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Veröffentlicht am 24.11.2022

Eine bezaubernde und wunderschön illustrierte Weihnachtsgeschichte!

Ein magischer Weihnachtsabend
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Beim Durchstöbern des diesjährigen Herbstprogramms des Woow Books Verlags ist mir „Ein magischer Weihnachtsabend“ sofort ins Auge gesprungen. In das wunderhübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick ...

Beim Durchstöbern des diesjährigen Herbstprogramms des Woow Books Verlags ist mir „Ein magischer Weihnachtsabend“ sofort ins Auge gesprungen. In das wunderhübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und der Klappentext klang nach einer ganz entzückenden Weihnachtsgeschichte. Für mich stand daher sehr schnell fest, dass ich das Buch bei mir einziehen lassen muss. 

Marie liebt Weihnachten über alles und träumt davon, eines Tages den Weihnachtsmann zu sehen. In der Schule wissen alle von ihrem Wunsch. Einige ihrer Mitschülerinnen machen sich daher über sie lustig und nennen sie Weihnachtsmarie. An Heiligabend aber denkt Marie schon gar nicht mehr an die Hänseleien. Sie ist sich sicher: Dieses Jahr ist es so weit, heute wird sie dem Weihnachtsmann endlich begegnen. Für die Geschenke möchte sie sich unbedingt bei ihm mit selbst gebackenen Plätzchen bedanken, doch oh Schreck, die Vorratsdose für das Mehl ist leer! Obwohl es draußen schon dunkel ist, will Marie unbedingt noch losziehen, um im Dorf schnell Mehl zu kaufen. Die Mutter möchte sie jedoch nicht alleine gehen lassen. Zum Glück kann Marie ihren Bruder Benedikt schließlich dazu überreden, sie zu begleiten. Bewaffnet mit einer Taschenlampe machen sich die beiden Kinder auf den Weg durch den finsteren Wald. Ob sie ihr Ziel wohl rechtzeitig erreichen werden, ehe die Läden schließen? Wird Maries großer Traum dieses Jahr endlich in Erfüllung gehen?

Die Illustratorin Marilyn Faucher war mir bisher vollkommen unbekannt. „Ein magischer Weihnachtsabend“ war demnach das erste Buch für mich, das von ihr bebildert wurde. Es wird auch bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Ich muss unbedingt noch mal schauen, was sie sonst noch illustriert hat. Marilyn Fauchers Zeichenstil trifft einfach absolut meinen Geschmack – das tolle winterliche Cover mit seinem leicht mystischen Touch hat mir da also eindeutig nicht zu viel versprochen. 

Von der Innengestaltung des Buches bin ich ganz hin und weg. Wir kommen in „Ein magischer Weihnachtsabend“ in den Genuss von vielen seitenübergreifenden ausdrucksstarken Illustrationen, die wie das Cover etwas Geheimnisvolles an sich haben und in satten kräftigen Farben gehalten sind. Sie fangen die Stimmung der Erzählung und die Gefühle der Figuren gelungen ein und schaffen eine einzigartige magische Winteratmosphäre. Also ich finde die Bilder wirklich wundervoll; dieser besondere Charme, den sie ausstrahlen, hat’s mir irgendwie richtig angetan.

Neben den Illustrationen hat mir auch die Geschichte unheimlich gut gefallen. Als Leser
in begibt man sich an Heiligabend gemeinsam mit den Geschwistern Marie und Benedikt auf eine spannende und wundersame Reise durch einen dunklen schaurigen Wald und macht eine ganz unglaubliche Entdeckung. Was genau die beiden Kinder alles erleben werden, werde ich euch hier jedoch nicht erzählen, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Euch erwartet jedenfalls ein zauberhaftes Abenteuer, bei dem eine leere Vorratsdose, ein weihnachtsverrücktes junges Mädchen, ein unheimliches Haus und ein Weihnachtsmann mit einer Vorliebe für Schokokekse wichtige Rollen spielen werden.

Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 4 Jahren und dem schließe ich mich an. Zum Vorlesen ist das Buch prima geeignet. Die Textmenge ist angemessen und auch der leichte Gruselaspekt bleibt jederzeit kindgerecht. Den jungen Zuhörer*innen wird es garantiert jede Menge Freude bereiten das sympathische und mutige Geschwisterpaar auf ihren aufregenden Erlebnissen zu begleiten und die vielen atmosphärischen Bilder zu betrachten. 

