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Tuniwell

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2025

Macht, Liebe und Intrigen

Burnham Dynasty
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In „Burnham Dynasty – Weil du es bist“ von Julie Marinello geht es um Cathy und Josh, die beide aus unterschiedlichen Welten kommen und doch dieses Knistern zwischen sich spüren. Wäre es nicht schon kompliziert ...

In „Burnham Dynasty – Weil du es bist“ von Julie Marinello geht es um Cathy und Josh, die beide aus unterschiedlichen Welten kommen und doch dieses Knistern zwischen sich spüren. Wäre es nicht schon kompliziert genug sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen erschüttert auch noch ein Mord die augenscheinlich so strahlend schöne Welt der Burnham Dynasty!
Der Schreibstil und der Aufbau der Geschichte haben mir sehr gut gefallen, allerdings wurde ich mit den Charakteren nicht immer ganz warm. Josh und Cathy, unsere beiden Hauptprotagonisten, haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte ihre Entwicklung, jeder für sich aber auch zusammen und fand viele Handlungen nachvollziehbar. Aber sämtliche Nebencharaktere waren für mich leider sehr blass. Viele Handlungen waren relativ klischeehaft, sodass manche Handlungsstränge leider nur sehr oberflächlich behandelt wurden. Hier hätte ich mir gerne mehr Tiefgang gewünscht, oder mehr Perspektivwechsel. Zwischendurch wechselten die Perspektiven war mal von Josh und Cathy weg zu anderen Familienmitgliedern und dort konnte ich dann auch gewisse Handlungsweisen und Wesenszüge besser verstehen, aber dies hätte für mich gerne öfter vorkommen dürfen.
Außerdem hatte ich mir vom Klappentext etwas mehr Detektivarbeit gewünscht, allerdings ist auch die Mordaufklärung eher eine Nebenerzählung und der Hauptfokus liegt mehr bei der Liebesgeschichte.
Vielleicht waren nach dem Klappentext meine Erwartungen auch einfach zu hoch aber alles in allem fand ich das Buch dennoch ganz gut und werde bestimmt auch den nächsten Teil eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Witzig und unterhaltsam

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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Um den Verkupplungsversuchen ihrer Oma zu entkommen geht die Assistenzärztin Mackenzie, einen Deal mit dem Kardiologe Noah ein, eine Scheinbeziehung zu führen – eine Win-Win-Situation für beide, schließlich ...

Um den Verkupplungsversuchen ihrer Oma zu entkommen geht die Assistenzärztin Mackenzie, einen Deal mit dem Kardiologe Noah ein, eine Scheinbeziehung zu führen – eine Win-Win-Situation für beide, schließlich droht er als Alpha-Wolf ohne Partner aufzufliegen. Doch je länger sie die Scharade aufrecht erhalten, desto weniger fühlt es sich nach Schein an …

Die ersten Seiten haben mich direkt abgeholt. Mit der nötigen Portion Witz und Charme haben mich sowohl Mackenzie als auch Noah direkt um ihren Finger gewickelt. Die Dynamik und Spannung zwischen den beiden war für mich nahezu greifbar.
War der Anfang noch unfassbar stark verlor mich das Buch allerdings ab ca der Hälfte etwas ... der Spice-Anteil dominierte die Handlung und ich erwischte mich dabei, immer mal wieder ein paar Seiten nur zu überfliegen oder gar zu überblättern.
Gegen Ende wurde es wieder besser, sodass es für mich alles in allem ein sehr solides Buch war.

Wer also Spice mag, am Werwolf-Setting gefallen findet und einfach lockere Unterhaltung für Zwischendurch sucht macht mit diesem Buch nichts verkehrt.
3,5 Sterne von mir

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Veröffentlicht am 09.05.2023

Verwirrend und spannend zugleich

Malibu Rising
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Malibu Rising war mein erstes Buch von der Autorin Taylor Jenkins Reid und hat definitiv meine Lust entfacht, mehr von ihr zu lesen.

In Malibu Rising geht es um eine Sommerparty des Surfstars und Supermodells ...

Malibu Rising war mein erstes Buch von der Autorin Taylor Jenkins Reid und hat definitiv meine Lust entfacht, mehr von ihr zu lesen.

In Malibu Rising geht es um eine Sommerparty des Surfstars und Supermodells Nina Riva auch aber viel über ihre persönliche Geschichte und die ihrer Familie.
Wir erfahren viel über ihr Leben, das ihrer Geschwister Jay, Hud und Kit und der restlichen Familie. Geheimnisse werden gelüftet, neue erstellt und Probleme geschaffen bzw. gelöst.

Zu den Protagonisten konnte ich, außer zu Nina, keine richtige Verbindung aufbauen, da sehr viel in den Perspektiven gesprungen wurde und ich dadurch manchmal das Gefühl hatte den Anschluss zu verlieren. Schön fand ich die einzelnen Anspielungen zu Carrie Soto, die auf jeden Fall mein Interesse an dem Buch geweckt haben. Ich finde es immer gelungen, wenn Autoren gute Verbindungen zwischen ihren Werken schaffen ohne zu viel zu verraten oder gar zu Spoilern.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist mitreißend, die Sätze meist kurz und prägnant und die Kapitel in Stundenform haben einen guten Spannungsbogen erzeugt.

