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Veröffentlicht am 18.10.2022

Sehr starker Reihenauftakt

Ashwood Academy – Die Schule der fünf Türme (Ashwood Academy 1)
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Inhalt:
Ein Internat mitten im Wald? Ohne Handyempfang und ohne Internet? Lenya kann es nicht fassen. Ihre neue Schule hat sie sich irgendwie anders vorgestellt. Noch ahnt sie nicht, welche Abenteuer an ...

Inhalt:
Ein Internat mitten im Wald? Ohne Handyempfang und ohne Internet? Lenya kann es nicht fassen. Ihre neue Schule hat sie sich irgendwie anders vorgestellt. Noch ahnt sie nicht, welche Abenteuer an der scheinbar verschlafenen Ashwood Academy auf sie warten. Das Internat, in dem ihr Vater angeblich als neuer Hausmeister arbeiten soll, ist viel mehr als nur eine "Waldschule" mit Unterrichtsfächern wie Elixiere, Pflanzenmagie und Mentale Kommunikation . Aber Lenya muss sich erst beweisen: Wie tief darf sie in die Magie der Bäume und Pflanzen eintauchen? Und dann ist da noch eine dunkle Bedrohung von außen. Denn nicht alle Kreaturen des Waldes sind den Menschen wohlgesinnt …

Meinung:
Als ihr Vater eine neue Stelle als Hausmeister an einem Internat annimmt, ahnt Lenya noch nicht, dass dies ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellen wird. Erst einmal staunt Lenya nicht schlecht, als sie erfährt, dass sich das Internat mitten im Wald befindet und es keinen Handyempfang oder gar Internet gibt. Auch ihre Mitschüler sowie die verschiedenen Schulfächer wirken auf Lenya ziemlich suspekt. Zudem scheint ihr Vater das Internat und ein paar der Lehrer zu kennen. Außerdem kann er nicht einfach "nur" der Hausmeister sein. Lenya fängt an Fragen zu stellen und entdeckt seltsame Dinge.

Ich muss sagen, dass Schulgeschichten und ich nicht immer beste Freunde werden. Gefühlt steht es 50/50, ob mir eine Schulgeschichte gefällt oder nicht. Von daher war ich sehr gespannt auf die Ashwood Academy.

Nach den ersten Seiten wusste ich jedoch sofort, dass diese Geschichte auf jeden Fall in die Kategorie "ich liebe sie" fallen würde. Denn Autorin Karin Müller hat hier eine sehr interessante Geschichte aufgebaut.

Was mir von Anfang an sehr gut gefallen hat ist, dass man als Leser/Hörer, genauso wie Protagonistin Lenya, lange Zeit im Dunkeln tappt, was nun die genauen Hintergründe rund um die Ashwood Academy angeht. Ich fand es klasse, dass man zwar bereits Vermutungen anstellt, sich jedoch nicht zu 100 % sicher sein kann. Genau dies macht für mich einen großen Reiz an der Geschichte aus.

Aber auch die Ideen und der gesamte Weltenaufbau haben einen Nerv bei mir getroffen. Denn die Schule bietet insgesamt vier bzw. fünf Türme, die auf unterschiedliche Elemente und Fähigkeiten ausgelegt sind.

Auch die verschiedenen Charaktere fand ich gut ausgearbeitet. Am meisten hat mich die Beziehung zwischen Lenya und ihrem Vater fasziniert, muss Lenya doch einsehen, dass ihr Vater das ein oder andere Geheimnis vor ihr gehütet hat.
Aber auch der Junge Benu ist ein sehr interessanter Charakter. Ich freue mich schon sehr darauf in den kommenden Bänden mehr über ihn zu erfahren.

Am Ende des Buches gibt es dann noch eine kurze Auflistung der fünf Türme sowie ihrer Kategorie, Klasse und dem entsprechenden Element. Zudem ist der jeweilige Leiter des Turms aufgelistet.
Des Weiteren gibt es ein kleines Glossar über die verschiedenen Tiere, Pilze und Sagengestalten, die den Weg des Lesers/Hörers in dieser Geschichte kreuzen.

