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Veröffentlicht am 05.07.2017

Der Traum vom Fliegen...

Der Jahrhunderttraum (Jahrhundertsturm-Serie 2)
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Paul und Louise Baermann waren auf dem Rückweg. Noch in der Schweiz stellte Paul fest, dass die beiden Lokomotiven zu schnell fuhren, er kannte sich da aus und beschloss zu den Zugführern zu gehen… Leider ...

Paul und Louise Baermann waren auf dem Rückweg. Noch in der Schweiz stellte Paul fest, dass die beiden Lokomotiven zu schnell fuhren, er kannte sich da aus und beschloss zu den Zugführern zu gehen… Leider kam der erst Zugführer erst zu spät dahinter, dass Paul recht hatte….
Bei der Testamentseröffnung auf Gut Briest war auch Edgar Trönicke eingeladen. Und er erfuhr, dass er eigentlich einen Brief von Paul erhalten haben müsste…..
Moritz von Briest bat Trönicke, den Tod seiner Eltern aufzuklären. Er wollte wissen, ob wirklich nur ein Unglück hinter der Tragödie steckte….
Otto von Briest wusste noch nicht sicher, ob er Ingenieur oder lieber Detektiv werden wollte. Doch nachdem er bei einer Schießerei gerade mal mit dem Leben davongekommen war, nahm Trönicke ihn nicht mehr mit… Und Otto beschloss, mit seinem Vater nach Amerika zu gehen, wo dieser für seinen Arbeitgeber einen Standort leiten sollte….
Otto hatte sich zuvor in Trönickes Sekretärin verliebt und diese sich in ihn, doch als ihr Bruder bei einem Unglück schwer verletzt wurde, mochte sie ihn nicht allein lassen…..
Antonie von Briest, Moritz‘ Ehefrau, setzte sich für die Rechte der Frauen ein. Und Levin, der zweite Sohn, träumte vom Fliegen. Er wurde Gehilfe eines Luftfahrtpioniers….
In Emma von Schley fand Amalie von Briest, Moritz‘ Tochter‘ eine sehr gute Freundin. Doch dann wurden die beiden wieder getrennt…
Und dann gab es da noch eine Gruppe von Rebellen, die ein neues Deutschland schaffen wollten…
Was tat Paul bei den Zugführern? Warum hatte er nicht auf Paul gehört? Ihm nicht geglaubt? Inwiefern hatte Paul recht? Was war das für ein Brief, den Paul erhalten haben sollte? Steckte hinter dem Zugunglück mehr? Hatte Otto den Detektiv-Traum nach dieser Schießerei an den Nagel gehängt? Warum ging er mit seinem Vater nach Amerika? Warum ließ er sich von Hermine abhängen? Sie hätte sich doch trotzdem um ihren Bruder kümmern können? Wessen Gehilfe wurde Levin zunächst? Was war mit Emma und Amalie? Warum wurden die beiden wieder getrennt? Was waren das für Rebellen, die für Unglücke immer eine bestimmte Menschgruppe verantwortlich machten? Inwiefern sollte es da ein neues Deutschland geben? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es hat einen unkomplizierten Sprachstil, was heißt, dass ich mir nicht bei jedem Wort oder Satz überlegen musste, was der Autor gerade meint. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. Antonie von Briest habe ich bewundert. Ebenso wie Levin, der ein weiterer Luftfahrtpionier werden wollte. Für meinen Geschmack hatte Otto seine Hermine zu schnell aufgegeben. Die Rebellen erinnerten mich an eine gewisse Gruppierung vor dem 2. Weltkrieg. Es war in dem Buch von Anfang an Spannung vorhanden, auch wenn sie ab und zu nachließ. Doch es war sehr interessant zu lesen, was die einzelnen Mitglieder der Familie von Briest alles erlebten. Was sie taten, beruflich und privat. Es hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es sich hie und da mal ein bisschen gezogen hat.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Doch noch spoannend

Das Haus der schönen Dinge
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1897. Das neue Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt in München sollte eingeweiht werden. Es sollte etwas sein, was es so in München noch nie gegeben hatte….
Jakob und Thea, so hießen die Besitzer des Kaufhauses. ...

