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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2022

Gelungene Fortsetzung

EVERYTHING - We Needed To Say (EVERYTHING - Reihe 2)
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Der zweite Teil der Everything Reihe schließt nahtlos an das Ende vom ersten Teil an. Ganz zu Beginn gibt es noch eine kurze Rückblende, die ich wirklich gut fand.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und ...

Der zweite Teil der Everything Reihe schließt nahtlos an das Ende vom ersten Teil an. Ganz zu Beginn gibt es noch eine kurze Rückblende, die ich wirklich gut fand.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen, er war etwas gefühlvoller als der Erste. Die Anziehung und Leidenschaft zwischen Blair und Henri wurde toll rübergebracht. Sie sind einfach ein unfassbar süßes Paar und ergänzen sich perfekt. Aber es ist nicht alles so „perfekt“ wie im Film und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.
Die Schauspielerei und das Hollywood-Setting vom ersten Teil rücken hier leider etwas in den Hintergrund, was ich ein bisschen Schade fand, dafür rücken die Geheimnisse und Intrigen der beiden Familien in den Vordergrund. Es gab jede Menge Wendungen, Romantik, Drama und zum Ende hin wurde es nochmal richtig spannend. Leider fand ich das Drama an manchen Stellen etwas überzogen und unnötig. Und auch im Mittelteil lässt die Handlung ein bisschen nach. Trotzdem kann das Ende das ganze nochmal rausreißen und lässt den Leser ziemlich geschockt über diesen Cliffhanger zurück. Ich bin sehr gespannt wie das Ganze für Blair & Henri ausgeht und freue ich auf den 3 Teil.

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Veröffentlicht am 21.07.2022

Vielversprechender Auftakt in eine neue magische Welt

Air Awoken (Die Chroniken von Solaris 1)
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Worum geht es?
Vhalla ist eine Elevin in der kaiserlichen Bibliothek. Als eines Nachts der schwer verwundete Kronprinz Aldrik aus dem Krieg zurückkehrt, rettet Vhalla ihm das Leben. Dabei erwacht ihre ...

Worum geht es?
Vhalla ist eine Elevin in der kaiserlichen Bibliothek. Als eines Nachts der schwer verwundete Kronprinz Aldrik aus dem Krieg zurückkehrt, rettet Vhalla ihm das Leben. Dabei erwacht ihre Magie und sie erfährt, dass sie die erste Windläuferin seit 150 Jahren ist. Hin und her gerissen zwischen ihrem alten Leben mit ihren geliebten Büchern und der neuen magischen Welt mit dem mächtigen Feuerzähmer Prinz Aldrik, versucht Vhalla eine Entscheidung zu treffen.

Man wird direkt in die Geschichte geworfen und lernt Stück für Stück zusammen mit Vhalla die neue Welt mit ihrer Magie kennen.
Vhalla ist eine eher ruhige und zurückhaltende Protagonistin. Sie liebt Bücher und ihrer Arbeit als Elevin in der Bibliothek. Der Magie steht sie kritisch gegenüber, daher wird ihr ganzes Leben und ihrer bisherigen Ansichten, nach der Erweckung, auf den Kopf gestellt. Leider konnte ich mit ihr nicht so richtig warm werden, aber sie macht eine tolle Entwicklung durch und wächst zum Ende hin richtig über sich hinaus.
Prinz Aldrik hingegen konnte mich sofort überzeugen. Er macht einen arroganten und unnahbaren Eindruck. Je weiter die Geschichte fortschreitet desto mehr unterschiedliche Facetten zeigt er von sich. Ich fand ihn wirklich spannend und bis zum Ende hin undurchschaubar.
Auch die Nebencharaktere haben mir alle wirklich gut gefallen. Besonders Aldriks Bruder, Prinz Baldair. Er ist ein geheimnisvoller und charmanter Charakter und man weiß nie genau was seine wahren Motive sind.
Zwischenzeitlich haben mir in der Story ein bisschen die Fantasy Anteile gefehlt. Auch merkt man an manchen Stellen, das es sich um den Auftakt der Reihe handelt. Die Magie und die damit verbundenen Kräfte und Fähigkeiten sowie die Welt werden nur angeteasert. Ich bin aber sehr gespannt darauf, wie sich alles in den Folgebänden weiterentwickelt.
Ab dem letzten Viertel konnte sich die Geschichte aber deutlich steigern und es wurde richtig spannend mit viel Drama und Action. Die Wendung ganz zum Schluss war für mich ziemlich vorhersehbar, trotzdem fand ich sie sehr gut umgesetzt.

