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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2024

enttäuschend

Dänemark – Gekommen, um zu bleiben
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Ich hatte mir ein humorvolles und informatives Buch gewünscht, das ich einer Freundin schenken wollte, die Dänemark liebt und mit dem Gedanken spielt auszuwandern. Dieses Buch ist leider nichts davon, ...

Ich hatte mir ein humorvolles und informatives Buch gewünscht, das ich einer Freundin schenken wollte, die Dänemark liebt und mit dem Gedanken spielt auszuwandern. Dieses Buch ist leider nichts davon, auch wenn der Klappentext etwas anderes sagt. Informationen über Dänemark, was man beim Auswandern beachten sollte, Eigenheiten und Gepflogenheiten kommen hier völlig zu kurz. Es werden Partys und Urlaubsreisen nach Mallorca ausführlichst beschrieben, aber Infos z.B. über das Schulsystem nur kurz erwähnt. Ich habe auf Seite 140 abgebrochen. Es gab zwar einige interessante Infos z.B. über eine zentrale Personenregisternummer, Ferienhäuser oder wie das mit dem Anmelden des Autos ist, aber diese 4 erwähnten Dinge (Schule, CPR Nummer, Ferienhäuser, Auto ummelden) sind die einzigen wirklichen Informationen auf den ersten 140 Seiten. Der Rest ist Selbstdarstellung, Partys, Minijobs, Urlaub auf Mallorca, Beziehungsstress. Und der Humor ? Naja. Vielleicht fehlt mir das nötige Testosteron um z.B. die Beschreibung witzig zu finden, wie geil der Autor ein schnelles Auto finden, von dem er phantasiert (S.30-31 "die Härchen auf dem Unterarm stehen in Sekundenbruchteilen stramm, wie die Kompanie beim Morgenappell" und so geht es endlos weiter.) Dies Buch ist eine große Enttäuschung und ich kann es Dänemarkinteressierten nicht empfehlen. Es ist halt eher ein persönliches Tagebuch.

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Veröffentlicht am 12.10.2023

nicht wirklich hilfreich

So geht das!
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Ich dachte mit diesem Buch habe man einen guten Ratgeber für alles mögliche. Die vielen Bilder schienen hilfreich auf den ersten Blick. Allerdings wäre Text hilfreicher gewesen, da man nur anhand der Bilder ...

Ich dachte mit diesem Buch habe man einen guten Ratgeber für alles mögliche. Die vielen Bilder schienen hilfreich auf den ersten Blick. Allerdings wäre Text hilfreicher gewesen, da man nur anhand der Bilder Vieles nicht versteht. Der Text war nur spärlich und teils mißverständlich. Auch fand ich die Tipps und Ratschläge sehr durcheinander und unstrukturiert. Von wie binde ich eine Krawatte über Anmach-Tipps (ja tatsächlich. Eine Bildreihe, wie ich, als Junge, im Kino den Arm um das Mädchen lege: erst gähnen und strecken, dann wie zufällig beim Arme runternehmen den Arm auf ihren Schultern liegen lassen. Geschafft (das steht da wirklich).) bis hin zu wie wechsel ich einen Autoreifen. Aber jedem Ratschlag ist immer nur eine Bildzeile gewidmet (ca 4-5 Bilder). Grade beim erwähnten Radwechsel hätte ich mir nicht nur 4 Bilder, sondern etwas mehr Text gewünscht.

Ich fand das Buch optisch ganz nett, inhaltlich aber fast völlig unbrauchbar. Die meisten Ratschläge waren uninteressant, weil man sie nie braucht, oder schon kennt und die, die einen interessieren, waren durch die Bilder nur unzureichend erklärt. Und in einigen (wenigen) Fällen, waren die Ratschläge schlicht falsch.

Wer glaubt, einen nützlichen Ratgeber zu erhalten (ich dachte, ich gebe das Buch meinem Kind beim Auszug mit - gut, dass ich es vorher gelesen habe), wird leider enttäuscht. Keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 28.10.2022

enttäuscht abgebrochen

Feierabend
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Angeblich geht es um kuriose Todesfälle, die, laut Klappentext skurril und bitterböse und zum Todlachen sind. Das Cover sieht auch richtig cool aus und verspricht schwarzen Humor.

Es ist aber eine Ansammlung ...

Angeblich geht es um kuriose Todesfälle, die, laut Klappentext skurril und bitterböse und zum Todlachen sind. Das Cover sieht auch richtig cool aus und verspricht schwarzen Humor.

