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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2022

Sensibler Umgang mit mentalen Krankheiten, süß, aber teuer

This Winter (deutsche Ausgabe)
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Es ist kein Geheimnis, dass ich die „Heartstopper“ Gravel Novels und auch die Serie sehr liebe und deshalb jetzt einfach alle möglichen Zusatzgeschichten zu ihnen lesen möchte. „This Winter“ scheint perfekt ...

Es ist kein Geheimnis, dass ich die „Heartstopper“ Gravel Novels und auch die Serie sehr liebe und deshalb jetzt einfach alle möglichen Zusatzgeschichten zu ihnen lesen möchte. „This Winter“ scheint perfekt zur kommenden Weihnachtszeit zu passen, doch lohnt sich die Kurzgeschichte wirklich?

Beschrieben wird Weihnachten selbst – also ein Tag, aus der Perspektive der drei Spring-Geschwister, Tori, Charlie und Oliver. Der Großteil der Geschichte wird dabei in Form von Fließtext erzählt, aber es gibt auch wieder einzelne als Zeichnung dargestellte Szenen, die wie immer wirklich liebevoll und süß gestaltet sind.

Der Einstieg in die Geschichte fällt durch den einfach zu lesenden Schreibstil leicht und die Handlung beginnt sofort – was bei der Länge des Buches anders auch nicht möglich wäre. Im Zentrum der Handlung steht der Umgang der Familie und der Verwandten von Charlie mit seiner Anorexie bzw. generell mentalen Krankheiten. Als selbst ehemals Betroffene, weiß ich, wie schwierig Feiertage mit einer Essstörung sein können und das wurde in meinen Augen treffend und sensibel dargestellt. Es werden verschiedene Perspektiven und Gefühle beleuchtend, ohne dabei urteilend oder verletzend zu sein. Ich mag es, wie gut die Autorin solche eher schwere, aber so unglaublich wichtige Themen in ihre Bücher einbaut, wobei trotzdem irgendwie die Wohlfühlatmosphäre erhalten wird.

Man begegnet also vielen von den geliebten und wichtigen Charakteren und bekommt einen wichtigen und spannenden Einblick in die Familie Spring, aber eine leichte Weihnachtsgeschichte, die einfach gute Laune macht, darf man nicht erwarten. Die Stimmung ist die ganze Zeit eher traurig und angespannt, darauf muss man eingestellt sein.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich mich zwar über gegen Brocken aus dem Leben von Nick und Charlie und all ihren Freunden und Angehörigen freue, mir das Buch aber letztendlich zu kurz war und mir deutlich weniger gegeben hat, als „Nick und Charlie“. Zudem sind beide Bücher in meinen Augen für ihre Länge schon wirklich teuer und ich finde es den Fans gegenüber nicht wirklich fair, dass sie für jede dieser Kurzgeschichten einzeln bezahlen müssen. Als Sammelband würde ich sie auf jeden Fall allen empfehlen, „This Winter“ lohnt sich für mich, als Einzelband, jedoch eher weniger.

Fazit:
Mir gefällt es wahnsinnig gut, wie sensibel und treffend die Autorin psychische Krankheiten in ihren Büchern thematisiert und auch die kleinen Einblicke in das Leben der Familie Spring haben mir gut gefallen, jedoch empfinde ich das Buch als zu teuer für die wenige Handlung und die Länge des Buches.
3,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 24.10.2022

Ganz anders als erwartet

The Atlas Six
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„The Atlas Six“ – wer auch nur ein bisschen in den letzten Monaten auf Bookstagram oder Booktok unterwegs war, wird um dieses Buch kaum herumgekommen sein. Es soll sehr fesselnd sein, „dark academia“ und ...

„The Atlas Six“ – wer auch nur ein bisschen in den letzten Monaten auf Bookstagram oder Booktok unterwegs war, wird um dieses Buch kaum herumgekommen sein. Es soll sehr fesselnd sein, „dark academia“ und die interessantesten Charaktere. Doch konnte das Buch für mich seinem „hype“ gerecht werden?

