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Veröffentlicht am 10.10.2022

Braut & Trauzeuge auf einem unterhaltsamen und emotionalen Roadtrip

Wedding Crasher
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Es ist der letzte Tag vor ihrer Hochzeit und Lia hat alles ganz genau geplant - da hat der Bräutigam Aaron doch tatsächlich die Ringe zu Hause vergessen und ist auch noch zu verkatert, um sie holen. Also ...

Es ist der letzte Tag vor ihrer Hochzeit und Lia hat alles ganz genau geplant - da hat der Bräutigam Aaron doch tatsächlich die Ringe zu Hause vergessen und ist auch noch zu verkatert, um sie holen. Also muss Lia selbst losfahren, wird aber gegen ihren Willen vom Trauzeugen begleitet: der steife und heiße Miles Foster, Lias einziger One-Night-Stand aus College-Zeiten. Die Fahrt sollte eigentlich nicht lange dauern, Lia wollte zum Probedinner zurück sein, doch ein Sturm macht nicht nur die Straßen unsicher, auch Lias Gefühle werden ganz schön durcheinandergewirbelt.

Lia ist fest entschlossen, die Hochzeit zu einem Erfolg zu machen, auch wenn ihr immer mehr Zweifel kommen. Aaron hat sich in letzter Zeit gut benommen, aber plötzlich scheint er in alte Muster zu verfallen, dabei ist Lia bereit, als seine Ehefrau das Leben einer Erwachsenen zu führen. Während des Colleges war ihre Beziehung schon turbulent, aber diese Zeit hatten sie doch hinter sich gelassen - zumindest dachte Lia das. Miles hingegen hat die Partys auf jeden Fall hinter sich gelassen, aber er war schon immer sehr reif, ernst und berührungsscheu. Die gemeinsame, leidenschaftliche Nacht mit ihm kann Lia nicht vergessen, immerhin hilft sein allgemein sehr arrogantes Verhalten, um sich von ihm fernzuhalten.

Es gab auf jeden Fall eine Sache, die ich nicht verstanden habe, nämlich die Freundschaft zwischen Miles und Aaron. Man merkt zwar, dass sie sich nicht mehr so nahe stehen, aber warum sind sie überhaupt Freunde? Miles' ernste und zugleich arrogante Art ist eine manchmal verwirrende, aber wirklich sehr unterhaltsame Kombination. Ich mochte aber nicht, wie er meint zu wissen, was das Beste für Lia ist und Entscheidungen für sie trifft.

Ich fand die Themen der Geschichte aber schon gelungen. Ein verlogener Verlobter, sein sehr loyaler bester Freund, der meint, rationale Entscheidungen zu treffen, und eine Braut, die so lange an dieser Beziehung festgehalten hat, dass die Hochzeit zur wichtigsten Station in ihrem Leben geworden ist. Trotz all ihrer Ängste und Zweifel ist die Angst vor der unbekannten Zukunft größer.

Den Roadtrip fand ich mit all den Hürden und gelüfteten Geheimnissen schon spannend, aber besonders unterhaltsam ist die Fehde zwischen den Protagonisten, die sich gleichzeitig hassen und respektieren während sie versuchen, sich der Anziehung zwischen ihnen zu widersetzen.

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Veröffentlicht am 07.10.2022

Ehrgeiz und Erfolg

Carrie Soto is Back
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Seit ihrer Kindheit wollte Carrie Soto die größte Tennisspielerin aller Zeiten werden und das wurde sie dann auch, aber nach ihren Erfolgen und Weltrekorden musste sie sich aus gesundheitlichen Gründen ...

Seit ihrer Kindheit wollte Carrie Soto die größte Tennisspielerin aller Zeiten werden und das wurde sie dann auch, aber nach ihren Erfolgen und Weltrekorden musste sie sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen. Als eine jüngere Spielerin beginnt, Carries Vermächtnis zu bedrohen, kehrt Carrie Soto nach sechs Jahren Ruhestand wieder zurück, aber nach der Pause muss sie erst einmal wieder in Form kommen.

Carrie war schon immer ehrgeizig und nimmt Niederlagen sehr persönlich. Ihr Vater war immer ihr größter Fan und als ihr Trainer hat er sie stark angetrieben, um das Beste aus ihr herauszuholen. Carrie will immer höher aufsteigen, und das schafft sie auch. Allzu bald hat der intensive Sport seinen Tribut gefordert und sie konnte nicht so lange an der Spitze bleiben, wie sie eigentlich wollte.

Die Geschichte beginnt mit Carries Aufstieg, aber als sie dann erst einmal oben ist, gibt es den Zeitsprung und Carrie muss wieder kämpfen, um zu ihrer alten Form zurückzufinden, damit sie als "alte" Spielerin nach einer so langen Pause überhaupt eine Chance hat. Mir hat dazwischen schon ein bisschen was gefehlt, weil ich Carrie so immer nur dabei gesehen habe, wie sie versucht hat, andere Spielerinnen zu übertreffen, und nie, als sie dann wirklich die Beste war - auch wenn es sowieso nicht ihre Art ist, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen.