Gesprochen wird das Hörbuch von der fantastischen Jodie Ahlborn, die mir schon manches Hörbuch versüßt hat. Mit ihrer warmen und sanften Stimme trifft sie die ruhigen Töne genauso, wie die etwas emotionaleren. Ich mag die frische in Jodie Ahlborns Stimme wirklich unglaublich gerne.

Fazit:
Mit dem ersten Band der Ashwood Academy wird der Leser/Hörer in eine verborgene Welt mitten im Wald gezogen. Lenya tappt lange Zeit im Dunkeln über die Geschehnisse im Internat. Und so war auch ich lange Zeit am Rätseln, was denn nun genau hinter den ganzen Vorkommnissen und Ereignissen steckt.
Ein sehr starker Reihenauftakt, den ich sehr gerne mit 5 von 5 Hörnchen belohne.

Veröffentlicht am 18.10.2022

Sehr starker Reihenauftakt

Ashwood Academy – Die Schule der fünf Türme (Ashwood Academy 1)
0

Inhalt:
Ein Internat mitten im Wald? Ohne Handyempfang und ohne Internet? Lenya kann es nicht fassen. Ihre neue Schule hat sie sich irgendwie anders vorgestellt. Noch ahnt sie nicht, welche Abenteuer an ...

Inhalt:
Ein Internat mitten im Wald? Ohne Handyempfang und ohne Internet? Lenya kann es nicht fassen. Ihre neue Schule hat sie sich irgendwie anders vorgestellt. Noch ahnt sie nicht, welche Abenteuer an der scheinbar verschlafenen Ashwood Academy auf sie warten. Das Internat, in dem ihr Vater angeblich als neuer Hausmeister arbeiten soll, ist viel mehr als nur eine "Waldschule" mit Unterrichtsfächern wie Elixiere, Pflanzenmagie und Mentale Kommunikation . Aber Lenya muss sich erst beweisen: Wie tief darf sie in die Magie der Bäume und Pflanzen eintauchen? Und dann ist da noch eine dunkle Bedrohung von außen. Denn nicht alle Kreaturen des Waldes sind den Menschen wohlgesinnt …

Meinung:
Als ihr Vater eine neue Stelle als Hausmeister an einem Internat annimmt, ahnt Lenya noch nicht, dass dies ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellen wird. Erst einmal staunt Lenya nicht schlecht, als sie erfährt, dass sich das Internat mitten im Wald befindet und es keinen Handyempfang oder gar Internet gibt. Auch ihre Mitschüler sowie die verschiedenen Schulfächer wirken auf Lenya ziemlich suspekt. Zudem scheint ihr Vater das Internat und ein paar der Lehrer zu kennen. Außerdem kann er nicht einfach "nur" der Hausmeister sein. Lenya fängt an Fragen zu stellen und entdeckt seltsame Dinge.

Ich muss sagen, dass Schulgeschichten und ich nicht immer beste Freunde werden. Gefühlt steht es 50/50, ob mir eine Schulgeschichte gefällt oder nicht. Von daher war ich sehr gespannt auf die Ashwood Academy.

Nach den ersten Seiten wusste ich jedoch sofort, dass diese Geschichte auf jeden Fall in die Kategorie "ich liebe sie" fallen würde. Denn Autorin Karin Müller hat hier eine sehr interessante Geschichte aufgebaut.

Was mir von Anfang an sehr gut gefallen hat ist, dass man als Leser/Hörer, genauso wie Protagonistin Lenya, lange Zeit im Dunkeln tappt, was nun die genauen Hintergründe rund um die Ashwood Academy angeht. Ich fand es klasse, dass man zwar bereits Vermutungen anstellt, sich jedoch nicht zu 100 % sicher sein kann. Genau dies macht für mich einen großen Reiz an der Geschichte aus.

Aber auch die Ideen und der gesamte Weltenaufbau haben einen Nerv bei mir getroffen. Denn die Schule bietet insgesamt vier bzw. fünf Türme, die auf unterschiedliche Elemente und Fähigkeiten ausgelegt sind.

