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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2025

Guter Auftakt mit viel Potenzial

A Fate inked in Blood (Skaland-Saga 1)
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Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Man war sofort mitten im Geschehen, was direkt Spannung aufgebaut hat. Besonders gut gefallen hat mir der nordische Mythologie-Background. Die ...

Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Man war sofort mitten im Geschehen, was direkt Spannung aufgebaut hat. Besonders gut gefallen hat mir der nordische Mythologie-Background. Die Mischung aus Göttern, Prophezeiungen und Magie gibt der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre, die mich sehr angesprochen hat. Insgesamt mochte ich den ganzen Vibe des Buches sehr. Das Cover passt perfekt dazu und spiegelt die Stimmung sehr gut wider.

Die Story war eigentlich durchgehend spannend, aber trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie sich ein bisschen gezogen hat. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag, weil inhaltlich viel passiert ist, aber es hat sich zwischendurch einfach etwas langsam angefühlt. Die Liebesgeschichte hat mir eigentlich gut gefallen, vor allem weil zwischen Freya und Bjorn von Anfang an Spannung war und das Hin und Her und der Banter gut umgesetzt war. Aber weil die Verbindung eher körperlich begonnen hat, hat mir ein bisschen die emotionale Entwicklung gefehlt. Ich konnte ihre Verliebtheit nicht komplett mitfühlen, auch wenn sie zusammen auf jeden Fall unterhalten haben.

Freya als Protagonistin fand ich grundsätzlich spannend. Sie ist eine starke, unabhängige Figur mit Ecken und Kanten. Trotzdem haben mich einige ihrer Entscheidungen zwischendurch ziemlich frustriert. Vielleicht gehört das aber auch zu ihrer Entwicklung dazu.

Was ich sehr mochte, war dieses Gefühl, nie so recht zu wissen, wem man trauen kann. Dieses ständige Misstrauen und die Intrigen haben der Geschichte zusätzliche Spannung gegeben. Gleichzeitig hätte ich mir noch ein paar mehr Nebencharaktere gewünscht, die einem wirklich ans Herz wachsen. Einige waren zwar interessant, aber niemand blieb bei mir so richtig hängen.

Das Hörbuch war angenehm zu hören. Die Sprecherin hat einen guten Job gemacht und die Atmosphäre schön eingefangen.

Trotz kleiner Kritikpunkte hat mich die Geschichte gepackt und ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2022

Locker, leicht und zuckersüß

Tweet Cute
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„Tweet Cute“ von Emma Lord ist eine wirklich süße YA Geschichte, die wichtige Themen mit einer witzigen Story kombiniert.

Schreibstil:
Emma Lords Schreibstil ist sehr locker, leicht und passend zu einem ...

„Tweet Cute“ von Emma Lord ist eine wirklich süße YA Geschichte, die wichtige Themen mit einer witzigen Story kombiniert.

Schreibstil:
Emma Lords Schreibstil ist sehr locker, leicht und passend zu einem Jugendbuch. Sie schafft es, die Gefühle und Probleme der Charaktere in Worte zufassen, sodass man sie leicht verstehen und nachvollziehen kann. Nur konnte ich teilweise bei Beschreibungen von Gedankengängen nicht so einfach die einzelnen Sätze miteinander in Verbindung bringen und dadurch nicht vollständig verstehen, wie ein Charakter auf einen bestimmten Gedanken gekommen ist. Ich fand es aber sehr gut, dass aus sowohl Peppers als auch Jacks Sicht erzählt wurde, damit man mehr von dem Geschehen und mehr Perspektiven erfährt. Die Tweets und Chatverläufe haben das Buch aufgelockert und waren immer eine schöne Abwechslung.

