Profilbild von VanessaEichner

VanessaEichner

Lesejury Star
offline

VanessaEichner ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit VanessaEichner über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2022

Gefiel mir einen Tick besser

Disney Villains 2: Das Biest in ihm
0

Vor einigen Monaten habe ich den ersten Band der "Disney Villains"-Reihe gelesen und obwohl mich dieser nicht begeistern konnte, wollte ich die Reihe unbedingt fortführen! Ewig hat es gedauert, doch als ...

Vor einigen Monaten habe ich den ersten Band der "Disney Villains"-Reihe gelesen und obwohl mich dieser nicht begeistern konnte, wollte ich die Reihe unbedingt fortführen! Ewig hat es gedauert, doch als dann endlich der zweite Band bei mir eingezogen ist, blieb dieser nicht lange ungelesen.

Wie man schon am Titel erkennen kann, erzählt "Das Biest in ihm" "Die Schöne und das Biest" aus der Sicht des Prinzen, der sich nach und nach in ein Monster verwandelt. Doch wie kam es zu diesem Fluch?

Die rund 200 Seiten habe ich in kurzer Zeit in einem Rutsch verschlugen. Der Schreibstil las sich einfach und schnell.

Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht des Biests, viel aus der Vergangenheit, wo es noch ein Prinz war, wie es verflucht wurde und sich nach und nach verwandelt. Außerdem gibt es noch einen Handlungsstrang um die Hexenschwestern, die schon im ersten Teil auftauchten. Die Geschichte fand ich insgesamt interessant und auch durchaus spannend zu lesen, doch richtig begeistern konnte mich das Buch nicht. Ich bin neugierig, wie die Handlung um die Hexenschwestern weitergeht, die Hauptstory ums Biest wurde abgeschlossen.

Die Charaktere handelten im Großen und Ganzen nicht unglaubwürdig, konnten mich persönlich aber nicht mitreißen. Sie waren okay, werden mir so aber wohl nicht lange im Kopf bleiben.

Insgesamt gefiel mir "Das Biest in ihm" ein Ticken besser als "Die Schönste im ganzen Land", konnte mich für kurze Zeit unterhalten, aber nicht begeistern. Da die Hintergrundstory um die Hexenschwestern neugierig macht, werde ich die Reihe aber trotzdem noch weiterführen.

Veröffentlicht am 10.09.2025

Umsetzung hat mich nicht abgeholt

The Deer and the Dragon
0

2,5 Sterne

Ich hatte die Wahl zwischen zwei Übeln: diese fleischgewordene Enttäuschung von einem Mann mir gegenüber oder ein Leben in meiner Fantasie mit einem fiktiven Liebhaber. - Seite 15

Kennt ihr ...

2,5 Sterne

Ich hatte die Wahl zwischen zwei Übeln: diese fleischgewordene Enttäuschung von einem Mann mir gegenüber oder ein Leben in meiner Fantasie mit einem fiktiven Liebhaber. - Seite 15

Kennt ihr das? Ihr entdeckt ein Buch, schaut euch die Inhaltsangabe an und ihr denkt: Jep, das ist es. Das klingt genau nach meinem Geschmack. Nur um dann hinterher festzustellen, dass ihr überhaupt nicht mit dem Buch warm werdet.

So ging es mir mit "The Deer and the Dragon" von Piper CJ. Die Inhaltsangabe hat mich sofort angesprochen: Engel, Dämonen, Fae, verschiedene Mythologien und mitten drin Marlow. Marlow, die all diese Dinge eigentlich gar nicht sehen sollte, denn das würde bedeuten, dass entweder irgendwas nicht mit ihr stimmt.. oder all das eben doch real ist. Dazu kommt noch der verschwundene Prinz der Hölle und ein jahrhundertealter Krieg. Das Buch hatte also eigentlich alles, was es für eine spannende Story braucht. Eigentlich.