Auch die verschiedenen Charaktere fand ich gut ausgearbeitet. Am meisten hat mich die Beziehung zwischen Lenya und ihrem Vater fasziniert, muss Lenya doch einsehen, dass ihr Vater das ein oder andere Geheimnis vor ihr gehütet hat.
Aber auch der Junge Benu ist ein sehr interessanter Charakter. Ich freue mich schon sehr darauf in den kommenden Bänden mehr über ihn zu erfahren.

Am Ende des Buches gibt es dann noch eine kurze Auflistung der fünf Türme sowie ihrer Kategorie, Klasse und dem entsprechenden Element. Zudem ist der jeweilige Leiter des Turms aufgelistet.
Des Weiteren gibt es ein kleines Glossar über die verschiedenen Tiere, Pilze und Sagengestalten, die den Weg des Lesers/Hörers in dieser Geschichte kreuzen.

Gesprochen wird das Hörbuch von der fantastischen Jodie Ahlborn, die mir schon manches Hörbuch versüßt hat. Mit ihrer warmen und sanften Stimme trifft sie die ruhigen Töne genauso, wie die etwas emotionaleren. Ich mag die frische in Jodie Ahlborns Stimme wirklich unglaublich gerne.

Fazit:
Mit dem ersten Band der Ashwood Academy wird der Leser/Hörer in eine verborgene Welt mitten im Wald gezogen. Lenya tappt lange Zeit im Dunkeln über die Geschehnisse im Internat. Und so war auch ich lange Zeit am Rätseln, was denn nun genau hinter den ganzen Vorkommnissen und Ereignissen steckt.
Ein sehr starker Reihenauftakt, den ich sehr gerne mit 5 von 5 Hörnchen belohne.

Veröffentlicht am 18.10.2022

Künstliche Intelligenz meets Geister, kann sich sehen lassen

SpooKI 1: Den Geist aufgeben gibt's nicht!
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Inhalt:
Eigentlich ist Robert ein ganz normaler Junge. Wäre da nicht der Umstand, dass er in einer Geisterfamilie lebt. Was ihn immer wieder in ... nun ja ... erklärungsbedürftige Situationen bringt, denn ...

Inhalt:
Eigentlich ist Robert ein ganz normaler Junge. Wäre da nicht der Umstand, dass er in einer Geisterfamilie lebt. Was ihn immer wieder in ... nun ja ... erklärungsbedürftige Situationen bringt, denn natürlich darf niemand davon erfahren. Aber mittlerweile hat Robert einigermaßen Übung darin, nicht aufzufliegen und seine Familie zu schützen. Doch dann häufen sich auf einmal die merkwürdigen Vorfälle und schnell ist klar: Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu! Aber zum Glück stehen Robert seine neue Mitschülerin, die Computerspezialistin Isabella, und sein mitunter etwas draufgängerischer Geistercousin Lorenzo zur Seite. Gemeinsam nehmen sie den Kampf auf und die Frage ist nur: Wie trickst man eine künstliche Intelligenz aus?

Meinung:
Robert ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Doch wenn man sich Roberts Familiensituation genauer anschaut, wird man staunen. Denn Robert lebt in einer Familie voller Geister, nur er ist ein ganz normaler Mensch. Dies stellt Robert in der Schule und in alltäglichen Situationen jedoch auch immer wieder vor Herausforderungen. Denn natürlich darf niemand erfahren, dass seine Eltern nicht aus Fleisch und Blut sind. Doch von heute auf morgen passieren ganz merkwürdige Vorkommnisse in Roberts Umfeld. Gemeinsam mit seiner neuen Mitschülerin, dem Computergenie Isabella, und seinem Geistercousin Lorenzo macht sich Robert daran die Vorfälle zu entschlüsseln. Dabei stoßen die drei auf eine künstliche Intelligenz.