Es geht um eine magische Gesellschaft, die „Alexandrinische Gesellschaft“, welche jedes Jahrzehnt sechs der mächtigsten „Mädaer“, also Magier, auswählt. Sie sollen das geheime, wertvolle Wissen mit ihren Kräften beschützen – doch am Ende werden nicht alle von ihnen Teil der Organisation werden können. Einer der Anwärter muss sterben.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir relativ leichtgefallen. Man erlebt mit, wie die diesjährigen Auserwählten, ihre Einladung übermittelt bekommen – jeweils aus der Perspektive von den sechs jungen Erwachsenen erzählt. So lernt man alle sofort kennen und spürt auch sofort, aus welch unterschiedlichen Hintergründen und mit welcher Geschichte diese kommen. Die Personenkonstellation war von Anfang an einer der Punkte, die mich wirklich neugierig gemacht haben. Man bekommt viele Andeutung, aber kann einfach nie so richtig greifen, wer die Personen sind und welche Ziele sie haben. Irgendwie mochte ich am Ende fast alle und doch war mir niemand so wirklich sympathisch – ein Gefühl, was man nur sehr schwer beschreiben kann.

Die magische Welt ist gigantisch. Es scheint endlos Fähigkeiten zu geben, welche die meiste Zeit sehr wissenschaftlich und rational erklärt werden. Man merkt deutlich, dass sowohl diese Welt, auch die Charaktere eher für Erwachsene, als für Jugendliche/New Adult Leser ausgelegt wurde, denn ich muss zugeben, dass die magische Elemente großteils sehr komplex und perfekt durchdacht sind, aber in meinen Augen nicht immer leicht verständlich oder vorstellbar.

Dazu kam, dass irgendwie handlungstechnisch in dem Buch kaum etwas passiert ist. Ja, die ersten 50 Seiten sind wirklich wie im Flug vergangen und ich war wahnsinnig neugierig und gespannt, doch dann wurde es irgendwie sehr unspektakulär. Der Fokus liegt definitiv rein auf den Charakteren, auf deren Bindungen, Intrigen und Fähigkeiten. Teilweise war es sehr interessant so tief und ehrlich in den Charakter der Protagonisten einzusteigen, in vielen anderen Teilen war es dann aber leider nicht so fesselnd, wie erhofft. Zudem hatte ich leider das Gefühl, dass drei Protagonisten doch sehr im Fokus standen, während andere etwas außen vorgelassen wurden.

Zum Ende hin kommt dann noch mal einiges an Spannung auf, plötzlich geht alles ganz schnell. Eine Wendung, eine neue Geschichte konnte mich wirklich überraschen, während ich aber gleichzeitig auch wieder etwas irritiert und verwirrt war. Schließlich endet das Buch relativ abrupt und offen, sodass meine Neugier auf den nächsten Band durchaus da ist.

FAZIT:
Ganz anders als erwartet: eine komplexe Fantasywelt mit vielschichtigen und sehr unterschiedlichen Protagonisten – der Fokus liegt dementsprechend eher auf diesen, als auf der eigentlichen Handlung. Trotzdem hat das Buch definitiv eine gewisse Faszination und macht neugierig auf Band zwei!
3,75 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 03.08.2022

Eine süße, sommerliche Liebesgeschichte

Kein Sommer ohne dich
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"People we meet on vacation" - ich glaube, seit dieses Buch in der Buchhandlung in meinem Ort aufgetaucht ist, hatte ich es immer wieder in der Hand, ich war so neugierig, was sich hinter dem wunderschönen ...

