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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2017

Tödliche Spiele

Dir bleibt der Tod
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Jemand organisiert Jagen auf obdachlose Ex-Soldaten. Ex-SAS-Captain David Shelley will die Bande fassen und schleust sich als "Beute" ein.

Das Cover dieses Kurz-Romans ist sehr gut und passend gemacht.

Die ...

Jemand organisiert Jagen auf obdachlose Ex-Soldaten. Ex-SAS-Captain David Shelley will die Bande fassen und schleust sich als "Beute" ein.

Das Cover dieses Kurz-Romans ist sehr gut und passend gemacht.

Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben und man kommt sofort in die Geschichte rein, wie es in einer Kurz-Story sein muss.

Die Geschichte selbst ist von Beginn bis zum Ende spannend, allerdings sind die anderen Bücher die ich von James Patterson kenne, definitiv besser. Vor allem gegen die Alex Cross-Reihe fällt dieses Buch doch um einiges ab.

Fazit: Spannende, aber wenig überraschende Geschichte. 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 29.06.2017

Gefährliche Gene

Cold Reset
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Ben erwacht in einem Fluss und kann sich an nichts mehr erinnern. Er wird verfolgt und jemand versucht ihm über SMS zu helfen.

Der Autor "Noah Alexander" ist ein Pseudonym. Dahinter steht ein Buchprojekt. ...

Ben erwacht in einem Fluss und kann sich an nichts mehr erinnern. Er wird verfolgt und jemand versucht ihm über SMS zu helfen.

Der Autor "Noah Alexander" ist ein Pseudonym. Dahinter steht ein Buchprojekt. 5 Autoren sollten in 5 Wochen zusammen ein Buch schreiben.

Was sich sehr abenteuerlich anhört - und eigentlich (so denkt man sich) nicht wirklich funktionieren kann - wurde hier sehr gut gemacht.

Im ganzen Buch merkt man nicht, dass der Autor gewechselt hat; der Stil bleibt gleich.

Natürlich ist das Thema Amnesie der Hauptperson nichts Neues (z.B. Noah von Sebastian Fitzek etc.), trotzdem konnte mich dieses Buch aufgrund der Spannung überzeugen, denn es erzählt doch eine ganz neue Geschichte.

Sehr gut gemacht sind auch die relativ kurzen Kapiteln, die meist mit einem Cliffhanger enden.

Das Tempo in diesem Thriller ist sehr hoch, allerdings müssen ziemlich oft auch Zufälle weiterhelfen, was das ganze etwas unglaubwürdig erscheinen lässt.

Auch die Frage nach dem Boss von Kessler wurde für mich nicht geklärt. Deshalb gibt´s auch einen Abzug bei der Bewertung.

Fazit: Temporeicher, spannender Thriller von 5 Autoren, den ich nur weiterempfehlen kann. 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 07.06.2017

Alice im Wunderland meets Doppeltes Lottchen meets Pretty little Liars

Alice = Alice
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Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ...

Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Dabei findet sie Zeichnungen ihrer Schwester und taucht dadurch ins Wunderland ein.

Das Cover des Buches ist alleine schon aufgrund der Farbgebung sehr auffällig und gefällt mir gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Sowohl Protagonisten als auch Orte werden hervorragend beschrieben.

Was wie eine Neuadaptierung von "Das doppelte Lottchen" beginnt, setzt sich bald als moderne "Alice im Wunderland"-Inszenierung fort. Dabei sucht Alice auch nach Antworten und kommt hinter einige Geheimnisse und Lügen - wie bei "Pretty Little Liars".

Wie die Autorin die Geschichte rund ums Wunderland in die Realwelt einbaute, gefiel mir sehr gut ist einfach genial.

Leider waren einige Fehler im Buch - am auffallendsten, dass das 2. Kapitel wie das 1. beginnt und es gar nicht dort hinpasst.

Mir hätte es auch besser gefallen, wenn die Geschichte von Alice selbst (in der Ich-Form) erzählt worden wäre, denn ich glaube, dass dies viel besser gepasst hätte.

Fazit: Moderne, geniale Inszenierung der berühmten Lewis-Caroll-Geschichte. 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 30.03.2026

Böse Weihnachtsgeschichten

Arsen und Butterplätzchen
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17 Kurzgeschichten rund um Weihnachten von 17 Autorinnen und Autoren erzählt. Die meisten Geschichten sind dem Bereich Krimi zuzuordnen, aber definitiv nicht alle.

Einige Autoren waren mir bekannt; der ...

17 Kurzgeschichten rund um Weihnachten von 17 Autorinnen und Autoren erzählt. Die meisten Geschichten sind dem Bereich Krimi zuzuordnen, aber definitiv nicht alle.

Einige Autoren waren mir bekannt; der Großteil allerdings (bisher) nicht.

