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Veröffentlicht am 09.07.2017

Sehr fesselnder Thriller

Targa - Der Moment, bevor du stirbst
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Fakten
Autor: B.C.Schiller
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 10.07.2017
Genre: Thriller
Seiten: 400

Inhalt
Schon vier Frauenleichen wurden in Booten auf der Spree gefunden. Verdächtigt wird Falk Sandman, ...

Fakten
Autor: B.C.Schiller
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 10.07.2017
Genre: Thriller
Seiten: 400

Inhalt
Schon vier Frauenleichen wurden in Booten auf der Spree gefunden. Verdächtigt wird Falk Sandman, doch nachweisen kann man ihm rein gar nichts. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten wird die Undercover Ermittlerin Targa Hendricks auf Sandman angesetzt. Sie soll ihm ganz nahe kommen, ihm seine tiefsten Geheimnisse entlocken und ihn des Mordes überführen. Doch kann sie dieser Belastung standhalten?

Gestaltung
Ich finde das Cover sehr ansprechend. Das rot sticht einem sofort ins Auge und die Frau passt perfekt zu Targa, wie sie im Buch beschrieben wird.

Sprache
Es werden verschiedene Perspektiven gewählt. Aus Targas Sicht, aus Falks Sicht und dann gibt es noch einen separaten Erzählstrang aus Erik Holms bzw. Carlos Schmidt Sicht, der erst zum Ende hin mit dem Hauptstrang zusammengeführt wird. Hier habe ich mich wirklich lange gefragt, was dieser Erzählstrang soll, aber die Auflösung fand ich dann wirklich gelungen.

Charaktere
Targa Hendricks ist eine sehr erfolgreiche Undercover Ermittlerin. Sie ist die Spezialistin, wenn es darum geht Serienkiller zu überführen. Sie handelt rational und völlig emotionslos und genau das macht sie so gut. Falk Sandman ist intelligent und völlig unberechenbar und wirklich extrem krank.
Ich finde die Charaktere, auch einige der Nebenrollen, sehr gut ausgearbeitet. Jeder hat seine Vergangenheit, die auch in die Geschichte mit eingebunden, aber nicht zu ausführlich erzählt wird. Jeder hat ganz eigene und oftmals sehr spezielle Charakterzüge, die jeden Charakter anders wirken lassen.

Fazit
Normalerweise mag ich es ja nicht, wenn man von Anfang an weiß wer der Verbrecher ist, da ich einfach gerne mit rätsle wer zu den Bösen und wer zu den Guten gehört. Hier war der Reiz aber ein ganz anderer! Man konnte in die Tiefen der kranken Gedankenwelt des Serienkillers eintauchen (nicht dass ich das in Wirklichkeit wollen würde :D) und mitfiebern ob Targa dem Charme des Killers erliegen wird oder ihren Auftrag erfüllen kann. Und das mit zu verfolgen war einfach sehr spannend! Deshalb konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen! Und auch eine Fortsetzung würde ich gerne lesen.

Veröffentlicht am 10.02.2026

Modeimperium

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Inhalt

Elodie kehrt nach Jahren zurück nach Paris, zu ihrer Familie und deren Modeimperium. Dort wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und das wirbelt viele tief vergrabene Gefühle auf. Aber auch ...

Inhalt

Elodie kehrt nach Jahren zurück nach Paris, zu ihrer Familie und deren Modeimperium. Dort wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und das wirbelt viele tief vergrabene Gefühle auf. Aber auch ein neuer Mann bringt zusätzliches Chaos in ihr Leben.



Sprache

Gleich die ersten Szenen haben mich total gepackt. Ich mag den Schreibstil und die Art wie Antonia Wesseling ihre Geschichte erzählt.

Auch gemeinsam mit Elodie in Paris anzukommen und ihre Familie zu treffen hat mir großen Spaß gemacht. Das Thema rund um das Modeimperium war gut mit eingebunden und hat so für eine perfekte Stimmung gesorgt.

