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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2024

Irgendwie enttäuschend

Naturgeschichten rund um die Welt
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Der stabile Einband macht einen guten Eindruck und der Buchtitel „Naturgeschichten rund um die Welt“ klingt sehr vielversprechend. Auch die Struktur hat mir richtig gut gefallen. In dem Buch sind Geschichten ...

Der stabile Einband macht einen guten Eindruck und der Buchtitel „Naturgeschichten rund um die Welt“ klingt sehr vielversprechend. Auch die Struktur hat mir richtig gut gefallen. In dem Buch sind Geschichten aus allen Kontinenten enthalten und diese Vielfältigkeit zieht sich durch das ganze Buch. Sogar eine deutsche Geschichte war dabei. Die ersten Geschichten, die in der Leseprobe enthalten waren, waren mit einer spanischen, einer chinesischen und einer nordamerikanischen Geschichte aus „Blumen, Früchte und Samen“ sehr abwechslungsreich, was mir gleich sehr gut gefallen hat.
Bevor ich die Geschichten meiner Nichte vorlas, habe ich alle Geschichten vorab allein gelesen und war anschließend irgendwie enttäuscht. Ich fand, dass einige Wörter ein sechsjähriges Kind nicht kennen kann und dass der Satzbau in meinen Augen nicht einfach war. Dieses Gefühl hat meine sechsjährige Nichte auch bestätigt. Mein dreijähriger Neffe war von den Geschichten heillos überfordert und hat leider schnell das Interesse an dem Buch verloren. Uns drei haben die großen und kunstvollen Illustrationen jedoch sehr gefallen und ich konnte meiner sechsjährigen Nichte einige Erläuterungen zu den Geschichten anhand dieser Bilder geben. Von allen Kapiteln hat uns das letzte Kapitel mit der Überschrift Wüsten, Gebirge, Steine am besten gefallen.
Fazit:
Meine Nichte und ich haben uns zusammen intensiv mit dem Buch beschäftigt und wir waren insgesamt irgendwie von diesem Vorlesebuch enttäuscht.

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Veröffentlicht am 01.02.2024

Der Hexenjäger Makepeace und die stumme Martha

Die Hexen von Cleftwater
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Das Buchcover gefällt mir eher nicht, da es mir zu karg ist. Mich hat der Buchtitel „die Hexen von Cleftwater“ angesprochen und ich lese auch gerne historische Tatsachenromane. Dieser Roman beruht auf ...

Das Buchcover gefällt mir eher nicht, da es mir zu karg ist. Mich hat der Buchtitel „die Hexen von Cleftwater“ angesprochen und ich lese auch gerne historische Tatsachenromane. Dieser Roman beruht auf wahren Begebenheiten, die Protagonisten und das Dorf sind allerdings fiktiv.
Dieser historische Roman ist mit 350 Seiten nicht besonders dick, daher war mir klar, dass auf Ausschmückungen verzichtet wurde. Dennoch gab es Szenen, vor allem die mit dem Atzmann, die mich nicht (so sehr) fesselten.
Vor allem im ersten Teil war der Roman teilweise nicht immer ganz einfach zu lesen, weil die Rückblicke nicht sofort deutlich erkennbar waren. Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, hat mir die Geschichte deutlich besser gefallen. Die Kapitellänge fand ich teilweise zu lang. Eine Unterteilung in weitere Kapitel wäre für mich hilfreich gewesen.
Die Hauptprotagonistin Martha verhält sich für mich (aus heutiger Sicht) nicht immer ganz nachvollziehbar, aber das könnte damals tatsächlich so passiert sein.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen (Bewertung: „gut“). Ich kann das Buch den Lesern empfehlen, die sich für die Hexenverfolgung in East Anglia interessieren

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Veröffentlicht am 22.06.2023

Comicfigur Asterix kämpft in China gegen Cäsar

Asterix und Obelix im Reich der Mitte
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Voller Begeisterung habe ich das neue Asterix-Heft in die Hand genommen, bis ich beim Aufschlagen merkte, dass dies gar kein Comics ist. Bei der genaueren Betrachtung fällt dann auf, dass dies ein Sonderband ...