1897. Das neue Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt in München sollte eingeweiht werden. Es sollte etwas sein, was es so in München noch nie gegeben hatte….
Jakob und Thea, so hießen die Besitzer des Kaufhauses. Sie hatten drei Kinder: Sohn – Tochter – Sohn. Und der älteste sollte eigentlich der Nachfolger in der Führung des Kaufhauses werden. Doch Benno machte seinen Eltern einen Strich durch die Rechnung….
Auch Cecilie, der besten Freundin von Lily machte Benno einen Strich durch die Rechnung, denn diese hatte sich schon an seiner Seite das Hirschvogl führen gesehen…..
Doch die Hirschvogls waren Juden, auch wenn sie schon seit Generationen in München lebten. Das Kaufhaus erlebte sehr gute Zeiten, denn es bot exklusive Waren an….
Doch wer sollte das Hirschvogl führen? Ziemlich spät erkannte Jakob, dass seine Tochter Lily dafür wie geboren war…..
Von ihrem zweiten Sohn wurden die Eltern gewissermaßen auch enttäuscht….. Und dann passierte das Unglück…
Lily führte das Kaufhaus immer weiter mit Erfolg – bis diese braungewandteten Herren kamen.
War es wirklich das erste Kaufhaus, das in München so groß war? Das es in München so noch nie gegeben hatte? Inwiefern machte Beno seinem Vater einen Strich durch die Rechnung? Wollte er nicht Kaufmann werden? Oder gab es noch einen anderen Grund? Und Cecilie hatte sich wohl schon als Bennos Ehefrau gesehen? Hatte er etwas Derartiges zu ihr gesagt, ihr Hoffnungen gemacht? Welche exklusive Ware bot das Hirschvogl an? Hat Jakob noch rechtzeitig erkannt, dass Lily die richtige Nachfolgerin für ihn war? Wieso wurden Jakob und Thea von ihrem zweiten Sohn auch enttäuscht? Welches Unglück passierte mit Sepp? Alle diese Fragen – Und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch stellten sich mir keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Es beginnt mit der Eröffnung des Kaufhauses Ende Mai 1897. Und es endet 1952. In den ersten beiden Dritteln des Buches wird sehr interessant beschrieben, wie es mit dem Kaufhaus voranging. Es wird auf die Befindlichkeiten der Kinder von Thea und Jakob eingegangen. Ich war durchaus schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Doch hat sich dieser Teil leider etwas gezogen. Das heißt, er war nicht ganz so spannend, wie ich es mir gewünscht hätte. Und doch gehört er natürlich dazu und war auch durchaus interessant. Aber es war hier eben so, dass ich keine Probleme hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Erst als die Schwierigkeiten für die jüdischen Mitbürger begannen, wurde es dann auch richtig spannend. Und ich hatte den Eindruck, dass Heidi Rehn sehr gut recherchiert hat, denn so wie Menschen in meinem Alter - die wir diese Zeit ja nicht mehr selbst erlebt haben - von anderen erfahren haben, ging es damals tatsächlich so zu. Ich fragte, mich, wie die Familie, und wer von der Familie entkommen würde. Da konnte mich wieder mal nichts mehr vom Lesen abhalten. Daher werde ich dem Buch vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten geben und natürlich eine Lese-/Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Caydens Aufgabe

GötterFunke 1. Liebe mich nicht
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Zeus gewährt Prometheus alle hundert Jahre die Gunst, durch einen Wettstreit sterblich zu werden. Bisher hatte es nicht geklappt….
Jessica hasste Gewitter. Und ausgerechnet bei einem solchen war sie mit ...

