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Veröffentlicht am 12.06.2023

Rezension zu Munro

Munro
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Wissenswertes



Autor: Kresley Cole

Titel: Munro - Ewige Versuchung (Immortals After Dark Band 17)

Gattung: Romantasy

Erscheinungsdatum: 23. Dezember 2022

Verlag: LYX Verlag

ISBN: 978-3-736312760 ...

Wissenswertes



Autor: Kresley Cole

Titel: Munro - Ewige Versuchung (Immortals After Dark Band 17)

Gattung: Romantasy

Erscheinungsdatum: 23. Dezember 2022

Verlag: LYX Verlag

ISBN: 978-3-736312760

Preis: 12,00 € (Taschenbuch) & 9,99 € (Kindle-Edition)

Seitenzahl: 513 Seiten



Inhalt



Kaum trifft Lykae Munro MacRieve endlich seine Seelenverwandte Kereny, stirbt sie in seinen Armen. Er ist bereit, alles zu tun, um mit ihr zusammen zu sein - selbst wenn das bedeutet, durch die Zeit zu reisen, um sie zu retten. Munro will Kereny zu seiner unsterblichen Gefährtin machen, aber die begnadete Monsterjägerin kann sich nichts Schlimmeres vorstellen, als sich in eines der Wesen zu verwandeln, die sie eigentlich jagen sollte. Lieber würde sie sterben. Doch gegen das starke Band zwischen ihnen ist sie schon bald machtlos ...



Cover



Dieses Cover finde ich ganz in Ordnung. Ich finde es weder schlecht noch richtig gut. Die Details im Hintergrund, die Bäume, der Berg und der sichelförmige Mond passen auf jedem Fall zum Inhalt. Und durch die Tatsache, dass das männliche Model auf dem vorderen Einbanddeckel etwas im Schatten gelassen wird, bleibt unserer Leserfantasie noch genug Raum um uns Munro selber vorstellen zu können. Trotz der Tatsache, dass es so perfekt zu den restlichen Bänden passt, hoffe ich, dass wir bei den Folgebänden noch andere Variationen der Cover sehen werden.



Meine Meinung



Für mich ist es weiß Gott nicht das erste Buch dieser Autorin oder dieses Verlages, allerdings gilt für beides, dass eine Weile vergangen ist seit dem letzten Mal. Und gerade aus diesem Grund wäre es vielleicht ratsam, dass sich die Herausgeber dieser Reihe mal über ein Glossar o. ä. Gedanken machen bzw. über eine Zusammenfassung der bisherigen Vorkommnisse. Denn um ehrlich zu sein, kann ich mich an eine Vielzahl der Informationen nicht mehr richtig erinnern.


Leider muss ich zugeben, dass dieser Band wohl nicht zu meinen Favoriten gehören wird. Geschuldet ist dies in erster Linie den beiden Protagonisten bzw. deren Verhalten. Kereny, oder kurz Ren, verkörpert mir persönlich zu oft das Bild der besserwisserischen und von ihrer eigenen Meinung überzeugten Sterblichen. Gleichzeitig muss auch ich anerkennen, dass Ren ein kämpferisches Naturell hat, sie ist weder eine Mitläuferin noch naiv, ihre Zirkusfamilie liegt ihr am Herzen und wir erleben im Voranschreiten dieses Buches wie sie eine innere Wandlung durchmacht. Ihr Hass gegenüber allen Unsterblichen zerbröckelt unter ersten zarten Freundschaften und ihre vertrauenslose Art gegenüber Munro in tiefe Liebe. Während man genauso gut verstehen kann, wieso sie ihre Familie nicht im Stich lassen möchte und einen gewissen Respekt vor der Vorstellung der Unsterblichkeit hat.