Piper CJ erzählt die Geschichte im Ich-Erzähler aus Sicht von Marlow und springt dabei immer wieder in der Zeit. An sich ist das ganz cool, die Umsetzung fand ich teilweise aber irgendwie wirr. Ich wusste oft nicht so genau, was die Autorin damit jetzt bezwecken will. Den Schreibstil.. fand ich okay. Das Buch las sich weder besonders flüssig noch so richtig holprig, manche Stellen waren merkwürdig.. und das fasst so ziemlich das ganze Buch gut zusammen.

Denn auch Marlow selbst fand ich irgendwie merkwürdig. Ich kam mit ihrer Art nicht gut klar, fühlte mich deshalb trotz des Ich-Erzählers weit von ihr entfernt, konnte mich nicht so richtig in sie hineinversetzen. Manche ihrer Ansichten fand ich sehr komisch und manches passte irgendwie nicht so gut zusammen, zumindest wirkte das so auf mich. Entsprechend konnte sie mich als Protagonistin auch nicht ganz abholen, konnte mich nicht mitreißen. Bei den vielen anderen Figuren fehlte mir oft mehr Tiefe, ich kann mich teils schon kaum noch an sie erinnern und es ist noch gar nicht so lange her, dass ich das Buch beendet habe.

Vielleicht hat das auch dazu beigetragen, dass mich die Story ebenfalls nicht abholen konnte und ich vergleichsweise sehr lange für die rund 560 Seiten gebraucht habe. Nach ungefähr dem ersten Drittel war ich schon am Überlegen, ob ich das Buch nicht lieber abbreche.. und vermutlich hätte ich das auch einfach machen sollen. Allerdings hat mich die Story zwischenzeitlich doch ein wenig neugieriger gemacht, weswegen ich dem Buch noch ein paar Seiten geben wollte.. und als mir nur noch etwa 150 Seiten bis zum Ende blieben, habe ich mir gedacht, dass ich es jetzt auch durchziehen kann.

Ich kann nicht mal so genau sagen, was mich so sehr an dem Buch gestört hat, denn an sich hat es wirklich viele Elemente, die mir in der Theorie gefallen haben. Die Umsetzung.. konnte mich aber einfach null packen, zwischenzeitlich hatte ich komplett das Interesse daran verloren, wie es nun mit Marlow weitergeht. Ich fand manche Entwicklungen irgendwie wirr und mir fehlte insgesamt der rote Faden. Oft wusste ich nicht mal ansatzweise, auf was die Autorin letztendlich hinaus will.

"The Deer and the Dragon" ist der Auftakt einer mehrteiligen Reihe. Wie viele Bände es letztendlich werden, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Trotz allem bin ich auf eine merkwürdige Art und Weise neugierig, wie die Geschichte weitergehen wird. Ob ich dem zweiten Band eine Chance geben werde? Aktuell tendiere ich zu nein, aber wer weiß.

Mein Fazit:
Theoretisch hatte "The Deer and the Dragon" alles, um mich zu überzeugen. Die Umsetzung jedoch.. konnte mich so gar nicht abholen. Weder die Protagonistin Marlow noch die Story konnten mich packen und es war alles irgendwie.. merkwürdig. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Highlight Potential.. konnte mich allerdings nicht so mitreißen, wie gewünscht

Forbidden Truth - Vor uns das Licht
0

Mein Herz pochte zu schnell gegen meine Rippen, und ich starrte auf die Wohnungstür, als würde dahinter das Tor zur Hölle liegen. Ich konnte das. Ich würde das schaffen. - Seite 5

Als ich "Forbidden Truth: ...

Mein Herz pochte zu schnell gegen meine Rippen, und ich starrte auf die Wohnungstür, als würde dahinter das Tor zur Hölle liegen. Ich konnte das. Ich würde das schaffen. - Seite 5

Als ich "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich sofort in das unfassbar schöne Cover verliebt. Da die Story auch richtig gut klang, ist es schnell auf meiner Wunschliste und nicht lange danach in meinem Regal gelandet.

