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Veröffentlicht am 08.04.2023

Humorvoller Einblick in den Pflegealltag...

Sie haben Ihr Gebiss auf der Hüpfburg verloren
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Das Cover schaut sehr lustig aus, das Cover fällt auch einfach auf (auch im Buchhandel), auch wegen des Titels. Der Comic-Style hat schon was.
Sybille Bullatschek ist Altenpflegerin in einem Pflegeheim ...

Das Cover schaut sehr lustig aus, das Cover fällt auch einfach auf (auch im Buchhandel), auch wegen des Titels. Der Comic-Style hat schon was.
Sybille Bullatschek ist Altenpflegerin in einem Pflegeheim mit sehr speziellen Bewohnern, die auch so ihre Eigenarten haben. Sie liebt ihren Job und arbeite auch gerne in ihrem Heim mit ihren Kollegen, aber dann taucht der Erbe des Heims - Rüdiger Otterle - auf, der von der Pflege keine Ahnung hat, aber unbedingt "Heim des Jahres" werden möchte. Toller Plot, der zu einem sehr unterhaltsame Buch führt, das man einfach schön zwischendurch lesen kann.
Der Schreibstil von Sybille Bullatschek ist echt toll, man hat sofort Bilder im Kopf und auch die Charaktere sind einfach nur sympathisch. Sybille Bullatschek schafft es, dem Leser Persönlichkeiten zu zeigen, die man einfach nur lieben muss, ob das nun der Hausmeister Sascha, der verwirrten Senior Herrn Bellies oder die liebenswerte Frau Spielmann ist.
Erzählt wird das Buch aus Sicht der Autorin und gliedert sich in 13 recht angenehm zu lesende Kapitel.
Man liest das Buch einfach so weg, weil es einfach so viele witzige Momente hat, trotzdem auch man nachdenklich macht, aber auch wenn es in manchen Momenten etwas übertrieben ist, aber wer jemanden kennt, der selber in der Pflege arbeitet, wird das Buch sehr gut nachvollziehen können.

Fazit:
"Sie haben Ihr Gebiss auf der Hüpfburg verloren" ist ein Roman für alle, die sich gerne mal auf eine unterhaltsame Art einen Einblick in ein Pflegeheim verschaffen möchte, aber dabei nicht nur die Probleme sehen möchten. Die Geschichte entwickelt sich sehr rasant, trotzdem wird man als Leser nicht überrannt oder überfordert.
Sybille Bullatschek beschreibt mit Humor den Alltag in einem Pflegeheim, der mal chaotisch, aber auch mal etwas angespannt sein kann. Ein kleines Manko ist sicherlich, dass man die grossen Themen in der Pflege wie öfters mal einspringen oder Personalmangel etwas zu wenig repräsentiert, aber das passt sicher auch nicht in ein Buch, das vor allem unterhalten soll und das tut es.

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Veröffentlicht am 25.02.2023

Mias Weg zu sich...

Die Wildmohnfrau
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Das Cover schaut interessant aus, wirklich viel sagt es nicht aus, aber es passt zum Buch.
Das Buch ist aus der Sicht von Mia geschrieben und wir setzen ein, als Mia 5 Jahre alt und ihre Mutter überraschend ...

Das Cover schaut interessant aus, wirklich viel sagt es nicht aus, aber es passt zum Buch.
Das Buch ist aus der Sicht von Mia geschrieben und wir setzen ein, als Mia 5 Jahre alt und ihre Mutter überraschend den Vater verlässt um zur Wildmohnfrau zu ziehen, die sie durch eine Kontaktanzeige kennengelernt hat. Von diesem Zeitpunkt ab scheint es im Leben von Mia und ihrer Mutter immer au und ab zu gehen, sie leben zeitweise in sehr bescheidenen Verhältnissen und je älter Mia wird, desto mehr versteht sie, dass ihre Mutter auf der Suche nach ihrem Glück ist, während Mia, die oft auf sich alleine gestellt ist, sich trotzdem zu einer starken jungen Frau entwickelt, die versucht, ihren Weg zu gehen...
Es stellt sich im Buch auch immer wieder die Frage nach der Definition von Zu Hause, ob es eher ein Ort oder ein Gefühl ist und ob sich das im Leben verändern kann oder vielleicht sogar muss.
Der Schreibstil von Sarah Knausenberger ist gut zu lesen, schnörkellos und trotzdem detailreich. Man kann sich sehr gut in Mia hineinversetzen, aber die anderen Charaktere in der Geschichte bleiben eher im Hintergrund, teilweise sind sie auch etwas blass. Auch hat man an manchen Stellen im Buch das Gefühl, dass man einiges zwischen den Zeilen herauslesen muss.
Unterstrichen wird die Geschichte mit 14 Tuschezeichnungen der Illustratorin Elke Ehninger sowie weitere ganzseitige Collagen, die sehr gut die Stimmung der Geschichte einfangen.

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Veröffentlicht am 27.12.2022

Ein netter Adventskalender...

24 Days of Magic. Ein fantastischer Adventskalender
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Das Cover des Adventskalenders ist wirklich schön gemacht, es schaut schon ein bisschen nach Fantasy und so leicht winterlich aus.
24 Days of Magic – Ein fantastischer Adventskalender enthält 12 Kurzgeschichten ...