Zeus gewährt Prometheus alle hundert Jahre die Gunst, durch einen Wettstreit sterblich zu werden. Bisher hatte es nicht geklappt….
Jessica hasste Gewitter. Und ausgerechnet bei einem solchen war sie mit ihrer besten Freundin Robyn in ein Sommercamp unterwegs, als plötzlich ein Baum vor ihnen zu Boden krachte…
Jess sah eine Gestalt am Boden liegen. Doch was war das, was sie sonst noch sah…..
Als Jess erwachte, standen sie mit dem Auto in einer Haltebucht. Sie waren wohl zu müde zum Weiterfahren gewesen und Jess dachte, sie habe geträumt…
Im Camp lernte sie Cayden kennen. Er sah aus, wie der Junge aus ihrem Traum. Auf der einen Seite fand sie ihn nett und verliebte sich in ihn, doch er schien – meistens zumindest – nur Augen für Robyn zu haben….
Und Robyn vernachlässigte deswegen ihren mitgekommenen Freund Cameron….
Doch im Camp erlebte Jess Dinge, die ihr klarmachten, dass sie nicht geträumt hatte…. Und Cayden vertraute ihr etwas an, was sie zwar vermutet, aber nicht geglaubt hatte…
Und dann gab es da noch Hermes – und seine Aufzeichnungen…
Was ist die Gunst, die Zeus Promotheus alle hundert Jahre gewährt? Und warum hat es noch nicht geklappt. Warum krachte der Baum vor dem Auto auf den Boden? Konnten sie dem Baum nicht mehr ausweichen? Was war passiert? Was sah sie sonst noch? Wieso dachte Jess, sie habe geträumt? War es Cayden gewesen, den sie in ihrem ‚Traum‘ gesehen hatte? Warum hatte er nur Augen für Robyn? War Cayden für Robyn wichtiger als Cameron? Was erlebte Jess im Camp, das ihr sagte, dass sie nicht geträumt hatte? Und was vertraute Cayden ihr an? Wieso hatte sie das vermutet? Und was hatte es mit Hermes und den Aufzeichnungen auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, was bedeutet, dass es für mich keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder Satzes gab. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Und in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Gleich zu Anfang wurde es auch spannend, und zwar mit dem Unfall, bei dem Jess geglaubt hatte, sie habe geträumt. Doch die Erlebnisse von Jess im Camp belehrten sie eines Besseren. Und Cayden blieb eigentlich nichts anderes übrig, als ihr ein Geheimnis anzuvertrauen. Allerdings durfte er nicht über die Aufgabe sprechen, die vor ihm lag. Dass Robyn Cayden schöne Augen machte, finde ich unverschämt von ihr, hatte sie doch einen Freund, der sie sogar in das Camp begleitet hatte. Cameron tat mir wirklich leid. Aber auch Jess tat mir leid, denn auch sie war ja in Cayden verliebt. Und das gab natürlich Eifersüchteleien. Auf jeden Fall hat die Autorin es verstanden von Anfang an Spannung aufzubauen, auch wenn das Geplänkel zwischendurch diese immer wieder unterbrach, so war die immer nur kurzfristig. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 29.06.2017

Die Praktikantin und der Hotelierssohn

Nothing Like Us
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Lena Winter war nach Amerika gekommen um in dem großen und bekannten WEST Hotel & Residences ein Praktikum zu machen, und zwar in der Küche. Doch schon am ersten Tag war sie maßlos enttäuscht….
Lena musste ...