Wir lesen die Geschichte außer aus Elodies auch noch aus der Sicht von Gabriel, Elodies Cousin, und Adam, Sohn des größten Konkurrenten ihrer Familie. Das hat dazu geführt, dass ich mich in alle Personen gut hineinversetzen konnte und so ein stimmiges Gesamtbild entstanden ist.

Es gab auch ein paar spicey Szenen. Die brauche ich nicht, aber sie waren nicht zu ausschweifend, so dass sie leicht zu überfliegen waren.

Durch die Vergangenheit, die Modewelt und ein geschickt eingefädeltes Liebesdreieck enthält die Geschichte reichlich Konfliktpotenzial, so dass es nie langweilig wurde und ich ständig weiterlesen wollte.



Fazit

Eine spannende Liebesgeschichte verknüpft mit einem tollen Setting und Familiengeheimnissen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2026

Fesselnd

Remember, Remember - Denn keine Tat ist je vergessen
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Inhalt
Das Klassentreffen des Elite-Internats Rosenberg steht an und es soll im neuen Luxuszug Mireille eines Mitschülers stattfinden. 100 Stunden, auf engstem Raum, ohne Stopp. Und dann läuft alles aus ...

Inhalt
Das Klassentreffen des Elite-Internats Rosenberg steht an und es soll im neuen Luxuszug Mireille eines Mitschülers stattfinden. 100 Stunden, auf engstem Raum, ohne Stopp. Und dann läuft alles aus dem Ruder - Lara muss das Zimmer mit ihrem Frenemy Aarón teilen, es gibt keinen Handyempfang, alte Gerüchte brodeln hoch und irgendjemand sabotiert den Zug.

Meinung
Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die ersten Kapitel haben diesen Eindruck nur verstärkt. Die Geschichte hat mich total gepackt.

Wir lesen abwechselnd aus Laras und Aaróns Sicht und oftmals überschneiden sich die Szenen. Das heißt, man liest manchmal eine Szene aus Laras Sicht und im nächsten Kapitel springen wir einen Teil der Szene zurück und erleben sie nochmal aus Aaróns Sicht. Das fand ich ein spannendes Stilmittel und hat offengelegt wie unterschiedlich Dinge von verschiedenen Personen wahrgenommen und interpretiert werden können.

Auch das Setting war toll beschrieben. Ich konnte mir den Zug mit all seinen Besonderheiten gut vorstellen und er hat einen perfekten Schauplatz für den Suspence-Anteil der Geschichte geboten. Hier treffen verschiedene Cliquen aufeinander, Menschen, die sich in den letzten 10 Jahren verändert haben und es schwebt viel Ungesagtes zwischen den Mitschülern. Die seltsamen Vorkommnisse im Zug und die ungeklärten Dinge aus der Vergangenheit waren für mich wirklich das Highlight der Geschichte. Und gerne wäre ich sogar noch tiefer in die Erfahrungen der verschiedenen Schüler eingetaucht.

Denn die Romance habe ich leider nicht so gefühlt. Ich habe die Anziehung verstanden und auch die emotionalen Hürden, die die beiden zu überwinden haben. Aber ich hätte den Spice-Level der Geschichte ernster nehmen sollen. Denn das war mir einfach zu viel.

Die Geschichte endet mit einem spannenden Showdown und einer überraschenden Auflösung, die mich wieder sehr gefesselt hat.

Fazit
Eine spannende Story mit überraschenden Wendungen, einem tollen Finale, die für mich leider zu spicy war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2026

Mal wieder eine tolle Dystopie!

To Cage a Wild Bird
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Inhalt
Raven ist Kopfgeldjägerin. Sie schnappt Flüchtige und liefert sie nach Endlock aus. In diesem Gefängnis in Dividium bekommen reiche Bürger die Möglichkeit Jagd auf die Insassen zu machen. Als Ravens ...

Inhalt
Raven ist Kopfgeldjägerin. Sie schnappt Flüchtige und liefert sie nach Endlock aus. In diesem Gefängnis in Dividium bekommen reiche Bürger die Möglichkeit Jagd auf die Insassen zu machen. Als Ravens Bruder nach Endlock kommt, lässt Raven sich ebenfalls schnappen, um ihn zu retten.