In "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" geht es um Kim, dessen Leben sich grundlegend verändert hat, seit sie an Panikattacken leidet. Sie fühlt sich nur in ihren eigenen vier Wänden und an der Seite ihres Hundes Peanut sicher und sie lebt für ihre Arbeit bei einer Tierschutzorganisation. Im Netz lernt sie in einem Forum für Hunde Finn kennen. Mit ihm wirkt alles anders, sie fühlt sich freier. Doch Finn hat selbst große Probleme und verschweigt ihr seine wahre Identität..

Ich leide selbst seit einer Weile an Panikattacken, habe eine Angststörung und eine Sozialphobie und ich liebe Hunde - entsprechend gespannt war ich schon auf die Story.

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht so überzeugen konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Ich weiß dabei nicht, ob ich vielleicht den falschen Zeitpunkt für "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" erwischt habe oder ob es einfach nur nicht meins war.. aber dazu gleich mehr.

Katharina Mittmann erzählt die Geschichte rund um Kim und Finn abwechselnd aus beiden Perspektiven im Ich-Erzähler, was mir sehr gut gefallen hat. Ihr Schreibstil las sich angenehm und flüssig.

Kim leidet seit einer Weile an Panikattacken, den Grund dafür erfährt man auch im Buch. Sie liebt ihren Hund und ihre Arbeit im Tierschutz und theoretisch.. hätte ich mich eigentlich richtig gut mit ihr identifizieren können. Aber ganz ehrlich? Ich konnte es nicht. Ich weiß nicht warum, aber die meiste Zeit, war ich eher genervt von ihr. Aber nicht nur von ihr, auch von Finn, der nicht nur seine eigenen Probleme vor Kim verbirgt, sondern auch seine Karriere im Profi-Basketball.

Im Romance-Genre wird ja gerne Misskommunikation als Trope genutzt und das kann richtig gut sein.. in "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" war mir persönlich das aber einfach too much. Oftmals fühlte es sich nicht nur nach Fehlkommunikation an, sondern nach der kompletten Abwesenheit davon, wodurch natürlich einige Probleme entstanden sind.. was, glaube ich, mein größtes Problem mit diesem Buch war.

Denn ansonsten mochte ich "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" ganz gern. Es las sich wie gesagt sehr angenehm, ich fand es toll, dass hier ernstere Themen behandelt werden (Content Warnung beachten!), ich mochte das Tierschutzthema und dass Hunde eine große Rolle spielen. An sich habe ich mich halbwegs gut unterhalten gefühlt und zwischenzeitlich hatte ich auch das Gefühl, dass meine Probleme mit Kim und Finn besser wurden.. doch dann kamen sie mit voller Kraft zurück und hielten bis kurz vor Schluss an. Dadurch wurde ich leider nicht so mitgerissen, wie es theoretisch möglich gewesen wäre, und auch die Emotionen kamen so überhaupt nicht bei mir an.

Mein Fazit:
"Forbidden Truth: Vor uns das Licht" hätte echt das Potential gehabt, ein Highlight zu werden. Mental Health, Tierschutz, Hunde, dazu eine schöne Romance.. doch leider hatte ich so meine Probleme mit den beiden Hauptfiguren Kim und Finn, war ehrlich gesagt etwas genervt von ihnen, wodurch mich das Buch zwar stellenweise halbwegs gut unterhalten konnte, aber eben nicht so mitgerissen und berührt hat, wie ich es mir gewünscht habe.

Veröffentlicht am 21.11.2022

Hätte mich echt überzeugen können...

Alma Obscura. The Secret Society of Styx
0

"Das falsche Lächeln auf meinen Lippen beginnt langsam schmerzhaft zu werden. Meine Wangen sind verkrampft und flehen mich an, endlich die Mundwinkel zu senken - ich bin es nicht mehr gewohnt, gute Laune ...