Tennis ist Carries Leben: sie hat ihren Vater und das Spiel, aber sie hat weder Freunde noch andere Interessen, daher fand ich ihre Zeit während des Ruhestandes so ganz greifbar, weil ich nicht wusste, was Carrie die ganze Zeit gemacht hat, wenn sie nicht gerade auf dem Tennisplatz alles gegeben hat. Dass sie da aber wieder zum Schläger greifen musste, konnte ich dann aber sehr gut verstehen und man kann auch sehr gut sehen, wie Carrie während des Spiels aufblüht. Auch wenn sie aufgrund ihrer Leistung arrogant ist, war sie mir immer sehr sympathisch.

Ich mochte zum einen Carries Ehrgeiz, aber ganz besonders auch die Vater-Tochter-Beziehung, weil man richtig gut spüren kann, wie nah sich die beiden stehen, auch wenn die Höhen und Tiefen des Profisports alles andere als einfach zu bewältigen sind. Sie sind einfach ein ganz besonderes Team. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen und die spannenden Tennisspiele, Sportrekorde, Feminismus und Rivalitäten haben die Geschichte abgerundet.

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Veröffentlicht am 03.10.2022

Braucht lange, bis es endlich spannend wird

Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers
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Als ihm kaum noch Alternativen bleiben, kommt Toma über dem Restaurant seines Großvaters Shiro unter. Obwohl sie lange keinen Kontakt hatten, nimmt Shiro seinen Enkel gerne auf und erzählt wie früher von ...

Als ihm kaum noch Alternativen bleiben, kommt Toma über dem Restaurant seines Großvaters Shiro unter. Obwohl sie lange keinen Kontakt hatten, nimmt Shiro seinen Enkel gerne auf und erzählt wie früher von den göttlichen Kräften, die ihre Familie angeblich hat. Zur gleichen Zeit terrorisiert ein Serienmörder die Stadt und die Leute haben alle möglichen Theorien ...

Ich würde schon empfehlen, "Hard Liquor" schon gelesen zu haben, da bekannte Charaktere und Organisationen auftreten, auch wenn die Protagonisten und ihr Abenteuer eine neue Geschichte erzählen.

Die Geschichte hat sich am Anfang schon in die Länge gezogen, weil Toma seinem Großvater nicht glaubt, wenn er von ihrer göttlichen Abstammung spricht und seine Zeit damit verbringt, Nudeln kochen zu lernen und der Stammkundin Akari, die er schon auf den ersten Blick faszinierend fand, schöne Augen zu machen.

Früher oder später im Buch muss aber auch Toma einsehen, dass Magie wirklich existiert und dann wurde es auch endlich mal spannend, während alles davor sich nur wie eine Einleitung angefühlt hat, die meiner Meinung nach viel zu lang war. Aber danach gefiel mir die Geschichte schon deutlich besser, da ich die Magie der Welt, die Bedrohung durch den Serienmörder Overkill und die verschiedenen involvierten Organisationen schon sehr spannend finde.

Aber ich fand die Geschichte auch überraschend vorhersehbar. Im Gegensatz zu Toma wissen wir natürlich schon lange von der Magie und haben ihm dadurch einiges voraus, sodass viele Mysterien eher offensichtlich sind und den Plottwist habe ich auch lange kommen sehen. Der Klappentext ist auch nicht so optimal formuliert.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Magie, Mysterien und Manipulation

The Atlas Six
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Sechs der vielversprechendsten jungen Magier der Welt werden dazu eingeladen, Teil der einflussreichen und mächtigen Geheimgesellschaft rund um die Bibliothek von Alexandria zu werden. Sie haben die einmalige ...

Sechs der vielversprechendsten jungen Magier der Welt werden dazu eingeladen, Teil der einflussreichen und mächtigen Geheimgesellschaft rund um die Bibliothek von Alexandria zu werden. Sie haben die einmalige Chance, sich uraltes Wissen anzueignen und ihre Macht zu vergrößern - aber nur fünf von ihnen dürfen am Ende des Jahres bleiben.

Das erste, das wir über Libby und Nico erfahren ist, dass sie sich nicht ausstehen können, weil sie ewige Rivalen sind, die sich trotz ihrer unglaublichen Kräfte miteinander messen müssen. Danach spürt man aber eher die tiefe Verbindung, weil ihre Kräfte sich ergänzen und sie schon so viel miteinander trainiert haben. Ich kann nicht genau sagen, ob es nicht auch daran lag, dass Libbys Perspektive die erste war, aber sie mochte ich von den sechs Anwärtern am liebsten, weil sie wissbegierig, zielstrebig und trotz all der Macht unsicher ist. Nico ist schon selbstbewusster und macht mit, weil er seinem besten Freund helfen möchte.