Sprache
Die Geschichte hat mich wirklich sehr schnell in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist toll und man kann sich die Charaktere und die Welt, in der sie leben, bildhaft vorstellen. Die Welt ist grausam und birgt viele Geheimnisse. Besonders diese Jagd auf die Gefängnisinsassen und die Freude der Oberschicht daran, war für mich nur schwer zu ertragen. Und hat mir auf jeden Fall Panem-Vibes gegeben. Sonst gibt es allerdings kaum Parallelen. Ist also kein Abklatsch.
Die Hauptstory dreht sich darum, dass Raven mit ihrem Bruder aus dem Gefängnis entkommen will - etwas, das bisher noch niemand geschafft hat. Dafür werden Verbündete gesucht und Pläne geschmiedet. Das war sehr spannend!
Es entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte, die für mich in der Story, aber genau den richtigen Raum einnimmt - sie war nachvollziehbar und hat Raven nicht naiv oder nachlässig in ihrem Plan werden lassen. Einzig die spicy Szenen hätte ich nicht gebraucht. Die Spannung zwischen den beiden war spürbar und das hätte mir völlig ausgereicht.

Charaktere
Raven ist klug, mutig, manchmal ein bisschen zu selbstlos und wagemutig. Ich habe sie gern begleitet. Sie lebt in einer harten Welt und ihre Erfahrungen haben auch sie hart werden lassen. Doch der Verlauf der Geschichte verändert sie und das hat mir gut gefallen.
Raven trifft auch auf ein paar tolle Nebencharaktere, von denen einige ein spannendes Team bilden und andere sich als deren Rivalen herausstellen. Das hat mir gut gefallen und alle Charaktere waren gut ausgearbeitet.

Fazit
Eine fesselnde Dystopie. Bin gespannt auf Band 2!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2025

Guter Abschluss

Shattered Silence
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Achtung Band 2! Kann Spoiler enthalten!

Inhalt
Holly ist weiter auf der Suche nach dem Mörder von Max. Doch ab jetzt ist Carter eingeweiht. Immer tiefer tauchen sie in die Geheimnisse der Davenports ein. ...

Achtung Band 2! Kann Spoiler enthalten!

Inhalt
Holly ist weiter auf der Suche nach dem Mörder von Max. Doch ab jetzt ist Carter eingeweiht. Immer tiefer tauchen sie in die Geheimnisse der Davenports ein. Doch kann Holly Carter überhaupt vertrauen?

Sprache
Die Geschichte schließt nahtlos an Band 1 an. Wir tauchen weiterhin mit Holly in die Tiefen der High Society ab und es tun sich immer größere und schrecklichere Geheimnisse auf. Ich konnte die Verstrickungen gut nachvollziehen und wollte unbedingt wissen, was am Ende herauskommt. Die Gefühle zwischen Carter und Holly rücken nicht so sehr in den Vordergrund, wie ich gedacht hätte. Die Geschichte konzentriert sich wirklich auf die Intrigen.
Florence wird in diesem zweiten Band nochmal viel vielschichtiger und deshalb eine besonders fesselnde Erzählerin. Und auch Linea ist eine sehr spannende Figur, die mich überrascht hat. Holly entwickelt sich dagegen wenig weiter.
Den Ausgang der Geschichte hatte ich schon so in etwa geahnt, aber es war plausibel und gut erzählt.

Wie ich schon beim ersten Band festgestellt hatte, machen die Hörbuchsprecherinnen eine tollen Job. Ich konnte mich völlig in die Geschichte fallen lassen und den Stimmen lauschen.

Der Epilog hat mich dann völlig überrascht und ich bin mir auch noch immer nicht sicher, ob ich den richtig verstanden habe.

Das Nachwort hat mich sehr beeindruckt. Josi Wismar hat sich viele Gedanken gemacht und hatte gute Gründe, um diese Geschichte zu schreiben.

Fazit
Eine spannende Dilogie mit erschreckend wahrem Kern.

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