Da ich Geschichten über Geister immer sehr gerne lesen/höre, war meine Neugierde auf diesen Titel beim Betrachten des Covers sofort geweckt. Interessant fand ich zudem das Zusammenspiel mit dem Thema künstliche Intelligenz. Ich war also höchst gespannt, was mich bei dieser Geschichte erwarten würde.

Zu Beginn der Handlung lernt man als Leser/Hörer Robert und seine geisterhafte Familie kennen. Da wären Mama Ophelia und Papa Henry, Opa Arthur, Hund Unfug und Cousin Lorenzo.
Mir persönlich hat die Familienkonstellation wahnsinnig gut gefallen. Denn gerade Opa Arthur ist ein kleiner Spaßvogel und immer dafür zu haben etwas nicht ganz so korrektes zu tun. Zudem liebt er es in seinem Keller alte Filme zu schauen.
Aber auch Lorenzo ist ein ziemlich cooler Charakter, der Robert am liebsten die ganze Zeit über begleiten würde.

Nach und nach erfährt man die Hintergrundgeschichte zu Roberts Familiensituation und warum Robert als Einziger kein Geist ist. Ich bin mir sicher, dass Autorin Ruth Rahlff in den kommenden Bänden noch tiefer darauf eingehen wird.

Die Geschichte ist interessant aufbereitet und verdeutlicht dem Leser/Hörer wie gefährliche eine künstliche Intelligenz sein kann. Doch zum Glück hat Robert seine neue Mitschülerin Isabella dabei. Denn diese hat der KI doch einiges entgegenzusetzen.
So darf man sich auf eine abwechslungsreiche, turbulente und humorvolle Geschichte freuen.

Den Humor der Geschichte unterstreichen daher perfekt die Illustrationen von Timo Grubing. Ich fand es wundervoll, wie die verschiedenen Charaktere, dank der Illustrationen, vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht sind.
Zudem gibt es am Anfang des Buches noch eine kurze Portraitdarstellung der verschiedenen Charaktere. Und auch die Gedanken der KI wurden in einem gesonderten Format zum Ausdruck gebracht.

Aber auch das Hörbuch bietet reichlich Spaß. Hörbuchsprecher Sebastian Fitzner verleiht den verschiedenen Charakteren nämlich ebenfalls einen leicht humorvollen Unterton und schafft es daher die Handlung sehr gut zu transportieren.

Fazit:
Zum Glück liegt schon Band 2 parat, sodass ich mich sofort ins nächste Abenteuer von Robert, Isabella und Lorenzo stürzen kann.
Künstliche Intelligenz meets Geister, könnte die Unterüberschrift des Buches heißen. Autorin Ruth Rahlff hat es dank dieser zwei interessanten Themen geschafft mich als Leser komplett abzuholen. Dank einem spannenden Handlungsstrang entwickelt sich eine gewisse Dynamik, der man sich nur schwer entziehen kann und auch eigentlich gar nicht entziehen möchte.
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 18.10.2022

Künstliche Intelligenz meets Geister, kann sich sehen lassen

SpooKI: Den Geist aufgeben gibt's nicht!
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Inhalt:
Eigentlich ist Robert ein ganz normaler Junge. Wäre da nicht der Umstand, dass er in einer Geisterfamilie lebt. Was ihn immer wieder in ... nun ja ... erklärungsbedürftige Situationen bringt, denn ...

Inhalt:
Eigentlich ist Robert ein ganz normaler Junge. Wäre da nicht der Umstand, dass er in einer Geisterfamilie lebt. Was ihn immer wieder in ... nun ja ... erklärungsbedürftige Situationen bringt, denn natürlich darf niemand davon erfahren. Aber mittlerweile hat Robert einigermaßen Übung darin, nicht aufzufliegen und seine Familie zu schützen. Doch dann häufen sich auf einmal die merkwürdigen Vorfälle und schnell ist klar: Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu! Aber zum Glück stehen Robert seine neue Mitschülerin, die Computerspezialistin Isabella, und sein mitunter etwas draufgängerischer Geistercousin Lorenzo zur Seite. Gemeinsam nehmen sie den Kampf auf und die Frage ist nur: Wie trickst man eine künstliche Intelligenz aus?

