Leider nicht überzeugend
Schwarzes WasserNach einem traumatischen Erlebnis, bei dem mehrere Hotelgäste bei einer Mittsommerparty auf einer Insel im Blackwater River ertrunken sind, hat die PR-Managerin des Hotels, Hannah eine panische Angst vor ...
Nach einem traumatischen Erlebnis, bei dem mehrere Hotelgäste bei einer Mittsommerparty auf einer Insel im Blackwater River ertrunken sind, hat die PR-Managerin des Hotels, Hannah eine panische Angst vor Wasser entwickelt. So ist sie auf der Insel gefangen, denn nur eine Fähre über den Fluss, könnte sie ans Festland bringen. Als der Winter naht, leert sich das Hotel immer mehr, bis Hannah auf einmal ganz allein dort ist. Zunehmend ist Hannah davon überzeugt, dass der Badeunfall gar kein Unfall war und sie versucht Antworten zu finden. Doch ihre Schwester, die auch in der besagten Nacht im Wasser war, weigert sich darüber zu reden.
Leider hatte ich meine Probleme mit dem Schreibstil. Die Sätze wirkten teilweise abgehackt und wirr und wirkten somit als würde man Hannahs Gedanken ungefiltert lesen. Durch die kurzen Sätze fehlte es an Lesefluss und somit war es schwer für mich in die Geschichte zu finden. Auch die Protagonisten Hannah blieb mir durchweg fremd und ich konnte keine richtige Beziehung zu ihr aufbauen. Somit war ich die ganze Zeit eher stummer Beobachter als wirklich ein Teil der Geschichte. Das Setting auf der Insel in der kälteren, dunklen Jahreszeit, hat mir sehr gut gefallen und war ein perfekter Schauplatz für einen Thriller. Dadurch konnte dann zwischendrin auch Spannung aufgebaut werden. Jedoch dauerte es lange bis diese Spannung aufkam und sie flaute dann auch schnell wieder ab. Die Auflösung dann war auch keine allzu große Überraschung oder Novität, denn wer aufmerksam liest, kann sich denken, in welche Richtung es gehen mag.
Fazit: Das Setting ist super gewählt, die Idee gut, aber es hapert leider stellenweise an der Umsetzung.