Fazit: Eine magische stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte voller winterlichem Zauber und Fantasie.
Der Illustratorin Marilyn Faucher ist in Zusammenarbeit mit Carole Tremblay ein hinreißendes Bilderbuch ab 4 Jahren gelungen, das mit seiner weihnachtlichen warmherzigen Erzählung der ideale Begleiter für die Adventszeit ist und Jung und Alt mit vielen wunderschönen Illustrationen verzaubert. Ich kann „Ein magischer Weihnachtsabend“ nur empfehlen, ich bin ganz begeistert von diesem Buch. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 22.11.2022

Ein zauberhafter weihnachtlicher Kurzausflug in das Heartstopper-Universum

This Winter (deutsche Ausgabe)
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Da ich die Bücher von Alice Oseman total gerne mag und vor allem ihre Heartstopper-Serie über alles liebe, war die Kurzgeschichte „This Winter“ ein absolutes Muss für mich. Auf Weihnachten mit Charlie, ...

Da ich die Bücher von Alice Oseman total gerne mag und vor allem ihre Heartstopper-Serie über alles liebe, war die Kurzgeschichte „This Winter“ ein absolutes Muss für mich. Auf Weihnachten mit Charlie, Nick und Co. habe ich mich tierisch gefreut!

Während für viele Menschen Weihnachten die schönste Zeit des Jahres ist, waren die Festtage für Tori Spring und ihren Bruder Charlie schon immer keine glücklichen und fröhlichen Tage. Dieses Jahr jedoch wird es noch schwieriger als sonst. Vor allem für Charlie, der an einer Essstörung leidet und gerade aus einer Klinik zurückgekommen ist, ist Weihnachten mit einer Menge Stress und Auseinandersetzungen verbunden: Es wird viel gegessen; mit den Spring-Eltern hat man noch nie gut über Gefühle und Probleme reden können; es kommen zahlreiche Verwandten zu Besuch, von denen einige nicht die einfühlsamsten Menschen sind...Charlie möchte dem Ganzen irgendwann einfach nur noch entkommen und flüchtet zu seinem Freund Nick. Ob es am Ende wohl doch noch ein einigermaßen schönes Weihnachten für die Spring-Geschwister werden wird?

Nachdem uns Alice Oseman bereits in ihrer Novelle „Nick & Charlie“ in das Heartstopper-Universum entführt hat, lässt sie uns in „This Winter“ nun also ein weiteres Mal in die Welt von Nick, Charlie und Co. eintauchen und gibt uns einen spannenden und herzbewegenden kleinen Einblick in das Leben der Familie Spring während der Weihnachtszeit. Ich habe bisher alles, was ich von Alice Oseman gelesen habe, mit großer Begeisterung verschlungen und „This Winter“ bildet da keine Ausnahme: Mich hat auch dieses Werk aus der Feder von Alice Oseman von Anfang bis Ende verzaubern können.

Zeitlich spielt die Story nach Heartstopper Volume 1-4. Man sollte die Reihe daher besser kennen, ehe man zu „This Winter“ greift. Das Buch lässt sich meinem Empfinden nach zwar auch für Neueinsteiger problemlos lesen, allerdings ist das Schmökererlebnis ohne Vorwissen natürlich längst nicht so ein schönes wie mit. Die Zusatzbände zu den Graphic-Novles der Heartstopper-Serie sind definitiv in erster Linie Lesestoff für Fans und all diejenigen, die einfach nicht genug von Nicks und Charlies Welt bekommen können.

Die Geschichte besteht aus drei Teilen und widmet sich den drei Spring-Geschwistern, also Charlie, Tori und Oliver. Aus ihren Perspektiven wird die Story geschildert, jeweils in der Ich-Form und größtenteils im Fließtext. Wie schon bei „Nick & Charlie“, so handelt es sich auch bei diesem Zusatzband um keine Graphic Novel, sondern um einen Roman in ausgeschriebener Form. Aber keine Sorge, auf Alice Osemans einzigartige Zeichenkunst müssen wir zum Glück auch hier nicht verzichten. Es gibt zwischendurch immer mal wieder ein paar Illustrationen, die die Emotionen der Figuren wie gewohnt bestens wiedergeben, und auch in den Genuss von einigen Textnachrichten kommen wir. Das Buch ist insgesamt wirklich toll und mit viel Liebe gestaltet, sodass das Lesen ein ganz besonderes Ereignis ist.