Das Buch erhält von mir 3,5 Sterne und ich werde mich nun nach den anderen Büchern der Autorin umsehen.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Zum Ende hin immer Besser

Book of Night
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Das Cover und der Klappentext des neuen Buches „Book of Night“ von Holly Black haben mich direkt angesprochen.
Mal keine liebenswürdige, nette Protagonistin, sondern eine die richtig auf den Tisch haut, ...

Das Cover und der Klappentext des neuen Buches „Book of Night“ von Holly Black haben mich direkt angesprochen.
Mal keine liebenswürdige, nette Protagonistin, sondern eine die richtig auf den Tisch haut, Schatten die ein Eigenleben entwickeln können und alles gebettet in einem düsteren Setting – leider waren meine Erwartungen etwas höher, als dass sie das Buch erfüllen konnte.

Charlie ist wirklich ein Bad Girl zu dem es mir am Anfang schwer viel eine Verbindung auf zu bauen, viele Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, aber gegen Ende des Buches habe ich immer mehr mit ihr sympathisiert. Ihr Freund Vince hingegen, hat ich direkt angesprochen. Seine Charakterentwicklung fand ich toll und ich habe mich jedes Mal gefreut Szenen mit ihm zu lesen.

Der Schreibstil von Holly Black war wie erwartet richtig gut. Die Hintergründe und die Schattenwelt versprachen viel, leider war es schwer hinter diese zu Blicken und das ganze Ausmaß zu verstehen. Erst gegen Mitte des Buches hatte ich das Gefühl richtig in der Geschichte zu sein und einen groben Überblick über das Magiesystem zu haben.

Nichts desto trotz finde ich das Buch alles in allem gut gelungen, jedoch mit Luft nach oben. Da sich die erste Hälfte für mich sehr gezogen hat, vergebe ich dem Buch 3,5 Sterne.
Ich werde aber definitiv die hoffentlich erscheinende Fortsetzung lesen, da ich jetzt zum Ende des Buches richtig mitfiebern konnte und gespannt bin, was mich alles noch so erwartet.

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Veröffentlicht am 14.11.2022

gelungener Auftakt

Die Göttin und der Prinz. The other side of the sky
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Das Buch „The other side of the Sky“ von Amie Kaufmann und Meagan Spooner vereint Fantasy und Science-Fiction miteinander und ist ein guter Auftaktband einer neuen Reihe. In der Geschichte geht es um die ...

Das Buch „The other side of the Sky“ von Amie Kaufmann und Meagan Spooner vereint Fantasy und Science-Fiction miteinander und ist ein guter Auftaktband einer neuen Reihe. In der Geschichte geht es um die beiden Protagonisten North und Nimh, die beide in ihren Welten ein Schicksal zu erfüllen haben.

Während Nimh auf der „unteren“ Welt eine Göttin ist, die versucht ihre Welt zu retten, ist North ein Prinz der Himmelsinsel Alciel. Als er eines Tages mit einem Flugzeug abstürzt und auf Nimhs Welt trifft will er nichts weiter als zurück in seine Heimat. Nimh hingegen glaubt das es die Erfüllung einer Prophezeiung ist, dass North auf ihre Welt herabstürzte und er der Schlüssel zur Rettung ihrer Welt sei. So unterschiedlich die beiden auch sind, lernen sie schnell zusammen zu arbeiten um ihre jeweiligen Ziele zu erreichen. Erschwert wird dies jedoch davon, dass sie sich nach und nach zueinander hingezogen fühlen, Nimh als Göttin jedoch von niemanden berührt werden darf.

Das Cover des Buches finde ich leider nicht so ansprechend, dafür hatte mich der Klappentext aber dann umso mehr überzeugt. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und der Perspektivwechsel in den einzelnen Kapiteln zwischen North und Nimh lässt einen die Protagonisten besser verstehen und ihnen nahekommen. Ich fand es schön zu lesen, wie North und Nimh sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln und es herrschte eine gute Dynamik zwischen den beiden.
Leider empfand ich die Mischung zwischen Fantasy und Science-Fiction zum Teil als etwas gewöhnungsbedürftig und die Geschichte in manchen Passagen sehr langatmig. Außerdem fehlten mir an manchen Stellen mehr Erklärungen und Hintergrundinformationen zu den Welten. Zum Teil wurden auch Dinge erklärt, die dann nicht weiter in die Handlung integriert wurden (z. B. das North eigentlich nicht schwimmen kann, aber auf der Reise mit dem Boot damit anscheinend kein Problem mehr hatte).
Des Weiteren fehlte mir manchmal die Leichtigkeit in der Geschichte, die mich dazu anhielt weiter zu lesen. Es herrschte immer unterschwellig eine Art Schwere und Melancholie die mich zeitweilen davon abhielten, dass Buch wieder in die Hand zu nehmen.

Nichts desto trotz finde ich, ist das Buch trotz kleinerer Mängel ein gelungener Reihenauftakt der zum Ende hin einen guten Spannungsbogen aufbaute und in einem fiesen Cliffhanger endete. Ich freue mich im nächsten Teil die Auflösung dessen zu erfahren und außerdem darauf, die Himmelsinsel Alciel näher kennen zu lernen. 3,5 Sterne

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