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Veröffentlicht am 12.10.2022

Ein sehr umfassendes Werk...

Die letzte Nacht des Dichters E.T.A. Hoffmann
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Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich schon gut, um was es geht.
Beschrieben hat Klaus Günzel die letzte Nacht des Dichters E. T. A. Hoffmann, in dem ihn nochmal seine Muse besucht. Wie ...

Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich schon gut, um was es geht.
Beschrieben hat Klaus Günzel die letzte Nacht des Dichters E. T. A. Hoffmann, in dem ihn nochmal seine Muse besucht. Wie im Anhang zu der Geschichte geschrieben, hatte Klaus Günzel eine ganze Reihe zum Leben und Wirken von E. T. A. Hoffmann geplant, die aber nie erschienen ist und nur in skizzenhaften Schemen vorliegt, aber die Geschichte um die letzte Nacht des berühmten Dichters ist fertig gestellt wurden und liegt nun zusammen mit einem sehr umfangreichen Biografie zu E. T. A. Hoffmann vor. Zudem wird das Buch um die Biografie von Klaus Günzel erweitert, weil er sein Leben sehr auf das Wirken von E. T. A. Hoffmann ausgelegt hat, was der Kurzgeschichte einen guten Rahmen gibt.

Fazit:
Ein sehr umfassendes Werk rund um die letzte Nacht von E. T. A. Hoffmann, wie sie sich Klaus Günzel vorstellt. Im Buch wurde zudem ein recht ausführlichen Biografieteil nicht nur zu E. T. A. Hoffmann sondern auch zum Autor Klaus Günzel, der sein Leben der Biografie von E. T. A. Hoffmann gewidmet hat, gespart und machen die Kurzgeschichte für den Leser zu einem sehr informativen Ausflug in zwei verschiedene Leben.

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Veröffentlicht am 29.07.2022

Ein solider Liebesroman...

In den Armen des Highlanders
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Das Cover ist leider nicht so mein Fall, es zeigt eben schon recht viel, in welche Richtung das Buch geht, da gefällt mir das neutrale Cover des Hardcovers eindeutig besser. (Bitte nicht wundern, das Buch ...

Das Cover ist leider nicht so mein Fall, es zeigt eben schon recht viel, in welche Richtung das Buch geht, da gefällt mir das neutrale Cover des Hardcovers eindeutig besser. (Bitte nicht wundern, das Buch hat insgesamt 3 verschiedene Cover.)
Lord Draven von Montague hat ein hartes Leben hinter sich, was ihn auch wirklich nach aussen hin hart gemacht hat. Dann bekommt er den Befehl vom König, die ungestüme, verzogene und ziemlich verführerische junge Lady Emily bei sich aufzunehmen. Doch er weiss nicht, dass Emily nicht nur als Störenfried in sein Leben kommt.
Besonders sympathisch und er sollte erwähnt werden, auch wenn es nur ein Nebencharakter ist, ist Dravens Bruder Simon, die beiden Brüder sind so verschieden wie Tag und Nacht, das muss man sagen, aber er ist einfach nur ein echter Sympathieträger in dem Roman.
Der Schreibstil von Kinley MacGregor ist leicht zu lesen und auch sehr unterhaltsam. Man merkt beim Lesen, dass sie sich in der Materie auskennt und auch die alten Clansysteme absteigen kann.
Ein kleiner Minuspunkt sind allerdings die erotischen Szenen, sie sind irgendwie nicht so wirklich packend, aber man kann nicht alles haben, aber an sich ein recht entspannter Liebesroman.
Alles im allen hat mir der Roman gut gefallen, das Cover ist nun nicht so meins, aber das schmälert den Inhalt nicht. Aber ich hatte nicht so den wirklichen Highlight-Moment in dem Buch, es fehlt einfach so ein bisschen der Kick, weswegen ich nur auf solide 4 Rosen komme.

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Veröffentlicht am 22.06.2022

Tödliche Kräuterlein...