Den Anfang mit dem Erzählen macht Tori, die mir dank der Heartstopper-Bände natürlich schon längst bekannt war. Ihren Soloband „Solitaire“, welcher erstmalig im dtv Verlag auf Deutsch erschienen ist und der Anfang nächsten Jahres im Loewe Verlag neu aufgelegt wird, kenne ich bisher noch nicht, allerdings werde ich das auf jeden Fall noch ändern. Da ich Tori in „This Winter“ nur noch lieber gewonnen habe, möchte ich ihre Geschichte nun unbedingt noch kennenlernen. Wir erhalten allerdings schon hier, trotz der wenigen Seiten, einen guten Einblick in ihr Inneres und erfahren, dass sich hinter ihrer recht mürrischen und zurückhaltenden Fassade ein sehr empathischer und liebenswerter Mensch verbirgt. Mich hat es tief berührt und beeindruckt zu sehen, wie viel Verständnis Tori für ihren Bruder hat und wie großartig sie mit seinen psychischen Problemen umgeht. Als selbst Betroffene weiß ich nur zu gut, wie schwierig und belastend es sein kann, wenn ein Familienmitglied an einer Essstörung leidet. Vor allem in der Weihnachtszeit, in der Essen ein besonders großes Thema ist, kann es innerhalb der Familie zu enormen Konflikten kommen. In meinen Augen hat Alice Oseman das Ganze äußerst realistisch und glaubhaft dargestellt. Mir sind manche Szenen richtig nahe gegangen, da sie mich sehr an Geschehnisse aus meinem eignen Leben erinnert haben. Trotz allem habe ich das Buch aber in vollen Zügen genießen können. Alice Oseman besitzt einfach dieses Talent, sensible Themen auf eine leichte Weise zu verpacken, sodass ihre Bücher niemals zu drückend werden und von Beginn an zum Wohlfühlen einladen.

Den zweiten Part der Erzählung übernimmt Charlie. In ihn habe ich mich eindeutig am besten hineinversetzen können. Ich habe an vielen Stellen unheimlich mit ihm mitgelitten und seine Gefühle, Ängste und Hilfslosigkeit nur zu gut nachempfinden können. Mich hat es teils erschütternd zu sehen, wie unsensibel einige in seiner Familie mit seiner Krankheit umspringen. Dass Charlie irgendwann nur noch weg möchte, habe ich daher absolut verstehen können. Wie gut, dass er so einen verständnisvollen und einfühlsamen Freund wie Nick hat, der ihm, wie Tori, all das gibt, was er gerade braucht. Die gemeinsamen Momente der zwei haben mir erneut so richtig das Herz erwärmt, mit den beiden hat Alice Oseman einfach das süßeste und bezauberndste queere Liebespaar ever erschaffen.

Auch der letzte und deutlich kürzeste Abschnitt hat mich sowohl breit zum Lächeln gebracht, als auch mitfühlen lassen. Erzählt wird er aus der Sicht von Charlies kleinem siebenjährigen Bruder Oliver und meiner Ansicht nach ist es Alice Oseman hervorragend gelungen, aus dem Blickwinkel eines jungen Kindes zu schreiben. Mit seiner kindlichen Naivität und großen Vorfreude auf das Weihnachtsfest (und seiner Begeisterung für Mario Kart) hat das Nesthäkchen der Familie Spring mein Herz im Sturm erobert.

Also für mich hat hier alles gestimmt. Ich mochte die Mischung aus Ernst, Tiefgang, weihnachtlicher Leichtigkeit und romantischen Augenblicken total gerne und fand es einfach total schön endlich mal wieder Zeit mit meinen geliebten Charakteren aus dem Heartstopper-Kosmos zu verbringen.

