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Rina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2017

Düster

Der Stier und das Mädchen
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Nach dem Klappentext hätte ich eigentlich einen ganz anderen Thriller erwartet, doch ich wurde keinesfalls enttäuscht.
Es dauerte etwas, bis ich mich in die Geschichte einfinden konnte, da der Aufbau ...

Nach dem Klappentext hätte ich eigentlich einen ganz anderen Thriller erwartet, doch ich wurde keinesfalls enttäuscht.
Es dauerte etwas, bis ich mich in die Geschichte einfinden konnte, da der Aufbau der Geschichte sehr speziell ist; doch nachdem ich mich an den ständigen Perspektivenwechsel gewöhnt habe, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen: die Geschichte entwickelt sich rasant und man möchte wissen, wie die Geschichte ausgeht. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, sodass das Buch sich leicht lesen ließ.
Von der Atmosphäre her ist es ein typischer nordischer Thriller: das Buch hat eine sehr düstere Stimmung und viele Gewaltszenen. Lesern, denen das nichts ausmacht, würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2017

Toll geschrieben

Als wir unbesiegbar waren
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Das Buch begleitet Eva, Sylvie, Benedict und Lucien 20 Jahre nach ihrem Uniabschluss. Während der Studienzeit waren die vier unzertrennlich, doch nach dem Studium hat jeder einen eigenen Weg vor sich. ...

Das Buch begleitet Eva, Sylvie, Benedict und Lucien 20 Jahre nach ihrem Uniabschluss. Während der Studienzeit waren die vier unzertrennlich, doch nach dem Studium hat jeder einen eigenen Weg vor sich. Was wird aus jedem der vier Freunde? Bleibt ihre Freundschaft bestehen?
Mir hat das Buch gut gefallen, was vor allem an dem tollen Schreibstil der Autorin liegt. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Die Handlung verläuft eher ruhig und trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt erfahren wollte, wie die Geschichte ausgeht.
Es war sehr interessant zu beobachten, wie sich die Charaktere im Laufe der Jahre weiterentwickeln und wie sie aus den eigenen Fehlern lernen.
Die Charaktere sind gut durchdacht und die meisten von denen waren mir sympathisch. Nur die Eva hat mich leider im Laufe des Buches verloren: am Anfang fand ich sie nett, doch sie wurde immer mehr und mehr egozentrisch und unsympathisch. Da die meisten Kapitel leider aus ihrer Sicht geschrieben sind, ziehe ich einen Stern ab und gebe dem Buch 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2017

Guter skandinavischer Thriller

Oxen. Das erste Opfer
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"Oxen. Das erste Opfer" ist das erste Buch einer Trilogie um den hochdekorierten dänischen Kriegsveteranen Niels Oxen, der gegen seinen Willen in die Ermittlung der Morde an einflussreichen Dänen hineingezogen ...

"Oxen. Das erste Opfer" ist das erste Buch einer Trilogie um den hochdekorierten dänischen Kriegsveteranen Niels Oxen, der gegen seinen Willen in die Ermittlung der Morde an einflussreichen Dänen hineingezogen wird.
Ich lese sehr gerne skandinavische Krimis und Thriller, und dieses Buch hatte genau das, was mir gefällt: die typische düstere Atmosphäre, interessante Charaktere, spannende Ermittlungen.
Zuerst hatte ich Schwierigkeiten mit dem Buch: die Spannung wird sehr langsam aufgebaut und der Anfang des Thrillers ist sehr in die Länge gezogen; danach nimmt aber das Tempo zu und die Spannung wird aufgebaut.
Die beiden Hauptcharaktere, Niels Oxen und Margrethe Franck, waren mir sympathisch und es war sehr interessant zu beobachten, wie sie langsam Vertrauen zueinander aufbauten.
Die Geschichte fand ich ok, das ist eine typische Geschichte aus der Kategorie "Einzelkämpfer gegen eine mächtige Organisation". Als Hundeliebhaberin musste ich an manchen Stellen schlucken (Im Original heißt das Buch "Die gehängte Hunde" und der Name ist hier Programm).
Insgesamt würde ich das Buch weiterempfehlen und auch das zweite Buch der Trilogie lesen.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Starke und bemerkenswerte Frau

Die zwei Leben der Florence Grace
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Die zwei Leben der Florence Grace ist das erste Buch von Tracy Rees, was ich gelesen habe, und es hat mir ganz gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, das Buch hat ein angenehmes Tempo ...

Die zwei Leben der Florence Grace ist das erste Buch von Tracy Rees, was ich gelesen habe, und es hat mir ganz gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, das Buch hat ein angenehmes Tempo und es gibt viele schöne Beschreibungen der Landschaft des Cornwalls.
Das Buch hat gewisse Parallele zu Mansfield Park von Jane Austen: in beiden Büchern geht es um eine arme junge Frau, die plötzlich aus ihrem Leben gerissen wird und zu den reichen Verwandten umzieht, in beiden Büchern fühlen sich die Protagonistinnen in ihrem neuen Zuhause nicht wohl und in beiden Büchern gibt es eine unerträgliche Tante. Woran sich die beiden Bücher sehr stark unterscheiden, sind die Protagonistinnen selbst. Florence Grace ist viel selbstsicherer und aktiver als Fanny Price, sie nimmt ihr Leben selbst in die Hand und versucht, ihr eigenes Ich nicht zu verlieren. Ich muss zugeben, ich mag Fanny Price nicht sehr, umso mehr war ich von Florence Grace begeistert. Sie ist eine sehr starke und sympathische Protagonistin.

Veröffentlicht am 25.06.2017

Nette, berührende Geschichte

Mit jedem Jahr
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Als Harveys Eltern tödlich verunglücken, wird sie von ihrem Onkel, Jason, adoptiert. Jason neigt zu Wutausbrüchen, ist vorbestraft und ist eigentlich alles andere als ein perfekter Adoptivvater. In "Mit ...

Als Harveys Eltern tödlich verunglücken, wird sie von ihrem Onkel, Jason, adoptiert. Jason neigt zu Wutausbrüchen, ist vorbestraft und ist eigentlich alles andere als ein perfekter Adoptivvater. In "Mit jedem Jahr" erzählt Simon van Booy, wie Jason und Harvey zu einer Familie werden, wie sie einander helfen, ihre Probleme zu bekämpfen.
Das ist das erste Buch von Simon van Booy, das ich gelesen habe, aber sicherlich nicht das letzte. Ich fand seinen Schreibstil sehr schön, zart und elegant.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und springt immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit; man hat aber trotzdem kein Problem der Geschichte zu folgen.
Es gibt sowohl lustige als auch traurige Momente, man wird von dem Buch emotional berührt - es ist ein sehr schönes Buch über die Eltern-Kind-Liebe.
Ich kann aber dem Buch nicht das volle Sternzahl vergeben und muss einen Stern für das letzte Geheimnis abziehen - ich fand diesen Geheimnis in diesem Buch fehl am Platz.