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Veröffentlicht am 01.01.2026

Eisiger 7. Band der Reihe

Knochenkälte
1

Inhalt:
Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ...

Inhalt:
Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ihn fest umklammert wie in einer Umarmung.
Dr. David Hunter ist während eines Wintersturms in einer kleinen Ortschaft in den Cumbrian Mountains gestrandet. Er ist hier unerwünscht, daran lassen die Bewohner von Edendale keinen Zweifel. Beim Versuch, den grausigen Fund bei der Polizei zu melden, stellt der forensische Anthropologe fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat…
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Meine Meinung:
Endlich ist Dr. David Hunter zurück! Im siebten Band der Reihe verschlägt es den Anthropologen wegen eines eisigen Sturms in einen kleinen Ort, dessen Einwohner scheinbar etwas gegen Fremde haben.
Das winterliche Setting und das urige Dorf hatten es mir angetan. Speziell das eigentlich stillgelegte Hotel, indem Hunter glücklicherweise unterkommt, konnte ich mir dank Simon Becketts detailverliebtem Schreibstil gut vorstellen und ich hatte das Gefühl, mit Hunter unterwegs zu sein. Gleiches gilt für die Tatorte im Buch. Ich finde, hier zeigt der Autor sein ganzes Können. Recherche wird bei ihm sehr groß geschrieben und meiner Meinung ist das auch unglaublich wichtig bei dieser Art von Thrillern.
Dieser Pageturner hat mich von Beginn an gefesselt und ich habe mich jeden Abend darauf gefreut weiterzulesen.
Wie gewohnt von Beckett war das Ende rasant und fesselnd. Bitte bitte bald wieder mehr davon <3
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Übrigens kann man problemlos mit diesem Buch in die Reihe einsteigen.
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Fazit:
Eisiger Thriller, der schnell zum Pageturner mutiert. Leseempfehlung!
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Meine Bewertung:
5/5 Sterne

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2025

Ein Muss für jeden Thrillerfan!

Dunkles Wasser
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Inhalt:
Eine stürmische Nacht an der Westküste Schottlands. Zwei Familien, die in einer Bucht zelten, werden im Schlaf von vermummten Männern überfallen. Am Ende überlebt nur Iris, die älteste ...

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Inhalt:
Eine stürmische Nacht an der Westküste Schottlands. Zwei Familien, die in einer Bucht zelten, werden im Schlaf von vermummten Männern überfallen. Am Ende überlebt nur Iris, die älteste Tochter einer der Familien, weil sie sich verstecken konnte. Die Morde werden nie aufgeklärt und nun, Jahre später, wird Iris plötzlich von einem Stalker verfolgt. Kurz darauf verschwindet ihre Freundin auf einer gemeinsamen Ferienreise. Wurde sie Opfer eines Verbrechens, das eigentlich Iris galt? Ex-Inspector Caleb Hale ermittelt gemeinsam mit Kate Linville und gerät, auch persönlich, immer tiefer in einen Albtraum...
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Meine Meinung:
‚Dunkles Wasser‘ ist Band 5 einer Ermittlerreihe. Die Bücher können aber alle unabhängig voneinander gelesen werden. Für mich war es tatsächlich auch das erste Buch der Reihe.
Kate Linville ist eine komplexe Hauptprotagonistin, die mit multiplen persönlichen Problemen lebt und dabei eine wahnsinnig gute Ermittlungsarbeit leistet. Sie bearbeitet in diesem Buch zu weiten Teil sogar 2 völlig unterschiedliche Fälle und dass dies an ihren Nerven zerrt, ist wohl ganz klar.
Ich fand die Geschichte, trotz der fast 600 Seiten des Buches, meist höchst interessant und spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Was ich zudem richtig gut gemacht fand, waren die immer wieder eingestreuten Kapitel aus der Sicht eines der an den Morden beteiligten Männer von vor 15 Jahren. Gruselig!
Der Plot-Twist hatte es in sich und auch wenn ich etwas in diese Richtung ahnte, war die Umsetzung klasse gemacht und die Wendung ganz kurz vor Ende hat mich sehr begeistert!
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Fazit:
Große Leseempfehlung für jeden Thrillerfan!
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Meine Bewertung:
5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Super spannender Wissenschaftsthriller!