Munro McRieve stellt leider genau wie Ren das typische Bild eines männlichen Lykae dar: triebgesteuert, stur und total auf seine Sicht der Dinge fixiert. Bei ihm fehlt es mir schlicht an Außergewöhnlichem, an Dinge, an die man sich als Leser über dieses Buch hinaus, erinnert. Für mich war es einfach zu viel des stereotypischen "Mann weiß was für seine Frau das Beste ist", während die Dame selbst logischerweise eine totale andere, aber ebenso wenig einlenkende, Meinung hat. Auch Munros Verbundenheit zu seinem Zwillingsbruder Will hätte in meinen Augen mehr Raum bekommen müssen - die zwei sind seit Jahrhunderten Brüder, dafür war ihre gemeinsame Zeit in diesem Band für mich zu wenig ausgearbeitet.

Insgesamt hätte das Buch für mich durchaus spannender sein können, gerade zum Ende hin hätte ich gerne mehr Unvorhersehbarkeit gehabt. Dennoch bin ich froh, dass die Autorin ihrem teils heißem, flüssigem und mit Humor durchwirkten Schreibstil treu geblieben ist. Hier musste ich gerade zum Ende des Buches über den Schlagabtausch zwischen Munro und Lothaire herzlich lachen.


Da ich diese Reihe bereits seit vielen Jahren verfolge, werde ich dies nach diesem - zugegebenermaßen im Vergleich eher schlechter erscheinendem Band – fortsetzen. Wer weiß, vielleicht kann mich einer der Folgebände dann wieder so richtig vom Hocker reißen.



Fazit



Dadurch, dass es einige Jahre gedauert hat, bis wir diesen Band in Händen halten durften hatte ich sehr hohe Erwartungen. Leider mag ich beide Protagonisten in diesem Fall nicht so richtig, das Buch hätte für mich zudem spannender sein können und insgesamt schneidet das Buch einfach schlechter ab, als andere Teile dieser Reihe.


Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2023

Rezension zu Protect the prince

Protect the Prince
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Wissenswertes



Autor: Jennifer Estep

Titel: Protect the Prince - Die Splitterkrone Band 2

Gattung: Romantasy

Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2020

Verlag: IVI (Piper Verlag)

ISBN: 978-3-492705424 ...

Wissenswertes



Autor: Jennifer Estep

Titel: Protect the Prince - Die Splitterkrone Band 2

Gattung: Romantasy

Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2020

Verlag: IVI (Piper Verlag)

ISBN: 978-3-492705424

Preis: 18,00 € (Paperpack) & 9,99 € (Kindle-Edition)

Seitenzahl: 481 Seiten



Inhalt



Everleigh Blair ist die neue Königin von Bellona, doch ihre Probleme fangen gerade erst an: Täglich muss sie sich mit arroganten Adligen am Hof auseinandersetzen, die ihre Hände insgeheim nach der Krone ausstrecken. Als wäre das nicht schlimm genug, versucht ein Auftragsmörder, Evie in ihrem Thronsaal zu töten. Evie fragt sich, ob sie stark genug ist, um ihrer Rolle als Herrin des Winters gerecht zu werden. Während sie darum kämpft, ihre Magie, ihr Leben und ihre Krone zu sichern, verliert sie auch noch ihr Herz an Lucas Sullivan, den unehelichen Sohn des andvarischen Königs ... Und es stellt sich heraus, dass es nur eine Sache gibt, die noch schwieriger ist, als eine Königin zu töten: Einen Prinzen zu beschützen.



Cover



Genau wie beim ersten Band dieser Reihe gefällt mir dieses Cover gut. Das Herrenhaus in der Silhouette, die kleine Krone auf dem Buchstaben C und die Splitter verteilt über den ganzen Einband ergeben schöne kleine Details und ein ebenso hübsches Gesamtbild.



Meine Meinung



Nachdem ich in diesem Monat bereits zwei andere Bücher dieser Autorin gelesen habe, eines davon der erste Band dieser Trilogie, dachte ich mir, dass ich dieses Buch gleich hinterherlese.



