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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2017

Dramatischer Auftakt

Love is War - Verlangen
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"Verlangen", der erste Band der "Love is War"-Dilogie, stand bereits seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste, sodass ich dem Erscheinungstag sehr entgegengefiebert habe. Dementsprechend hoch waren ...

"Verlangen", der erste Band der "Love is War"-Dilogie, stand bereits seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste, sodass ich dem Erscheinungstag sehr entgegengefiebert habe. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen und ich habe mir eine leidenschaftliche und dramatische erhofft, die ich zum Glück auch erhalten habe.

Die Geschichte liest sich leicht und flott, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig bekommt man auch einen interessanten Einblick in das Leben von Scarlett und Dante, was mir sehr zugesagt hat. Die Geschichte ist dabei in zwei Handlungssträngen unterteilt. Der erste Teil befasst sich mit der Kindheit und Jugend von Scarlett, während der zweite Teil die Gegenwart thematisiert. Dabei erfährt man auch direkt, wie lange sich Dante und Scarlett bereits kennen und wieso sich alles so dermaßen schwierig bei ihnen entwickelt hat.

Man muss zwar sagen, dass es hierbei oftmals sehr dramatisch ist und dies auch für den ein oder anderen Leser möglicherweise zu viel sein könnte, allerdings kam ich mit der Portion Drama gut zurecht, sodass ich hier eine interessante, stellenweise prickelnde, aber auch humorvolle Geschichte erhalten habe.

Dennoch gibt es noch sehr viele Geheimnisse und offene Fragen, sodass das Ende für mich nicht ganz zufriedenstellend ist - wenn man es denn überhaupt als Ende bezeichnen kann. Ich habe jedoch die Hoffnung, dass sämtliche offene Fragen noch im finalen Band "Sehnsucht" beantwortet werden.

Das Cover ist hübsch anzusehen. Hier gefällt mir nicht nur das Herz sehr gut, sondern auch die Farbgestaltung. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich "Verlangen" sehr gerne lesen wollte.

Kurz gesagt: "Verlangen" ist ein würdiger Auftakt der "Love is War"-Dilogie und bietet jede Menge Drama, Melancholie, aber auch prickelnde Momente, sodass R. K. Lilley hier eine interessante Lovestory geschrieben hat. Für alle Fans von Monica James, Anna Todd und Monica Murphy.

Veröffentlicht am 14.07.2017

gute eShort

Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis
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Nachdem ich bereits vorab den ersten Band "Schicksalsbringer" lesen durfte, der am 24. Juli im Loewe Verlag erscheinen wird, war ich schon sehr auf das Prequel "Schicksalsbrigner: Fortunas Vermächtnis" ...

Nachdem ich bereits vorab den ersten Band "Schicksalsbringer" lesen durfte, der am 24. Juli im Loewe Verlag erscheinen wird, war ich schon sehr auf das Prequel "Schicksalsbrigner: Fortunas Vermächtnis" gespannt. Hier habe ich mir eine kurze und knackige Geschichte mit vielen Informationen erhofft und dies auch letztendlich bekommen.

Die Geschichte liest sich gewohnt leicht und flüssig, sodass die knapp vierzig-seitige Geschichte viel zu schnell ausgelesen war. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie trotz der Kürze gut kennen und ich fand sie zum Teil auch sehr sympathisch.

Erzählt wird die Geschichte von Elodie und ihrer Tochter Simone. Elodie ist leider oft frustriert, da sie mit ihrer Kunst nicht den erhofften Erfolg hat, dies ändert sich allerdings schlagartig, als sie auf Martin trifft, denn mit ihm werden plötzlich all ihre Wünsche und Hoffnungen wahr und sie wird eine erfolgreiche Künstlerin. Während Elodie somit endlich glücklich ist, wird ihre Tochter immer skeptischer und traut dem neuen Glück nicht...

Obwohl es hierbei keinerlei Spoiler zum ersten Band "Schicksalsbringer" gibt, bekommt man hier genügend Informationen darüber, was das Schicksal mit einem machen kann, wenn man nur die nötige Macht darüber hat.

