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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2023

skurriler Kinderkrimi

Die Smartphone-Waisen 1: Das Schloss der Smartphone-Waisen
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Marla war gerade erst 10 Jahre geworden als ihre Eltern ihr ein Selfie schickten und danach in den Tod stürzten. Sie hat Glück und wächst bei ihrer Oma auf. Später trifft sie auf andere Kinder die ihre ...

Marla war gerade erst 10 Jahre geworden als ihre Eltern ihr ein Selfie schickten und danach in den Tod stürzten. Sie hat Glück und wächst bei ihrer Oma auf. Später trifft sie auf andere Kinder die ihre Eltern nach teils tragischen teils amüsanten Zwischenfällen mit dem Smartphone ihre Eltern verloren haben. Sie gründet das erste und einzige Waisenhaus für Smartphone Waisen bis die Vermieter des Hauses planen das Haus abzureißen. Wo soll sie jetzt ein neues Zuhause für sich und ihre Schützlinge finden? Als die Kinder auf eine nette ältere Dame stoßen die in einem Schloss wohnt, scheint eine Lösung gefunden zu sein. Doch auch Hermine soll aus dem Schloss ausziehen das ihr Sohn in ein Luxushotel umwandeln will. Die Kinder schmieden einen Plan der am Ende bis zu einem gewagten Einbruch in eine gut gesicherte Gemäldeausstellung reicht.

Die Erlebnisse sind kindgerecht in einfacher Sprache erzählt und das Buch ist ein spannend geschriebener Kinderkrimi mit einem warnenden Blick auf die immer stärkende Handysucht der Erwachsenen. Die Personen werden nett beschrieben und die Illustrationen unterstreichen den Inhalt. Auch für Erwachsene ein kurzweiliges Leseabenteuer.

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Veröffentlicht am 01.01.2023

Eiskalt und spannend

Kalt und still
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Hanna Ahlander ist am Boden zerstört, ihr Chef bei der Stockholmer Polizei legt ihr nahe den Dienst zu quittieren, damit nicht genug verlässt ihr Freund sie für eine andere und bittet sie die gemeinsame ...

Hanna Ahlander ist am Boden zerstört, ihr Chef bei der Stockholmer Polizei legt ihr nahe den Dienst zu quittieren, damit nicht genug verlässt ihr Freund sie für eine andere und bittet sie die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Zum Glück hat ihre patente ältere Schwester ein Ferienhaus in Are wo Hanna zunächst unterkommen kann.

Kurz nach ihrer Ankunft erfährt sie, dass die 18-jährige Schülerin Amanda vermisst wird. Nach einer Lucia Feier ist sie nicht nach Hause gekommen. Bei minus 20 Grad ist das draußen lebensgefährlich. Als die Organisation Missing People eine Suchaktion unternimmt ist sie mit dabei und erfährt näheres von den polizeilichen Ermittlungen.

Wenig später wird die Schülerin erfroren in einem Lift entdeckt. Hanna gelingt es durch einige Hinweise Kontakt zur örtlichen Polizei aufzunehmen die begeistert ist Hanna in ihren Reihen aufzunehmen um die Mordermittlung voranzutreiben.

Dies ist mein erstes Buch von Viveca Steen und es hat mir ausnehmend gut gefallen. Etwas störend sind die wiederholten Beteuerungen der Polizei wie froh sie ist Hanna in ihrem Team zu haben und Hannas schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Freund und dem Verschweigen ihrer Auszeit von der Stockholmer Polizei.

Der Schreibstil im Präsens war anfangs etwas ungewöhnlich, man kommt aber schnell rein und auch ohne großen Spannungsaufbau hat man das Buch schnell gelesen. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 01.01.2023

Von Büchersammlern und Jäger

Die Bücher, der Junge und die Nacht
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Ein Junge wächst über 10 Jahre in einem fensterlosen Raum vollgepackt mit Büchern auf bis der Krieg ausbricht und das Haus von einer Bombe getroffen wird. Dem Jungen gelingt die Flucht mit Hilfe eines ...