Genau wie im ersten Teil dieser Reihe erleben wir die Geschichte nur aus der Sicht der weiblichen Protagonistin und frisch gekrönten Königin Everleigh, oder kurz Evie. Ebenso wie im vorangegangen Band habe ich gemischte Gefühle für Evie. Mit gefällt weiterhin ihr Mut Dinge anders anzugehen als die Königinnen und König vor ihr, ihr Glaube an ihre Freunde, ihr Kampfgeist und ihre Selbstlosigkeit. Mit gefällt zudem, dass sie selbst keinen Wert auf Macht oder Status gibt und bereit ist eigene Fehler einzugestehen. Gleichzeitig finde ich ihre Gedankengänge oder eher einige Taten die darauf folgen wenig nachvollziehbar bzw. ich hatte häufig das Gefühl, wenn sie sich selbst auf einen ihrer Pläne eingeschworen hatte, dass es wirkte als hätte sie Scheuklappen auf. Oftmals muss man Pläne an neue Gegebenheiten anpassen, flexibel sein oder schlicht auf die Ratschläge anderer Mitreisender hören. So etwas gab es für Evie dann einfach nicht mehr, sie musste dann immer mit dem Kopf durch die Wand. Auch merkte man ihr an, dass sie keine geborene Königin ist, dies spiegelt sich vor allem in ihrem Verhalten gegenüber den Höflingen und Adeligen ihres eigenen Landes, aber auch ihres Nachbarlandes wider. Gerade die Intrigen und Lästereien treffen sie oft unvorbereitet und fördert ihren Mangel an Wissen und ihr Desinteresse am königlichen Leben zutage.



Dennoch habe ich mich gefreut, dass wir endlich mehr über den Anschlag und die Ermordung ihrer Eltern erfahren haben. Obwohl ich gestehen muss, dass ich diesen Handlungsstrang insgesamt zu unspektakulär und fast langweilig empfunden habe. Ebenfalls gefreut habe ich mich trotzdem darüber, dass wir die Möglichkeit bekommen haben mehr über Evies geheimnisvolle Magie zu erfahren, wenngleich ich leider sagen muss, dass ich auch hier einfach mehr erwartet habe.



Gleichermaßen war ich enttäuscht, was die Lösung für die Winter-Blair, bzw. Sommer-Blair-Linien, also die beiden größten Familienstränge der Blair Familie anging. Während des ersten Bandes brandete diese Thematik immer mal wieder auf, und hat mich wirklich neugierig darauf gemacht, was es damit auf sich hat. Aber auch hier, war es für mich einfach zu unausgereift.



Im ersten Band habe ich bereits Everleighs Beziehung zu Lucas Sullivan kritisiert, leider sind meine Erwartungen auch hier nicht erfüllt worden. Natürlich merken wir als Leser eine gewisse Anziehungskraft zwischen den beiden, aber die Autorin macht in meinen Augen einfach zu wenig daraus. Wir bekommen zwar etwas Herzklopfen, schmachtende Blicke, einen sinnlichen Tanz und Sex, aber alles in allem fehlt es mir an allem Dazwischen. Wo sind die tiefgehenden Gespräche? Die gemeinsam verbrachte Zeit? Oder überhaupt irgendetwas, dass diese Liebe glaubhaft macht. Insgesamt bin ich allerdings trotzdem froh, dass wir Sullivan zumindest ein wenig besser kennenlernen dürfen. Doch sein Verhalten ist mir zu sprunghaft, er muss genau wie Evie mehr Zeit in diese Beziehung investieren und aufhören in seiner Vergangenheit als Bastardprinz zu leben.



Für mich hatte dieses Buch durchaus spannende Seiten – auch wenn ich es nicht so spannend fand wie den ersten Teil. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es insgesamt einfach unvorhersehbarer und spektakulärer sein könnte. Ich erwarte vom dritten und finalen Band dieser Trilogie deutlich mehr, weshalb ich hoffe, dass wir einen guten und soliden Abschluss dieser Reihe erhalten werden.