Meinung:
Robert ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Doch wenn man sich Roberts Familiensituation genauer anschaut, wird man staunen. Denn Robert lebt in einer Familie voller Geister, nur er ist ein ganz normaler Mensch. Dies stellt Robert in der Schule und in alltäglichen Situationen jedoch auch immer wieder vor Herausforderungen. Denn natürlich darf niemand erfahren, dass seine Eltern nicht aus Fleisch und Blut sind. Doch von heute auf morgen passieren ganz merkwürdige Vorkommnisse in Roberts Umfeld. Gemeinsam mit seiner neuen Mitschülerin, dem Computergenie Isabella, und seinem Geistercousin Lorenzo macht sich Robert daran die Vorfälle zu entschlüsseln. Dabei stoßen die drei auf eine künstliche Intelligenz.

Da ich Geschichten über Geister immer sehr gerne lesen/höre, war meine Neugierde auf diesen Titel beim Betrachten des Covers sofort geweckt. Interessant fand ich zudem das Zusammenspiel mit dem Thema künstliche Intelligenz. Ich war also höchst gespannt, was mich bei dieser Geschichte erwarten würde.

Zu Beginn der Handlung lernt man als Leser/Hörer Robert und seine geisterhafte Familie kennen. Da wären Mama Ophelia und Papa Henry, Opa Arthur, Hund Unfug und Cousin Lorenzo.
Mir persönlich hat die Familienkonstellation wahnsinnig gut gefallen. Denn gerade Opa Arthur ist ein kleiner Spaßvogel und immer dafür zu haben etwas nicht ganz so korrektes zu tun. Zudem liebt er es in seinem Keller alte Filme zu schauen.
Aber auch Lorenzo ist ein ziemlich cooler Charakter, der Robert am liebsten die ganze Zeit über begleiten würde.

Nach und nach erfährt man die Hintergrundgeschichte zu Roberts Familiensituation und warum Robert als Einziger kein Geist ist. Ich bin mir sicher, dass Autorin Ruth Rahlff in den kommenden Bänden noch tiefer darauf eingehen wird.

Die Geschichte ist interessant aufbereitet und verdeutlicht dem Leser/Hörer wie gefährliche eine künstliche Intelligenz sein kann. Doch zum Glück hat Robert seine neue Mitschülerin Isabella dabei. Denn diese hat der KI doch einiges entgegenzusetzen.
So darf man sich auf eine abwechslungsreiche, turbulente und humorvolle Geschichte freuen.

Den Humor der Geschichte unterstreichen daher perfekt die Illustrationen von Timo Grubing. Ich fand es wundervoll, wie die verschiedenen Charaktere, dank der Illustrationen, vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht sind.
Zudem gibt es am Anfang des Buches noch eine kurze Portraitdarstellung der verschiedenen Charaktere. Und auch die Gedanken der KI wurden in einem gesonderten Format zum Ausdruck gebracht.

Aber auch das Hörbuch bietet reichlich Spaß. Hörbuchsprecher Sebastian Fitzner verleiht den verschiedenen Charakteren nämlich ebenfalls einen leicht humorvollen Unterton und schafft es daher die Handlung sehr gut zu transportieren.

Fazit:
Zum Glück liegt schon Band 2 parat, sodass ich mich sofort ins nächste Abenteuer von Robert, Isabella und Lorenzo stürzen kann.
Künstliche Intelligenz meets Geister, könnte die Unterüberschrift des Buches heißen. Autorin Ruth Rahlff hat es dank dieser zwei interessanten Themen geschafft mich als Leser komplett abzuholen. Dank einem spannenden Handlungsstrang entwickelt sich eine gewisse Dynamik, der man sich nur schwer entziehen kann und auch eigentlich gar nicht entziehen möchte.
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 18.10.2022

Äußerst spannend, ziemlich actionreich und stellenweise auch brutal

After Dawn – Die verborgene Welt
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Inhalt:
Die Welt ist vergiftet, in Dornwall haben sich die Bewohner dem unwirtlichen Leben angepasst. Ohne Schutzanzug, Atemfilter und Luftprüfer wagt sich niemand aus der Stadt heraus. Als das Dorf von ...

