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Veröffentlicht am 26.12.2022

Cäcilia - eine starke Frau

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Während im ersten Band die Geschichte von Margareta im Mittelpunkt stand, geht es nun um ihre Schwester Cäcilia. Sie hat das Lehrerinnen Seminar mit Erfolg beendet und wartet auf ihre erste Anstellung. ...

Während im ersten Band die Geschichte von Margareta im Mittelpunkt stand, geht es nun um ihre Schwester Cäcilia. Sie hat das Lehrerinnen Seminar mit Erfolg beendet und wartet auf ihre erste Anstellung. Zu ihrer Freude wird sie an die Schule in Langwedel berufen, nahe von Gut Erlensee. doch ihre Freude währt nicht lange, denn von allen Seiten bekommt sie starken Gegenwind zu spüren, aufgrund ihrer, nach Meinung der meisten Dorfbewohner, zu modernen Unterrichtsmethoden. Außerdem gerät ihre Welt durch den Tod ihres Vaters und die starke Zuneigung zu Jakob Kaltenbrunner, gehörig durcheinander.

Meine Meinung:

In dem Buch werden mehrere Themen, mit welchen sich vor allen Dingen die Frauen im beginnenden 20. Jahrhundert, auseinandersetzen müssen, behandelt. Das damals vorgeschriebene Lehrerinnen Zölibat,stellt die Protagonistin vor große Probleme. Einerseits hat sie starke Gefühle für Jakob Kaltenbrunner, andererseits möchte sie ihren Beruf, für den sie brennt, sehr gerne ausüben. Nach der damalig vorherrschenden Meinung, ist das jedoch nicht möglich. In ihrer Familie gibt es etliche Probleme, die sowohl ihren Bruder, als auch ihre rebellierende jüngste Schwester betreffen. Auch durch Umbrüche in ihrem eigenen Leben, werden die Weichen neu gestellt.
Wie schon im ersten Band lebt die Geschichte von den starken und sehr authentisch dargestellten Protagonisten. Neben Cäcilia ist dies die Großmutter Ilsegard,der gute Geist der Familie, die im passenden Augenblick immer wieder eingreift und die Geschicke der Familie auf die richtige Spur bringt. Aber auch andere Charaktere, fügen sich, größtenteils positiv in die Geschichte ein und runden sie auf angenehme Weise ab.
Ich bin schon voller Vorfreude auf Bd. 3, in welchem es um Marilla gehen wird.

Veröffentlicht am 22.12.2022

Ein ganz besonderes Buch

Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern
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Inhalt übernommen:
Die junge Kunsthändlerin Vicky gerät durch Zufall an einen ungewöhnlichen Brief: Der achtjährige Finlay aus Swinton – on – Sea in Schottland hat ihn an seine verstorbene Mutter geschrieben. ...

Inhalt übernommen:
Die junge Kunsthändlerin Vicky gerät durch Zufall an einen ungewöhnlichen Brief: Der achtjährige Finlay aus Swinton – on – Sea in Schottland hat ihn an seine verstorbene Mutter geschrieben. Vicky ist tief berührt –aber auch neugierig, denn dem Brief liegt ein Foto bei, auf dem Finlay eine seltene Ausgabe von „Alice im Wunderland“ in den Händen hält. Vicky reist nach Swinton, wo Graham, der Vater des Jungen, ein Antiquariat führt und wird prompt für die neue Aushilfs Buchhändlerin gehalten. Swinton ist ein ganz und gar außergewöhnlicher Ort. Ein uriges Dorf voller Buchläden und Bücherwürmer und dazu eine Schar mit unter sehr eigenwillige Einwohnerinnen und Einwohner. Unversehens gerät Vicky mitten in die Geschichte um Finlay, seinen Vater Graham - – einen attraktiven Buchhändler und Witwer – und ein sehr wertvolles Buch. Doch sie hat auch etwas zu verbergen: dass sie mit einem Auftrag angereist ist, der ihre zarten Freundschafts Bande in Swinton zu zerreißen droht.

Meine Meinung:

Nach einem sehr bewegenden Prolog ,in dem man die Protagonistin als Kind erlebt, macht die Geschichte einen Zeitsprung von 25 Jahren.
Zu Beginn tat ich mich schwer damit, Sympathie für die Protagonistin zu entwickeln. Bei ihrer Ankunft in Swinton wurde sie mit offenen Armen empfangen und willkommen geheißen. Sie jedoch, hatte nur das lukrative Geschäft im Sinn, welches ihr eine neue Zukunftsperspektive bescheren sollte. Ein klärendes Gespräch, lässt sie jedoch ihr Handeln überdenken und andere Wege gehen.
In dem kleinen Dorf, in welchem die Zeit in gewisser Weise irgendwie stehen geblieben ist, habe ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt, was zum großen Teil an den besonderen Menschen gelegen hat.
Der Schreibstil war sehr empathisch und einfühlsam und auch wenn die Geschichte sehr vorhersehbar war,hat sie mich letztendlich zufriedengestellt. ich werde auch die Fortsetzung, welche im nächsten Jahr erscheint, sicher lesen.

Veröffentlicht am 20.12.2022

Mrs.Bradley ermittelt

Geheimnis am Weihnachtsabend
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Inhalt übernommen:

Weihnachten steht vor der Tür und Amateurdetektivin Mrs. Bradley folgt der Einladung ihres Neffen ins beschauliche Oxfordshire. Doch die lockere Stimmung der Gäste kippt, als an Heiligabend ...