Fazit: Mit ihrem Kurzroman „This Winter“ nimmt uns Alice Oseman auf einen weiteren kurzen Ausflug in das Heartstopper-Universum mit und beschert uns eine zauberhafte weihnachtliche Zusatzgeschichte voller herzergreifender, emotionaler und wundervoller Momente. Ich kann das Buch nur empfehlen. Ich habe mich trotz der schweren Themen, mit denen sich die Geschichte befasst, von Beginn an rundum wohl zwischen den Seiten gefühlt und nur zu gerne Weihnachten mit der Familie Spring und mit Nick verbracht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 18.11.2022

Ein zauberhaftes & wunderschön illustriertes Weihnachtsbilderbuch!

Alva und der Adventszauber
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Bei dem Bilderbuch „Alva und der Adventszauber“ stand für mich sofort fest, dass ich es haben muss. In das Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und für skandinavische Weihnachtsbücher hatte ...

Bei dem Bilderbuch „Alva und der Adventszauber“ stand für mich sofort fest, dass ich es haben muss. In das Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und für skandinavische Weihnachtsbücher hatte ich irgendwie schon immer eine große Schwäche. Ich ließ das Bilderbuchdebüt von Maren Tjelta Thu also nur zu gerne bei mir einziehen.

Für Alva gibt es nichts Schöneres als den Advent. Sie liebt es, gemeinsam mit ihrer Familie Plätzchen zu backen und Pfefferkuchenhäuser zu verzieren, ihr altes Haus zu schmücken, sich im verschneiten Wald auf die Suche nach dem perfekten Tannenbaum zu begeben oder über den bunt leuchtenden Weihnachtsmarkt zu schlendern. Auch am Nordpol laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren. Wie gut, dass der Weihnachtsmann nicht alles alleine machen muss, sondern fleißige Wichtel hat, die ihm helfen. Dieses Jahr erwartet den Weihnachtsmann jedoch eine große freudige Überraschung. Zwischen den vielen Briefen mit den Wunschzetteln befand sich auch ein Paket an ihn von einem Mädchen namens Alva. Der Inhalt des Pakets wird hier jedoch nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. 

Adventskalendergeschichten kenne ich inzwischen schon so einige, vor allem aus der Kinderliteratur, allerdings sind mir bislang tatsächlich nur recht wenige Weihnachtskalender im Bildbuchformat bekannt. Mit „Alva und der Adventszauber“ wurde meine kleine Sammlung nun also um ein Werk erweitert – und es wird diese auch auf jeden Fall nie mehr verlassen.
Ich habe mir definitiv nicht zu viel von dem Titel versprochen: Ich bin total verliebt in dieses Schätzchen. Der norwegischen Illustratorin Maren Tjelta Thu hat mit „Alva und der Adventszauber“ ein ganz besonderes und wundervolles Vorlesebuch zum Mitmachen herausgebracht, welches Kindern das Warten bis Heiligabend verkürzt und einfach der ideale Begleiter durch die Vorweihnachtszeit ist.

Als Adventskalender ist das Buch wirklich optimal geeignet. Vom erstem bis zum vierundzwanzigsten Dezember erwartet uns jeden Tag ein doppelseitiges farbenfrohes Wimmelbild, das von ein paar stimmungsvollen kurzen Sätzen begleitet wird und eine kleine Zähl- und Suchaufgabe enthält. Kindern ab 3 Jahren wird es garantiert wahnsinnig viel Vergnügen bereiten, die detailverliebten Illustrationen zu erkunden und die jeweiligen Rätsel zu lösen. So werden wir zum Beispiel dazu aufgefordert die Adventssterne auf dem Dachboden zu finden oder die grünen Lampen an den Lichterketten zu zählen. Mir, als Erwachsene, hat es auch unheimlich viel Freude gemacht die vielen atmosphärischen Bilder zu bestaunen und die Aufgaben dazu zu erfüllen. Toll fand ich, wie inspirierend das Buch ist. Es wird gebacken und gebastelt, ein Schneemann wird gebaut...Ich bin mir sehr sicher, dass Kinder beim Durchschmökern dazu angeregt werden, selbst kreativ zu werden oder Lust darauf bekommen draußen im Schnee zu spielen (sofern dieser vorhanden ist, versteht sich). 

Was die Illustrationen angeht, könnte ich hier nun so richtig ins Schwärmen geraten. Die Bilder sind mit viel Liebe gezeichnet und laden mit ihren vielen süßen Details zum Verweilen und langem Betrachten ein. Sie fangen die Vorfreude aufs Fest und den Zauber der Geschichte rundum gelungen ein und sorgen mit ihren warmen Farben für eine heimelig-gemütliche Weihnachtsatmosphäre. 