Fazit



Leider ähnelt dieses Buch seinem Vorgänger in den negativen Punkten Charakerausarbeitung, Evies Beziehung zu Sullivan, auch der Spannungsbogen könnte besser sein sowie einige der Handlungsstränge. Dennoch gefällt mir der Schreibstil, zudem gefällt mir das Cover sehr und ich bin sehr gespannt wie dieser Trilogie zu ihrem Ende kommt.



Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Cover
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Veröffentlicht am 23.05.2023

Rezension zu Kill the Queen

Kill the Queen
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Wissenswertes



Autor: Jennifer Estep

Titel: Kill the Queen - Die Splitterkrone Band 1

Gattung: Romantasy

Erscheinungsdatum: 16. März 2020

Verlag: IVI (Piper Verlag)

ISBN: 978-3-492705417 ...

Wissenswertes



Autor: Jennifer Estep

Titel: Kill the Queen - Die Splitterkrone Band 1

Gattung: Romantasy

Erscheinungsdatum: 16. März 2020

Verlag: IVI (Piper Verlag)

ISBN: 978-3-492705417

Preis: 17,00 € (Paperback) & 9,99 € (Kindle-Edition)

Seitenzahl: 490 Seiten



Inhalt



In einem Königreich, in dem der gesellschaftliche Stand von den magischen Fähigkeiten bestimmt wird, hat die junge Lady Everleigh es schwer. Ohne sichtbare Kräfte wird sie ignoriert und lebt eher als Dienerin denn als Adelige. Als die Königin ermordet wird und Everleighs Cousine den Thron besteigt, kann Evie selbst nur knapp einem Anschlag entkommen. Kann sie dem mächtigen Gladiator Sullivan trauen, den sie auf ihrer Flucht aus dem Palast trifft? 



Cover



Dieses Cover gefällt mir aufgrund seiner Details ganz besonders gut. Die Landschaft innerhalb der weiblichen Silhouette, die schwarzen Federn sowie die kleine Krone auf dem Buchstaben Q im Titel. Der Designer des Covers hat in jedem Fall eine schöne Verbindung zum Inhalt des Buches hergestellt.





Meine Meinung



Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren schon mal zu lesen begonnen, aufgrund unterschiedlicher Umstände habe ich das Buch ungefähr bei der Hälfte einfach nicht mehr weitergelesen. Da ich vor diesem Buch den ersten Nachfolgeband der folgenden Trilogie gelesen habe, dachte ich mir, dass ich dieser Reihe nochmals eine Chance gebe. Dabei herauslesen könnt ihr natürlich, dass ich bereits das eine oder andere Buch von Jennifer Estep kenne.



Ähnlich wie in einigen anderen Büchern aus der Feder dieser Autorin erleben wir die Geschichte nur aus Sicht der weiblichen Protagonistin Everleigh, kurz Evie. An dieser Stelle möchte ich gleich gestehen, dass ich mir schmerzlich einige Kapitel aus Sicht ihres männlichen Gegenstücks gewünscht hätte. Oder meinetwegen auch aus Sicht eines anderen Nebencharakters, denn wiederkehrende Gesichter gibt es genug. Ich würde Evie durchaus als gut gemachte Protagonistin beschreiben, dennoch ist sie mir insgesamt nicht ausgearbeitet genug. Beispielsweise ihre Wandlung von der königlichen Lückenbüßerin zur vorlauten Gladiatorenanwärterin. Hier ging es mir definitiv zu schnell und ich hätte mir gewünscht, dass sie sich selbst und ihr Verhalten mehr in Frage stellt. Auch hatte ich gegen Ende des Buches das Gefühl, dass sie eben durch diese Umwandlung zu vorschnell reagiert und dadurch weniger auf ihren Verstand hört.



Darüber hinaus hätte ich gerne mehr über ihre Eltern, allen voran deren Fähigkeiten in Hinblick auf Evies eigene Magie sowie ihren Tod erfahren. Gleiches gilt allerdings ebenso für Everleighs eigene Macht, auch hier fehlt es mir an Tiefgang, damit wir als Leser die Chance bekommen die unterschiedlichen Fähigkeiten der Charaktere voneinander abgrenzen zu können. Oder bezugnehmend darauf, stellt sich mir die Frage ob Evies Fähigkeit tatsächlich etwas Besonderes ist oder nicht – da auch dies in meinen Augen nicht deutlich klargestellt wird.