Fazit:
„Air Awoken“ konnte mich trotz der kleinen Kritikpunkte überzeugen. Ich habe mitgefiebert und Theorien aufgestellt. Das Ende konnte mich dann nochmal richtig begeistern. Ich bin gespannt darauf zu erfahren wie es mit Vhalla und ihren magischen Fähigkeiten im nächsten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 11.07.2022

Süße Sommergeschichte mit wichtiger Botschaft

Fünfzehn Tage sind für immer
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Der 17-jährige Felipe ist dick. In der Schule erinnern ihn seine Mitschüler ständig daran. Zum Glück sind bald Sommerferien und er kann endlich zuhause Serien schauen und Bücher lesen. Aber aus Felipes ...

Der 17-jährige Felipe ist dick. In der Schule erinnern ihn seine Mitschüler ständig daran. Zum Glück sind bald Sommerferien und er kann endlich zuhause Serien schauen und Bücher lesen. Aber aus Felipes Plänen wird nichts, als seine Mutter ihm mitteilt, dass Caio, sein Nachbar und heimlicher Schwarm, die nächsten Fünfzehn Tage bei ihnen wohnen wird. Für Filipe mit seinen ganzen Unsicherheiten eine absolute Katastrophe. Wie soll er das nur überstehen?

Gestaltung und Schreibstil:
Das Cover ist farbenfroh gestaltet und versprüht direkt ein tolles Sommerfeeling. Die Geschichte wird aus Felipes Sicht erzählt, wodurch man einen guten Einblick in seine Gefühle und Gedanken bekommt. Außerdem ist es in die 15 Tage unterteilt, die die beiden Protagonisten zusammen verbringen. Dadurch erhält man einen guten Einblick in Felipes Leben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war angenehm ruhig und an vielen Stellen humorvoll.

Figuren:
Felipe war ein sympathischer Charakter. Man kann gut mit ihm mitfühlen und seine Handlungen nachvollziehen. Er ist schonungslos ehrlich was seinen Körper und sein Gewicht angeht. Er fühlt sich zu Beginn sichtlich unwohl darin. Im Laufe der Geschichte lernt er aber ihn zu akzeptieren und sich in seinem Körper wohler zu fühlen. Er hat eine wundervolle Beziehung zu seiner Mutter. Und ich bin immer noch ganz begeistert von der bedingungslosen Liebe, Akzeptanz und Toleranz dieser Mutter-Sohn Beziehung. Caio ist ein herzensguter Mensch. Er ist aufmerksam und ein wenig schüchtern, öffnet sich aber relativ schnell Felipe gegenüber. Und er hat selbst auch mit so einigen Problemen zu kämpfen.

Meine Meinung:
Die Geschichte war süß und witzig und dass, obwohl viele schwierige Themen wie Bodyshaming, Bodypositivity und Homosexualität behandelt wurden. Die Verarbeitung der Themen hat mir gut gefallen. Im Vordergrund der Geschichte stehen aber vor allem Themen wie: Liebe, Akzeptanz, Freundschaft und Familie.
Es war schön zu lesen, wie sich Felipes Sichtweise auf seinen Körper im Lauf der Geschichte verändert und ihn Selbstbewusster macht.
An manchen Stellen hat es sich etwas gezogen und leider kam mir die Liebesgeschichte ein bisschen zu kurz. Auch hätte ich mir ein bisschen mehr von Caios Sicht gewünscht.
Trotz der kleinen Kritikpunkte hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war eine schöne Mischung aus ernsten Themen, Humor und Liebe. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.06.2022

Anders als erwartet

Up to Date – Drei Dates machen noch keine Liebe – oder doch?
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„Drei Frauen. Drei Dates. Ein Mann, der nicht auftaucht.“
Das Buch handelt von drei Frauen, Shioban, Miranda und Jane. Sie werden alle an Valentinstag vom selben Mann versetzt. Was spielt Joseph Carter ...