Die 17 Storys sind sehr unterschiedlich und ich will hier kurz auf die einzelnen Stories eingehen bzw. meine Bewertung abgeben, wodurch sich letztendlich meine Gesamtbewertung ergibt.

- Ein Hauch von Weihnachten: 4 Sterne

- Ordnung ist das halbe Leben: 5 Sterne

- Adele: 2 Sterne

- Wir sagen euch an den lieben Advent: 5 Sterne. Die erste Story in diesem Buch, die nicht dem Genre Krimi zuzuordnen ist.

- Knallerwochenende: 5 Sterne

- Stern: 5 Sterne. Eine sehr überraschende Geschichte

- Zauberhaftes Grün: 5 Sterne. kein Krimi; aber sehr mysteriös

- Walzentod: 5 Sterne

- Frühlingsveilchen: 5 Sterne. Eine sehr schöne Geschichte, die im Jahr 1890 spielt. Kein klassischer Krimi, aber definitiv sehr spannend.

- Das letzte Geschenk: 5 Sterne

- Wenn der Postbote zweimal klingelt: 4 Sterne. Kein klassischer Krimi, aber sehr lustig und kafaesk auf seine schräge Art.

- Zum Teufel mit dem Weihnachtsmann: 4 Sterne. Sehr humorvoll

- Große Bescherung: 3 Sterne. kein Krimi, eher eine Komödie mit dezentem Humor, die aber auch gut den Alltag widerspiegelt auf verquerte Art

- Warm ums Herz: 5 Sterne. Bitterböse Geschichte

- Anruf bei Tante Hedwig: 4 Sterne. Leider sehr real und aktuell

- Der Mantel des Schweigens: 5 Sterne

- Rosenkohl: 5 Sterne

Tatsächlich gefielen mir also 11 der Geschichten ausgezeichnet; nur 2 konnten mich gar nicht wirklich überzeugen.

Insgesamt kann man das Buch relativ schnell lesen und sich unterhalten lassen. Auffallend an allen Kurzgeschichten hier ist, dass die Personen und die Handlung in der Kürze sehr gut rüberkamen, was leider öfter sonst nicht der Fall ist.

Fazit: Unterhaltsame Kurzgeschichten rund um Weihnachten, die einen gut unterhalten. 4 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2026

Die feministische Kolonie

The Dirty Version
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Tash hat einen feministischen Roman geschrieben, der als Serie verfilmt werden soll. Den Auftrag dafür bekommt ein Regisseur, der für Action und Nacktdarstellungen bekannt ist. Da sie davon nicht begeistert ...

Tash hat einen feministischen Roman geschrieben, der als Serie verfilmt werden soll. Den Auftrag dafür bekommt ein Regisseur, der für Action und Nacktdarstellungen bekannt ist. Da sie davon nicht begeistert ist bekommt sie Unterstützung von dem Intimitätskoordinator Caleb, der für ausreichend Sex und Erotik im Drehbuch sorgen soll. Obwohl sie einander nicht sehr verstehen, kommen sie sich doch langsam durch ihre Arbeit zusammen näher.

Das Cover unterscheidet sich vom Original, ist aber in ähnlichem Stil und gefällt mir überhaupt nicht. Klar mag es irgendwie passend sein, aber überzeugend ist es nicht.

Genauso wenig überzeugend beginnt auch das Buch. Nach den ersten 40 - 50 Seiten war ich knapp davor das Buch abzubrechen. Zu feministisch war mir Tash, zu unsympathisch auch das Filmteam inklusive Caleb. Ich fand es echt übertrieben und schon fast abstoßend, wollte dem Buch aber noch eine Chance geben. Und was soll ich sagen, das Buch wurde immer besser.

Viel dreht sich um das Buch das Tash geschrieben hat, manchmal schon fast zu genau, aber auch wiederholend, wenn die Handlung auf Tash´ Buch kam.

Und das obwohl die Handlung der Serie/des Buches eigentlich nicht schlecht ist, wenn auch eher etwas langweilig, als dass eine Serie daraus werden kann.

Caleb wird immer sympathischer, während Tash erst einen Wandlungsprozess durchmachen muss. Klischeehaft ist dann natürlich ihre lesbische beste Freundin und ihr schwuler Bruder. Viel mehr Kontakte hat sie (außer in der Schule wo sie unterrichtet) auch nicht. Selbst mit ihrer Mutter ist sie nicht gut Kirschen essen.

So kann man als Leser auch irgendwie verstehen, warum Tash so geworden ist. Dazu muss man aber den Anfang mal überstehen, dann ergibt sich ein interessantes Buch über Liebe und Entscheidungen.

Fazit: Wer den Anfang durchhält, wird mit solider Romance belohnt. 4 von 5 Sternen

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