Ihre Beziehung – wenn man so möchte - zu Sullivan erscheint leider mehr als ginge es beiden lediglich um die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse. Es gibt einige humorvolle Gespräche und kurze schöne Momente zwischen den beiden, in meinen Augen verspricht der Klapptext leider mehr als wir letztlich bekommen. Dazu kommt leider, dass Lucas Sullivan im Vergleich zu einigen anderen Charakteren schlicht langweilig wirkt. Dies wird negativ dadurch beeinflusst, dass er in Hinsicht auf die Seitenzahlt wirklich wenig vorkommt. Aus diesem Grund kann ich mir ihn und Evie langfristig nicht als Paar vorstellen. Ich hoffe, dass er im zweiten Band dieser Reihe eine anständige Hintergrundgeschichte sowie charakterliche Tiefe bekommt.



Insgesamt finde ich die Grundidee sehr spannend und hoffe, dass wir davon noch einiges zu sehen bekommen. Gerade die unterschiedlichen Königreiche, die vielfältigen Arten der Magie sowie die unterschiedlichen Wesen ergeben einen spannenden Mix, und machten neugierig auf mehr.



Gleichzeitig wartet dieses Buch mit einem starken und gut ausgearbeiteten Spannungsbogen auf, dem es allerdings an überraschenden Wendungen bzw. Plot-Twists mangelt. Das Ende fand ich darüber hinaus recht schnell vorhersehbar, macht aber dennoch neugierig auf den zweiten Band. Und da ich den nächsten Teil bereits besitze, werde ich der Reihe nach dieser durchwachsenen Rezension eine weitere Chance geben.



Fazit



Trotz eines schönes Covers, guten Ansätzen bei den Charakteren, einer spannenden Grundidee sowie einem guten Spannungsbogen, fehlt es mir an richtiger Tiefe bei allen beteiligen Charakteren, insgesamt ist das Buch recht vorhersehbar und die Liebesgeschichte zwischen Evie und Sullivan überzeugt mich leider gar nicht.



Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.01.2023

Rezension zu Der Mordclub von Shaftesbury

Der Mordclub von Shaftesbury – Eine Tote bleibt selten allein
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Wissenswertes

Autor: Emily Winston
Titel: Der Mordclub von Shaftesbury – Eine Tote bleibt selten allein
Gattung: Kriminalroman
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2022
Verlag: Aufbau Taschenbuch
ISBN: 978-3-746639666
Preis: ...

Wissenswertes

Autor: Emily Winston
Titel: Der Mordclub von Shaftesbury – Eine Tote bleibt selten allein
Gattung: Kriminalroman
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2022
Verlag: Aufbau Taschenbuch
ISBN: 978-3-746639666
Preis: 14,00 € (Taschenbuch) & 10,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 319 Seiten

Inhalt

Penelope St. James zieht aus London in den kleinen Ort Shaftesbury, um dort eine Partnervermittlungsagentur zu eröffnen. Der Anfang ist schwierig, denn Handyempfang gibt es nur auf dem Friedhof, und ihr neuer Nachbar Sam ist ausgerechnet Tierarzt – mit Tieren kann Penelope nun wirklich nichts anfangen. Als sie mitansehen muss, wie eine Frau überfahren wird, ist sie misstrauisch, denn sie glaubt nicht an einen Unfall. Zusammen mit Sam und den Dorfbewohnern stößt sie auf ein düsteres Geheimnis – das weitere Opfer fordern wird, wenn Penelope nicht schnell den Mörder findet.


Cover

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das Cover wenig überzeugend finde. Insgesamt finden ich die Farbwahl etwas zu grell, gerade das Orange in Kombination mit dem Pink trifft nicht wirklich meinen Geschmack. Jedoch gefallen mir die kleinen Details, wie das Schaf oder die Telefonzelle, ganz gut.