Charaktere:
Pepper und Jack waren mir direkt sympathisch und ich wollte immer von beiden mehr erfahren. Auch ihre Konflikte, Ängste und die Frage, was sie nach der Schule machen wollen, konnte ich als Leser sehr gut nachempfinden. Von manchen Nebencharakteren hätte ich gerne noch mehr erfahren, um sie besser einschätzen zu können, wie zum Beispiel bei Ethan oder Pooja. Peppers Mutter war mir zum Großteil recht unsympathisch und ich habe mich immer gefragt, wie realistisch es ist, dass sie ihrer Tochter so viel Verantwortung und Druck auferlegt für etwas, das gar nicht Peppers Priorität sein sollte und das ohne direkte Einsicht zu zeigen. Aber ich denke, diese Verbissenheit von Peppers Mutter basiert auf den Ereignissen von früher, die man im Buch erfährt.

Handlung:
Die Grundstory mit dem Twitter-Krieg und dass Pepper und Jack über Weazel schreiben, fand ich sehr spannend und interessant. Bis auf dass ich mir bei beidem andere Auflösungen vorgestellt habe, waren sie gut umgesetzt. Manchmal hätte ich mir noch einen größeren Fokus auf die Love Story gewünscht und dass diese sich später auch unabhängiger von Twitter und anderen Einflüssen entwickelt. Das Setting New York fand ich gut umgesetzt, weil oft auch die Atmosphäre der Stadt beschrieben wurde und New York ein wichtiger Bestandteil der Geschichte war.

Fazit:
Ein schönes, leichtes Jugendbuch mit Humor und einer innovativen Grundidee. Die vielen Sandwiches, Kuchen und andere Rezepte versüßen das Leseerlebnis und haben mich oft hungrig gemacht. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.12.2025

Zwischen Spannung und Frustration

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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3,5⭐️
Rebel Witch – Der rote Nachtfalter von Kristen Ciccarelli hat mich insgesamt gut unterhalten und ich habe das Hörbuch innerhalb einer Woche durchgehört. Trotzdem konnte der zweite Teil für mich nicht ...

3,5⭐️
Rebel Witch – Der rote Nachtfalter von Kristen Ciccarelli hat mich insgesamt gut unterhalten und ich habe das Hörbuch innerhalb einer Woche durchgehört. Trotzdem konnte der zweite Teil für mich nicht ganz an die Stärke des ersten Bandes anknüpfen.

Positiv hervorheben möchte ich die spannende Grundidee und das atmosphärische Hexen-Setting, das mich immer wieder zurück in die Geschichte gezogen hat. Auch die Charaktere waren mir grundsätzlich sympathisch; ich mochte sie und habe gerne über sie gelesen. Einige Szenen waren wirklich packend und insgesamt hat die Geschichte viel Potenzial gehabt.

Dennoch hatte ich über weite Strecken Schwierigkeiten, emotional vollständig einzutauchen. Besonders der Zugang zu den Figuren fiel mir schwer. Ich mochte die Protagonisten zwar, aber konnte deren Handlungen nicht immer 100% nachvollziehen. Dadurch blieb auch die Liebesgeschichte für mein Gefühl eher distanziert, und ich war nie so richtig “drin”.

Inhaltlich gab es mehrere Punkte, die mich frustriert haben. Viele Fragen und Erwartungen, die ich aus dem ersten Teil mitgenommen hatte, wurden entweder sehr spät oder nur oberflächlich beantwortet. Manche Entwicklungen wurden von den Figuren einfach hingenommen, ohne sie zu hinterfragen, was für mich stellenweise unrealistisch und nicht ganz nachvollziehbar wirkte. Auch Nebenhandlungen oder Nebencharaktere wurden teils zu einfach gelöst oder „beiseitegeschoben“.

Am meisten gestört hat mich jedoch die fehlende Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten, die die Handlung unnötig in die Länge gezogen hat.