Die Bilder waren auf jeden Fall meine Highlights, aber auch die Erzählung hat mich von Anfang an begeistern können. Maren Tjelta Thu erzählt von Alvas vorweihnachtlichen Familienalltag, lässt uns zwischendurch aber immer wieder auch in die trubeligen Weihnachtsvorbereitungen am Nordpol eintauchen. Wir erleben unter anderem mit, wie bei Alva zu Hause gemeinsam gebacken und geschmückt wird, es wird gerodelt, Karten werden geschrieben und der Weihnachtsmarkt wird besucht, und beim Weihnachtsmann und seinen Wichteln werden eifrig die Wunschzettel gelesen und die Geschenke verpackt. Das Buch versetzt einen wirklich von Beginn an so richtig in Adventsstimmung und lässt einen mit einem wohligen weihnachtlichen Glücksgefühl und einem breiten Lächeln im Gesicht zurück.

Fazit: Maren Tjelta Thu schenkt uns mit „Alva und der Adventszauber“ ein hinreißendes und traumhaft illustriertes Adventskalender-Bilderbuch voller schöner Weihnachtsmomente und wimmeligem Mitmachspaß. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, mich hat es vollkommen verzaubern können. Es ist ein wunderbarer Wartezeitverkürzer für die schönste Zeit des Jahres und einfach das perfekte Weihnachtsbuch für die ganze Familie. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 18.11.2022

Ein zauberhaftes Adventskalenderbuch voller wunderbarer Weihnachtsmagie!

Maximilian und das große Weihnachtswunder (Maximilian 2)
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Was war meine Freude groß als ich hörte, dass es mit dem Mäuserich Maximilian weitergehen wird. Der erste Band „Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ zählt zu meinen liebsten Weihnachtsbüchern. Die ...

Was war meine Freude groß als ich hörte, dass es mit dem Mäuserich Maximilian weitergehen wird. Der erste Band „Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ zählt zu meinen liebsten Weihnachtsbüchern. Die Fortsetzung war daher natürlich ein absolutes Must-Have für mich. 

Der kleine Mäuserich Maximilian lebt in einem großen wunderschönen Puppenhaus, das in dem Schaufenster eines Spielzeugladens steht. Tagsüber hilft er begeistert im Geschäft aus und abends macht er sich mit seinem Menschenfreund Oliver gemütlich, der in der Wohnung über dem Laden wohnt. Maximilian ist rundum zufrieden und glücklich mit seinem Leben, doch dann, fünf Tage vor dem Weihnachtsfest, löst eine Melodie eine verschwommene Erinnerung in ihm aus. Eine Erinnerung über eine andere Maus, die ihm seltsam vertraut ist und die er einst verloren hat. Für Maximilian steht sofort fest, dass er diese Maus finden muss. Nachdem er Oliver in einem Brief fest versprochen hat, dass er an Heiligabend zurück sein wird, macht er sich auf eine abenteuerliche Reise auf. Seine Suche nach der Rätsels Lösung wird Maximilian in viele fremde Länder führen und eine Menge neuer Freundschaften bescheren. Ob er wohl aber auch die Antwort auf seine Frage bekommen wird? Wird er sein Versprechen, das er Oliver gegeben hat, einhalten können?

Obwohl es bei mir nun schon wieder ein Weilchen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe und mich nicht mehr an alle Details erinnern konnte, habe ich mühelos in die Welt von Maximilian zurückgefunden. In meinen Augen sollte es auch kein Problem sein, wenn man ohne jegliche Vorkenntnisse in die Fortsetzung eintaucht. Die Bände bauen zwar aufeinander auf, sind meinem Empfinden nach aber gut unabhängig voneinander lesbar. Wer allerdings den bestmöglichen Lesespaß haben möchte, sollte besser mit dem ersten Teil zu starten.