"People we meet on vacation" - ich glaube, seit dieses Buch in der Buchhandlung in meinem Ort aufgetaucht ist, hatte ich es immer wieder in der Hand, ich war so neugierig, was sich hinter dem wunderschönen Cover verbirgt. Als es übersetzt wurde, war mir klar, dass ich es jetzt wohl endlich lesen muss :)

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch so oft gesehen und es wurde in jedem Video so hoch gelobt, dass ich mit dementsprechend hohen Erwartungen in das Buch gestartet bin.

Wir lernen Poppy kennen, eine quirrlige, lebensfrohe, junge Frau, die manchmal auch etwas tollpatschig ist, aber auch wahnsinnig selbstbewusst und sportlich. Ihr Herz schlägt für das Reisen, den nur, wenn sie doch neue Länder streift fühlt sie sich weniger allein. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in ihre Gefühle bekommt. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass auch Alex zu Wort kommt, denn auch wenn ich Poppy mochte, war mir Alex mit seiner ruhigen, aufmerksamen, fürsorglichen, intelligenten, sportlichen und humorvollen Art fast noch etwas sympathischer.

Man spürt von Anfang an, dass die Beiden eine besondere Dynamik haben und sich gut kennen - verdeutlicht wird das durch viele Rückblenden, die über die letzten gemeinsamen Urlaube sprechen. Mir hat es Freude gemacht mit ihnen zu reisen und so irgendwie selbst neue Länder kennenzulernen und gleichzeitig auch immer wechselnde Settings zu haben. Teilweise muss ich jedoch sagen, dass diese Einblicke sich gerade im Mittelteil ziemlich gezogen haben und man sich ein bisschen so gefühlt hat, als würde man Freunden beim Insider erzählen zuhören.

Alex und Poppy sind wirklich süß zusammen, sie ergänzen sich gut, kennen sich in und auswenig und müssen manchmal gar nichts sagen. Das ganze Buch arbeitet gewissermaßen auf einen Punkt hin, wo dann alles nicht Ausgesprochene hochkommt. Zwischendrin war mir das ganze etwas zu sehr in die Länge gezogen. Auch "der große Streit", der zum Bruch zwischen den Beiden geführt hatte, war am Ende nicht überzeugend für mich.

FAZIT:

Während ich beide Charaktere liebenswürdig, den Humor großteils amüsant und die Thematik des Reisen toll fand, hat sich die Geschichte für mich etwas zu sehr gezogen. Der letzte Funke hat einfach gefehlt.

3,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 13.09.2021

Satt und pflanzlich abnehmen?!

Das HOW NOT TO DIET Kochbuch
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Inhalt:

Sein Buch "How not to die" kennt woll inzwischen eigentlich jeder, der sich für planzliche Ernährung interessiert und so scheint "How not to diet"- Das Kochbuch, die logische Ergänzung zu Dr. ...

Inhalt:

Sein Buch "How not to die" kennt woll inzwischen eigentlich jeder, der sich für planzliche Ernährung interessiert und so scheint "How not to diet"- Das Kochbuch, die logische Ergänzung zu Dr. Michael Gregers Erfolgsratgeber zu sein.

Nach einer kleinen Einleitung, in der der Autor einmal in kurz die Grundsätze seiner Ernährungs- und Lebensempfehlungen erklärt, folgen über 100 pfanzliche Rezepte, die in die Kategorien Suppen, Salate, Pasta, Gemüse- Hauptgerichte, Bohnen, Getreide, Frühstück, Obst und Grundrezepte eingeteilt sind. Wenn man sich auf Dauer nach seinem Konzept ernährt so sollen die Kilos nur so purzeln, verspricht Dr, Greger.
Am Ende gibt es dann noch Listen zur Übersicht über die Garzeiten von Hülsenfrüchten.

Meine Meinung:

Seit einiger Zeit ernähre ich mich nun schon hauptsächlich vegan und bin deshalb immer auf der Suche nach Inspiration, leckeren Rezepten und Grundsätze, die bei einer gesundenn, ausgewogenen Ernährung für Körper und Seele helfen. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Kochbuch, doch wurden sie erfüllt?