Auch die Plot Twists und Enthüllungen konnten mich nicht völlig überzeugen. Vieles war vorhersehbar oder wurde im Nachhinein zu einfach aufgeklärt.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Hörbuch gerne gehört. Die Atmosphäre, das Setting und die Grundidee haben für mich funktioniert, und auch wenn die Ausführung nicht immer überzeugen konnte, war es dennoch ein solides Hörvergnügen.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Solider Auftakt mit einigen Schwächen

The Wind Weaver (The Wind Weaver 1)
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3,5⭐️

Das Cover und der Klappentext von The Windweaver haben mich sofort angesprochen. Die Grundidee hat sehr viel Potenzial, doch es gab ein paar Kritikpunkte, die mich an der Umsetzung gestört haben.

Das ...

3,5⭐️

Das Cover und der Klappentext von The Windweaver haben mich sofort angesprochen. Die Grundidee hat sehr viel Potenzial, doch es gab ein paar Kritikpunkte, die mich an der Umsetzung gestört haben.

Das Buch beginnt spannend und man wird direkt in die Story hineingeworfen. Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Handlung insgesamt eher langsam was grundsätzlich kein Problem ist, aber dadurch habe ich die ganze Zeit auf eine Enthüllung oder einen Twist gewartet, der dann jedoch nicht wirklich kam. Ich hätte mir einfach mehr Überraschungsmomente gewünscht. Auch wenn die Story gut erzählt ist, hatte ich das Gefühl, einige Elemente schon aus anderen Fantasyromanen zu kennen. Dadurch wirkten Teile des Plots nicht sonderlich außergewöhnlich und waren vorhersehbar.

Ein weiterer Kritikpunkt für mich waren die beiden Hauptfiguren, insbesondere der männliche Protagonist. Ich hatte Schwierigkeiten, sie emotional zu greifen und dadurch blieben sie mir über die gesamte Geschichte hinweg zu flach. Das Verhalten des männlichen Protagonisten konnte ich häufig nicht nachvollziehen, was ihn mir gerade in der zweiten Hälfte zunehmend unsympathisch gemacht hat. Die Liebesgeschichte fand ich zu Beginn gut und war sehr gespannt wie die Entwicklung von Enemies To lovers verlaufen würde. Doch im weiteren Verlauf konnte ich die emotionale Verbindung zwischen den beiden nicht wirklich spüren oder nachvollziehen und war emotional nicht involviert. Da hätte ich mir gewünscht, dass die beiden mehr miteinander kommunizieren und die Protagonistin nicht so lange im Dunkeln gelassen wird.

Ganz anders ging es mir mit den Nebencharakteren, denn die fand ich wesentlich greifbarer, charmanter und auch interessanter. Sie haben dem Buch Tiefe gegeben, die mir bei den Hauptfiguren teilweise gefehlt hat. Auch das Worldbuilding und die damit verbundene Atmosphäre hat mir gefallen und ich konnte mir die beschriebenen Orte gut vorstellen. Der Schreibstil war flüssig und die Sprecherin angenehm und hat die Charaktere gut rübergebracht

Ich werde den zweiten Band lesen, weil ich dennoch neugierig bin wohin sich die Geschichte noch entwickeln wird. Es steckt Potenzial in der Welt und den Nebenfiguren und ich hoffe, dass es Band zwei gelingt, dieses besser auszuschöpfen.

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Veröffentlicht am 22.09.2022

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Whitestone Hospital - High Hopes
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Für meinen Geschmack gab es in der Geschichte zu viel unnötiges Drama, was die Story für mich immer unrealistischer gemacht hat. Trotzdem hat mir das Krankenhaus-Feeling sehr gut gefallen und auch viele ...

Für meinen Geschmack gab es in der Geschichte zu viel unnötiges Drama, was die Story für mich immer unrealistischer gemacht hat. Trotzdem hat mir das Krankenhaus-Feeling sehr gut gefallen und auch viele der Nebencharaktere waren mir sympathisch. Laura als Person habe ich sehr positiv empfunden, Mit Nash hingegen bin ich die ganze Story über nicht ganz warm geworden. Deswegen konnte ich bei der Lovestory der beiden nicht vollkommen mitfiebern, die mir am Anfang auch deutlich zu schnell ging.

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