Das Cover ist hübsch anzusehen, besticht mit tollen Farben und vielen kleinen Details. Dazu finde ich es sehr gut, dass man den Hintergrund auch beim ersten Band "Schicksalsbringer" verwendet. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich mir das Prequel nicht entgehen lassen konnte.

Kurz gesagt: "Schicksalsbringer: Fortunas Vermächtnis" ist eine interessante, mit vielen Informationen gespickte Kurzgeschichte, die perfekt auf "Schicksalsbringer" einstimmt und mich bestens unterhalten konnte. Ich kann dieses Prequel somit nur empfehlen.

Veröffentlicht am 13.07.2017

Gut durchdachte Kurzgeschichte

Der Hometrainer
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„Der Hometrainer“ ist eine knapp sechzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe ...

„Der Hometrainer“ ist eine knapp sechzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass "Der Hometrainer" letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Gleichzeitig kommt die Geschichte in diesem Fall komplett ohne Horror aus, sondern zeigt eher auf, wie sehr sich ein Mensch in etwas hineinsteigern kann, wenn er von einer gewissen Einsamkeit getrieben wird.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Richard Sifkitz, einem freischaffenden Künstler, der seit dem Tod seiner Ehefrau alleine lebt und zu wenig auf sich selbst und seine Gesundheit achtet. Als dieser von seinem Arzt eine verheerende Diagnose erhält, da sein Übergewicht langsam krankhaft ist, krempelt dieser sein Leben um und kauft sich einen Heimtrainer, auf dem er täglich zwei Stunden radelt. Während dies seiner Gesundheit zwar gut tut, driftet Richard psychisch immer mehr ab, denn er verliert immer mehr den Blick zur Realität, denn er erfindet vier Männer und malt sie auf Leinwand, die täglich harte Arbeit verrichten, um seinen Cholesterinwert auf Vordermann zu bringen, was sich jedoch immer mehr in einen kleinen Wahn entwickelt...

Wer hier einen Thriller oder gar Horror erwartet, der wird bei "Der Hometrainer" sicherlich enttäuscht sein, wer sich jedoch mehr mit der menschlichen Psyche beschäftigen möchte, erhält hier ein Paradebeispiel von einem einsamen Mann, der sich immer mehr seiner Phantasie hingebt und die Realität vollkommen verdrängt.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über Richard und sein Leben erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Der Hometrainer“ ist eine unterhaltsame und nachdenklich stimmende Kurzgeschichte, die mich mal wieder voll und ganz überzeugen konnte. Somit kann ich auch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 07.07.2017

Wunderbarer Roadtrip

Glücksspuren im Sand
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"Glücksspuren im Sand" gehört zu den Büchern, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört habe, es allerdings dennoch auf Anhieb mein Interesse wecken konnte. Da die Kurzbeschreibung sehr emotional, aber ...

"Glücksspuren im Sand" gehört zu den Büchern, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört habe, es allerdings dennoch auf Anhieb mein Interesse wecken konnte. Da die Kurzbeschreibung sehr emotional, aber auch lebensbejahend klang, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und wird aus der Sicht von Anna erzählt. Dabei lernt man nicht nur sie selbst gut kennen, sondern auch ihr Umfeld und besonders ihre verstorbene Schwester Storm. Die Geschichte liest sich dabei sehr emotional, ist aber auch gleichzeitig lebensbejahend und begleitet Anna dabei, endgültig erwachsen zu werden. Die Schauplätze sind allesamt detailliert beschrieben und man hat das Gefühl, selbst mit vor Ort zu sein, sodass man hier einen tollen Roadtrip miterleben darf.

Bereits der Anfang liest sich sehr emotional, denn hierbei geht es um Storms Beerdigung, die bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen ist. Hierbei erlebt man die Beerdigung aus Annas Sicht, was mich direkt sehr berührt hat, denn Annas Trauer wird authentisch und schonungslos beschrieben. Als sie eine unerledigte To Do-Liste von ihrer Schwester in ihrem Zimmer entdeckt, möchte sie Storms letzte Wünsche erfüllen und erhält dabei die Unterstützung von Cameron, dem Nachbarsjungen, der auch gleichzeitig Storms bester Freund war. Zusammen erleben sie dadurch nicht nur einen sehr ereignisreichen Sommer, sondern machen dabei auch Dinge, die sich zuvor niemals selbst zugetraut hätten.