Ich fand ihre Beziehung schon kompliziert, aber damit beginnt das Chaos erst. Parisa ist Telepathin und kann Gedanken lesen wie keine andere, ihre Fähigkeiten nutzt sie, um Menschen zu ihrem eigenen Vorteil zu manipulieren. Empath Callum ist da ganz ähnlich, er kann Gefühle sowohl lesen als auch meisterhaft beeinflussen, beide erkennen eine Gefahr im jeweils anderen und es beginnt ein Krieg zwischen diesen beiden Fronten. Mittendrin ist Tristan, der Illusionen durchschauen kann, aber doch sehr anfällig für den Einfluss der schönen Parisa und seinem neuen Freund Callum ist. Die letzte im Bunde ist Reina, mit der die Pflanzen sprechen, aber das Wachstum der Pflanzen zehrt sehr an ihren Kräften. Ich fand sie im Gegensatz zu den anderen Charakteren eher blass, bei Tristan hatte ich Hoffnung, dass er auf den richtigen Weg findet, aber Callum und Parisa waren mir einfach unsympathisch, weil sie sich nur für sich selbst interessieren und die anderen Charaktere nur Spielfiguren in ihren Händen sind.

Aber ich fand die Figurenkonstellation auf jeden Fall sehr spannend. Die Beziehungen der Protagonisten untereinander sind auch kompliziert und ständig im Wandel. Zwischen Manipulation, Geheimnissen und Mysterien geht es auch viel um die Funktionsweise der Magie, was ich zwar sehr interessant, aber manchmal auch etwas trocken fand. Es wird definitiv nie langweilig! Die letzten paar Kapitel konnten mich nicht ganz überzeugen, da hätte ich mir eine andere Umsetzung gewünscht, aber ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Fazit
"The Atlas Six - Wissen ist tödlich" bietet mit mächtigen Charakteren und komplizierten Beziehungen eine spannende Geschichte voller Magie, Mysterien und Manipulation.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Ein würdiges Finale für das spannende Romantasy-Abenteuer!

Midnight Chronicles - Nachtschwur
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Jules hatte schon lange Gefühle für die Magic Huntress Harper, aber sie hat jahrelang jede Einladung zu einem Date abgelehnt. Nun, da er ein Vampir ist, hat er erst ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Jules hatte schon lange Gefühle für die Magic Huntress Harper, aber sie hat jahrelang jede Einladung zu einem Date abgelehnt. Nun, da er ein Vampir ist, hat er erst recht keine Chance mehr bei ihr ... Harper hingegen würde ihn am liebsten für seine Taten umbringen, denn Jules war Teil des Angriffs auf das Edinburgh Quartier und ist Schuld an den Verletzungen ihres Bruders.

Ich stand dem letzten Band schon etwas skeptisch gegenüber, da mich Harper in den Vorgängern einfach nicht so sehr interessiert hat. Ein klein wenig hat es mich auch frustriert, dass die Geschichte einige Tage vor dem Angriff auf das Quartier in London ansetzt, weil ich nach dem ereignisreichen Ende von "Todeshauch" natürlich gespannt war, wie es da weiter geht.

Aber dann konnte ich Harper doch schnell ins Herz schließen. Sie wird noch von Rachegelüsten angetrieben, denn der Vampir Jules ist Schuld daran, dass ihr Bruder Holden im Rollstuhl sitzt und kein Hunter mehr sein kann, und ein Hexenmeister hat vor zwei Jahrzehnten ihre Eltern ermordet. Obwohl sie eine Magic Huntress ist, verlässt sie sich bei der Jagd eher auf ihr Talent mit dem Katana, da Magie auch nicht so ihr Ding ist. Die Verluste, die sie erlitten hat, prägen ihre Persönlichkeit und ihr Dasein als Huntress, und auch ihre Beziehungen.

Auch wenn sie Jules bewundert hat, fand sie immer, dass sie nicht gut zusammenpassen würden. Jules aber war immer total verknallt und sieht in Harper immer noch seine Traumfrau, aber er ist nicht mehr der unbeschwerte Hunter mit den auffälligen Klamotten. Seine Taten, als er vom Vampirkönig kontrolliert wurde, und der Durst nach Blut haben ihn verändert und er hat auch so viel verloren. Die Liebesgeschichte der beiden war durch Harpers inneren Konflikt noch spannend, aber Jules' bedingungslose und ewige Zuneigung war für mich etwas zu flach.

Im Finale der Reihe werden nun auch die letzten Fäden zusammengeführt und Vampirkönig, Hexenkönig und Geisterkönigin sorgen für Ärger. Zum Ende hin kommen noch mal all unsere Protagonisten kurz zu Wort und spielen hier auch eine wichtige Rolle, ohne Harper und Jules zu sehr die Show zu stehlen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Finale und es war auch eine durchgehend spannende Reihe mit sympathischen Protagonisten, verschiedenen Wesen und viel Magie. So richtig umgehauen hat mich keine der Liebesgeschichten und "Seelenband" mit Ella und Wayne war für mich das schwächste Buch der Reihe, aber sonst hatte ich schon Spaß an den Abenteuern der Hunter und Huntresses.

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