Lena Winter war nach Amerika gekommen um in dem großen und bekannten WEST Hotel & Residences ein Praktikum zu machen, und zwar in der Küche. Doch schon am ersten Tag war sie maßlos enttäuscht….
Lena musste die Wäschekammer aufräumen und sollte eigentlich dafür Hilfe bekommen. Als plötzlich ein junger Mann namens Sander auftauchte, erkannte sie in ihm den versprochenen Praktikanten als Hilfe und redete auch entsprechend mit ihm….
Doch Sander war kein Praktikant! Doch eben das wusste Lena sehr lange nicht. Sie lernten sich näher kennen und verbrachten auch Zeit miteinander. Doch dann kam der große Knall, und zwar bei einem Bankett …
Sanders Vater war natürlich von der Wahl seines Sohnes nicht so sehr begeistert, und doch favorisierte er dann diese Beziehung. Doch Sanders Welt war nicht die Lenas….
Warum war Lena am ersten Tag schon so enttäuscht? Durfte sie nicht in die Küche? Wieso kam sie auf die Idee, dass Sander der versprochene Praktikant sei? Warum hat dieser das dann nicht gleich richtiggestellt? Wie ging Lena mit Sander um? Inwiefern kam der große Knall bei einem Bankett? Warum gefiel Sanders Vater dessen Wahl nicht? Und warum war Sanders Welt nicht Lenas? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dies ist der erste Roman, den ich von dieser Autorin gelesen habe. Er ließ sich sehr gut lesen. Auch deswegen, weil sich mir keine Fragen nach dem Sinn von Wörtern oder gar ganzen Sätzen stellten. Der Schreibstil ist gut verständlich. Es geht um Lena Winter, die unbedingt in besagtem Hotel ein Praktikum in der Küche, und zwar hier in der Abteilung Dessert machen wollte, denn ihr größter Wunsch war es Desserts zu kreieren, dies zu ihrem Beruf zu machen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Das Buch ist zum Teil aus Lenas Sicht, und zum Teil aus Sanders Sicht geschrieben. Es war ja schon allerhand, dass Sander den Irrtum nicht gleich richtigstellte. Aber spätestens als es zwischen den beiden zu knistern begann, hätte er eigentlich Farbe bekennen müssen. Auf der anderen Seite verstehe ich aber auch, dass er es nicht tat. Vermutlich wäre es dann zum Bruch gekommen. Denn die Gefahr als Hochschläferin abgestempelt zu werden, wäre zu groß gewesen. Mehr möchte ich dazu jetzt nicht sagen, will ja nicht spoilern. Dieses Buch barg eine eigene Art von Spannung, die mich veranlasste, es möglichst wenig aus der Hand zu legen. Auf jeden Fall hat es mir sehr gut gefallen. Ich empfehle es sehr gerne weiter und vergebe jedoch trotzdem nur vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten, da es durchaus noch Luft nach oben hat.

Veröffentlicht am 22.06.2017

Der harpunierte Taucher

Gefährliche Côte Bleue
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Roger Blanc war mit seinem Kollegen eine geheime Tauchmission begleiten. Doch bei dieser Mission fanden die Männer einen Toten….
Roger ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern ein Mord war…
Und dann ...

Roger Blanc war mit seinem Kollegen eine geheime Tauchmission begleiten. Doch bei dieser Mission fanden die Männer einen Toten….
Roger ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern ein Mord war…
Und dann stirbt eine Fischerin, die für die Umwelt eingetreten ist, in einem Eisenbahntunnel. Viele Leute der Gegend nahmen diesen Tunnel als Abkürzung….
Doch auch hier ist Roger von Mord überzeugt….
Bei seinen Befragungen tritt er dem einen oder anderen, der aber auch in Paris Beziehungen hat, auf die Füße…
Auch Roger hat in Paris ‚Beziehungen‘, jedoch eher im negativen Sinn. War es doch ein Staatssekretär, der einst an Rogers Versetzung in die ‚Provinz‘ schuld war…
Was war das für eine Tauchmission, die Roger Blanc und sein Kollege als Polizei begleiten mussten? Wer war der Tote? Wie ist er gestorben? Warum ist Blanc von Mord überzeugt? Warum musste diese Fischerin sterben? Hatte sie etwas über Ümweltschädigendes gewusst? War vielleicht sogar die Olympiabewerbung in Gefahr? Was deutet bei der Fischerin auf einen Mord hin? Wem tritt Blanc auf die Füße mit seinen Ermittlungen? Was hat es mit diesem Mann auf sich, der schuld an Rogers Versetzung war? Kann er ihm immer noch schaden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich kam auch gut in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist unkompliziert. Ich musste mich nicht nach einem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes fragen. Auch wurde gleich zu Anfang die Spannung mit dem Fund des toten Tauchers aufgebaut. Private Ereignisse im Leben der Polizisten lockerten das Ganze etwas auf. Allerdings lockerte dies auch etwas die Spannung, die aber immer wieder, mit jeder Vernehmung eines Verdächtigen oder Zeugen, zurück kam. Aber letzten Endes durfte Roger Blanc auch nicht mehr weiter ermitteln, und so kam der für ihn Hauptverdächtige ungeschoren davon. Aber Cay Rademacher wird ja noch weitere Krimis mit Roger Blanc schreiben, so hoffe ich wenigstens. Wer weiß, vielleicht kommt er dann doch nicht ungeschoren davon, kommt der Autor noch einmal auf ihn zurück. Auf jeden Fall hat mir der Krimi sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.