"Das falsche Lächeln auf meinen Lippen beginnt langsam schmerzhaft zu werden. Meine Wangen sind verkrampft und flehen mich an, endlich die Mundwinkel zu senken - ich bin es nicht mehr gewohnt, gute Laune vorzutäuschen." - 1%

Auf "Alma Obscura: The Secret Society of Styx" habe ich mich total gefreut. Die Geschichte um die mystische Welt und eine geheime Gesellschaft klang richtig spannend und schien perfekt in die eher düstere Jahreszeit zu passen.

Alma erfährt aus dem nichts, dass sie die Alleinerbin ihrer Großtante ist. Sie kann es kaum glauben, die beiden hatten seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr. Sie erbt nicht nur eine Wohnung, sondern auch ein mysteriöses Buch, welches sie wie magisch anzieht. Kurz darauf wird sie von einem Schattendämon angegriffen, im letzten Moment hilft ihr Charon, der sie zu Styx, einer geheimen Gesellschaft bringt. Dort erfährt sie, dass sie eine Hexe ist. Charon soll ihr von nun an zur Seite stehen, ihr helfen mit ihren Kräften klar zu kommen. Doch Alma trägt noch ein ganz anderes Erbe in sich und ein mächtiger Feind lauert auf sie..

Ich muss leider sagen, dass ich große Probleme mit "Alma Obscura: The Secret Society of Styx" hatte und mehrmals kurz davor war, das Buch abzubrechen. Dazu aber gleich mehr.

Bonnie Eldritchs Schreibstil mochte ich ganz gerne. Sie schreibt angenehm und flüssig, ich konnte gut in die Geschichte eintauchen.

Die Story fand ich von Anfang an echt gut. Die geheime Gesellschaft Styx, die Schattenwelt und die Magie gefielen mir echt gut und ich war gespannt, was mich hier erwartet. Zwar konnte mich Bonnie Eldricht nie begeistern oder so richtig packen, aber ich mochte die Geschichte. Der Handlungsverlauf war an sich echt interessant, es gab Spannung und ich war immer sehr neugierig, auf was alles hinauslaufen wird. Dabei fand ich manches zwar etwas vorhersehbar, so richtig gestört hat mich das beim Lesen aber nicht.

Was mich hingegen sehr gestört hat, waren Alma und Charon. Die Geschichte wird im Ich-Erzähler aus Sicht von Alma erzählt, was mir an sich gut gefiel. Alma ist sehr unsicher, wurde früher gemobbt und verhält sich entsprechend sehr zurückhaltend. Bis zu einem gewissen Grad konnte ich das sehr gut nachvollziehen, in meiner Schulzeit wurde ich ebenfalls einige Jahre gemobbt, doch es war mir einfach zu viel. Ständig fängt sie wegen irgendwas an zu heulen, ich konnte es irgendwann nicht mehr nachvollziehen. Charon hingegen scheint nur aus Hass zu bestehen, alles und jedem zeigt er die kalte Schulter und verhält sich schon fast abfällig anderen Gegenüber. In anderen (sehr wenigen) Momenten ist er jedoch ganz anders, als ob hinter dem einen Namen zwei verschiedene Personen stecken, es passte nicht zusammen. Die Kombi aus den beiden ging mir irgendwann leider nur noch auf die Nerven.

Ich war ehrlich ein bisschen froh, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Wenn mich die restliche Entwicklung der Story nicht so sehr interessiert hätte, hätte ich definitiv aufgehört zu lesen, da die beiden mir das Buch ein bisschen kaputtgemacht haben. Das Ende schließt die Geschichte gut ab, es handelt sich um einen Einzelband.

Insgesamt hätte "Alma Obscura: The Secret Society of Styx" mir ein paar echt interessante und spannende Lesestunden bereiten können, doch die beiden Hauptfiguren machten es mir schwer, das Buch zu mögen.

Veröffentlicht am 06.07.2022

Konnte mich nicht so überzeugen wie erhofft

All Lovers Lost
0

"All Lovers Lost: Der Sog der Nacht" von Madeleine Puljic war eine meiner am meisten herbeigesehnten Neuerscheinungen im Juni. Endlich wieder ein spannender Vampirroman! Ich habe mich so sehr darauf gefreut, ...