Was mein Lesevergnügen anbelangt, kann ich mit großer Begeisterung sagen, dass ich mich eindeutig zurecht so sehr auf mein Wiedersehen mit Maximilian gefreut habe. Den ersten Band mag ich persönlich zwar ein klein wenig lieber, aber auch vom zweiten bin ich ganz hin und weg. Der englische Autor und Illustrator Alex T. Smith hat erneut etwas ganz Wundervolles vollbracht und schenkt uns mit „Maximilian und das große Weihnachtswunder“ einen weiteren weihnachtlichen Buchschatz für die gesamte Familie.

Aufgebaut ist dieser Band genauso wie der Vorgänger. Ehe es mit der Geschichte losgeht, erklärt uns der Autor in einem Vorwort wie man das Buch am besten liest. Da es 24 ½ kurze Kapitel enthält, eignet es sich einfach nur perfekt als Adventskalender. Man sollte sich als Vorleserinnen allerdings darauf einstellen, dass von den Zuhörerinnen immer ein lautstarker Protest ertönt, wenn es heißt: Morgen geht es weiter. Wie bereits Maximilians erstes Abenteuer, so ist auch sein zweites superspannend und mitreißend, sodass man es am liebsten in einem Rutsch durchschmökern möchte. Wie gut, dass es auch dieses Mal nach jedem Kapitel inspirierende Ideen für weihnachtliche Aktivitäten gibt, mit denen man die ungeduldigen jungen Lauscher prima beschäftigen kann und die sich mithilfe von Erwachsenen ganz leicht nachmachen lassen. So gibt es viele Bastelanleitungen wie zum Beispiel für Glockenschmuck, Watte-Schneemänner oder Mistelzweige; wir erfahren, wie wir einen eigenen Maximilian zeichnen können und auch ein paar leckere Rezepte sind wieder dabei, für Madeleines beispielsweise und für Lebkuchen.

Die Geschichte beginnt fünf Tage vor Heiligabend und nimmt uns auf eine aufregende, winterliche und magische Reise mit, die uns von Frankreich über Deutschland und Schweden bis zum Nordpol führen wird. Was genau unser tapferer und liebenswerter Mäuseheld alles auf seiner Suche erleben und ob er am Ende fündig werden wird, werde ich euch hier nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich kann euch jedenfalls versprechen, dass es an keiner Stelle langweilig wird. Als Leser*in fiebert man so richtig mit und fragt sich wie Maximilian die ganze Zeit, was es nur mit seiner äußerst rätselhaften Erinnerung auf sich hat. Das Finden der Antwort wird kein leichtes Unterfangen sein, aber zum Glück ist Maximilian auf seinem Weg nicht auf sich alleine gestellt. Er wird vielen freundlichen Tieren begegnen, die sofort bereit sind, ihm zu helfen. So dürfen wir unter anderem einen lilafarbenen Pudel kennenlernen, einen ängstlichen Fuchs und eine Ratte, die in einer Bibliothek arbeitet. Es ist einfach nur die reinste Freude unseren mutigen Mäuserich auf seinen abenteuerlichen Erlebnissen zu begleiten, gemeinsam mit ihm Hinweis für Hinweis nachzugehen und mitzuerleben wie er viele neue tolle Freunde gewinnen wird. Die Erzählung sprüht nur so vor Warmherzigkeit, Fantasie und Wundern und vermittelt lauter schöne Themen und Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Mut, Hilfsbereitschaft, die Suche nach der eigenen Herkunft sowie der Glaube an sich selbst und an die Magie von Weihnachten.

Neben der Story bin ich auch von der Gestaltung des Buches ganz begeistert. Das Cover ist der reinste Augenschmaus, mir gefällt es sogar noch besser als das vom ersten Band. Der Innenteil kann sich aber ebenfalls sehen lassen. Das Inhaltsverzeichnis und die Kapitelanfänge sind total hübsch aufgemacht und die Handlung wird von zahlreichen bunten, liebevollen Illustrationen begleitet, die voller niedlicher Details stecken und einen ganz besonderen nostalgischen Charme verströmen. An den Bildern von Alex T. Smith habe ich es mich erneut gar sattsehen können, sie fangen den Zauber der Geschichte gelungen ein und schaffen eine herrlich wohlig-warme, heimelige Weihnachtsatmosphäre. 

