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Veröffentlicht am 21.12.2022

Harriet wird von der Vergangenheit eingeholt

Fang jetzt bloß nicht an zu lieben
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Ich habe bereits einige Bücher von Mhairi McFarlane gelesen. Sie haben mir auch alle gut gefallen, aber dieses Buch sticht meiner Meinung sehr positiv heraus. Ich habe das Gefühl, dass sie ihren besonderen ...

Ich habe bereits einige Bücher von Mhairi McFarlane gelesen. Sie haben mir auch alle gut gefallen, aber dieses Buch sticht meiner Meinung sehr positiv heraus. Ich habe das Gefühl, dass sie ihren besonderen Schreibstil noch einmal mehr verfeinern konnte und das was diesen ausmacht, einmal mehr hervorgehoben wird.

Wie auch die anderen Bücher von der Autorin hat dieses Buch ein sehr angenehmes Format und eine wunderschöne Haptik, da halte ich das Buch sehr gerne zum Lesen in der Hand.

In diesem Roman geht es als Hauptfigur um Harriet. Sie selber ist überzeugt - und das kommuniziert sie auch so - dass sie nicht heiraten möchte. Nun passiert es, dass sie bei einer Familienfeier von ihrem Freund Jon einen Heiratsantrag bekommt. Wie reagiert man, wenn man die Frage aller Fragen vor der gesamten Familie gestellt bekommt? Harriet sagt ja. Wohl wissend, dass es nicht das ist, was sie will, fasst sie am nächsten Morgen all ihren Mut und löst ihr Versprechen und auch die Beziehung zu Jon.

Urkomisch, dass Harriet als Hochzeitsfotografin arbeitet. Als sie nach der Trennung möglichst schnell eine Wohnung sucht, findet sie eine Unterkunft bei einer besonderen Person, von der wir vorher im Buch schon gelesen haben - sehr gelungen!

Nach und nach stellt sich heraus, dass Harriet mit Beziehungen aus ihrer Vergangenheit noch nicht so richtig abgeschlossen hat, mehr möchte ich dazu nicht schreiben....

Insgesamt ist dieses ein richtiges Wohlfühlbuch, womit man es sich gerne mit einem schönen Getränk und einer Kuscheldecke auf dem Sofa gemütlich macht.

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Veröffentlicht am 14.12.2022

Ein großartiger historischer Roman

Die Wiege der Hoffnung
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Dieses ist der erste Roman, den ich von Tara Haigh gelesen habe und ich weiß, es wird nicht der letzte sein.

Wir lesen von Luise in der Hauptfigur. Sie lebt als Jüdin im Berlin von 1935. Es wird bereits ...

Dieses ist der erste Roman, den ich von Tara Haigh gelesen habe und ich weiß, es wird nicht der letzte sein.

Wir lesen von Luise in der Hauptfigur. Sie lebt als Jüdin im Berlin von 1935. Es wird bereits gleich zu Beginn des Buches deutlich, wie schwer es für jüdische Menschen war, zu der Zeit in Deutschland zu leben. Aber keiner vermag da im Ansatz auch nur so etwas Schreckliches zu Erahnen, wie es sich tatsächlich ereignet hat. Luise ist eine großartige Persönlichkeit, bereits in jungen Jahren weiß sie genau was sie möchte, hat einen Blick für das Gesamte und liebt die Kunst. Ich selber habe kein künstlerisches Interesse, das braucht es für dieses Buch auch nicht, es ist auch ohne dieses ein fesselndes Buch. Was ich hier mächtig interessant fand, worüber ich mir vorher auch noch keine Gedanken gemacht habe: was mit den Kunstgegenständen der jüdischen Familien passiert sein könnte...
Dass die weiteren Vorkriegsjahre und der Krieg selber noch ein großes Thema sein wird, verwundert sicherlich nicht.
Hier möchte ich noch erwähnen, dass das Buch eine sehr angenehme Größe hat und sich super angenehm in der Hand halten lässt.

Von daher kann ich hier nur meine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 14.11.2022

Ein Roman mit historischem Bezug zum Bergbau im Erzgebirge

Die Sehnsucht nach Licht
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Zunächst einmal möchte ich hier erwähnen, wie wunderschön das Buch gestaltet ist: in den Innenseiten der Buchdeckel findet sich vorne ein Stammbaum, den ich persönlich sehr geschätzt habe. Hinten ist eine ...

Zunächst einmal möchte ich hier erwähnen, wie wunderschön das Buch gestaltet ist: in den Innenseiten der Buchdeckel findet sich vorne ein Stammbaum, den ich persönlich sehr geschätzt habe. Hinten ist eine Ortsübersicht. Die Schriftgröße ist mir bei diesem Buch sehr positiv aufgefallen, die hat sich sehr angenehm lesen lassen.

Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt. In dem Erzählstrang der Gegenwart lesen wir von Luisa, die wie ihre Vorfahren sehr mit dem Bergbau im Schlematal im Erzgebirge verbunden ist. Vor vielen Jahren ist Luisa's Großonkel Rudolf spurlos verschwunden. Luisa will nun endlich herausfinden, was sich damals tatsächlich ereignet hat. Bei ihren Nachforschungen kommt noch so einiges Weitere an die Oberfläche.