Giftmorde 1
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Das Cover des Buches ist sehr schön gemacht, es ist ein bisschen geheimnisvoll und passt daher sehr gut zu den Kurzgeschichten im Buch.
In den Giftmorden sind 15 Geschichten von 14 Autoren vereinigt, wobei ...

Das Cover des Buches ist sehr schön gemacht, es ist ein bisschen geheimnisvoll und passt daher sehr gut zu den Kurzgeschichten im Buch.
In den Giftmorden sind 15 Geschichten von 14 Autoren vereinigt, wobei sich jede Geschichte mit einer anderen tödlichen Pflanze beschäftigt. Gestaltet sind die Geschichten auch schön, weil in jeder Kurzgeschichte ist ein Schwarz-Weiss-Bild der Pflanze, die in der Geschichte genutzt wird.
Natürlich kommen durch 14 Autoren die Handschriften der Autoren sehr verschiedene Kurzgeschichten zustande, manche gehen auch anders als geplant aus, aber gerade das macht den Reiz aus, weil so kann man sich immer wieder überraschen lassen.
Aber so verschiedene die Morde, die Mordmotive und auch die Verläufe der Pläne sind, umso mehr überrascht, wie viele Pflanzen man im Garten finden kann, die wirklich giftig sind.
Nachahmen wird aber ausdrücklich vom Herausgeber Andreas M. Sturm nicht empfohlen.
So kommt es natürlich auch zustande, dass man mal eine Kurzgeschichte dabei hat, die einen nicht so anspricht, dafür gefällt eine andere Kurzgeschichte umso besser. Daher mache ich es so, dass ich das Buch als Gesamtes sehe und mit einer Note bewerte.

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Veröffentlicht am 13.03.2022

Auch Schönheit hat Facetten...

Bella Donna. Die Schöne von Florenz
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Das Cover ist sehr ansprechend gemacht, es passt sehr gut in die Zeit des Romans und bilden so ein sehr schönes Cover für den historischen Roman.
Simonetta Vespucci kommt nach der Hochzeit in das Haus ...

Das Cover ist sehr ansprechend gemacht, es passt sehr gut in die Zeit des Romans und bilden so ein sehr schönes Cover für den historischen Roman.
Simonetta Vespucci kommt nach der Hochzeit in das Haus ihres Mannes Marco und muss schnell erkennen, sie muss sich von ihren Vorstellungen des Ehelebens sehr schnell verabschieden, weil Marco ist wenig bei ihr, sie fühlt sich unwohl und kommt nicht wirklich in ihrem neuen Leben an.
Parallel ist bei Cosima Bellani im Leben auch Umbruch angesagt, weil sie hat ihre Anziehungskraft auf Männer verloren, sie braucht eine neue Idee um ihr Leben zu finanzieren, da kommt Simonetta auf sie zu, weil sie keine Zugang zu Marco findet und die beiden Frauen müssen ihre Wege finden...
Der Einstieg in das Buch fällt leicht, vieles entwickelt sich recht schnell, wenn man sich komplett auf der Setting in Florenz um 1469 einlässt und sich etwas mit der Geschichte und Entwicklung des Medicis auskennt, die Geschichte von Florenz beschreibt das Buch sehr gut.
Catherine Aurel hat einen sehr gut recherchierten Roman gestaltet, der vor allem mit vielen historische Persönlichkeiten aufwarten kann, dabei aber nicht zu weit von realen Ereignissen weggeht. Durch den Perspektivenwechsel kann man viele spannende Aspekte über die Charaktere erfahren.
Die Charaktere sind durchdacht und sehr authentisch gestaltet, jede macht auch eine Entwicklung durch, wobei man sagen muss, manche Charaktere entwickeln sich etwas negativ, vor allem Simonetta ist an manchen Stellen sehr naiv, was schon etwas auffiel. Aber das mag auch ihrer Jugend geschuldet sein und sollte wahrscheinlich so sein.
Sonst ist die Gestaltung der Geschichte sehr spannend, weil Catherine Aurel nicht nur das Leben in den Häusern abbindet sondern auch viele Entwicklungen in der Politik der Stadt und die neuen Einflüsse in der Kunst finden ihren Eingang in das Buch.
Etwa negativ fällt ebenfalls auf, dass es in der Mitte des Buches ein paar lange Passagen gibt, die irgendwie so ein bisschen zu ausschweifend waren, aber das ist nur ein kleiner Aspekt.

