)
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Kommissar David Richter und sein Kollege Leon, sowie die Gerichtsmedizinerin Dr. Nora Mors ermitteln in einem mysteriösen Fall. Die Leiche einer jungen Frau, mit zwei tiefen Stichwunden im Kopf, gibt ...


Kommissar David Richter und sein Kollege Leon, sowie die Gerichtsmedizinerin Dr. Nora Mors ermitteln in einem mysteriösen Fall. Die Leiche einer jungen Frau, mit zwei tiefen Stichwunden im Kopf, gibt Rätsel auf. Kurze Zeit später wird erneut eine Frauenleiche mit den selben Tötungsmerkmalen gefunden. Für das Ermittlerteam beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mörder hat bereits sein nächstes Opfer im Visier. Auch Nora selbst gerät ins Fadenkreuz.

Der Einstieg in das Buch fällt leicht. Die Geschichte schreitet schnell und stetig voran, unterhält gut und wird nicht langweilig. Der rote Faden schlängelt sich gut erkennbar durch das Buch.

Die drei Ermittler agieren und harmonisieren gut miteinander. Sie arbeiten zielorientiert miteinander ohne dass irgendwelche Kompetenzrangeleien auftreten.

Das Thema rund um die Neurochirurgie wurde gut recherchiert und lässt die Geschichte noch glaubwürdiger erscheinen.

Auf den letzten Metern wird es dann erneut richtig spannend und mysteriös. Der Showdown am Schluss setzt nochmal das i-Tüpfelchen. Die Ereignisse am Ende sind vielleicht schon zu erahnen, aber der Täter am Schluss lässt einen doch erstaunen.

Zum Schluss sind alle Fragen beantwortet und alle Geheimnisse gelüftet.

David und Nora geben ein hervorragendes Team ab. Ich hoffe auf viele weitere spannende Geschichten in denen auch Leon hoffentlich seine Platz finden wird. Er ging leider im letzten Teil des Buches etwas unter (an dieser Stelle möchte ich jetzt nicht zu viel spoilern 😉).

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Veröffentlicht am 26.09.2022

gelungenes Debüt

Alsternacht
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In Hamburg werden nacheinander die Leichen von vier angesehenen Kaufmännern gefunden. Nackt und entstellt. Die Spur führt zu einer Kaufmannsgilde. Ist die Gesellschaft doch nicht so ehrenwert wie eigentlich ...

In Hamburg werden nacheinander die Leichen von vier angesehenen Kaufmännern gefunden. Nackt und entstellt. Die Spur führt zu einer Kaufmannsgilde. Ist die Gesellschaft doch nicht so ehrenwert wie eigentlich gedacht? Schon bald werden die ersten dubiosen Geschäfte aufgedeckt.

Bei diesem Buch handelt es sich nicht nur um das Debüt des Autors sondern auch um das Debüt eines sehr unkonventionellen Ermittlerteams, welches so wahrscheinlich kaum in gängigen Krimis zusammen ermitteln würde. Zum einen Privatermittler Elias Hopp, sowie die Ex-Soldatin Janne Bakken und der LKA-Profiler Zille. Alle sind sehr sympathisch und man folgt ihnen gerne bei ihren Ermittlungen.

Im Laufe des Buches entwickeln sich verschiedene Handlungsstränge. Alle werden weitestgehend schlüssig aufgelöst wobei hier dem Leser auch einiges an Interpretationsspielraum gegeben wird. Das Buch endet dann mit einem gemeinen Cliffhanger.

Der Schreibstil ist eingängig und zusammen mit den angenehmen Kapitellängen ein Garant für optimalen Lesefluss. Einzig die vielen Personen die im Buch vorkommen stiften manchmal etwas Verwirrung.

Trotz des verzwickten Falles darf eine Prise Humor und die ein oder andere Spitze nicht fehlen.

Das Hamburger Setting passt sehr gut.

Ich bin gespannt wie es mit diesem ungewöhnlichen Team weitergeht.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

solides Krimivergnügen

Der Rattenfänger
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Klappentext:

Nichts ist, wie es scheint. Liegt ein Fluch aus der Vergangenheit über den Menschen von Tampa? Sind es Unfälle oder handelt es sich um eine Mordserie? Diese Fragen muss sich auch Hauptkommissarin ...

Klappentext:

Nichts ist, wie es scheint. Liegt ein Fluch aus der Vergangenheit über den Menschen von Tampa? Sind es Unfälle oder handelt es sich um eine Mordserie? Diese Fragen muss sich auch Hauptkommissarin Alexandra Brückner aus Erfurt stellen, als sie den Fall des ertrunkenen jungen Rettungsschwimmers Rene Schmitt übernimmt und dabei auf mehrere, mysteriöse Todesfälle stößt. Es beginnt eine fesselnde Jagd nach der Wahrheit mit überraschenden Wendungen.