Meine Meinung

Für mich ist dieses Buch das erste von Emily Winston und ich meine auch das erste Buch aus dem Aufbau Verlag. Durch den NetGalley-Adventskalender bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden und habe netterweise dieses Rezensionsexemplar erhalten. Wie bereits geschrieben, kann mich das Cover nicht so recht überzeugen, allerdings fand ich den Inhalt des Buches sehr vielversprechend. Darüber hinaus habe ich schon seit einer ganzen Weile kein Kriminalroman gelesen und wollte diesem Genre gerne noch eine Chance geben.

Penelope St. James auf ihrer Reise durch die kleine Welt von Shaftesbury zu begleiten hatte durchaus seinen Reiz. Ich empfand ihren Charakter als sehr angenehm und prinzipiell gut gemacht. Ich mag ihre Wandlung vom eingefleischten Stadtmenschen zum Mitglied des kleinen Dorfes. Mir gefällt wie sie Probleme und unfreiwillige Änderungen ihrer Pläne angeht, wie sie agiert und mit anderen Charakteren umgeht. Sie bringt frischen Wind in den verschlafenen Ort und bleibt sich selbst dabei treu. Insgesamt jedoch muss ich sagen, dass ich das Gefühl habe, dass die Autorin hier jede Menge Potenzial verschwendet hat: Gerade gegen Ende des Buches sind mir Penelopes Gedankengänge zu kurz geraten. Sie hat einen soliden Charakter, dem es allerdings an Ecken und Kanten mangelt, ihr innerer Zwiespalt (London oder Shaftesbury) gerät innerhalb weniger Absätze zu einem blassen Versuch ihr mehr Tiefe zu verleihen und damit einhergehend habe ich nicht das Gefühl, dass sie sich zum Ende des Buches wesentlich weiterentwickelt hat. Zudem hat sie ja eine Partneragentur im Dorf geöffnet, dessen Zukunft doch eher ungewiss ist, und ganz offenbar auch nicht im Fokus ihrer eigenen Gedanken steht.

Neben Penelope dürfen wir auch einige Kapitel aus der Sicht von Sam, dem Tierarzt des Dorfes, durchleben. Nach dem Tod seiner Frau muss er sich nicht nur mit einigen schwierigen Patienten rumschlagen, sondern auch mit seiner Tochter Lilly. Sam wirkt sehr bodenständig und in vielerlei Hinsicht einfach gestrickt. Ich muss leider gestehen, dass es mir bei ihm ebenso an Tiefe fehlt. Gerade den Verlust seiner Frau und Lillys Mutter hätte in meinen Augen einen größeren Konflikt bei ihm hervorrufen sollen. Seine Vergangenheit wird einfach zu schnell abgefrühstückt und gerade seine enge Verbindung zu Lilly leidet darunter.

Ich finde den Inhalt des Buches so leider nicht gänzlich zutreffend. Penelope sieht überhaupt gar nicht wie die Frau angefahren wird. Sie findet die verletzte Dame lediglich und ruft um Hilfe. Klingt vielleicht etwas kleinkariert, ist aber so.

Ich kann mit Voranschreiten des Buches eine gewisse Neugier auf den Ausgang dieser Geschichte nicht leugnen. Allerdings ist das Buch insgesamt nicht so spannend wie ich es mir erhofft hatte. Dies gilt sowohl für den Krimianteil des Buches als auch die Beziehung zwischen Penelope und Sam. Das Ende war fast etwas enttäuschend. Die Auflösung des wahren Täters ging mir dann doch etwas zu schnell, genauso wie seine oder ihre Ergreifung. Zudem hätte ich gerne einen ausführlichen Epilog gehabt, der uns einen Vorgeschmack auf die Zukunft rund um Penelope und Shaftesbury gibt.