Inhalt übernommen:

Weihnachten steht vor der Tür und Amateurdetektivin Mrs. Bradley folgt der Einladung ihres Neffen ins beschauliche Oxfordshire. Doch die lockere Stimmung der Gäste kippt, als an Heiligabend der Anwalt des Dorfes tot aufgefunden wird. Zunächst vermutet niemand einen Mord, doch eine alte Spuklegende entfacht den Spürsinn der patenten Ermittlerin.

Meine Meinung:

Obwohl mir der Schreibstil von Anfang an gut gefiel, brauchte ich eine längere Zeit um die große Anzahl der Personen und ihre Zugehörigkeit untereinander, zuzuordnen.Hier wäre ein Namensregister sehr hilfreich gewesen.

Die scharfsinnige Hobbydetektivin stürzte sich gleich nach dem ersten Mord,dem kurze Zeit später ein weiterer folgte,voller Elan in die Ermittlungen. Die Polizei war da deutlich gemächlicher und ließ Mrs. Bradley gewähren. Sie führte viele Gespräche, machte sich an den verschiedenen Orten selbst ein Bild.Obwohl Ihre Gedankengänge nicht immer nachvollziehbar waren, führten sie letzt endlich zum Erfolg.

Mir gefiel der immer wieder einfließende britische Humor sehr gut, allerdings hätte ich mir manchmal etwas weniger Ausführlichkeit gewünscht, da dadurch die Spannung immer wieder ausgebremst wurde.

Alles in allem gesehen, eine Geschichte die mich mit kleinen Einschränkungen gut unterhalten hat. Von mir gibt es daher vier Sterne.

Veröffentlicht am 17.12.2022

Die Gefahr lauert überall

Tief in den Wäldern
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Inhalt übernommen:

Seit Jahren verschwinden junge Frauen im einsamen Cold Creek Highway im Nordwesten von Kanada. Das letzte Opfer ist noch nicht lange tot, der Mörder wurde nie gefunden. Nun geraten ...

Inhalt übernommen:

Seit Jahren verschwinden junge Frauen im einsamen Cold Creek Highway im Nordwesten von Kanada. Das letzte Opfer ist noch nicht lange tot, der Mörder wurde nie gefunden. Nun geraten zwei gegensätzliche Frauen in sein Visier: die toughe Hailey kennt die Wälder um Cold Creek wie ihre Westentasche. Als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt, trifft sie eine unheilvolle Entscheidung. Ein Jahr später kommt Beth, ein Großstadtkind nach Cold Creek – auf einer persönlichen Suche, die immer gefährlicher wird.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus zwei Blickwinkeln erzählt, in welchem jeweils eine Frau im Fokus steht. Mich hat der erste Teil rund um Haley sofort gefangengenommen,ihr Schicksal rührte mich und ihren Mut habe ich sehr bewundert.Wie sie ihr Leben in den dunklen Wäldern gemeistert hat ,fast vollständig auf sich alleine gestellt,nötigte mir großen Respekt ab.

Bei Beth,der Schwester einer ermordeten Frau,brauchte ich hingegen eine Weile ,um mit ihr zurechtzukommen. Dann jedoch faszinierte mich ihre Vorgehensweise immer mehr und ich begann sie zu mögen und zu verstehen.Auf unterschiedliche Weise versuchen die beiden Frauen, den grausamen Geschehnissen auf die Spur zu kommen und finden ziemlich am Ende der Geschichte zueinander. Die Auflösung hat mich ziemlich überrascht, weil ich immer einen anderen Täter im Visier hatte. auch wenn die Geschichte an einigen Stellen etwas zähflüssig war, hat mich das Buch gut unterhalten. Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 08.12.2022

Toni - eine starke Frau setzt sich durch

Weil die Zukunft uns gehört
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Toni wächst mit ihren Geschwistern in den Bergen auf. Sie hat ihre Mutter einst auf dem Sterbebett versprochen, Ärztin zu werden und dieses Versprechen möchte sie nun einlösen. Bei ihrer Ankunft in München ...

Toni wächst mit ihren Geschwistern in den Bergen auf. Sie hat ihre Mutter einst auf dem Sterbebett versprochen, Ärztin zu werden und dieses Versprechen möchte sie nun einlösen. Bei ihrer Ankunft in München wird ihr schnell klar, dass dieser Wunsch nicht so leicht umsetzbar ist. In der damaligen Zeit(1919) dominierten die Männer die Welt und eine Frau im Hörsaal der Universität, das war nicht gern gesehen. Doch Toni lässt sich nicht entmutigen und findet Unterstützung bei den anderen Frauen, welche mit ihr zusammen in der Damen Pension Villa Libertas ,wohnen.

Es handelt sich um mehrere junge Frauen, von denen jede ihr eigenes Päckchen zu tragen hat. Nach und nach erfährt man mehr aus ihrem Leben, wodurch man sich ihnen näher fühlt.Kurz nach ihrer Ankunft in München lernt Toni Georg ,der ebenfalls Medizin studiert,kennen und verliebt sich in ihn.Er spielt fortan eine wichtige Rolle in ihrem Leben.

Im Verlauf der Geschichte wuchsen mir die Frauen immer mehr ans Herz, Besonders lieb gewann ich Toni und die Pensionswirtin Ida. Ihre Briefe, in denen sie ihr Gefühlsleben mit der Tochter, welche von ihr getrennt aufwachsen musste, teilte, berührten mich sehr.Ich habe die Protagonistinnen gerne ein Stück begleitet, mit ihnen gelacht,gestritten und geweint.Sie werden mich gedanklich noch etwas begleiten.