Fazit: Eine herzerwärmende und zeitlos schöne Adventskalendergeschichte voller zauberhafter Abenteuer und wundersamer Weihnachtsmagie.
Alex T. Smith ist mit „Maximilian und das große Weihnachtswunder“ ein weiteres hinreißendes und zuckersüß illustriertes Kinderbuch ab 5 Jahren gelungen, das sich perfekt zum gemeinsamen Lesen und Vorlesen für die Vorweihnachtszeit eignet und Jung und Alt von der ersten bis zur letzten Seiten verzaubert. Ich kann das Buch jedem nur ans Herz legen. Es ist ein echtes Schätzchen, innen wie außen, und einfach der ideale Begleiter für die Adventszeit. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 16.11.2022

Ein herrlicher Lesespaß voller Spannung, Humor und Wärme!

Frankie und die Liste der unbezahlbaren Wünsche
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Da ich von „Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates“ hellauf begeistert war, stand für mich sofort fest, dass ich auch den neuen Kinderroman von Jenny Pearson unbedingt lesen möchte. Auf „Frankie ...

Da ich von „Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates“ hellauf begeistert war, stand für mich sofort fest, dass ich auch den neuen Kinderroman von Jenny Pearson unbedingt lesen möchte. Auf „Frankie und die Liste der unbezahlbaren Wünsche“ war ich tierisch gespannt!

Der 11-jährige Frankie Davenport, der nach seinem Vater und dessen Vater benannt ist, hat einen Dad, der sich mit seinen Aktionen ständig in Schwierigkeiten bring anstatt sich einen vernünftigen Job zu suchen; er hat eine Mum, die in einem Supermarkt arbeitet und er hat eine Großmutter und einen Großvater. Was letzteres angeht, wird sich allerdings eines Tages herausstellen, dass er die ganze Zeit falsch gedacht hat. Frankie hat einen zweiten Opa – Grandpa Frank – und dieser wohnt sogar gar weit entfernt in einem Seniorenheim. Und nicht nur das: Frankie hatte auch eine Stiefoma – eine Stiefoma, die ihm ein Vermögen vererbt hat. 462.000 Pfund, wie cool ist das denn? Doch dann erfährt Frankie, dass er das Geld nicht für sich ausgeben darf, sondern dafür verwenden soll, Grandpa Frank ein schönes Leben zu machen. Es stellt sich nur schnell heraus, dass sein Opa ein totaler Griesgram ist und kein Interesse daran zu haben scheint, seinen Enkel kennenzulernen. Davon lässt sich Frankie aber nicht abschrecken. Er erstellt eine Bucket-List mit lauter genialen Dingen, die er mit seinem Opa erleben möchte und von denen er der festen Überzeugung ist, dass sie Grandpa Frank glücklich machen. Eine Fahrt in einem Heißluftballon zum Beispiel, oder ein Parkour-Kurs und Schwimmen mit Delfinen. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Ob wohl auch der letzte (und kniffligste) Wunsch auf der Liste in Erfüllung gehen wird?

Dies ist mal wieder so ein Buch, bei dem mein Eindruck ist, dass es bisher leider viel zu unbekannt ist. Zumindest hier bei uns in Deutschland sind die Titel von Jenny Pearson meinem Empfinden nach noch echte Geheimtipps. Finde ich richtig schade. Also solltet ihr gerne Kinderromane lesen, die superwitzig und herzerwärmend zugleich sind und sensible Themen aufgreifen, kann ich euch die Bücher von der englischen Autorin Jenny Pearson wirklich nur ans Herz legen! Mir sind inzwischen zwei ihrer Werke bekannt und beide waren echte Highlights für mich. Ich mochte ja bereits „Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates“ unheimlich gerne, aber „Frankie und die Liste der unbezahlbaren Wünsche“ hat mir persönlich sogar noch einen Tick besser gefallen.

In meinen Augen ist Jenny Pearson die Balance zwischen Ernst und Komik erneut hervorragend geglückt. „Frankie und die Liste der unbezahlbaren Wünsche“ enthält eine wundervolle Mischung aus schräger Gute-Laune-Story und bewegender Familiengeschichte und wird mit viel Wärme, Witz und Ehrlichkeit aus dem Blickwinkel eines Kindes erzählt. Ich habe das Grinsen oft gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, weil ich viele Szenen so lustig fand, manche Stellen haben mich aber auch sehr berührt und mitfühlen lassen.
Auf eine kindgerechte Art und Weise werden uns so einige wertvolle Themen und Botschaften nähergebracht wie die Bedeutung von Familie und generationsübergreifender Freundschaft, das Finden von wahrem Glück, Demenz, Zusammenhalt, familiäre Probleme und Vergebung. Die Geschichte führt uns vor Augen, wie wichtig Kommunikation untereinander ist und dass man Missverständnisse und Konflikte leicht vermeiden kann, wenn man einfach miteinander spricht und sich die Wahrheit sagt. Es zeigt uns zudem, dass Kinder oft viel klüger sind als Erwachsene und mehr vollbringen können als wir Großen.