Wenn man das Buch aufschlägt, findet man zuallerst den Einleitungsteil, in dem Dr. Greger erklärt, wie man bestmöglich abnehmen kann. Alle Punkte sind relativ kurz zusammengefasst, was zwar Sinn macht, weil es eben ein Kochbuch ist, aber trotzdem wären mir teilweise ein paar mehr Ausführungen lieber gewesen. So habe ich manches leider nicht wirklich verstanden, mit anwenden wird es da schwierig.

Die Rezepte an sich sind sehr vielfältig und ansprechend gestaltet. So gibt es zu jedem Gericht ein Foto, einen Einleitungsteil, eine Angabe des Schwierigkeitsgrades und natürlich die Zubereitung an sich.
Auf den ersten Blick fällt auf, das ein ganz normaler haushalt wahrscheinlich einige Zutaten nicht zuhause hat (Misopaste, Hefeflocken, blaues Maismehl etc.), jedoch sind meiner Meinung nach auch nicht zwingend alle notwendig, da man vieles auch leicht ersetzen kann.

In der Leserunde habe ich 12 Rezepte ausprobiert, von denen mir manche ausgesprochen gut geschmeckt haben und mich andere nicht wirklich überzeugen konnten. Das lag meist an drei Kritikpunkten:

1) Lange Zubereitungszeit: Viele Rezepte müssen wirklich lange im Ofen backen (ca. 2h), weshalb man wirklich gut planen muss und früh anfangen sollte zu kochen, wenn man nicht aus Hunger doch etwas anders essen möchte. Sicher machbar, aber im Alltag meiner Meinung nach doch schnell mal anstrengend und schwieriger.

2) Mangelnde Fette: Das ist mir wirklich oft aufgefallen: Ich weiß es geht ums Abnehmen und ja, da macht es Sinn, wenn Rezepte wenig Kalorien haben, aber es ist einfach Fakt, dass Vitamine nicht aufgenommen werden können, wenn die Fette fehlen. Das dieser Fakt nicht umgesetzt wurde, war etwas schade, gerade weil Dr. Greger das als Arzt doch sicher weiß.

3) Sehr kleine Portionen / Geschmackssache: Immer wieder habe ich festgestellt, dass ich Portionen für 4 Leute auch gut zu zweit gegessen habe. Auch in der Leserunde wurden einige Mitleser nicht satt - also mein Tipp: Immer Portion für 4 zur Sicherheit kochen Und zum Geschmack: Einige Rezepte waren einfach nicht mein Fall, aber das ist wohl ganz normal! (Vielleicht für manche "zu gesund")

So, jetzt habe ich doch sehr viel kritisiert, auch wenn mir das Kochbuch im großen und ganzen wirklich gut gefallen hat und ich ganz viele neue Ideen und Anregungen bekommen habe!
Besonders geschmeckt haben mir die Minestrone, die Linsenbolognese und die Soße aus ofengerösteten Tomaten. Alles gab es jetzt inzwischen schon öfters und auch der Nussparmesan ist ein fester Bestandteil meiner Küche geworden!

FAZIT:
Im Großen und Ganzen mag ich "How not to diet" und habe viele sehr leckere Rezepte und tolle neue Inspiration gefunden. Allerdings fehlt mir bei den Rezepten oft der Fettanteil und die Zubereitungszeit war teilweise wirklich lang.

4 von 5 Sternen

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  • Rezeptideen
Veröffentlicht am 05.08.2020

Liebevoll erzählte Geschichte mit eher ruhiger Handlung

Lovely Mistake (Bedford-Reihe 2)
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Ein großes Dankeschön für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:
Nachdem Molly von ihrem Exfreund sehr enttäuscht wurde, schwört sie sich ein halbes Jahr keine Männer anzurühren. Also wortwörtlich: kein Zusammenstoßen ...