Voller Begeisterung habe ich das neue Asterix-Heft in die Hand genommen, bis ich beim Aufschlagen merkte, dass dies gar kein Comics ist. Bei der genaueren Betrachtung fällt dann auf, dass dies ein Sonderband ist (somit also gar keine Nummer hat) und dass auf der Rückseite klar steht, dass dies die Bildergeschichte (!) zum Film ist.
Inhalt:
Asterix und Obelix werden gebeten, nach China zu reisen, um die Kaiserin von China zu befreien. Sie treffen dabei auf Cäsar, der von Deng Zin Qin gebeten wurde, seinen Staatsstreich zu unterstützen.
Die Sprache ist sehr modern, wie man anhand des Satzes „ein Running Gag? Sowas kommt immer gut“ (O-Ton von Biopix) erkennen kann. Auch die Haltung der Autoren zu den Essgewohnheit von Obelix (Wildschweinessen) oder der Verwendung des Zaubertranks von Asterix werden nun kritisch kommentiert und ist für die ältere Generation der Asterix-Fans vermutlich nicht einfach zu verdauen. Für die jüngere Generation, die auch den Kino-Film anschauen werden, passt diese Sprache vermutlich ganz gut.
Fazit:
Dies ist ein Heft für die von diesem Film begeisterten Kino-Gänger

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Veröffentlicht am 26.02.2023

Wölkchen und Täubchen und ?

Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus
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Das Buchcover ist wieder ein Hingucker und hat Wiedererkennungscharakter. Im Gegensatz zu Band 1 hatte diese Fortsetzung jedoch seine Schwächen. Der Klappentext klang wieder sehr interessant und auch der ...

Das Buchcover ist wieder ein Hingucker und hat Wiedererkennungscharakter. Im Gegensatz zu Band 1 hatte diese Fortsetzung jedoch seine Schwächen. Der Klappentext klang wieder sehr interessant und auch der Schreibstil des Autorenduos Charlotte Blum war an sich ok. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass dieser Kriminalfall ein Abklatsch vom ersten Band war, da zuerst mal wieder die falsche Person verhaftet wurde und dann ganz zum Schluss dank Alma die richtige. Obwohl dieses Buch mit 350 Seiten relativ dünn ist, wurde es noch mit historischen Informationen gefüllt, die zusammenhangslos erwähnt wurden. Ich fand den Hutnadelkrieg an sich zwar interessant, mich hat aber gestört, dass diese Information Anlass war, das Buch um mehrere Seiten weiter aufzublähen. Leider hat mich weder der historische Teil noch der Kriminalfall gepackt.
Für dieses Buch kann ich leider keine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 23.09.2022

Von Basel nach Brooklyn und zum Grand River

Susanna
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Dies ist mein erstes Buch von Alex Capus und sein Schreibstil war mir jetzt zu nüchtern. Alle Protagonisten werden emotionslos – aus einer gewissen Distanz – beschrieben. Der Buchtitel suggeriert, dass ...

Dies ist mein erstes Buch von Alex Capus und sein Schreibstil war mir jetzt zu nüchtern. Alle Protagonisten werden emotionslos – aus einer gewissen Distanz – beschrieben. Der Buchtitel suggeriert, dass in diesem Buch die Lebensgeschichte der Hauptprotagonistin Susanna ausführlich erzählt wird. Dem ist aber leider nicht so. So wird zu Beginn des Buches aus Sicht des Opfers Anton Morgenthaler das Ausstechen seines linken Auges durch die fünfjährige Susanna und die Begleitumstände, wie das Unheil begann, ausführlich beschrieben.
Das Buch hat knapp 300 Seiten, davon sind schätzungsweise die Hälfte der Seiten mit Erzählsträngen der Nebenhandlungen gefüllt, was mir persönlich zu viel war. Ich hätte gerne viel mehr über diese interessante Persönlichkeit erfahren. Das im Klappentext erwähnte Treffen mit Sitting Bull erfolgte leider erst sehr spät.
Fazit:
Es ist ein unterhaltsames Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.

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