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Veröffentlicht am 07.10.2022

Wunderbare Erzählung, ein Heidenspaß

Paradise Pirates retten Captain Scratch (Teil 2)
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Die Paradise Pirates sind wieder unterwegs.
Im 2. Teil der Reihe wird Captain Scratch durch das Plappermaul Salty von der Schildkröten Marine festgenommen.
Die Crew war unterwegs, um eine sagenumwobene ...

Die Paradise Pirates sind wieder unterwegs.
Im 2. Teil der Reihe wird Captain Scratch durch das Plappermaul Salty von der Schildkröten Marine festgenommen.
Die Crew war unterwegs, um eine sagenumwobene Perle zu finden.
Diese Perle kann man nur zu einer bestimmten Zeit entdecken.
Außerdem soll sie Glück bringen.
Doch zunächst müssen die Paradise Pirates ihren Captain retten.

Ein spannendes Abenteuer nimmt Fahrt auf.
Die Füchse sind die Gegenspieler, sie sind auch hinter der Perle her.

Es hat tierischen Spaß gemacht dem genialen Sprecher Stefan Kaminski zu lauschen. Er gibt jedem Tier eine eigene Stimme. Am besten hat mir Marzipan gefallen. Das Krokodil ist ein meisterhafter Bäcker und Koch. Da lief mir das Wasser im Mund zusammen.

Mit Tricks und Raffinesse wirbeln die Paradise Pirates über das Meer und müssen sich auch gegen Möwen wehren.

Die 2 Stunden kamen mir länger vor, da das Hörbuch sehr detailreich ist.
Den 1. Teil hatte ich gelesen, nun der Vergleich mit dem Hörbuch. Ich finde beides toll. Eichhörnchen sind meine Lieblingstiere, daher werde ich Augen und Ohren offen halten, um die nächste Fortsetzung zu erwischen.

Das Hörbuch ist ein Spaß für Kinder und Erwachsene. Definitiv ist es einen Kauf wert.

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Veröffentlicht am 06.10.2022

Ein Baum als Wegweiser

Das Apfelblütenfest
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Das Apfelblütenfest wurde vom Autor vollständig überarbeitet. Ich habe das Hörbuch genossen. Richard Barenberg hat eine sehr angenehme Stimme, die mir unter die Haut ging. Er spricht mit einer Intensität, ...

Das Apfelblütenfest wurde vom Autor vollständig überarbeitet. Ich habe das Hörbuch genossen. Richard Barenberg hat eine sehr angenehme Stimme, die mir unter die Haut ging. Er spricht mit einer Intensität, die Leid und Schmerz erträglich machen.
Gleichzeitig sprüht seine Stimme vor Leidenschaft und purer Lebensfreude.

Die Liebe zwischen Lilou und Jules ist mir nahe gegangen. Das Kennenlernen, der Beginn einer Freundschaft, das widerspenstige Wachsen der Liebe bis hin zu Schicksalsschlägen wird so intensiv erzählt, dass ich Gänsehaut hatte.

Eine Stellenanzeige in einem Baum, die Jules im Alter von neun Jahren geschnitzt hatte, findet Lilou zwanzig Jahre später.
Die Stelle ist längst nicht mehr nötig, der Vater, für den eine Haushälterin gut gewesen wäre ist längst verstorben.

Lilou hat eine eigenwillige Art, sich ins Herz von Jules zu schleichen. Sie sagt, was sie denkt, stellt Regeln auf und bringt Jules um den Verstand. Eigentlich wirkt es unmöglich, dass eine Liebe entstehen könnte.

Die Geschichte hat mir als Hörbuch sehr gefallen. Ich glaube, durch die Brillanz von Richard Barenberg ist das Hören intensiver als Lesen.
Es wird viel geboten, nicht nur eine Liebesgeschichte, auch Dinge zum Nachdenken und tiefgründige Momente.

Die kulinarischen Angebote machen Appetit, der Calvados und der Cidre fließt in Strömen und lockert die Zungen.
Mit den tollen Landschaftsbeschreibungen macht das Buch gute Laune mit ein bisschen Wehmut.







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Veröffentlicht am 28.09.2022

Dieser Oktopus ist liebenswert

Das Glück hat acht Arme
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"Das Glück hat acht Arme" von Shelby Van Pelt, erschienen im Fischer Verlag, übersetzt von Andrea Fischer.

Das Sowell Bay Aquarium bietet Tova einen Job, der ihr die Gedanken vertreibt. Die Witwe ist ...

"Das Glück hat acht Arme" von Shelby Van Pelt, erschienen im Fischer Verlag, übersetzt von Andrea Fischer.

Das Sowell Bay Aquarium bietet Tova einen Job, der ihr die Gedanken vertreibt. Die Witwe ist 70 Jahre alt, ihr Sohn verschwand vor 30 Jahren. Was damals passiert ist, umtreibt Tova. Der Riesenoktopus Marcellus scheint ihr zuzuhören. Er schaut neugierig und fragend auf Tova, als würde er jedes Wort verstehen.
Cameron hat mit seinen 30 Jahren noch nicht viel auf die Reihe bekommen.
Auf der Suche nach seinem Vater fährt er nach Sowell Bay.
Auf wundersame Weise sorgt Marcellus mit seinen acht Armen für eine Verbindung zwischen Tova und Cameron.

Marcellus ist ein interessanter Charakter, der mit seiner Intelligenz für Überraschungen sorgt.
Tova ist eine warmherzige Frau, die niemandem zur Last fallen will.
Cameron ein Chaot, der bisher keinen Job sehr lange behalten hat.

