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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2025

2. Chance für die Liebe?

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Vor drei Jahren ist Hazel ziemlich plötzlich aus der Kleinstadt geflohen und hat ihren damaligen Freund Damian gebrochenen Herzen zurückgelassen.

Nun kehrt sie zurück um ihrem Großvater krankheitsbedingt ...

Vor drei Jahren ist Hazel ziemlich plötzlich aus der Kleinstadt geflohen und hat ihren damaligen Freund Damian gebrochenen Herzen zurückgelassen.

Nun kehrt sie zurück um ihrem Großvater krankheitsbedingt in seinem Buchladen auszuhelfen. Dann trifft sie überraschend auf ihren Exfreund Damian. Dieser versucht seinen Schmerz um Hazel mit gefährlichen Undergroundkämpfen zu mildern.

Als die beiden wieder aufeinandertreffen, knistert es sofort wieder zwischen ihnen. Doch es gibt nicht nur den damaligen Schmerz, sondern auch so manches Geheimnis steht weiterhin zwischen den beiden. Nach und nach taucht der Leser in die Gefühlswelt von Damian als auch Hazel ein und wir erfahren Stück für Stück die Gründe für die damaligen Verletzungen und die schließlich der Flucht.

Jennifer Bright legt mit "Almost isn't enough: Echoes of the Past" den 2. Teil der Ferley Dilogie mit liebenswerten Protagonisten, die sich trotz Verletzungen in der Vergangenheit um eine bessere und gemeinsame Zukunft bemühen. Auch wenn im 1. Teil schon ein wenig von Damians Geschichte angesprochen wird, kann man den 2. Teil unabhängig lesen. Mir hat es viel Spaß gemacht Damains und Hazels Geschichte zu verfolgen.

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Veröffentlicht am 02.07.2024

Sommerträume

Sommerträume im Sunset Hill House (Herzklopfen in Schottland)
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Die junge Lara erbt unverhofft ein Haus in Schottland, ohne je etwas von ihren schottischen Wurzeln gewusst zu haben. Neugierig reist sie nach Fallbury um ihr Erbe anzutreten. Eigentlich will sie es so ...

Die junge Lara erbt unverhofft ein Haus in Schottland, ohne je etwas von ihren schottischen Wurzeln gewusst zu haben. Neugierig reist sie nach Fallbury um ihr Erbe anzutreten. Eigentlich will sie es so schnell wie möglich verkaufen, um sich ihren (scheinbaren) Traum eines kleines Cafés an der Ostsee erfüllen zu können.

Allerdings erlebt sie zunächst eine Überraschung, als Jonathan der quasi Ziehsohn von Gordon (der Bruder ihres verstorbenen Vaters und eigentliche rechtsmäßige Erbe) auch Anspruch auf das Erbe erhebt.

Gemeinsam räumen Lara und Jonathan das geerbte Haus aus und suchen nach einem weiterem Testament. Dabei kommen Sie einem großen Geheimnis des Verstorbenen auf die Spur.

Lara erlebt in der kurzen Zeit in Schottland schnell eine innere Ruhe und Zufriedenheit, die sie in Deutschland so nie gefunden hat. Nicht nur die liebenswerten Bewohner nehmen sie sehr herzlich auf, sondern Lara erkennt in kurzer Zeit, dass sie für ihre Träume selber verantwortlich ist und sie nicht für andere Leben kann. Ist der Traum von dem Ostseecafe wirklich ihr Traum oder macht sie es mehr aus Liebe und Erinnerung für ihre Mutter?

Hanna Holmgren entführt ihre Leser in „Sommerträume im Sunset Hill House“ wieder einmal erfolgreich nach Schottland und weckt dabei nicht nur Fernweh, sondern auch echtes Urlaubsfeeling. Man kann sich in Laras Zerrissenheit und neue Entschlossenheit sehr gut hineinversetzen. Ich mag den Schreibstil und die Romane von Hanna Holmgren sehr gern – und freue mich auf weitere Romane, die immer wie ein kleiner Urlaub aus dem Alltagstrott sind.

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Veröffentlicht am 27.03.2023

ungewöhnliches Ermittlerduo

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)
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Die junge Anna fängt nach erfolgreicher Ausbildung als Krankenschwester als Assistentin in der Gerichtsmedizin an, was Anfang des 20. Jh noch sehr ungewöhnlich war.

Gleich an ihrem ersten Tag ...

Die junge Anna fängt nach erfolgreicher Ausbildung als Krankenschwester als Assistentin in der Gerichtsmedizin an, was Anfang des 20. Jh noch sehr ungewöhnlich war.

Gleich an ihrem ersten Tag wird sie mit dem vermeintlichen Selbstmord einer ehemaligen Theaterschauspielerin konfrontriert. Dabei lernt sie zufällig auch den vermeintlichen Reporter Fritz Nachtwey kennen, der über den Fall berichtet.

Schnell stellt sich heraus, dass Fritz in Wirklichkeit der adelige Baron Friedrich von Weynand ist. Somit stammt er aus ganz anderen Familienkreisen, als die verarmte und aus einer kinderreichen Familien vom Lande kommenden Anna. Trotzdem freuen sich beide immer mehr an und versuchen die wahren Umstände des Todes aufzuklären. Dabei stoßen sie auf Hinweise auf mögliche Verdächtige in den höchsten gesellschaftlichen Kreisen.