Es ist aber eine Ansammlung von kurzen Informationen, die völlig dröge und humorlos aneinandergereiht werden. Keine Pointe, kein Humor, nicht mal im Berichtsstil. Habe mich durch die Seiten gequält. Auch die Aussage des Klappentextes, dass ich diese Geschichten bis an mein Lebensende nicht vergessen werden, kann ich so nicht bestätigen. Ich habe vorhin erst wieder 2 Seiten gelesen, um dem Buch noch eine Chance zu geben, habe aber alle Geschichten schon wieder vergessen. Denn auch die Geschichten selbst, unabhängig wie stumpf sie dargeboten werden, sind nicht so kurios, wie die Autoren glauben. Viele bestehen nur aus wenigen Zeilen, andere ziehen sich über eine Seite und zeichnen sich eher durch Langeweile aus, als durch Spannung, Humor oder Außergewöhnlichkeit (gibt es dieses Wort ?). Hier einige Kostproben :

S.89 :"Thomas Junta ärgerte sich, dass sein Sohn im Juli 2000 beim Eishockeytraining in Reading, Massachusetts, ohne Not attackiert wurde. Um seiner Verärgerung Nachdruck zu verleihen, ging der 125- Kilo- Mann Junta auf den Vater des angeblichen Rowdys los und prügelte ihn tot. Junta wurde zu sechs bis zehn Jahren verurteilt."

S.23 :" Als erste in einem englischen Theater veranstaltete Trauerfeier gilt die für Graham Frood, der in den 1930ern einer der Mitbegründer des Unity Theatres in Liverpool war. Für Frood fiel am 29. September 2003 zum letzten Mal der Vorhang."

Habe jetzt nur kurze Beispiele gewählt. Die langen sind nicht besser. Also ich verstehe unter Humor etwas anderes. Habe es daher abgebrochen und lese lieber bessere Bücher. Die Sterne gibt es für das tolle Cover und den Fleiß beim Zusammentragen der Geschichte, auch wenn ich die Auswahl schlecht finde. Am schlimmsten ist aber dieser Schreibstil.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

enttäuschend

Warum ist die Leberwurst beleidigt?
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Da ich mich dafür interessiere, wo Sprichwörter und Redewendungen herkommen und wie sie entstanden sind, dachte ich, dass dieses Buch das Richtige für mich ist. Zumal es durch das Cover und den Titel auch ...

Da ich mich dafür interessiere, wo Sprichwörter und Redewendungen herkommen und wie sie entstanden sind, dachte ich, dass dieses Buch das Richtige für mich ist. Zumal es durch das Cover und den Titel auch Humor verspricht. Allerdings bin ich ziemlich enttäuscht.
Es wurden wohl Anfragen zu den Sprichwörtern gesammelt und dann von verschiedenen Autoren beantwortet, wobei diese sich oft auch nur in Vermutungen ergehen und die Anfragen nicht wirklich beantworten. Ist z. B. die Frage nach xy gestellt worden, ergehen sich die Autoren erstmal in Platitüden zum Thema allgemein (beispielsweise Tiere in Sprichwörtern), bevor sie nach andertalb Seiten zu dem Schluß kommen, dass man nur raten könne. Klar ist nicht jede Herkunft und Entstehungsgeschichte bekannt, aber bei einigen eben schon. Vielleicht hätte man mal recherchieren können, bevor man die Frage beantwortet.
Auch war der Humor so gar nicht mein Fall. Es wirkte zu gewollt, also, als wenn die Autoren krampfhaft witzig sein wollten. Ich fand dieses Buch so grottenschlecht, dass ich es nichtmal als Mitbringsel verschenken mag. Die andertalb Sterne gibt es für die Idee, den Fleiß und das Cover.

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Veröffentlicht am 19.08.2019

zu viele logische Fehler

Guilty - Doppelte Rache
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Ein Zwillingspärchen wird die Nacht zu seinem 21. Geburtstag entführt. Sind sie Opfer des Einundzwanzigkillers ? Dieser sitzt aber hinter Gittern.
Naja, das erste Viertel des Buches fand ich etwas verwirrend, ...

Ein Zwillingspärchen wird die Nacht zu seinem 21. Geburtstag entführt. Sind sie Opfer des Einundzwanzigkillers ? Dieser sitzt aber hinter Gittern.
Naja, das erste Viertel des Buches fand ich etwas verwirrend, da von mehreren Serienkillern die Rede war, die wieder auftauchten. Auch die Figuren fand ich irritierend. Ich hatte lange das Gefühl, ich müßte die vorherigen Bände kennen, um diesem folgen zu können. Auch gibt es unzählige kleine Unstimmigkeiten. Mal hat der Polizist selber Zweifel an der Schuld einer Person, mal (wenige Seiten weiter), denkt er, dass es völlig unmöglich ist, das derjenige unschuldig ist und es klingt, als höre er das erste mal von diesem Gedanken. Oder z.B. "B. bestand darauf, dass er zahlte. Nach kurzem Protest ließ sie ihn zahlen" Ja was denn nun ? Hat sie darauf bestanden oder hat sie sich geziert ? Weiteres Beispiel : Der Sohn der Prostituierten heißt Logan (S. 229), drei Seiten weiter (S.233) heißt er Jason. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber so viele, dass es echt nervt.
Auch sprachlich ist es sehr schlicht. Und die Personen (der Polizist und Brianna vor allem) wirken nicht wirklich authentisch, da sie mal so und mal so dargestellt werden. Diese Inkonsequenz hat mich sehr gestört. Was die Zwillinge Zoe und Cloe angeht, ist das Buch spannend, aber ansonsten sind die Story, die Zufälle und das Ende zu abstrus und die Lovestory zu gekünstelt.
Ich werde kein weiteres Buch dieser Autorin lesen.