Das Cover des Adventskalenders ist wirklich schön gemacht, es schaut schon ein bisschen nach Fantasy und so leicht winterlich aus.
24 Days of Magic – Ein fantastischer Adventskalender enthält 12 Kurzgeschichten von 12 verschiedenen Autoren mit jeweils 2 Kapiteln (also eine Geschichte zog sich immer über 2 Türchen). Ich habe es nicht immer ganz jeden Tag geschafft, aber ich wollte den Kalender gerne fertig lesen, weil ich die Geschichten so schön fand.
Beteiligt an dem Kalender waren Karolyn Ciseau, B. E. Pfeiffer, Sabine Schulter, Mila Olsen, Tanja Neise, Juliane Maibach, Elvira Zeißler, Isabell Schmitt-Egner, Ria Winter, Jennifer Wolf, Marie Rapp und Jenny Völker.
Man muss festhalten, die Qualitäten der Autoren sind unterschiedlich, wie auch die Geschichten unterschiedlich sind. Manche Geschichten enden leider total abrupt, was total schade ist, aber andere sind wirklich als Kurzgeschichten echt schön zu lesen.
Alle Geschichten haben aber gemeinsam, dass sie sich mit dem Thema Weihnachten / Winter und Schnee befassen und auch mit einer Prise Liebe versehen sind.
Ein toller Adventskalender für alle Fans von Fantasy und buchigen Adventskalendern. :)

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Veröffentlicht am 12.10.2022

Ein sehr umfassendes Werk...

Die letzte Nacht des Dichters E.T.A. Hoffmann
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Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich schon gut, um was es geht.
Beschrieben hat Klaus Günzel die letzte Nacht des Dichters E. T. A. Hoffmann, in dem ihn nochmal seine Muse besucht. Wie ...

Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich schon gut, um was es geht.
Beschrieben hat Klaus Günzel die letzte Nacht des Dichters E. T. A. Hoffmann, in dem ihn nochmal seine Muse besucht. Wie im Anhang zu der Geschichte geschrieben, hatte Klaus Günzel eine ganze Reihe zum Leben und Wirken von E. T. A. Hoffmann geplant, die aber nie erschienen ist und nur in skizzenhaften Schemen vorliegt, aber die Geschichte um die letzte Nacht des berühmten Dichters ist fertig gestellt wurden und liegt nun zusammen mit einem sehr umfangreichen Biografie zu E. T. A. Hoffmann vor. Zudem wird das Buch um die Biografie von Klaus Günzel erweitert, weil er sein Leben sehr auf das Wirken von E. T. A. Hoffmann ausgelegt hat, was der Kurzgeschichte einen guten Rahmen gibt.

Fazit:
Ein sehr umfassendes Werk rund um die letzte Nacht von E. T. A. Hoffmann, wie sie sich Klaus Günzel vorstellt. Im Buch wurde zudem ein recht ausführlichen Biografieteil nicht nur zu E. T. A. Hoffmann sondern auch zum Autor Klaus Günzel, der sein Leben der Biografie von E. T. A. Hoffmann gewidmet hat, gespart und machen die Kurzgeschichte für den Leser zu einem sehr informativen Ausflug in zwei verschiedene Leben.

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Veröffentlicht am 29.07.2022

Ein solider Liebesroman...

In den Armen des Highlanders
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Das Cover ist leider nicht so mein Fall, es zeigt eben schon recht viel, in welche Richtung das Buch geht, da gefällt mir das neutrale Cover des Hardcovers eindeutig besser. (Bitte nicht wundern, das Buch ...

Das Cover ist leider nicht so mein Fall, es zeigt eben schon recht viel, in welche Richtung das Buch geht, da gefällt mir das neutrale Cover des Hardcovers eindeutig besser. (Bitte nicht wundern, das Buch hat insgesamt 3 verschiedene Cover.)
Lord Draven von Montague hat ein hartes Leben hinter sich, was ihn auch wirklich nach aussen hin hart gemacht hat. Dann bekommt er den Befehl vom König, die ungestüme, verzogene und ziemlich verführerische junge Lady Emily bei sich aufzunehmen. Doch er weiss nicht, dass Emily nicht nur als Störenfried in sein Leben kommt.
Besonders sympathisch und er sollte erwähnt werden, auch wenn es nur ein Nebencharakter ist, ist Dravens Bruder Simon, die beiden Brüder sind so verschieden wie Tag und Nacht, das muss man sagen, aber er ist einfach nur ein echter Sympathieträger in dem Roman.
Der Schreibstil von Kinley MacGregor ist leicht zu lesen und auch sehr unterhaltsam. Man merkt beim Lesen, dass sie sich in der Materie auskennt und auch die alten Clansysteme absteigen kann.
Ein kleiner Minuspunkt sind allerdings die erotischen Szenen, sie sind irgendwie nicht so wirklich packend, aber man kann nicht alles haben, aber an sich ein recht entspannter Liebesroman.
Alles im allen hat mir der Roman gut gefallen, das Cover ist nun nicht so meins, aber das schmälert den Inhalt nicht. Aber ich hatte nicht so den wirklichen Highlight-Moment in dem Buch, es fehlt einfach so ein bisschen der Kick, weswegen ich nur auf solide 4 Rosen komme.

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