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Venatrix

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Veröffentlicht am 11.09.2022

Eine Hommage an eine starke Frau

Fräulein Stinnes und die Reise um die Welt
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Dieser historische Roman ist einer emanzipierten Frau gewidmet, die von ihrer Mutter auf Grund ihres Geschlechts stets herabgewürdigt worden ist: Clärenore Stinnes (1901-1990)

Clärenore hat bis zum Tod ...

Dieser historische Roman ist einer emanzipierten Frau gewidmet, die von ihrer Mutter auf Grund ihres Geschlechts stets herabgewürdigt worden ist: Clärenore Stinnes (1901-1990)

Clärenore hat bis zum Tod ihres Vaters 1924 als seine Vertraute im Betrieb mitgearbeitet. Danach wird sie von Mutter und Witwe zu Gunsten ihrer wenig geschäftstüchtigen Brüder aus der Firma verbannt. Nach einigen Jahren als Rennfahrerin, in denen sie ausschließlich gegen Männer antritt und 17 Siege einfährt, beschließt sie 1927, um ihrer Familie zu beweisen, dass auch Frauen mehr können als hübsch zu sein und Kinder zu bekommen, die Welt mit dem Auto zu umrunden.

Gemeinsam mit zwei Mechanikern und dem Fotograf/Filmemacher Carl-Axel Söderström begibt sie sich auf die abenteuerliche Reise. Sie fährt den Adler Standard 6 während die Mechaniker den großen Adler, einen LKW, fahren. Mit dabei ist auch Setter Lord.

Recht bald beginnen die Mechaniker ob des forschen Tempos und der Anordnungen von Clärenore zu maulen. Auch die vom deutschen Außenminister ausgestellten Dokumente helfen auf dem Balkan nicht immer, Bakschisch durchaus. In Moskau ist für den ersten Mechaniker wegen eines Blindarmdurchbruchs Endstation, wenig später steigt auch der zweite aus. Doch aufgeben ist für Fräulein Stinnes keine Option. Zeitweise engagiert sie Begleiter vor Ort, die längste Zeit sind Clärenore und Carl-Axel auf sich alleine gestellt. In den Anden ist beinahe Schluss, denn Carl-Axel erkrankt schwer und sein Überleben ist fraglich.

Mit Verspätung erreichen sie erreichen sie nach mehr als 46.000 km im Juni 1929 Deutschland. Ein Deutschland, das sich während der beiden Jahre verändert hat.

Obwohl sie aller Welt bewiesen hat, was eine Frau zu leisten vermag, ist ihre Mutter nach wie ablehnend Clärenore gegenüber. Die Brüder haben die Firma inzwischen soweit abgewirtschaftet, dass einige Immobilien verkauft werden müssen. Als der Gutshof in Schweden, Clärenores LIeblingsort, verkauft werden soll, verzichtet sie schweren Herzens auf ihr Erbe aus der Firma. Gemeinsam mit ihrem späteren Mann Carl-Axel, der sich von seiner Frau scheiden lässt, bewirtschaftet sie das Gut.

Meine Meinung:


Lina Jansen, hinter dem Namen versteckt sich eine österreichische Autorin, setzt mit dieser Romanbiografie der Clärenore Sinnes ein Denkmal.

Obwohl die Reise durch Söderström filmisch und fotografisch gut dokumentiert ist („Im Auto durch zwei Welten“ (Söderström/Stinnes, 1931)) findet man wenig Literatur über Clärenore Stinnes. Lina Jansen hat sich eng an Stinnes‘ Reisebericht gehalten und sich dennoch ein wenig dichterische Freiheiten genommen. Diese Abweichung sind am Ende des Buches dargestellt.

Aufgefallen ist mir, dass zu Beginn der Reise sehr in Detail gegangen wird, was aber mit Fortdauer etwas nachlässt. Man könnte es mathematisch so ausdrücken: Der Detailreichtum des Reiseberichtes nimmt mit dem Quadrat der Entfernung von Deutschland ab. Ich werde mir das Originalreisejournal besorgen, da ich vermute, dass es dort ähnlich zu lesen sein wird. Die Beschreibung von Land und Leuten wird zu Gunsten des Überlebenskampfes zurückstehen müssen.

Geschickt hat Clärenore Stinnes ihre Reise um die Welt vermarktet. Bei fast jeder Ankunft gibt es Fototermine und Einladungen zu schicken Abendessen. Dabei werden Produkte „Made in Germany“ gut präsentiert.

Das Buch ist als Hardcover erschienen und ist hochwertig verarbeitet. Auf den Vorsatzseiten ist die Reiseroute abgebildet. Hier sieht man, dass Fräulein Stinnes nicht die ganze Welt bereist hat, denn Afrika und Australien hat sie ausgelassen. Australien wegen der Entfernung und (Nord)Afrika wegen der geopolitischen Lage.

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Man kann förmlich Motoröl riechen und den Sand unter den Rädern knirschen und die Mechaniker maulen hören.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser gelungenen Hommage an eine wagemutige Frau 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.09.2022

Fesselnd bis zur letzten Seite

Jenseits der Mur
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Dieser historische Krimi nimmt uns in ein Mädchenpensionat von 1892 in der Nähe der steirischen Stadt Graz mit.

Ein Mädchenpensionat ist schon an sich kein Ort der hellen Freude. Dieses hier wird als ...

Dieser historische Krimi nimmt uns in ein Mädchenpensionat von 1892 in der Nähe der steirischen Stadt Graz mit.

Ein Mädchenpensionat ist schon an sich kein Ort der hellen Freude. Dieses hier wird als Mittelding zwischen einer Kaserne und einem Nonnenkloster von einer besonders strengen Oberlehrerin geführt. Weder Schülerinnen noch Lehrerinnen habe hier etwas zu lachen, wenn der Oberlehrerin die Hand ausrutscht.
Dann wird eine Schülerin ermordet. Man schickt den Gendarmen Wilhelm Koweindl, der etwas schüchtern und mit der gestrengen Oberlehrerin überfordert scheint, die jede Befragung ihrer Schülerinnen konsequent ablehnt. Dabei müsste sie doch Interesse daran haben, den Mörder so schnell wie möglich zu fassen, oder?

Ida Fichte, ein Lehrkraft, die mit ihrer Freundlichkeit und einigen modernen Ansichten zwar bei den Mädchen, aber nicht bei der Oberlehrerin gut ankommen, versucht so gut wie möglich zu helfen. Dann wird ein zweites Mädchen ermordet. Gleich wie beim ersten Mord erdrosselt und mit rosa Bändern post mortem geschmückt.

Die Angst geht um und als die Mädchen von unheimlichen Schritten im Dachgeschoß des Gebäudes berichten, versuchen Wilhelm und Ida diesen auf den Grund zu gehen. Wer versteckt sich da? Und warum verweigert die Oberlehrerin so vehement den Zutritt?

Als dann der Hausmeister beim Umstechen das Tagebuch eines der Opfer und einen Gürtel findet, den Ida als Menstruationsgürtel identifiziert, braucht Wilhelm ihre Unterstützung...

Meine Meinung:

Gudrun Wieser hat hier einen tollen historischen Krimi geschrieben, der sich in einem nicht häufig beschriebenen Umfeld bewegt. Mädchenpensionate sind seit dem „Trotzkopf“ eher etwas für rührselige Backfischgeschichten als Hintergrund für Krimis.

Wilhelm ist ein gewissenhafter Gendarm, hat allerdings Angst um seinen Job, denn er ist farbenblind. So braucht er Idas Unterstützung bei der Jagd nach der Herkunft der rosaroten Satinbänder. Herrlich wie er über das Wort „Menstruationsgürtel“ stolpert. Auch in der heutigen Zeit bekommen manche Männer einen roten Kopf, wenn die Worte „Tampon“ oder „Monatsblutung“ fallen.

Ich habe relativ schnell herausgefunden wer für die Morde verantwortlich ist, doch hat es Spaß gemacht, die Ermittlungen zu beobachten.

Die Einblicke in das Mädchenpensionat sind gut gelungen. (Fast)Am besten haben mir die Quellen am Ende des Buches gefallen. Besonders "Das österr. Gendarmerigesetz von 1850 vor den damals geltenden militärischen Vorschriften" hat mein Interesse geweckt.

Der Schreibstil ist wunderbar! Besonders gut gefällt mir (als Österreicherin), dass österreichische Ausdrücke ihren Eingang in diesen historischen Krimi gefunden haben und nicht gegen deutsche ausgetauscht worden sind. Mit ihrer eleganten Ausdrucksweise hat die Autorin in mir einen großen Fan gewonnen.

Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet, sowohl die Guten wie die Bösen. Wilhelm hat einen feinen Humor und das Herz am rechten Fleck. Toll finde ich, wie er sich Gedanken um seine Position macht, wenn er vielleicht, eventuell das Fräulein Lehrerin Ida Fichte heiraten könnte. Für Ida wäre das natürlich eine große Veränderung, denn Lehrerinnen mussten damals ja zölibatär leben.

Der Autorin gelingt sehr gut, das Flair des 19. Jahrhundert einzufangen und die Stimmung in der Mädchenschule darzustellen. Ganz unterschwellig wird auch ein bisschen Geschichte vermittelt, wenn Mary Vetersa ganz kurz genannt wird.

Gerne würde ich eine Fortsetzung lesen.

Fazit:

Diesem historischen Krimi, bei dem wenig so ist wie es scheint, gebe ich gerne 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.09.2022

Fesselnd bis zur letzten Seite

Mord in der Waldheimat
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„Der 24. Juni 1904 war ein schwarzer Tag für die Steiermark. Während unten im Tal ein ranghoher Offizier sein glanzvolles Leben freiwillig von sich warf, vernichtete in einsamer Bergeshöhe die Mordaxt ...

„Der 24. Juni 1904 war ein schwarzer Tag für die Steiermark. Während unten im Tal ein ranghoher Offizier sein glanzvolles Leben freiwillig von sich warf, vernichtete in einsamer Bergeshöhe die Mordaxt das glückliche Leben eines einfachen Hüttenwirtes. Rasch werden mehrere Verdächtige gefunden, doch an Beweisen mangelt es. Ein aus Graz angeforderter Gendarm versucht scharfsinnig Licht ins Dunkel zu bringen. Er wirft einen Blick hinter die idyllische Fassade von Roseggers Waldheimat und entdeckt, dass fast jeder - sogar der Heimatdichter selbst - etwas zu verbergen hat.“


Wie schon seine anderen historischen Krimis spielt auch dieser hier in Mürzzuschlag. Diese Gegend kennt man heute als Roseggers Waldheimat. Um den Tourismus anzukurbeln kann niemand eine negative Berichterstattung über die Gegend brauchen.

So wird vertuscht, was zu vertuschen geht. Der Selbstmord des Bezirkshauptmannes, dem die Degradierung und damit die Schande droht, genauso wie den Mord an dem einsamen Hüttenwirt. Niemand hat echtes Interesse daran den wahren Mörder zu finden, ist doch schon ein Verdächtiger ausgemacht: der behinderte Sohn des Tischlers, der in seiner Jugend bereits einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.

Meine Meinung:

Franz Preitler nimmt uns in die sogenannte „gute alte Zeit“ zurück, die so gut gar nicht war.

Dieser historische Krimi zeigt die idyllische Waldheimat des österreichischen Dichters Peter Rosegger von seiner unschönen Seite: es wird vertuscht, Postenschacher betrieben, die Korruption feiert fröhliche Urstände, man intrigiert und ist sich selbst und seiner Geldbörse am nächsten. So werden Gerüchte in Umlauf gebracht, die jeglicher Grundlage entbehren und Rufmord begangen. Die Wahrheit interessiert genau niemanden.

Der aus Graz entsendete Gendarm hat alle Mühe, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen.

Die geschilderten Kriminalfälle sind historisch belegt. Wer sich mit dem Bezirkshauptmann, der einer Hochstaplerin aufgesessen ist, beschäftigen will, dem sei Franz Preitlers Buch „Die schwarze Baronin“ empfohlen.

Der Schreibstil ist der Zeit und der Gegend angepasst. Der eine oder andere darf Mundart sprechen. Die bigotte Moral der handelnden Personen zieht sich durch das gesamte Buch.


Fazit:

Ein historischer Krimi, der mehr ist als ein Kriminalfall - er ist gleichzeitig eine Milieustudie. Gerne gebe ich für diesen fesselnden Krimi 5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.09.2022

Eine messerscharfe Analyse

Heilung für eine verstörte Republik
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Journalist und Politiker Helmut Brandstätter hat nach seinem erfolgreichen Buch „Kurz & Kickl“ nun dieses herausgebracht, mit dem er sich vor allem mit dem „System Kurz“ befasst.

„Wir müssen verstehen ...

Journalist und Politiker Helmut Brandstätter hat nach seinem erfolgreichen Buch „Kurz & Kickl“ nun dieses herausgebracht, mit dem er sich vor allem mit dem „System Kurz“ befasst.

„Wir müssen verstehen lernen, wie sehr das Vertrauen der Menschen in Österreich missbraucht wurde, und vor allem: Wie es dazu kommen konnte, dass sich so viele so lange täuschen ließen.“

Millionen Menschen haben sich, schon Jahre vor Kurz, enttäuscht von der (damals) aktuellen Politik von einem „Heilsbringer“ täuschen lassen. Diesmal wurde der faule Zauber recht bald enttarnt. Doch um welchen Preis? Wobei hier nur die Verschwendung von Steuergeld gemeint ist, sondern auch der Schaden an der Beschädigung der Demokratie und den Menschen kaum bezifferbar ist.