"All Lovers Lost: Der Sog der Nacht" von Madeleine Puljic war eine meiner am meisten herbeigesehnten Neuerscheinungen im Juni. Endlich wieder ein spannender Vampirroman! Ich habe mich so sehr darauf gefreut, die Geschichte klang einfach toll!

Als die Medizinstudentin Sina zufällig Lazar kennenlernt, ahnt sie nicht, was er ihr offenbaren wird: Er ist ein Vampir! Eigentlich sollten sie sich voneinander fernhalten, doch sie können es einfach nicht. Dann ruft eine Mordserie Vampirjäger auf den Plan, die Lazar und Sina ins Visier nehmen..

Leute, mir fällt es unglaublich schwer, meine Meinung zu dem Buch in Worte zu fassen. Auch die Inhaltsangabe ist mir alles andere als leicht gefallen, weswegen sie so kurz ist.. ich wollte aber einfach nicht zu viel verraten, wie es der Klappentext schon macht..

Zusammen mit Jassy (@lowin1000) und Stephi (@stephi1412.buchzeit) habe ich "All Lovers Lost: Der Sog der Nacht" im BuddyRead gelesen. Wie schon gesagt habe ich mich unglaublich auf das Buch gefreut und auch den BuddyRead konnte ich wirklich nicht erwarten, da es mit den beiden immer sehr viel Spaß macht.

Wir haben das Buch in 3 Abschnitten mit jeweils um die 120 Seiten gelesen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir ziemlich leicht, Madeleine Puljics Schreibstil las sich echt gut und sehr flüssig.

Sie erzählt die Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven, darunter Sina und Lazar, im personalen Erzähler, was mir echt gut gefiel.
Mit den Charakteren wurde ich leider gar nicht warm, ich fand sie sehr blass und austauschbar, sie wirkten einfach nur wie Namen und nicht wie echte Personen auf mich, ich konnte mich nicht in sie hineindenken, was ich echt schade fand. Auch ihre Handlungen waren für mich dadurch nicht immer nachvollziehbar.

Meine Gedanken zur Geschichte kann ich nur schwer in Worte fassen. Den Anfang fand ich noch ziemlich gut. Lazar und Sina lernen sich im Club kennen, sie kommen sich näher, es passieren Morde und Vampirjäger kommen dazu. Zwar konnte es mich nicht so richtig packen, doch ich fand die Story trotzdem ziemlich interessant und besonders zum Ende des ersten Drittels wurde es spannender, ich war sehr neugierig, wie es weitergeht.
Das zweite Drittel war für mich dann ein absolutes auf und ab. Immer mal wieder kam Spannung auf, schnell wurde es dann aber auch wieder ruhig. Ich habe mich zwar nie so richtig gelangweilt, es war aber tatsächlich kurz davor. Die Entwicklungen waren wenig überraschend, manches sogar echt vorhersehbar. Vor allem war es aber eins: Ganz anders, als ich nach dem Klappentext erwartet habe. Die Inhaltsangabe verspricht eine romantische und düstere Vampirstory, doch von Romantik war hier keine Spur.
Nach und nach ging es immer weiter bergab und auch im letzten Drittel wurde es für mich nicht mehr besser, das Ende fand ich dann irgendwie merkwürdig und ich kann nicht mal richtig beschreiben, warum.
Die Story hatte einige wirklich tolle Ansätze und auch Szenen, die mir gut gefielen, doch insgesamt war die Umsetzung einfach so ganz anders als erhofft. Anders muss ja nicht immer schlecht sein, doch hier passierten einfach Dinge, die für mich nicht nachvollziehbar waren und einfach nicht so richtig passten.

"All Lovers Lost: Der Sog der Nacht" war leider nicht die erhoffte spannende und romantische Vampirstory. Es gab zwar ein paar Punkte, die ich ganz gut fand, doch insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere