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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2022

Kein Krimi- aber gut zu lesen!

Der Mordclub von Shaftesbury – Eine Tote bleibt selten allein
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Ich habe mich mit dieser Geschichte sehr wohl gefühlt und habe das Buch gern und schnell gelesen.
Als Krimi geht es für mich eher nicht durch, denn die Tote ist eher eine Randerscheinung.
Der Titel wirkt ...

Ich habe mich mit dieser Geschichte sehr wohl gefühlt und habe das Buch gern und schnell gelesen.
Als Krimi geht es für mich eher nicht durch, denn die Tote ist eher eine Randerscheinung.
Der Titel wirkt daher etwas unpassend. Die Geschichte an sich ist aber stimmig, bietet verschiedene interessante Charaktere und eine schöne Entwicklung - wenn auch etwas vorhersehbar. Der Schreibstil ist super zu lesen, der Wortwitz kommt auch nicht zu kurz.
Alles in allem wurden meine ursprünglichen Erwartungen nicht erfüllt - ich wurde aber sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 21.11.2022

Dafür nehm ich mir Zeit!

Alle_Zeit
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Ich habe dieses Sachbuch ehrlich gesagt immer wieder ein Stück weiter nach unten auf den Bücherstapel geschoben, da mir der richtige Mumm zum Anfange gefehlt hat.
Dabei ist das Thema tatsächlich ...

Ich habe dieses Sachbuch ehrlich gesagt immer wieder ein Stück weiter nach unten auf den Bücherstapel geschoben, da mir der richtige Mumm zum Anfange gefehlt hat.
Dabei ist das Thema tatsächlich hochinteressant. Das Buch ist super recherchiert und wird durch viele Fakten untermauert.
Aber es ist und bleibt ein Sachbuch und das konnte ich auch nur häppchenweise genießen, weil ich vieles noch mal überdenken wollte und musste.
Das Thema ist vielfältig behandelt, aus unterschiedlichsten Sichtweisen beleuchtet und betrifft uns alle. Ich habe wenig wirklich Neues erfahren, aber so einige Nuancen und Ansichten sind es wert, darüber in Diskussion und Austausch zu gehen.
Der Schreibstil ist doch anspruchsvoll und auch wenn viel über soziale Gerechtigkeit und gerechte Zeit-ver- und einteilung gesprochen wird, so werden doch auch auf diese Art und Weise mit einem dicken Sachbuch und diversen Fremdwörtern wahrscheinlich eher die Menschen erreicht, die sich ohnehin schon mit der Thematik beschäftigen.
Äußerst lesenswert und definitiv ein Thema der Zukunft!

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Mutig!

Mutausbruch
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Die Kurzbeschreibung des Buches hatte mich neugierig gemacht und da so lange dunkle Spätherbsttage perfekt fürs Lesen sind, widmete ich mich an einem dieser langen Sonntagnachmittage dem Buch, dass sich ...

Die Kurzbeschreibung des Buches hatte mich neugierig gemacht und da so lange dunkle Spätherbsttage perfekt fürs Lesen sind, widmete ich mich an einem dieser langen Sonntagnachmittage dem Buch, dass sich gut lesen lies und mich gut unterhielt.
Die - nicht immer sympahtische- Protagonisten Val landet nach einem Beziehungsende in ihrem alten Kinderzimmer und durchläuft nun mit fast 30 nahezu klassisch die typischen Trauer-Phasen Nicht-Wahrhaben-Wollen/Aufbrechende Emotionen/Suchen und Sich-Trennen/Neuer Selbst- und Weltbezug
Dabei findet sie alte Bekannte in ihrer alten Heimat wieder, erlebt vermisste und vernachlässigte Freundinnen, erkennt unliebsame Wahrheiten. Inmitten Teilen ihrer Herkunftsfamilie erfährt sie ihre Mutter und ihre Oma aus anderer Perspektive und stellt auch eigene Entscheidungen auf den Prüfstand.
Das Fasten- begonnen eigentlich aus Zufall und Trotz - erschüttert sie in ihren Grundfesten noch zusätzlich auf körperlicher Ebene, hilft ihr aber auch beim Aufbruch aus alten Mustern.
Dass sie dabei auch mal übertreibt (Shopping! Escada!), macht sie sympathisch und liebenswerter.
Ich fand die Geschichte stimmig und interessant. Wer diese Art von Beziehung selbt erlebte, wird sich - zumindest in Ansätzen - wiederfinden und vielleicht die eine oder andere Schlußfolgerung mitnehmen.
Alle anderen können hier eine gescheiterte Situation und Selbstheilungskräft aus sicherer Entfernung miterleben.

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Winter-Weihnachts-Liebes-Lektüre!

Winterzauber im Ferienhaus Talblick
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Ein stimmungsvolles Cover in schönen Winterfarben zeigt schon deutlich, dass den Leser hier eine Liebesgeschichte erwartet, die im Winter beziehungsweise in der Weihnachtszeit spielt.
Die Geschichte ...

Ein stimmungsvolles Cover in schönen Winterfarben zeigt schon deutlich, dass den Leser hier eine Liebesgeschichte erwartet, die im Winter beziehungsweise in der Weihnachtszeit spielt.
Die Geschichte ist zwar tatsächlich sehr vorhersehbar, aber sie liest sich gut und bietet angenehme Unterhaltung.
Der Schreibstil ist angenehm. Mir sind die blumigen Beschreibungen und auch der kleine Einflug in die Erotik-Schiene zwar aufgefallen - aber nicht unangenehm. Er sorgt das bei Frauen meines Alters für ein leichtes Schmunzeln.
Es ist so ein bisschen Heile-Welt-Spielen, wenn sich alle gut verstehen oder zumindest zügig wieder vertragen... wenn alle etwas für "eine gute Sache" tun.
Das passt durchaus in die kuschelige Vorweihnachtszeit, wenn die Menschheit im allgemeinen etwas netter miteinander umgeht.
Da genau diese Erwartungshaltung bedient wird - gelungene Sache!

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Veröffentlicht am 04.10.2022

Macht mich traurig!

Meine bessere Schwester
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Ich mag etwas weltfremd sein, aber dieses Buch, diese Familiengeschichte macht mich unheimlich traurig.
Die Sicht auf diese Menschen ist sehr tiefgreifend und macht so viele Verletzungen sichtbar, ...

Ich mag etwas weltfremd sein, aber dieses Buch, diese Familiengeschichte macht mich unheimlich traurig.
Die Sicht auf diese Menschen ist sehr tiefgreifend und macht so viele Verletzungen sichtbar, offenbart so viel menschliches Elend... Ich fand es extrem, wie sehr die Menschen in ihren Rollen gefangen sind, wie sehr sie leiden einerseits und andererseits selbst manipulativ vorgehen, anderen bewusst schaden und Schmerzen zufügen...
Da freut man sich echt über seine eigenen "normale" Familie...
Das Cover finde ich total cool und es macht auch neugierig - ebenso der Titel, der schon deutlich macht, das da etwas extrem schief läuft in diesen Familien.
Der Schreibstil ist für meine Begriffe super und ich finde es sehr bemerkenswert, wie die Autorin es schafft, innerhalb dieser "Dramödie" einen roten Faden zu erhalten und auch noch den Leser mit einzubinden.

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