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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2017

Auf der Suche nach dem Sinn

30 Sekunden zu spät
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Nepomuk kommt mit der Demenz seines Großvaters nicht zurecht und begibt sich mit seiner Freundin Miranda auf die Reise an die Nordsee auf der Suche nach der Vergangenheit.



Zum Cover: Das Buch hat ein ...

Nepomuk kommt mit der Demenz seines Großvaters nicht zurecht und begibt sich mit seiner Freundin Miranda auf die Reise an die Nordsee auf der Suche nach der Vergangenheit.



Zum Cover: Das Buch hat ein wunderschönes Cover mit einem Schmetterling der auch in die Geschichte einfließt. Leider ist das Cover das Beste am Buch.

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch verwirrt denn es fahren zwar die Beiden auf Reisen und haben dabei so ihre Schwierigkeiten, jedoch erschließt sich keinerlei Sinn. Einzig ein Mord macht eine kurze Spannungswende. Ab der Mitte beginnt die Geschichte von Vorne aus Sicht von Miranda, wobei sich die Beiden Handlungsstränge nur im Groben ähneln. Da passt so wenig zusammen. Auch das Ende ist ein ganz anderes. Das Buch hat einen sehr "schizophrenen" Touch und konnte mich absolut nicht überzeugen. Wenn es nicht so kurz wäre, hätte ich es sicherlich abgebrochen.

Fazit: Nicht überzeugend. Verwirrend und unklar. Ein Sinn konnte sich nicht erschließen.

Veröffentlicht am 22.12.2022

Schwieriger Schreibstil trifft wenig Handlung

Kelvins Geheimnis
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Der Physiker Georg Reimers lebt mit seiner Frau, lebt aber eigentlich nur für seine Arbeit, die mit Kälterekorden zu tun hat. Ein Mal im Jahr trifft er sich mit seinen 3 Freunden. In dieser Runde wird ...

Der Physiker Georg Reimers lebt mit seiner Frau, lebt aber eigentlich nur für seine Arbeit, die mit Kälterekorden zu tun hat. Ein Mal im Jahr trifft er sich mit seinen 3 Freunden. In dieser Runde wird auch über Morde an Schulkindern berichtet. Und schon bald gerät Georg in den Fokus der Polizei.

Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen gut; der Zusammenhang zum Buch zeigt sich mir aber nur wenig.

Der Schreibstil des Autors war ein absoluter Horror für mich. Schon auf den ersten Seiten des Buches (Traumsequenz) fällt eine komplizierte Ausdrucksweise auf, die wie aus dem 19. Jahrhundert wirkt, aber doch dafür zu modern ist. Durch teilweise absatzlange Schachtelsätze wurde das Bild dann noch vervollständigt, sodass ich einige Absätze mehrmals lesen musste, um sie zu verstehen, obwohl ich normalerweise nicht schwer von Begriff bin. Auch manche Wörter musste ich erst nachschlagen, obwohl ich ein relativ großes Allgemeinwissen habe.

Während Georgs Freunde gut beschrieben werden, bleiben Georg und Rita schwer greifbar, denn sie werden nur wenig und im Laufe des Buches beschrieben.

Dazu muss ich auch sagen, dass ich das Buch nach ca. 1/4 der 400 Seiten abgebrochen habe, was ich bisher in über 30 Jahren nur 4 Mal zuvor getan habe, allerdings wollte und konnte ich mich nicht mehr mit dem Buch quälen.

Auch die Handlung selbst kam absolut zu kurz, sodass ich auf den ersten hundert Seiten kaum beschreiben konnte, um was es in dem Buch überhaupt geht. Laut Cover ist es ja auch eine Kriminalgeschichte, die allerdings auf den ersten hundert Seiten nur peripher in Erscheinung trat.

Da meine Lesegenres sehr breit gemischt sind, lese ich auch immer wider gern Literatur und Zeitgenössisches. Dieses Buch allerdings brachte mich an meine Grenzen und erinnerte bezüglich des Handlungsumfangs wohl dem Meisterwerk "Warten auf Godot", wo auch in 2 Akten nur wenig Handlung passiert und man vergeblich darauf wartet.

Vielleicht mag ich ein Kulturbanause sein, wenn das allerdings die moderne Art von Literatur ist, kann ich gerne darauf verzichten.

Fazit: Schwieriger Schreibstil trifft wenig Handlung. 0,5 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2017

zuviel Drumherum

Es ist Gottes Wille
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Innerhalb von 3 Stunden werden in Toledo 3 Männer ermordet.

Dieses Buch gehört zu den wenigen, die ich (nach 7 Kapiteln) abgebrochen habe. In diesen 7 Kapiteln (ca. 1/4 von 259 Seiten) geschehen 2 Morde, ...

Innerhalb von 3 Stunden werden in Toledo 3 Männer ermordet.

Dieses Buch gehört zu den wenigen, die ich (nach 7 Kapiteln) abgebrochen habe. In diesen 7 Kapiteln (ca. 1/4 von 259 Seiten) geschehen 2 Morde, die max. 5 Seiten des Buches einnehmen. Der Rest ist vollgestopft mit geschichtlichen, architektonischen und anderen Details um Toledo und der Vergangenheit des Ermittlers.

Da ich mir einen Krimi erwartete und mich diese Details um Toledo langweilten musste ich dieses Buch abbrechen.

Das Cover des Buches ist passend zum vorliegendem Buch.

Fazit: Der Krimi ist in diesem Buch nur Nebenhandlung. 0,5 Sterne