Fazit

Ein Kriminalroman für Zwischendurch. Leider können mich weder die Charaktere, der Spannungsbogen noch das Ende gänzlich von sich überzeugen. Sollte euch das nicht stören, werdet ihr sicherlich einige angenehme Stunden im wunderschönen England verbringen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.11.2022

Rezension zu Dark Rise

Dark Rise
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Wissenswertes

Autor: C. S. Pacat
Titel: Dark Rise
Gattung: Fantasy
Erscheinungsdatum: 30. September 2022
Verlag: LYX Verlag
ISBN: 978-3-736318243
Preis: 18,00 € (Gebundenes Buch) & 12,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: ...

Wissenswertes

Autor: C. S. Pacat
Titel: Dark Rise
Gattung: Fantasy
Erscheinungsdatum: 30. September 2022
Verlag: LYX Verlag
ISBN: 978-3-736318243
Preis: 18,00 € (Gebundenes Buch) & 12,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 544 Seiten

Inhalt

"Der strahlende Stern hält stand, selbst während sich die Dunkelheit erhebt."
Die alte Magie ist in Vergessenheit geraten. Lediglich der Orden der Stewards hält seinen Schwur, die Menschheit vor der Rückkehr des Dunklen Königs zu schützen - die unmittelbar bevorsteht. All dies erfährt Will von den Kämpfern des Lichts, als sie ihn vor den Mördern seiner Mutter retten. Und seine Welt wird noch mehr auf den Kopf gestellt, als die Stewards ihm offenbaren, dass er der Auserwählte im Kampf gegen die Dunklen Mächte sein soll. Während Will versucht, sich in kürzester Zeit auf diese Rolle vorzubereiten, trifft er auf James St. Clair, den General des Dunklen Königs - und somit Wills Gegenspieler. Doch von Anfang an spürt Will, dass ihre Schicksale durch ein unsichtbares Band miteinander verbunden sind und dass ihr Aufeinandertreffen immer vorherbestimmt war ...


Cover

Absolute Coverliebe! Die Farben, der Titel und die wunderschöne Illustration passen wirklich gut zusammen und sind ein Augenschmaus.


Meine Meinung

Achtung diese Rezension enthält Spoiler!

Ich kenne bereits ein weiteres Buch dieser Autorin, welches ich nach einigen Startschwierigkeiten lieben gelernt habe. Auch den LYX Verlag kenne ich bereits seit vielen Jahren und dies ist demnach nicht das erste Buch aus diesem Verlag und sicherlich auch nicht das Letzte. Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen an Dark Rise so weit von den Tatsachen entfernt waren, dass ich letztlich einfach nur bitter enttäuscht war.

Die erste Sache die mir zu Beginn aufgefallen ist, sind die unterschiedlichen Sichtwechsel. Zum einen erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Will - was bemessen am Inhalt durchaus logisch ist. Darüber hinaus erleben wir das Buch zeitweilen aus der Sicht von Violet. Was mich bis zum Ende des Buches verwirrt hat. Ich meine Sie wird im Klapptext nicht erwähnt, und ich habe mich sehr lange gefragt, warum es ihre Sichtwechsel überhaupt gibt und wir dafür keinerlei Kapitel aus der Sicht von James bekommen. Um ehrlich zu sein, weiß ich das immer noch nicht. Ich verstehe Violets Rolle im Buch, ihre Notwendigkeit für Wills Vorankommen und nehme an, dass ihre Familie im Folgeband eine große Rolle einnimmt. Trotzdem ist mir schleierhaft warum sich die Autorin für sie entschieden hat und nicht für James - oder warum sie im Inhalt des Buches keine Erwähnung findet. Irgendwie hat es mich gestört und mich mehrfach dazu gebracht mir den Klapptext nochmal durchzulesen, um sicherzugehen, dass ich nichts überlesen habe.

