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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Durchwachsen

Ohne jede Spur
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Lisa Gardner wartet in "Ohne jede Spur" mit nichts wirklich Neuem auf: eine junge, hübsche Frau, renommierte Lehrerin mit süsser Tochter und älteren Ehemann, verschwindet scheinbar spurlos und ohne Grund ...

Lisa Gardner wartet in "Ohne jede Spur" mit nichts wirklich Neuem auf: eine junge, hübsche Frau, renommierte Lehrerin mit süsser Tochter und älteren Ehemann, verschwindet scheinbar spurlos und ohne Grund ausihrem Haus, die kleine 4-jährige Tochter Ree bleibt allein zurück.
Der Ehemann zeigt sich sehr unkooperativ und macht sich somit mal gleich verdächtig. So weit, so bekannt.

Dann taucht in der Nachbarschaft noch ein Triebtäter auf, der es evtl. auf die kleine Tochter abgesehen haben könnte, aber die war ja noch da...

Mir stieß der Ehemann Jason ein wenig sauer auf. Er musste sich nachweislich immer wieder bemühen, den trauernden Ehemann zu spielen, die Phrase konnte ich nach dem dritten oder vierten Mal echt nicht mehr lesen (und die Autorin erwähnt sie noch weit öfter...). Die Tochter wirkt viel zu altklug für ihr Alter, die Ermittlerin ist auch nicht sehr sympathisch und Vieles hat mich einfach gestört im Ablauf der Geschichte.

Leider hat Lisa Gardner Altbekanntes nicht so gut umgesetzt in diesem Thriller, wie man das auch ihren anderen Büchern gewöhnt ist. Auch die Auflösung fand ich zu seicht/einfach. Daher leider dieses Mal nur 3 Sterne für Lisa Gardner.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Elli gibt den Löffel ab

Elli gibt den Löffel ab
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Elli, eine ältere Dame um die 60, arbeitet in einer kleinen Videothek, die ihre besten Jahre schon hinter sich hat aufgrund Online-Videotheken und anderer Konkurrenz. Als dann auch noch die Zuschüsse ...

Elli, eine ältere Dame um die 60, arbeitet in einer kleinen Videothek, die ihre besten Jahre schon hinter sich hat aufgrund Online-Videotheken und anderer Konkurrenz. Als dann auch noch die Zuschüsse für ihr „mobiles Kino“ gestrichen werden, mit dem die den Bewohnern einen Altenheims gelegentlich eine Freude gemacht hat, zögert sie nicht lang, sich auf den Weg nach Capri zu machen, als sie ein mysteriöser Brief erreicht, der ihr eine Erbschaft offeriert.



Auf dem Weg lernt sie Heinz kennen, der so ganz anders lebt als sie und zu dem sie sich trotzdem irgendwie hingezogen fühlt. Auf Capri stösst Elli dann auf ihre Schwester, mit der sie im Streit liegt.



Tessa Hennig ist mit „Elli gibt den Löffel ab“ ein zwar nicht übermäßig witziges, aber doch recht unterhaltsames Buch gelungen, das sich rasch und flüssig lesen ließ. Die Protagonisten sind glaubwürdig, wenn sie auch oft für mich etwas steif wirkten. Ich jedenfalls kenne einige ältere Menschen, bei denen das nicht so ist . Das machte sie für mich teilweise ein wenig unsympathisch und leider auch recht langweilig.

Fazit: ein typischer Frauenroman, dem es aber leider etwas an Witz und Charme mangelt, daher nur drei Sterne.

Veröffentlicht am 03.04.2022

Spannung ? - Fehlanzeige...

Die Wächterinnen von New York
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Spannung ? – Fehlanzeige...

Ich „verreiße“ Bücher ja wirklich nicht gerne, denn die Autoren*innen geben sich selbstverständlich viel Mühe und haben viel Arbeit mit ihren Büchern, doch dieses hier war ...

Spannung ? – Fehlanzeige...

Ich „verreiße“ Bücher ja wirklich nicht gerne, denn die Autoren*innen geben sich selbstverständlich viel Mühe und haben viel Arbeit mit ihren Büchern, doch dieses hier war leider so gar nichts für mich, sorry...

Science-Fiction und Fantasy dürfen es dann zwischendurch immer mal wieder doch sein und diese Story klang so gut anfangs:

Städte erwachen und suchen Avatare, die sie verkörpern.
Doch Kräfte wollen das verhinden und in New York kommt es zum Kampf.
Nach einem ersten Kampf sind die Stadt und ihr Avatar geschwächt, doch im letzten Moment werden fünf Wächter bestimmt...
Wenn sie die Stadt und ihren Avatar retten wollen, müssen sie sich beeilen, denn der Feind hat längst damit begonnen, die Stadt zu vergiften. Und wenn sie nicht zusammenarbeiten, droht nicht nur New York unterzugehen...

Mann, dachte ich, das klingt nach einer wirklich super spannenden Geschichte, die auch mal was Neues erzählt. Eine an sich gute Idee...

Doch diese Idee wurde dann auf 544 Seiten für mich leider so langatmig teilweise erzählt, dass ich echt ein paar Mal die Lust am Weiterlesen verloren habe...

Einige Stellen fand ich einfach unnötig erzählt, die hätte man meiner Meinung nach auch weglassen können.

Einiges fand ich recht unlogisch.

Aber gestört hat mich am meisten, dass irgendwie gar nicht so recht Spannung aufkommen wollte. Jedenfalls ging mir das so.

Da ich ja halbwegs durchgehalten habe und die Idee an sich gut war, vergebe ich 1,5 Sterne, die ich auf 2 aufrunde, da ich das Buch ja nicht ganz abgebrochen habe, denn dann hätte ich nur einen Sterne vergeben...

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Veröffentlicht am 04.07.2020

War nichts für mich

42 Grad
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Die Hitze kommt
So ganz abwegig ist die Geschichte von Wolf Harlander janicht, wenn man sich alleine mal den letzten Sommer ansieht – und dieser soll ja wieder recht heiß werden...
Die 528 Seiten um folgende ...

Die Hitze kommt
So ganz abwegig ist die Geschichte von Wolf Harlander janicht, wenn man sich alleine mal den letzten Sommer ansieht – und dieser soll ja wieder recht heiß werden...
Die 528 Seiten um folgende Story
„Deutschland freut sich über den neuen Jahrtausendsommer. Dauersonnenschein sorgt für volle Freibäder. Einzig Hydrologe Julius Denner und IT-Spezialistin Elsa Forsberg warnen davor, dass die Hitze sich kurzfristig verschärfen wird. Niemand nimmt sie ernst, bis die ersten Flüsse austrocknen, Waldbrände außer Kontrolle geraten und Atomkraftwerke vom Netz gehen müssen. In Berlin und Brüssel folgt Krisengipfel auf Krisengipfel. Überall in Europa machen sich Wasserflüchtlinge auf die Suche nach der wichtigsten Ressource der Welt. Während um sie herum die Zivilisation zusammenzubrechen droht, versuchen Julius und Elsa verzweifelt, die Katastrophe aufzuhalten – und geraten damit ins Fadenkreuz von Mächten, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgen …“
konnten mich aber leider so gar nicht „erreichen“... ich kam schon schwer in die Geschichte hinein und leider änderte sich daran auch nicht mehr viel später...
Der Autor hat sicherlich sehr gut recherchiert und auch Fakten werden präsentiert, doch ich fand das Buch leider einfach nicht so spannend wie erhofft. Vielleicht wird das im letzten Teil des Buches noch besser, doch bis dahin kam ich gar nicht erst, da ich das Buch nach gut der Hälfte abgebrochen habe. Es hat mich einfach nicht gepackt, ich fand die Figuren nicht sympathisch und auch nicht wirklich glaubwürdig.
Das Thema ist wichtig, gar keine Frage und ich bin mir auch sicher, dass dieses Buch begeistere Leser finden wird/gefunden hat, doch für mich war es leider nichts. Geschmäcker sind eben nunmal verschieden...

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Veröffentlicht am 25.08.2019

Unausgegoren

Something in the Water – Im Sog des Verbrechens
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Unausgegoren
Selten habe ich einen „Thriller“ gelesen, der den Titel so wenig verdient hatte wie dieser...
Die Story
„Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. ...

Unausgegoren
Selten habe ich einen „Thriller“ gelesen, der den Titel so wenig verdient hatte wie dieser...
Die Story
„Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf eine Tasche mit wertvollem Inhalt stoßen. Erin und Mark beschließen, ihren Fund für sich zu behalten und alle Spuren zu verwischen. Aber zurück in London beginnt ihr Geheimnis schon bald, sie in einen reißenden Abgrund zu ziehen. Als sich beunruhige Vorfälle häufen, weiß Erin plötzlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann …“
lockt den Leser zugegebenermaßen erstmal an, das klingt alles sehr vielversprechend.
Und dann beginnt man zu lesen...
Und ich für meinen Teil habe ich mich sehr schnell gelangweilt leider...
Hatte aber dennoch Hoffnung, dass es noch was wird...
Doch die gab ich dann nach zwei Dritteln schlussendlich auch komplett auf und habe mich nur noch bis zum Ende durchgequält. Der Schluss war leider auch nicht überzeugend, viel zu vorhersehbar. Sorry, das war nichts !