Ein Junge wächst über 10 Jahre in einem fensterlosen Raum vollgepackt mit Büchern auf bis der Krieg ausbricht und das Haus von einer Bombe getroffen wird. Dem Jungen gelingt die Flucht mit Hilfe eines merkwürdigen Mannes der sich aber dem Jungen annimmt und ihn auf seine Streifzüge durch deutsche Bibliotheken mitnimmt.

1933, der Buchbinder Jakob Steinfeld hat seinen kleinen Buchladen im graphischen Viertel von Leipzig in der Nähe des Grundstücks der wohlhabenden Familie Palandt und verliebt sich in die jüngste Tochter die ein Buch von ihm gebunden haben möchte.

1977 der inzwischen erwachsene Junge Robert Steinfeld hat seine Liebe zu Büchern zum Beruf gemacht. Zusammen mit einer Bekannten die den Auftrag hat die Bibliothek des verstorbenen Palandt aufzulösen begibt er sich auf die Suche zu seinen Wurzeln.

Dies war mein erster Roman von Kai Meyer und das Buch hatte gleich eine Sogwirkung auf mich. Durch die ruhige detaillierte Schilderung kann man sich gut in das Leben von Leipzig einfinden. Das Buch ist in 3 Zeitebenen erzählt und alles passt stimmig zueinander. Trotz der vielen Seiten kam bei mir keine Langeweile auf. Ich werde mich bestimmt auf die Suche nach weiteren Büchern von Kai Meyer begeben.

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Veröffentlicht am 28.12.2022

Küssen verboten

Der Tag, an dem Tiffany das Wasser aus der Wanne geschaukelt hat
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Tiffany mag keine Küsse und nimmt daher jedes Mal ein Bad wenn sie ein Küsschen bekommt. So auch an diesem Tag als Mutter, Oma und die ältere Schwester sich zum Wellness aufgemacht haben. So etwas ist ...

Tiffany mag keine Küsse und nimmt daher jedes Mal ein Bad wenn sie ein Küsschen bekommt. So auch an diesem Tag als Mutter, Oma und die ältere Schwester sich zum Wellness aufgemacht haben. So etwas ist natürlich nichts für Tiffany, mit unbekannten nackten Menschen schweigend in einen heißen Raum gesperrt zu werden kann sie nicht verstehen.

Das Bad gerät leider etwas zu doll und so steht bald das Badezimmer unter Wasser. Damit ist es aus für den Vater der im Garten gemütlich ein Buch lesen wollte. Als beim aufwischen auch noch die Waschmaschine ihre Arbeit einstellt und für noch mehr Wasser sorgt, ist das Chaos vorprogrammiert.

Ein heiteres Kinderbuch durchaus mit politischen Anspielungen an eine altgediente Kanzlerin. Von Marc-Uwe Kling kenne ich bislang nur die Känguru Chroniken und Qualityland die ich schon sehr amüsant fand.

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Veröffentlicht am 03.12.2022

Jede*r hat ein Recht auf Bildung

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Malala Yousafzai
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Malala lebt mit ihrer Familie in Pakistan. Als ihr Vater eine Schule für Mädchen aufmacht in die auch Mädchen gehen dürfen eröffnet sich für Malala eine völlig neue Welt und sie saugt alles auf was sie ...

Malala lebt mit ihrer Familie in Pakistan. Als ihr Vater eine Schule für Mädchen aufmacht in die auch Mädchen gehen dürfen eröffnet sich für Malala eine völlig neue Welt und sie saugt alles auf was sie an Bildung bekommen kann.
Als die Taliban die Macht übernehmen und Mädchen und Frauen wieder an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden sollen, steht sie auf und spricht auf der ganzen Welt von dem Recht auf Bildung. Dafür wird sie in ihrer Heimat angeschossen und schwer verletzt. Doch anstatt zum Schweigen gebracht zu werden, wird sie immer stärker.

Dieser kindgerechte Comic über das Leben der mutigen Schülerin Malala ist sehr ansprechend und schön gestaltet. Die Texte sind kurz und verständlich, die Illustrationen schön gezeichnet. Die Fotos am Ende schließen das Buch gut ab. Man sollte mit den Kindern jedoch über den Inhalt sprechen um offene Fragen zu beantworten.

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