Der 11-jährige Frankie, aus dessen Sicht alles in der Ich-Perspektive geschildert wird, lebt in einer Familie, in der eindeutig zu wenig miteinander gesprochen wird und nicht alles rund läuft. Seine Eltern streiten sich ständig und da das Verhältnis zwischen Frank Senior und Frank Senior Senior kein gutes ist, wusste Frankie gar nicht, dass er einen zweiten Opa hat – und dieser sogar ganz in der Nähe in einem Seniorenheim lebt. Es wird sich noch was ändern, zum Positiven versteht sich, aber bis dahin dürfen wir gemeinsam mit Frankie und den weiteren Charakteren ein äußerst turbulentes Abenteuer erleben bei dem unter anderen wilde Heißluftballonfahrten, ungeplante Tauchgänge in einem Ententeich, ein Synchronschwimm-Kurs und ein paar Ganoven wichtige Rollen spielen werden.

Ich kann euch versprechen: Langeweile kommt zwischen diesen Buchdeckeln garantiert nicht auf. Mich jedenfalls haben die Geschehnisse durchweg mitgerissen und bestens unterhalten, sodass ich aus dem Mitfiebern und Schmunzeln stellenweise gar nicht mehr herausgekommen bin und das Buch innerhalb kurzer Zeit verschlungen habe. Es liest sich zudem auch richtig gut und flott. Der locker-leichte Schreibstil und die kurzen Kapiteln lassen einen nur so durch die Seiten fliegen und da ständig etwas neues Aufregendes und Überraschendes passiert und die Kapitelüberschriften noch zusätzlich neugierig auf den weiteren Handlungsfortgang machen, mag man aus dem Buch wirklich gar nicht mehr auftauchen.

Neben der Geschichte hat mich Jenny Pearson auch mit den liebevoll ausgearbeiteten und teils etwas skurrilen Figuren überzeugen können. Frankie war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist liebenswert, clever und authentisch und wird sich im Verlauf der Erzählung großartig weiterentwickeln. Ich habe unseren Hauptprotagonisten im Nu fest in mein Herz geschlossen und fand es total schön zu sehen, wie er alles daran setzt, um seinen neugewonnenen Opa glücklich zu machen und wie Großvater und Enkel sich während ihrer gemeinsamen Erlebnisse immer näherkommen.
Grandpa Frank war ganz klar mein persönlicher Star in diesem Buch. Er ist zwar ein echter Miesepeter, hat das Herz aber definitiv am rechten Fleck. Ich mochte ihn wirklich vom ersten Moment an und habe mich über seine grummelige und unvergleichliche Art an vielen Stellen prächtig amüsiert.

Das Ende hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es schließt die Geschichte gelungen und stimmig ab, sodass man das Buch glücklich und zufrieden wieder zuklappen kann.

Fazit: Ein wunderbarer Lesespaß voller Herz, Humor und Spannung und mit vielen herrlichen Verrücktheiten!
„Frankie und die Liste der unbezahlbaren Wünsche“ von Jenny Pearson ist so ein Buch, bei welchem ich sehr hoffe, dass es eine große Leserschaft erhalten wird. Es erzählt einfach so eine tolle Story über Familie und Glück und bietet nicht nur Kindern ab 10 Jahren die allerbeste Leseunterhaltung, sondern auch Erwachsenen. Es ist urkomisch und ziemlich abgedreht, gleichzeitig ist es aber auch sehr warmherzig und berührend und genau richtig ernst und tiefgründig. Ich habe Frankie und seinen einmaligen Grandpa nur zu gerne auf ihren verrückten Abenteuern begleitet und musste mich für meinen Geschmack viel zu schnell wieder von ihnen verabschieden. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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