Dazu wagt Helmut Brandstätter einen Blick zurück in die politische Geschichte Österreichs. Natürlich spielen seine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke eine Rolle. Denn Show-Politik bereitet das Land auf kommende Krisen nicht vor und die viel beschworene Neutralität allein garantiert keine Sicherheit.

Wie kann man nun solchen Demagogen - Kurz war ja nicht der erste - begegnen? In zehn Kapiteln stellt Brandstätter mögliche Auswege vor.

„Die Suche nach dem Ausgleich in der Gesellschaft“
„Die Stärkung der staatlichen Institutionen"
„Ein Parlamentarismus, den alle ernst nehmen"
„Die Justiz darf wieder in Ruhe arbeiten"
„Die Medien werden als unabhängige Kontrollinstanz akzeptiert"
„Politik wird ein Beruf mit Ideen und Verantwortung";
„Freiheit und Eigenverantwortung sind zentrale Werte der Demokratie“
„Wir finden den Ausgleich zwischen Jung und Alt“
„Österreich bekennt sich zu einer Sicherheitsstrategie“
„Verteilung und Teilhabe - die großen Fragen des Zusammenlebens“

Bei einigen Vorschläge ist man als gelernter Österreicher geneigt zu sagen: Jo, eh klar.

Eine verunsicherte Gesellschaft wird wieder nach Heilung suchen. Österreich ist ja bekanntlich nicht zum ersten Mal auf einen großen Blender hereingefallen. Was es nun braucht sind Orientierung und Stabilität, dass die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden können. Persönliche Abhängigkeiten, die mit Korruption und der Zerstörung staatlicher Institutionen einher gehen, sind absolut fehl am Platz. Weg damit! Nur dann kann eine Heilung - vielleicht auch auf Raten - gelingen.

Fazit:

Gerne gebe ich diese Analyse 5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.09.2022

Ein gelungener Reihenauftakt

Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörders
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Dieser Krimi entführt uns in das Jahr 1922 nach Baden-Baden. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Das Kaiserreich perdu, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen wie die Großmutter von Protagonistin Alma Täuber. ...

Dieser Krimi entführt uns in das Jahr 1922 nach Baden-Baden. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Das Kaiserreich perdu, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen wie die Großmutter von Protagonistin Alma Täuber. Die Folgen des Großen Krieges, wie man der Ersten Weltkrieg damals nannte, deutlich spürbar. Die Weimarer Republik ist in großen Nöten, wurden doch mehrere Politiker wie Erzberger und Rathenau ermordet. Das ist das historische Umfeld dieses Buches.

Worum geht’s?

Alma Täuber, Telefonfräulein aus Leidenschaft, hört während ihre Schicht eine extrem unangenehme Stimme von „einem erledigten Auftrag“ und von den „Kollonaden“ erzählen. Diese Gesprächsfetzen bekommen eine Bedeutung als sie am nächsten Tag von einer ermordeten Frau nächst den Kollonaden in der Zeitung liest. Ihr messerscharfer Verstand zählt eins und eins zusammen - sie hat ein Gespräch des Mörders vermittelt.

Ihre Beobachtung wird von der Kriminalpolizei skeptisch aufgenommen. Man will den Fall schnell abschließen, denn die Tote sei ja bloß eine Bordsteinschwalbe. Nur der Kriminalkommissaranwärter Ludwig Schiller schenkt ihr Glauben. Er ist von Alma fasziniert und überschreitet ihretwegen seine Kompetenzen.

Gemeinsam beginnen sie zu ermitteln. Der Mord an der vermeintlichen Prostituierten entpuppt sich als komplexer Fall, der weite Kreise zieht.

Meine Meinung:

Hinter dem Autorinnennamen Charlotte Blum stecken die Autorinnen Dorothea Böhme und Regine Bott. Beide haben unkonventionelle Großmütter, deren Leben die Idee zu diesem Buch lieferten. Regine Botts Großmutter war ein „Fräulein vom Amt“.

Der Krimi lässt sich leicht und locker lesen. Neben der eigentlichen Krimihandlung erfahren wir einiges über das Frauenbild von damals.

Die Charaktere wie Alma, Emmi, Ludwig oder ALmas Cousin sind liebevoll gestaltet. Man kann sich den ernsthaften Ludwig und den Medizinstudenten Walter sehr gut vorstellen.

Alma Täuber, die sich eine winzige Mansardenwohnung mit der Floristin Emmi Wolke teilt, ist eine patente junge Frau. Sie hilft im Telegraphenamt ihren Kolleginnen und muss sich dem „Drachen“ (= der Schichtleiterin) als auch dem „Zerberus“ (=der Vermieterin) gegenüber behaupten. Das macht sie mit Schalk und Chuzpe, bleibt aber bodenständig.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, dem ich gerne 5 Sterne gebe.