Während "Den Sonnenaufgang erleben" noch mit das einfachste auf der Liste ist, gibt es noch zahlreiche andere Punkte, die nicht nur Selbstvertrauen und Mut sich bringen, sondern auch dafür sorgen, dass Anna in diesem Sommer endgültig erwachsen wird, denn sie soll auch nackt baden, einmal im Regen küssen und mutig leben. Dabei erlebt man auch als Leser einen wunderbaren und einzigartigen Roadtrip, der nicht nur viele Gefühle in Anna und Cameron weckt, sondern auch so manches Geheimnis lüftet.

Das Cover ist nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern passt auch hervorragend zur Geschichte, sodass es rundum gelungen ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt in den Bann ziehen, sodass ich mir hier eine emotionale Geschichte erhofft habe.

Kurz gesagt: "Glücksspuren im Sand" ist insgesamt ein Wechselbad der Gefühle zwischen Trauer, Freude und Hoffnung und kann dazu mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil überzeugen, sodass mir die Geschichte insgesamt sehr gefallen hat. Hoffentlich wird diese doch eher unbekannte Geschichte noch viele Leser in Deutschland erreichen.

Veröffentlicht am 03.07.2017

Spannende Geschichte

Was andere Menschen Liebe nennen
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Da ich Bücher von David Levithan schon immer ganz gerne gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf "Was andere Menschen Liebe nennen", das er gemeinsam mit der Bestseller-Autorin Andrea Cremer geschrieben ...

Da ich Bücher von David Levithan schon immer ganz gerne gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf "Was andere Menschen Liebe nennen", das er gemeinsam mit der Bestseller-Autorin Andrea Cremer geschrieben hat. Hierbei habe ich mir eine melancholische Geschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich insgesamt angemehn und leicht, aber nicht immer flüssig. Ab und zu liest sich die Geschichte holprig, allerdings kann ich das dem Autoren-Duo gerne verzeihen, da die Geschichte an sich sehr gut ist. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, sodass man sie nicht nur gut kennen lernen, sondern auch mit ihnen mitfühlen kann.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Stephen und Elizabeth, die mich sehr berührt hat. Stephen ist dabei ein ganz besonderer Teenager, denn dieser ist seit seiner Geburt unsichtbar. Dazu ist er seit dem Tod seiner Mutter komplett auf sich allein gestellt und sehr einsam, da er von niemanden gesehen werden kann und somit auch von niemanden wahrgenommen wird. Dies ändert sich allerdings schlagartig, als Elizabeth mit ihrer Familie in das selbe Haus einzieht, in dem auch Stephen wohnt, denn diese ist die erste Person, die Stephen tatsächlich sehen und hören kann. Es kommt, wie es kommen muss und die beiden verbringen nicht nur viel Zeit zusammen, sondern verlieben sich auch ineinander. Die Freude ist jedoch schnell getrübt, als die beiden herausfinden, weshalb Stephen für den Rest der Welt unsichtbar ist, denn dies bringt auch viele Gefahren mit sich...

Wer "Was andere Menschen Liebe nennen" lesen möchte, sollte sich nicht nur auf eine schöne Liebesgeschichte zwischen Teenagern einstellen, sondern auch auf eine Geschichte mit einem hohen Fantasy-Anteil. Aufgrund der Kurzbeschreibung habe ich mir zwar gedacht, dass man es hier mit paranormalen Elementen zu tun hat, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass der Fantasy-Anteil in der Geschichte so hoch ist. Dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten, berühren und in den Bann ziehen.

Das Cover ist hübsch anzusehen und bildet Stephen und Elizabeth ab, die mir auf dem Cover gut gefallen. Außerdem finde ich es sehr gut, dass man auf dem Cover auch gleichzeitig einen Abschnitt von New York City sehen kann. Die Kurzbeschreibung hat mir ebenfalls direkt zugesagt, sodass ich der Geschichte gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Was andere Menschen Liebe nennen" ist insgesamt eine berührende und spannende Geschichte mit einem hohen Fantasy-Anteil und interessanten Figuren, die ich direkt sympathisch fand. Somit bin ich insgesamt recht begeistert, sodass ich die Geschichte nur empfehlen kann.