Alex und Lena, beide sehr sympathisch und bodenständig, harmonisieren sehr gut und geben ein gutes Team ab. Ich würde es sehr begrüßen wenn Lena in den folge Bänden mit in Alex Team kommt. Bin schon sehr gespannt auf weitere spannende Fälle mit den beiden.

Der Krimi an sich ist sehr solide und bodenständig. Die Wendung am Schluss hat die ganze Geschichte nochmals abgerundet und war für mich so nicht erkennbar. Hatte ich doch jemanden ganz anderen auf dem Schirm.

Allerdings hätte ich gerne bei einem Regionalkrimi keinen fiktiven Ort sondern einen realen Ort mit dem sich der Leser auseinander setzen kann.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

sympathische Chaostruppe

Den Tod geerbt
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Es beginnt mit einer mysteriösen Amokfahrt und endet in einer tragischen Familiengeschichte.

Michaela Schiller, wohlhabende Erbin eines italienischen Gastronomen, wir in der Toskana entführt. Carl Sopran ...

Es beginnt mit einer mysteriösen Amokfahrt und endet in einer tragischen Familiengeschichte.

Michaela Schiller, wohlhabende Erbin eines italienischen Gastronomen, wir in der Toskana entführt. Carl Sopran begibt sich auf Spurensuche nach Italien. Doch die Idylle wird bald zum Albtraum. Der Täter treibt sein böses Spiel unaufhörlich weiter.

Viele lose Enden gleich zu Beginn lassen doch ein wenig Verwirrung aufkommen. Auch wenn es lange dauert bis die Chaostruppe um Carl Sopran und Francesca auf die richtige Fährte kommt (auch wenn hier das Glück etwas nachgeholfen hat), werden alle losen Enden schlussendlich doch nachvollziehbar zusammengefügt.

Die beiden Hauptprotagonisten sind, wie oben schon erwähnt, ziemlich chaotisch und manövrieren sich gerne auch mal selbst in brenzlige Situationen. Beide sind aber dennoch sehr sympathisch und ich kann mir gut weitere Fälle mit beiden vorstellen.

Die sehr gut recherchierten geschichtlichen Hintergrundinformationen die in die Geschichte einfließen sind sehr interessant und gut eingebaut. Vor allem auch sehr lehrreich, denn davon war mir bisher nichts bekannt.

Alles in Allem ein kurzweiliges und unterhaltsames Buch.

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Veröffentlicht am 30.07.2022

spannende Geschichte mit viel Flair

Venezianisches Intermezzo
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Eigentlich wollte Kriminalrat Benedict Schönheit mit seiner Freundin Martina einen entspannten Urlaub verbringen. Doch bereits vor dem Flug nach Venedig steht fest: diese Reise wird weder entspannt noch ...

Eigentlich wollte Kriminalrat Benedict Schönheit mit seiner Freundin Martina einen entspannten Urlaub verbringen. Doch bereits vor dem Flug nach Venedig steht fest: diese Reise wird weder entspannt noch ein Urlaub. Denn Benedicts Bruder Jean-Baptiste sitzt in Venedig wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft und bei einem Toten bleibt es leider nicht. Mit Hilfe seiner italienischen Kollegen versucht Benedict der Wahrheit auf den Grund zu gehen und entdeckt dabei erstaunliches.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Teil einer Reihe. Dieser Teil kann aber sehr gut ohne jegliche Vorkenntnisse gelesen werden und ist in sich abgeschlossen.

Ein Personenverzeichnis gleich zu Beginn, lässt den Leser wissen mit welchen Personen er es hier zu tun bekommt.

Die Geschichte wird aus Sicht von Benedict erzählt. Ohne großes Vorgeplänkel startet der Leser direkt in die Geschehnisse. Das Buch liest sich flüssig und es ist nicht schwer in die Geschichte hineinzufinden. Bereits nach wenigen Seiten ist man nicht nur in Venedig angekommen sondern verspürt auch den Flair der Stadt. Nicht nur kulturell sondern auch kulinarisch.

Auch die kunsthistorischen Aspekte sind sehr interessant und gut in die Geschichte eingebunden.

Eigentlich, so macht es zumindest den Eindruck, wissen alle Bescheid aber keiner rückt so recht mit der Sprache heraus. Dies macht die ganze Geschichte undurchschaubar, denn bis kurz vor Schluss hatten weder ich noch die Polizei eine richtig heiße Spur. Viele Personen verhalten sich verdächtigt aber keiner hat dem Anschein nach ein richtiges Motiv.

Zum Schluss wird es dann nochmal spannend. Alle Fragen werden geklärt und mit dem Ergebnis hätte ich so auch nicht gerechnet. Allerdings lässt mich der Schluss etwas unbefriedigt zurück... aber macht euch selbst ein Bild. Ich kann es nur empfehlen.

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