Der historische Erzählstrang beginnt im Jahr 1908. Luises Urgroßvater Wilhelm ist noch ein Kind und träumt da schon davon, dass er wie die andren männlichen Familienmitglieder als Bergmann arbeiten kann. Nach und nach lesen wir, was die Familie Steiner ausmacht und kann die Bedeutung der Sehnsucht nach Licht so gut verstehen.

Was mich sehr begeistert hat und was ich für einen solchen Roman sehr ungewöhnlich finde, wieviel Realität in dieser Geschichte drin steckt. Na klar, die einzelnen Figuren mit ihrem Drumherum sind Fiktion, aber so Einiges von dem in diesem Roman Geschehene hat sich so oder so ähnlich tatsächlich in der Realität ereignet. Was die Autorin dort recherchiert hat um die Wirklichkeit so 'real' wie möglich darzustellen, finde ich sehr wertvoll.

Absolut großartig finde ich, wie der Autorin die Gestaltung des Spannungsbogens gelungen ist! Am Anfang war das Buch interessiert und ganz nett zu lesen. Nach und nach wurde es spannender und diese Spannung hat nicht nachgelassen, sondern konnte bis zum Ende gehalten werden.

Somit bleibt hier gar nichts anderes übrig, als hier eine klare Leseempfehlung auszusprechen.

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Veröffentlicht am 05.11.2022

Ein wunderschöner Weihnachtsroman

Die Weihnachtsfamilie
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Bislang kannte ich keine Bücher von Angelika Schwarzhuber. Ich kann mir gar nicht erklären, wie mir das passieren konnte, das wird sich nun auf jeden Fall ändern!

Dieses ist ein wunderschöner Weihnachtsroman. ...

Bislang kannte ich keine Bücher von Angelika Schwarzhuber. Ich kann mir gar nicht erklären, wie mir das passieren konnte, das wird sich nun auf jeden Fall ändern!

Dieses ist ein wunderschöner Weihnachtsroman. Da kommt die Frage auf: ist er vielleicht sogar kitschig? Nein, dieser Roman ist einfach nur schön, ein Schreibstil, wo man einfach weiterlesen muss und so schön harmonisch geschrieben, da macht das Lesen einfach nur Spaß!

In der Hauptrolle ist Emily. Sie ist Personenschützerin und hat den besonderen Auftrag die Zwillinge Stella und Joshua von Hamburg, wo deren Vater lebt zur ihrer Mutter, die die Weihnachtsfeiertage im Berchtesgadener Land verbringt, zu bringen.. Die Zwillinge wünschen sich nichts sehnlicher, als dass die Eltern die Weihnachtsfeiertage mit ihnen gemeinsam verbringen und dass die Eltern dann wieder ein Paar werden. Dabei sind sie sehr kreativ und lassen sich so Einiges einfallen.

Für Emily ist dieser Auftrag mental eine große Herausforderung. Sie hat für Weihnachten so überhaupt nichts über und meidet alles, was mit Weihnachten zu tun hat. Es ist ein Erlebnis aus ihrer Kindheit, was sie so hat werden lassen. Mit dem was Emily in ihrer Kindheit selber erlebt hat, ist es ihr so wichtig, dass sie die Zwillinge bei ihrem Vorhaben unterstützt, in dem Moment macht sie sich jedoch keine Gedanken darüber, was sie damit anrichten könnte.

Sehr besonders finde ich auch, wie großartig der Buchtitel zu diesem Buch passt!

Bei mir löst dieser Roman jetzt schon Vorfreude auf die kommende Weihnachtszeit aus!

Klare Leseempfehlung oder Geschenkidee!

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Ein großartiges klassisches Kochbuch

Ihr könnt doch noch nicht satt sein!
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Die Online-Omi Renate Bergmann kenne ich bislang nicht, aber ihr Kochbuch ist einfach großartig!

Es sind die Ideen zu den einfachen Rezepten, an die in der heutigen Zeit leider viel zu wenig gedacht ...

Die Online-Omi Renate Bergmann kenne ich bislang nicht, aber ihr Kochbuch ist einfach großartig!

Es sind die Ideen zu den einfachen Rezepten, an die in der heutigen Zeit leider viel zu wenig gedacht wird, wie z.B. Spinat mit Spiegelei, Dampfnudeln dazu eine klassische Vanillesoße oder Hühnerfrikassee. Auch Rezepte für Kuchen und Torten finden sich in diesem Buch, z.B. für eine Schwarzwälder Kirschtorte, eine Sachertorte oder einfach leckere und einfach zuzubereitende Waffeln

Die schönen Illustrationen und die ergänzenden Texte - wo ich so manches mal schmunzeln musste - runden dieses tolle Kochbuch wunderbar ab.

Für mich ist dieses Kochbuch jetzt schon ein wertvoller Begleiter in meiner Alltagsküche geworden. Das alte Schulkochbuch von Dr. Oetker, was ich zur Konfirmation geschenkt bekommen habe, wird nun endlich aussortiert - Oma Bergmann sei Dank!

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