Micro
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Inhalt:
Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot auf dem Fußboden eines verschlossenen Büros – keine Einbruchspuren, keine Tatwaffe. Nur die extrem feinen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern ...

Inhalt:
Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot auf dem Fußboden eines verschlossenen Büros – keine Einbruchspuren, keine Tatwaffe. Nur die extrem feinen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern einen ebenso grausigen wie rätselhaften Hinweis. Sie und der mit bloßem Auge kaum zu erkennende klingenbewehrte Roboter...

Meine Meinung:
Bei dieser Geschichte handelt es sich um einen Wissenschaftsthriller. Mit Betonung auf Wissenschaft. Wer hier einen „normalen“ Thriller erwartet, wird höchstwahrscheinlich mit der Übermittlung des gebündelten Fachwissens über Flora, Fauna und Mikrotechnik überfordert sein. Dies habe ich jedenfalls bei vielen Bewertungen des Buches bei Goodreads herauslesen können.

Ab Beginn des Buches schaffen es Michael Crichton und Richard Preston eine Spannung zu erschaffen, die bis zum Ende bestehen bleibt. Die Mikrowelt, die hier beschrieben wird, hat mich sehr fasziniert und ich hätte gerne noch viel mehr Zeit darin verbracht. Teilweise werden brutale (Mord-)Szenen beschrieben, weshalb das Buch definitiv nichts für schwache Nerven ist. Auch wer vom Thema Insekten getriggert wird, sollte vielleicht von diesem Buch Abstand halten. Ich selbst habe eine kleine Spinnenphobie, kam hier aber dennoch gut zurecht mit den detailreichen Beschreibungen dieser und vieler anderer Krabbeltierchen.
Ich war sehr beeindruckt von der umfangreichen Recherche der Autoren und habe versucht soviel Fachwissen wie nur möglich aufzusaugen. Wer weiß denn schon, was eine Solitärwespe ist?

Fazit:
Toller Wissenschaftsthriller, der mich von Anfang an packen konnte und ein Highlight zu Beginn des neuen Jahres für mich. Micro ist definitiv nicht das letzte Buch, dass ich vom leider bereits verstorbenen Michael Crichton las!

Meine Bewertung:
5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

Blutige Stufen (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 12)
1

Inhalt:
Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia jagen einen perfiden Serienkiller. Die blutige Art des Tötens ist nicht das Einzige, was diesen Killer antreibt. Für ihn sind Angst, Schmerz ...

Inhalt:
Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia jagen einen perfiden Serienkiller. Die blutige Art des Tötens ist nicht das Einzige, was diesen Killer antreibt. Für ihn sind Angst, Schmerz und der Tod Teil einer Lektion. Und er ist der Lehrmeister. Als eine zweite Frau grausam umgebracht wird, fragen Hunter und Garcia sich, wie viele Gedichte dieser Serienkiller noch schreiben wird. Ihnen bleibt nicht viel Zeit…  
 
Meine Meinung:
Dies ist der 12. Band der Hunter-und-Garcia Reihe von Chris Carter. Es ist nicht zwingend notwendig die Vorgängerbände zu kennen um dem Handlungsverlauf zu folgen. Um die persönliche Entwicklung der beiden Ermittler nachvollziehen zu können, wäre es in meinen Augen jedoch ratsam, bei Band 1 zu beginnen und die Reihe chronologisch zu lesen.
 