Mit diesen 3 Hauptfiguren ist eine illustre Geschichte entstanden. Die Athmosphäre beinhaltet Humor, Kopf schütteln, Zuneigung und Hoffnung. Es gibt Szenen zum lachen und zum weinen. Tova sorgt für ungewollte Abwechslung, während Cameron von mir einen Stoß in die richtige Richtung benötigt hätte. Er ist unreif, eine leitende Hand wäre hilfreich.

Der Oktopus hat mich glücklich gemacht. Der weise Herr hat viel zu erzählen, auch wenn er in Gefangenschaft lebt. So lebendig wie er dargestellt wird, glaubt man, er spricht tatsächlich.

Ich kann das Buch sehr empfehlen, die Wärme strahlt aus den Seiten.



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Veröffentlicht am 28.09.2022

Zum lachen und zum weinen

Das Glück hat acht Arme
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"Das Glück hat acht Arme" von Shelby Van Pelt, erschienen im Fischer Verlag, übersetzt von Andrea Fischer.

Das Sowell Bay Aquarium bietet Tova einen Job, der ihr die Gedanken vertreibt. Die Witwe ist ...

"Das Glück hat acht Arme" von Shelby Van Pelt, erschienen im Fischer Verlag, übersetzt von Andrea Fischer.

Das Sowell Bay Aquarium bietet Tova einen Job, der ihr die Gedanken vertreibt. Die Witwe ist 70 Jahre alt, ihr Sohn verschwand vor 30 Jahren. Was damals passiert ist, umtreibt Tova. Der Riesenoktopus Marcellus scheint ihr zuzuhören. Er schaut neugierig und fragend auf Tova, als würde er jedes Wort verstehen.
Cameron hat mit seinen 30 Jahren noch nicht viel auf die Reihe bekommen.
Auf der Suche nach seinem Vater fährt er nach Sowell Bay.
Auf wundersame Weise sorgt Marcellus mit seinen acht Armen für eine Verbindung zwischen Tova und Cameron.

Die Geschichte wird abwechslungsreich von Tanja Fornaro und Oliver Kube erzählt.
Marcellus hat seinen eigenen Sprecher, der von Oliver Kube realitätsnah präsentiert wird.
Marcellus ist ein interessanter Charakter, der mit seiner Intelligenz für Überraschungen sorgt.
Tova ist eine warmherzige Frau, die niemandem zur Last fallen will.
Cameron ein Chaot, der bisher keinen Job sehr lange behalten hat.

Mit diesen 3 Hauptfiguren ist eine illustre Geschichte entstanden. Die Athmosphäre beinhaltet Humor, Kopf schütteln, Zuneigung und Hoffnung. Es gibt Szenen zum lachen und zum weinen. Tova sorgt für ungewollte Abwechslung, während Cameron von mir einen Stoß in die richtige Richtung benötigt hätte. Er ist unreif, eine leitende Hand wäre hilfreich.

Der Oktopus hat mich glücklich gemacht. Der weise Herr hat viel zu erzählen, auch wenn er in Gefangenschaft lebt. So lebendig wie er dargestellt wird, glaubt man, er spricht tatsächlich.

Ich kann das Buch sehr empfehlen, die Wärme strahlt aus den Kopfhörern.

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Veröffentlicht am 28.09.2022

Ein Auf und Ab der Emotionen

The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart
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"The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart" von C. G. Drews, übersetzt von Britta Keil.
Erschienen im Fischer Verlag 09/2022
empfohlenes Alter: ab 13 Jahre

Sam ist fünfzehn, er kümmert ...

"The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart" von C. G. Drews, übersetzt von Britta Keil.
Erschienen im Fischer Verlag 09/2022
empfohlenes Alter: ab 13 Jahre

Sam ist fünfzehn, er kümmert sich um seinen 2 Jahre älterer Bruder, dieser ist Autist. Schon früh waren die Brüder auf sich gestellt. Jeder Tag ist eine Herausforderung für Sam. Er bricht in leerstehende Häuser ein und klaut Essen.
In einem Haus kommt die Familie früher aus dem Urlaub zurück. Doch keiner merkt, das Sam nicht dazu gehört. Die Kinder denken, Sam gehört zu einem Geschwisterkind und dieses denkt, er gehört zum anderen.

Eine lustige Geschichte beginnt mit bitterem Beigeschmack. Sam sehnt sich so sehr nach einer Familie und Geborgenheit, dass er vorerst bei den De Laneys bleibt. Er ist geschickt darin sich unsichtbar zu machen.
Bis er sich in Moxie verliebt, als wären seine Probleme nicht bereits kompliziert genug.
Seine dunkle Vergangenheit kämpft sich an die Oberfläche und droht, alles kaputt zu machen. Die zarte Freundschaft zu Moxie, seine Beziehung zu seinem Bruder und seine eigene Zukunft stehen auf der Kippe.

Dieses Buch hat mich zum weinen gebracht. Gleichzeitig ist eine Wut entstanden, auf die Menschen, die Kindern Böses antun. Es ist aber auch eine Geschichte zum Lachen. Viele schöne Szenen ließen mein Herz aufgehen.
Diese Gratwanderung zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt ist der Autorin phänomenal gelungen.
Sam ist sehr sympathisch, ich habe ihm seine Fehler verziehen. Während des Lesens habe ich ihm so viel Glück gewünscht.
Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren. So ein tolles Buch mit facettenreichen Bildern, es wird von allem etwas geboten. Es ist ein Buch, was ich nicht wollte, das es endet. Die Seiten erzählen eine bewegende Geschichte, die ich gerne weiterverfolgen würde.

"The Boy Who Steals Houses" verdient ganz viel Liebe, die er von "The Girl Who Steals His Heart" unbedingt bekommen muss.

Dieses Buch gehört zu meinen Highlights.

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