Ein großes Dankeschön für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:
Nachdem Molly von ihrem Exfreund sehr enttäuscht wurde, schwört sie sich ein halbes Jahr keine Männer anzurühren. Also wortwörtlich: kein Zusammenstoßen im Supermarkt, kein Handschütteln, keine Berührungen. Blöd nur, dass sie Troy – einen Mann, den sie gedatet hat – einfach nicht vergessen kann. Ein Rohrbruch in ihrer Wohnung lässt ihr schließlich keine andere Möglichkeit, als eine Zeit lang bei ihm auf dem Sofa zu schlafen. Aber Molly möchte unbedingt ihre Regel einhalten, auch um sich gut um ihre krebskranke Mutter kümmern zu können. Doch das ist leichter gesagt, als getan…

Meine Meinung:
Kleiner Disclaimer vorweg: Ich kannte den ersten Band der Reihe nicht, aber da die beiden Bände in sich abgeschlossen sind, war das absolut nicht nötig um „Lovely Mistake“ lesen zu können.

Von der ersten Seite an mochte ich den Schreibstil. Er ist leicht zu lesen und lässt den Leser schnell eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, da er deren Gedanken direkt wiedergibt. Der Einstieg in die Geschichte ist mir also wirklich leichtgefallen und die ersten Kapitel sind nur so dahingeflogen.

Zuerst einmal lernen wir Molly kennen, die auf den ersten Blick wohl ein kleines bisschen verrückt ist. Für mich hat ihre teils ungewöhnliche, schlagfertige, aber eigentlich doch sehr herzliche Art sie zu einer sehr echten Protagonistin gemacht. Denn eigentlich versteckt sie unter dieser Schale ihre ganzen Sorgen: die Angst ihre Mutter zu verlieren, das Gefühl keine Kontrolle zu haben und auch das Gefühl ihren eigentlichen Traum nicht leben zu können. In dem Zusammenhang wurde dann auch für mich ihre anfangs eher extreme Idee keine Berührungen mit Männern zuzulassen etwas nachvollziehbarer. Diese Regel steht zum Glück nicht die ganze Zeit unangenehm im Zentrum der Handlung, sondern wird unaufdringlich in die Handlung eingebaut.

Ihre Auswirkungen sind aber wirklich spannend: Wir dürfen miterleben, wie sich die beiden Protagonisten ganz ohne Küsse und Co kennen lernen. Wie sie Reden anstatt sofort übereinander herzufallen. Troy mochte ich ebenfalls: Er ist mal nicht der typische, super selbstbewusste Bad Boy, nein, er ist sehr aufmerksam, respektvoll, intelligent und hat gleichzeitig auch seine „Seelenwunden“.

Meiner Meinung nach entwickelt sich die Handlung ruhig. Es gibt eher wenig dramatische Szenen oder Wendungen, außerdem kann man die Entwicklung teilweise vorhersehen. Mich hat das nicht gestört, man hat das Gefühl zwei Freunde auf ihrem Weg zueinander zu begleiten. Gleichzeitig werden andere Themen, als nur Liebe angesprochen: der Umgang mit dem Tod, das Verwirklichen von Träumen und das Vergeben von Fehlern. Nebenbei erfahren wir auch noch wie die Beziehung von Brooke und Chase aus dem ersten Band weitergeht – ein schönes Extra. Insgesamt wird die Geschichte sehr liebevoll erzählt, sodass ich das Buch immer gerne aufgeschlagen habe.

FAZIT:
„Lovely Mistake“ ist eine liebevoll erzählte Liebesgeschichte zwischen zwei ungewöhnlichen Protagonisten. Die Handlung verläuft eher ruhig, spricht aber sehr berührend wichtige Themen wie z.B. das Verwirklichen von Träumen oder Vergeben von Fehlern an.

4 von 5 Sternen

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