Meine beiden Lieblingsermittler der Spezialeinheit für brutale Verbrechen (Ultra violent) des LAPD haben es in diesem Buch mit den wohl brutalsten Verbrechen der ganzen Reihe zu tun.
Mord für Mord steigert sich in meinen Augen die Kreativität der Tötungen und ich habe mich als Leserin oft gefragt „Wie kommt man nur auf so eine kranke Idee?“
Die zunächst scheinbar völlig zusammenhangslosen Morde ließen mich bis zuletzt über das Motiv des Täters, der sich selbst ‚Mentor’ nennt, grübeln und die Auflösung am Ende war wie immer grandios durchdacht und unvorhersehbar.

Die wie gewohnt kurz gehaltenen Kapitel tragen zur Aufrechterhaltung der Spannung bei. Chris Carter weiß einfach, wie er die Leserschaft bis ganz zum Ende der Geschichte gefangen nimmt.
 
Fazit:
„Blutige Stufen“ ist extrem brutal und weiß Gott nichts für schwache Nerven. Aber spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Absolut empfehlenswert!
 
Meine Bewertung:
5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.03.2022

Eine Hommage an die Musik

Der Storyteller
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Klappentext:
„Es gibt einen roten Faden, der sich durch alles zieht, was ich tue: das Geschichtenerzählen. Ob in Liedern, Filmen oder auf Instagram, ich habe immer das Bedürfnis, Momente aus meinem Leben ...

Klappentext:
„Es gibt einen roten Faden, der sich durch alles zieht, was ich tue: das Geschichtenerzählen. Ob in Liedern, Filmen oder auf Instagram, ich habe immer das Bedürfnis, Momente aus meinem Leben zu teilen.“  
Dave Grohl ist ein Weltstar auf den Musikbühnen. Und er ist ein fulminanter Erzähler. Von den Geschichten seines Lebens handelt sein Buch: von einschneidenden Erlebnissen in Kindheit und Jugend, vom Aufbruch aus der Familie in die Welt der Musik, von eindrücklichen Begegnungen, einem Auftritt im Weißen Haus oder auch einem partysprengenden Feuerwerk bei einer Familienfeier …  Grohl schildert ein Leben in voller Lautstärke, das reich ist an lustigen Absurditäten wie auch berührenden Momenten.
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Meine Meinung:
Dave Grohl ist einer meiner Lieblingsmusiker. Habe ich seine Karriere bei Nirvana nicht wirklich wahrnehmen können, denn ich war noch zu lütt 😉, so bin ich nun schon seit einigen Jahren großer Fan der Foo Fighters. Deshalb war das Buch von Dave Grohl, welches er übrigens in der Covid19-Lockdown-Zeit schrieb, ein absolutes MUSS für mich.

Der Titel ‚The Storyteller‘  ist Programm, denn Grohl gibt in diesem kurzweiligen Buch viele Anekdoten und Erlebnisse seines bisherigen Lebens wider. Und alles erzählt er mit viel Gefühl, Leidenschaft und einer guten Portion Witz.
Seine ersten Schlagzeugversuche auf Muttis Sofakissen, seine Bands in denen er spielte (und das waren nicht mal wenige) und sein Aufeinandertreffen mit den ganz großen der Musikszene wie zum Beispiel Paul McCartney, Lemmy von Motörhead oder Joan Jett – alles berichtet er so als wäre ihm in jeden Moment bewusst gewesen, wie viel Glück er doch hat. Und das glaubt man ihm als Leser/in auch. Dennoch wird auch immer wieder deutlich, wie viel harte Arbeit und Schweiß es ihn gekostet hat, dorthin zu kommen wo er heute ist.

Besonders schön fand ich die Passagen über seine Familie und Freunde. Da habe ich beim Lesen auch mal eine kleine Träne verdrückt 😊

Die immer mal wieder eingestreuten Fotos zu den jeweiligen Lebensabschnitten runden dieses durchweg interessante Leseerlebnis ab.
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Fazit:
Eine klare Leseempfehlung für jeden (Musik-)Fan!
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Meine Bewertung:
5/5 Sterne 🌟

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