Fazit:
"Bella Donna. Die Schöne von Florenz" ist ein sehr schön entspanntes Buch, was vor allem durch seine schönen Schreibstil und die historische Genauigkeit besticht, der Leser begegnet vielen sehr hohen und bekannten Persönlichkeiten zu Beginn der Renaissance und der Epoche der Medici, die sich sehr gut in die Geschichte einbetten. Ein Buch nicht nur für Liebhaber historischer Romane oder Fans von Italiens sondern auch für alle, die gerne mal eine richtig gut recherchierten Roman haben möchten, der einen in den Bann zieht.

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Eine wunderbare Familiengeschichte...

Die Insel der vergessenen Träume
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Das Cover ist echt ein Augenschmaus, das muss man mal sagen, es ist ein echt tolles Cover geworden, man fühlt sich wirklich gleich nach Hawaii versetzt.
Im Roman erleben wir Clara und Leonie - eine Familie, ...

Das Cover ist echt ein Augenschmaus, das muss man mal sagen, es ist ein echt tolles Cover geworden, man fühlt sich wirklich gleich nach Hawaii versetzt.
Im Roman erleben wir Clara und Leonie - eine Familie, die ein Geheimnis verbindet, was Leonie aber nicht gleich so klar ist, aber das Forschen danach ist ihr ein ganz persönliches Anliegen.
Wir erleben also eine Geschichte einer Familie, die zwar zeitlich weit auseinander liegt, aber beide auf ihre Weise sehr spannend sind, natürlich auch bedingt durch die zeitlichen Veränderungen, aber auch durch die wirklich gut gezeichneten äußeren Einflüsse.
Das Schreiben auf den verschiedenen Zeitebenen ist den beiden Autorinnen sehr gut geglückt, man findet auch sehr schnell ins Geschehen und auch die Charaktere sind authentisch und sehr gut gezeichnet. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, auch die Beschreibungen rund um die Schauplätze sind wirklich sehr bildlich und lassen einen als Leser gut abtauchen.
Besonders schön binden beide Autorinnen die sehr interessante Geschichte Hawaiis mit in den Roman ein, die sich vielen auch nicht so bewusst sein dürfte.
Die Geschichte erzählt sich aus zwei Perspektiven, da haben wir die von Clara und die von Leonie, passend zu den beiden Zeitebenen, die der Roman verbindet. Durch die Blickwickel lernen wir beide Protagonisten auch sehr gut kennen. Da sich Leonie auf die Suche macht, erfahren wir die Geschichte rund um Clara auch nur Stück für Stück, was sich aber sehr schön in die Suche von Leonie einbettet.
Ein kleiner Kritikpunkt sind aber in meinen Augen die Romanzen der beiden Hauptcharaktere. Die Gefühle von Clara sind einfach plötzlich da, da fehlt ein bisschen so das fließend, das ist bei der Liebe von Leonie besser gelungen, eigentlich schade, weil beide Ideen zu den Romanzen haben etwas sehr schönes in der Idee, aber die Umsetzung ist etwas holprig.

Fazit:
Christiane Lind und Julia K. Rodeit haben in Zusammenarbeit einen wunderbaren Roman über zwei Frauen geschaffen, die beide in ihrer Zeit ihren Weg gehen, mutig und voller Lebensfreude, die gleichzeitig verbunden sind durch eine Familie, die voller Geheimnisse steckt, beim Schreiben aber auch nicht die Liebe vergessen. Ein runder Roman, der sich gut lesen lässt, nicht zuletzt durch den schönen flüssigen Stil des Romans, der einen durch die Geschichte fliegen lässt.

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