Petra Aicher legt mit "Fräulein Anna - Gerichtsmedizin" einen ungewöhnlichen Krimi vor. Zum einen spielt die Geschichte in der Prinzregentenzeit in München und zum anderen ist die Kombination aus Gerichtsmedizinassistentin und Boulevardreporter eher ungewöhnlich. Auch dreht es sich viel um die damalige Zeit und um das "Verhältnis" zwischen Anna und Fritz , während der Kriminalfall teilweise eher in den Hintergrund rückt.

Trotzallem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, besonders als leichtes Buch für zwischendurch. Wer allerdings einen spannenden (oder brutalen) Krimi bevorzugt, wird hierbei eher enttäuscht werden. Aber ich freue mich auf weitere Fälle mit Anna und Fritz.

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Veröffentlicht am 27.11.2022

Liebe in der Treutestagentur

Proof of Hope
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Eigentlich versucht Aurora ("Roxy") geschäftliches und privates streng zu trennen, aber bei dem Finanzmogul Elijah kommt ihr Vorsatz schwer ins Schwanken.

Zusammen mit ihren 2 Schwestern betreibt sie ...

Eigentlich versucht Aurora ("Roxy") geschäftliches und privates streng zu trennen, aber bei dem Finanzmogul Elijah kommt ihr Vorsatz schwer ins Schwanken.

Zusammen mit ihren 2 Schwestern betreibt sie eine Treutest-Agentur und so glaubt sie schon aus beruflichen Erfahrungen nicht mehr an die große Liebe.
Nun möchten Sie allerdings ihre Agentur vergrößern und suchen dafür einen Geldgeber. Finanzmogul Elijah sieht zunächst in der Sache ein lukratives Geschäft.

Allerdings geht zum einen das 1. Treffen der beiden durch ein Missverständnis mächtig schief und zum anderen knistert es zwischen den beiden von Beginn an mächtig. Aber beide wollen berufliches und privates nicht vermischen und versuchen zunächst gegen ihre Gefühle anzukämpfen.

Von Elijahs neidischen Halbbruder (der immer schon nicht gut auf Elijah zu sprechen war) kommen auch so einige Stolpersteine, die es gemeinsam zu meistern gilt.

Wie werden sich Aurora und Elijah schließen entscheiden und wie reagieren die beiden Schwestern von Aurora auf die neusten Entwicklungen?

April Dawson ist mit "Proof of Hope" ein gelungener Auftakt um die Trilogie um die Madigan Schwestern und ihre Treuagentur gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, so dass man schön in die Geschichte abtauchen kann. Da die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Roxy und Elijah geschrieben ist, kann man sich als Leser gut in die Gefühlswelt beider Hauptpersonen hineinversetzen. Ich habe die beiden gerne auf ihren Weg begleitet und freue mich auch die beiden weiteren Teile, die im März 2023 ("Proof of Faith" ) und im August 2023 ("Proof of Love") erscheinen werden.

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Veröffentlicht am 03.10.2022

Umgang mit dem eigenen (zu frühen) Tod

Solange gehört das Leben noch uns
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Die junge Frau Ina muss den Tod ihres geliebten Großvaters verkraften, den sie in seinen letzten Tagen schweren Herzens in ein Hospiz geben musste, da sie seine Pflege nicht mehr gewährleisten ...

Die junge Frau Ina muss den Tod ihres geliebten Großvaters verkraften, den sie in seinen letzten Tagen schweren Herzens in ein Hospiz geben musste, da sie seine Pflege nicht mehr gewährleisten konnte.

Sie ist positiv überrascht, wie liebevoll der Umgang mit dem Tod im Hospiz ist und wie "lebensfroh" manche Bewohner trotz ihres schweren Schicksals sind. Dort lernt sie auch Richard kennen. Zunächst will sie nicht glauben, dass er auch als Patient in dem Hospitz ist, doch dann erfährt sie von seiner schweren Krebserkrankung. Er vermittelt ihr ein Gefühl von Leichtigkeit und Lebensfreude, was sie so nicht erwartet hätte.

Auch wenn sie sich erst dagegen wehrt, so verlieben sich beide ineinander und beschließen nur noch im Hier und Jetzt zu leben und jeden Augenblick soweit wie möglich genießen. Ihnen ist beiden bewusst, dass sie keine lange gemeinsame Zeit haben werden, aber die ihnen verbleibende wollen sie so intensiv wie möglich nutzen.

Auch als Ina von Richards großen Traum erfährt, setzt sie alles daran ihn diesen so gut wie möglich zu erfüllen. Schließlich soll man sich seine Träume, egal ob die großen oder kleinen, wann immer möglich erfüllen, denn man weiß nie, wie lange man dazu noch in der Lage sein wird.

Wieder beschäftigt sich Josefine Weiß in ihrem Roman "Solange gehört das Leben noch uns" mit dem Umgang des eigenen (zu frühen) Todes und vermittelt einen dabei das Gefühl, nichts auf die lange Bank zu schieben, denn irgendwann könnte es dafür zu spät sein. Wir wissen schließlich alle nicht, wie viel Zeit uns tatsächlich noch bleibt. Sie hat einen berührenden Roman vorgelegt, der einen zwar traurig hinterlässt, aber gleichzeitig auch Mut und Zuversicht vermittelt.

Es ist ein wichtiges Thema, was noch viel zu häufig "totgeschwiegen" wird, denn keiner beschäftigt sich schon gerne mit seinem eigenen Tod, besonders in noch recht jungen Jahren. Es ist zwar insgesamt ein trauriger Roman ohne HappyEnd (hätte aber auch nicht zur Geschichte gepasst), aber trotzdem kann ich eine klare Leseempfehlung geben.

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