„Drei Frauen. Drei Dates. Ein Mann, der nicht auftaucht.“
Das Buch handelt von drei Frauen, Shioban, Miranda und Jane. Sie werden alle an Valentinstag vom selben Mann versetzt. Was spielt Joseph Carter bloß für ein Spiel?
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich etwas ganz anderes von der Geschichte erwartet und wurde am Ende doch positiv davon überrascht.
Im Verlauf des Buchs fragt man sich ständig, wie Joseph es schafft alle Frauen unter einen Hut zu bringen und aus welchem Grund er sich mit allen gleichzeitig trifft. Da der Roman aus der Sicht der drei Frauen geschrieben ist kann man über Josephs Motive nur spekulieren. Ich war zu Anfang ein wenig überfordert mit den drei verschiedenen Handlungssträngen, aber das hat sich schnell wieder gelegt, da die drei Frauen unterschiedlicher nicht sein konnten. Das Buch hat sich leider im ersten Drittel etwas gezogen, da man die ganze Zeit im Dunkeln tappt und nur spekulieren kann was passiert. Nach eine Achterbahnfahrt der Gefühle konnte mich die Story dann doch noch catchen und ich bin immer noch begeistert darüber, wie die Autorin es geschafft hat die drei verschiedenen Handlungsstränge zu einem großen Gesamtbild zusammenzufügen. Es war eine schöne Geschichte für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 04.05.2022

Wohlfühlbuch

Royal Blue
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„History, huh?“

Alex, der Sohn der Präsidentin der USA und Henry, der britische Thronfolger könnten unterschiedlicher nicht sein. Die einzige Gemeinsamkeit: ihr Leben in der Öffentlichkeit und dass sie ...

„History, huh?“

Alex, der Sohn der Präsidentin der USA und Henry, der britische Thronfolger könnten unterschiedlicher nicht sein. Die einzige Gemeinsamkeit: ihr Leben in der Öffentlichkeit und dass sie sich nicht leiden können. Um einen Skandal nach der Hochzeit von Henrys Bruder abzuwenden, müssen die beiden ab sofort so tun als wären sie beste Freunde. Nach und nach wird den beiden aber bewusst, dass sie sich vielleicht ja doch leiden können, und nicht nur das, es knistert ganz schön zischen ihnen.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, es war unterhaltsam, witzig und unglaublich süß. Man bekommt einen Einblick in das Royale Leben von zwei jungen Männern, die unter einem riesigen öffentlichen Druck stehen. Es wurde aus Alex Perspektive geschrieben, den ich total sympathisch und authentisch fand. Man erfährt ungefiltert alle seine Gedanken und Gefühle. Zwischendurch gibt es oft E-Mails oder Nachrichten von Henry, wodurch man auch einen guten Einblick in seine Gedankenwelt bekommt.
Die Lovestory der beiden ist enemys-to-lovers und hat mir durch die ganzen Sticheleien und die greifbare Spannung zwischen den beiden sehr gut gefallen.
Einziger kleiner Minuspunkt, es kam mir viel zu viel Politik darin vor. Zwar irgendwie unvermeidlich, da sich die Story während der Präsidentschaftswahl abspielt, trotzdem war es mir ein bisschen zu viel.

Fazit: Ein Buch mit Wohlfühlstimmung und super sympathischen Charakteren. Es war genau richtig kitschig und eine wunderschöne LGBTQ+ Lovestory.

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