Die Charaktere an sich waren gut gemacht - aber gleichzeitig fehlte es mir an vielen Enden einfach an Emotionen. Diese fehlenden Gefühle sind mir vor allem bei der kurzen Liebelei zwischen Will und Katherine aufgefallen. Es wirkte so leider wie eine Liebe auf den ersten Blick, nur ohne Hand und Fuß. Kein richtiges Herzklopfen, keine Schmetterlinge im Bauch, kein gar nichts. Irgendwie hätte mich eine richtige Beziehung zwischen diesen beiden auch gestört, weil ich ja aufgrund des Inhaltes davon ausgegangen bin, dass Will und James zusammen kommen. Aber zwischen Will und James passiert so wenig, dass ich nach diesem Ende eigentlich nicht davon ausgehen kann, dass die zwei wirklich ein Paar werden. Wenn doch, handelt es sich hier wohl um "slow-slow-slow-slow-burn", denn die beiden agieren so selten miteinander, dass ich wirklich enttäuscht bin. Gut, dass es in diesem Buch mehr gibt als Beziehung oder angedeutete Beziehungen. Ich muss nämlich anerkennen, dass die Freundschaft zwischen Will, Violet und Cyprian - einem angehenden Steward - von Beginn bis Ende wirklich überzeugt hat. Gerade wenn man bedenkt, wie ihre Geschichte ihren Lauf nimmt. Gleiches gilt für die Freundschaft zwischen Violet und ihrem späteren Lehrer Justice.

Will als Hauptprotagonist war mir zu unausgereift. Sein Charakter-Grundgerüst ist wie gesagt gut gemacht, aber leider auch nicht mehr. Ich hatte permanent das Gefühl, wir kratzen nur an der Oberfläche seines wahres Seins - was bemessen am Schicksal, welches die Autorin für ihn gewählt hat, irgendwo Sinn macht. Trotzdem habe ich einfach mehr erwartet. Gleiches gilt für Violet. Nachdem ich mich kapitallang gefragt habe, wohin ihr Weg führt habe ich ihrem Charakter vermutlich nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt. Auch habe ich mich bei Violet gewundert, warum ihr Bruder anfangs eine so große Rolle einnimmt und letzten Endes gar nicht mehr auftaucht. Ein weiterer Protagonist, dessen bloße Existenz mich sehr verwirrt hat, war Devon. Alias das letzte Einhorn. Ihr habt richtig gelesen: Einhorn. In diesem Fall ein Einhorn in menschlicher Gestalt - üblicherweise ein Wesen der guten Seite. Hier nicht so wirklich. Noch so eine Sache, wo ich einfach nicht weiß, wo sie hinführen soll.

Tja leider muss ich sagen, dass der große Plottwist des Buches einfach nur vorhersehbar gewesen ist. Ich meine wenn Wills Äußeres nicht bereits das erste offensichtliche Anzeichen gewesen ist - dann die Szene in der Will den magischen Baum der Stewarts wiederbeleben soll und wochenlang absolut nichts erreicht. Ich habs leider sehr schnell kommen sehen. Enttäuschend.

Nach Beenden des Buches muss ich sagen, dass wir als Leser jede Menge lose Fäden haben - die derzeit einfach noch nicht richtig zusammen finden. Einige wenige Rätsel wurden gelöst, aber die offenen Fragen überwiegen.

Vielleicht mag das nach dieser Bewertung merkwürdig klingen, aber ich werde mir den zweiten Teil wohl trotzdem kaufen. Wie gesagt ich kenne bereits ein Buch der Autorin, das mir sehr gut gefallen hat und noch bin ich nicht bereit Will und James aufzugeben.

Fazit

Meine Erwartungen an dieses Buch waren so weit von der Realität entfernt, dass es mir letzten Endes schwer gefallen ist dieses Buch zu mögen. Das Buch ist spannend und hat eine großartige Grundidee, doch die Charaktere bzw. die Beziehungen der Charaktere untereinander können dieser Idee einfach nicht gerecht werden. Wir haben unzählige lose Fäden und Protagonisten, die aufgrund des Klapptextes in meinen Augen noch nicht so recht zusammen passen möchten.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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