Inhalt:
Die Welt ist vergiftet, in Dornwall haben sich die Bewohner dem unwirtlichen Leben angepasst. Ohne Schutzanzug, Atemfilter und Luftprüfer wagt sich niemand aus der Stadt heraus. Als das Dorf von einem stählernen Koloss und feindlichen Soldaten angegriffen wird, ändert sich das Leben der 15-jährigen Ember von heute auf morgen: Die Einwohner Dornwalls werden gefangen genommen und auch Embers Vater, ihre Geschwister Mina und Ceren und ihr Freund Ryan werden verschleppt – das Dawn-Imperium braucht Arbeiter für die Wandernde Stadt. Ember begibt sich zusammen mit vier Gefährten auf eine gefährliche Reise mit ungewissem Ausgang – sie hat nur ein Ziel vor Augen: ihre Familie zurückzuholen. Doch der Preis, den sie dafür zahlen muss, ist hoch ...

Meinung:
Ember und ihr Freund Ryan befinden sich gerade auf der Jagd, als sie mitbekommen, dass fremde Soldaten auf dem Weg in ihr Dorf sind, um es anzugreifen. So schnell es geht, machen sich die beiden Freunde auf den Weg zurück und können so die Dorfbewohner vor dem Angriff warnen. Der jedoch nicht vermeidbare Kampf ist äußerst brutal und die feindlichen Soldaten nehmen etliche Gefangene, um diese als Sklaven für sich arbeiten zu lassen. So auch Embers Vater und ihre Geschwister Ceren und Mina. Ember beschließt ihre Familie zu befreien und macht sich zusammen mit einer handvoll anderer Menschen ihres Dorfes an die Verfolgung der Soldaten. Doch auf dem Weg lauern viele Gefahren auf die Gefährten.

Da ich ab und an immer wieder gerne dystopische Geschichten lese, freute ich mich auf das Werk von Autor Lars Meyer sehr. Der Autor hat es auch sofort geschafft mich mit den ersten Seiten komplett ans Buch fesseln zu können. Denn Lars Meyer startet gleich äußerst fulminant und dramatisch in die Geschichte. Gerade auf den ersten gut 90 Seiten bleibt einem als Leser kaum wirklich Zeit um Luft zu holen. Ich habe diesen rasanten Erzählstil sehr geliebt.

Danach wird die Geschichte ein wenig ruhiger, nur um mit dem Beginn von Embers Reise dem Leser wieder ordentlich Spannung und Action zu bieten. So kommt es, dass ich mich wirklich auf keiner Seite in diesem Buch gelangweilt habe. Was schon einmal ein großer Pluspunkt ist.

Damit nicht genug, hat Lars Meyer für mich einen sehr authentischen und recht realistischen Ablauf von Embers Reise skizziert. Dies bedeutet, dass Ember und ihre Gefährten auch gerne mal eine menschliche Leiche am Wegesrand finden und Embers Reisegruppe sich aufgrund der Gefahren immer mehr dezimiert.

Reichlich Abwechslung wird zudem auch in dieser Geschichte geboten. Denn Ember reist in diesem ersten Band durch viele interessante, aber auch sehr gefährliche Gegenden.

Das Ende macht große Lust auf den zweiten Band, auf den man als Leser zum Glück nicht ganz so lange warten muss.

Fans von Landkarten kann ich zudem noch berichten, dass eine wunderschön skizzierte Karte einen beim Aufklappen des Buches erwartet. So kann man Embers Reiseweg noch besser nachvollziehen und mitverfolgen.

Fazit:
Ein wirklich sehr starker Dystopie-Auftakt ist Autor Lars Meyer mit diesem ersten Band der After Dawn-Reihe geglückt. Äußerst spannend, ziemlich actionreich und stellenweise auch brutal geht es hier zur Sache. Sehr realistisch wird hier in meinen Augen Embers Suche nach ihrer Familie widergespiegelt.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.