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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2023

Fraud: Der Weg zurück zur Liebe

Fraud: Der Weg zurück zur Liebe (Außergewöhnliche Helden Teil 3)
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Auch der dritte Teil der Außergewöhnlichen Helden hat mir gut gefallen. Ich brauchte dieses Mal etwas um reinzukommen, aber dann war ich voll bei der Story. Second Chance Romane sind für mich immer eine ...

Auch der dritte Teil der Außergewöhnlichen Helden hat mir gut gefallen. Ich brauchte dieses Mal etwas um reinzukommen, aber dann war ich voll bei der Story. Second Chance Romane sind für mich immer eine Herausforderung. Es gibt den Part, der sich beweisen muss und den Part, der das Vertrauen wieder finden muss. Für mich war es hier tatsächlich an der Grenze und bewundere Beau für seine Geduld und Hartnäckigkeit. Ihn mochte ich gerne. Seine damaligen Beweggründe habe ich absolut verstanden, auch wenn der Abgang nicht wirklich gentlemanlike war.
Hutton ist ein liebes Mädel, scheu und eher in sich gekehrt, außer wenn sie ihrer Arbeit nachgeht, da blüht sie auf. Sie hat stark damit zu kämpfen Beau seine Bindungsbereitschaft zu glauben. Trotzdem hat sie es mir mit ihren immerwährendem Zurückziehen nicht leicht gemacht. Wie schon in den anderen Teilen auch, gibt es hier einen Spannungsbogen, der die Geschichte zuzüglich der wilden Leidenschaft auch noch etwas aufregender macht. Mitunter nahmen mir allerdings die expliziten Momente etwas überhand. Für mich hat es nicht so ganz zu Hutton gepasst. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
Insgesamt wurde ich zwar gut unterhalten und die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen, trotzdem konnte mich der Teil nicht ganz abholen. Somit reiht er sich in der goldenen Mitte an. Ich bin natürlich trotzdem schön auf Louis und Tulip gespannt.

Veröffentlicht am 27.01.2023

Cruel Castaways – Rival

Cruel Castaways - Rival
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Einerseits hat mir die Story ganz gut gefallen. Zusammenfassend war sie aber nicht rund. Sie konnte mich nicht wirklich gefangen nehmen. Für zwischendurch ist sie allerdings auch nichts. Gerade auf der ...

Einerseits hat mir die Story ganz gut gefallen. Zusammenfassend war sie aber nicht rund. Sie konnte mich nicht wirklich gefangen nehmen. Für zwischendurch ist sie allerdings auch nichts. Gerade auf der emotionalen Seite fehlte mir hier enorm viel. Außerdem kam ich erst bei 40 % richtig in die Geschichte rein und konnte am Ball bleiben.
Den Aufbau der Story mochte ich hingegen von Beginn an sehr. Es wechseln nicht nur die Perspektiven, sondern auch Vergangenheit und Gegenwart. So lernte ich beide Protas noch viel näher kennen.
Das ganze Vater, Tochter, Mutter – Ding ist harter Stoff und hätte meiner Meinung nach, ruhig noch sichtbarer, auffälliger sein können. Arya hat mir das zu flach für sich abgehandelt. Zumindest kam es mir so vor. Da reicht es nicht, wenn sie nach 32 Jahren plötzlich nicht mehr Papas Liebling ist und auch nicht, wenn die Mutter ihre Lage mit 2 Sätzen schildert, um die Prioritäten umzukehren. Es lag aber vielleicht auch daran, dass ich zu Arya überhaupt nicht durchgekommen bin. Sie hat sich nicht recht in ihr Inneres blicken lassen. Das war bei Christian anders. Mit ihm konnte ich mitfühlen und habe ihn verstanden. Er hat für mich die ganze Story getragen.

Veröffentlicht am 03.01.2023

With you I hope (Belmont Bay 2)

With you I hope
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Das ist jetzt recht schwierig. Ich weiß, dass die Autorin hier ein Teil ihres eigenen Lebens verarbeitet hat und das erfordert natürlich viel Mut, es nicht einfach als fiktive Geschichte stehenzulassen. ...

Das ist jetzt recht schwierig. Ich weiß, dass die Autorin hier ein Teil ihres eigenen Lebens verarbeitet hat und das erfordert natürlich viel Mut, es nicht einfach als fiktive Geschichte stehenzulassen. Umso mehr tut es mir leid, dass ich mich so gar nicht in Megan hineinversetzen konnte. Die Geschichte konnte mich erst in den letzten 30 % von den Emotionen und Reaktionen überzeugen.
Die Suche nach den leiblichen Eltern ist für mich absolut nachvollziehbar. Auch das Gefühl, dass immer ein kleiner Teil von sich fehlt. Ich kann mir den Zwiespalt gar nicht vorstellen. Einerseits hat man eine Familie, die einen liebt, andererseits ist es nicht die leibliche. Das muss unheimlich schwer sein.
Ich verstand aber einfach nicht, warum man sein Selbst erst richtig findet, akzeptiert, es so sehr hinterfragt, bis diese Lücke gefüllt ist. Rechtfertigt man sich dann damit, dass man eben so ist, wie man ist, weil es vererbt wurde? Also, ich kam mit Megans Gedanken einfach nicht klar. So leid mir das auch tut.
Mit Leo hingegen bin ich sofort warm geworden. Er und der immer näher rückende Showdown haben mich animiert weiter zu lesen.
Sehr gefallen hat mir wieder der Zusammenhalt, der Bewohner von Belmont Bay. Insgesamt bin ich zwar sehr gut durch das Buch gekommen, da der Schreibstil wirklich schön zu lesen ist. Aber die Story konnte mich leider nicht richtig abholen.

Veröffentlicht am 03.12.2022

Ein Duell mit Folgen: Regency Heroes 3

Ein Duell mit Folgen
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Auch der dritte Teil hat mir gut gefallen.
Besonders nach der ersten Hälfte, als die Geschehen unabhängig von Teil 1 und 2 passierten, hing ich an den Zeilen.
Die Idee an sich finde ich spannend, dass ...

Auch der dritte Teil hat mir gut gefallen.
Besonders nach der ersten Hälfte, als die Geschehen unabhängig von Teil 1 und 2 passierten, hing ich an den Zeilen.
Die Idee an sich finde ich spannend, dass die Storys der drei teilweise parallel verlaufen. Allerdings nimmt das doch mehr Spannung aus den Geschichten, wie gedacht. Man hätte den Anfang etwas kürzer halten können, dafür die Reise etwas ausführlicher, damit das Abenteuer, dass er auf sich nahm, etwas mehr fesselt.
Trotzdem wurde ich gut unterhalten und ich mag die Charaktere alle sehr gerne. Für mich landet auch dieser Teil im guten Mittelfeld.

Veröffentlicht am 06.09.2022

After Eden

After Eden - Das Erwachen (Band 1)
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Das war eine sehr interessante Geschichte mit nicht alltäglichen Charakteren.
Das Autorenduo beginnt mit den 3 Perspektiven, Isaiah, Nemesis und Zero und erhöht dann auf 5 noch mit Gabriel und John. Ich ...

Das war eine sehr interessante Geschichte mit nicht alltäglichen Charakteren.
Das Autorenduo beginnt mit den 3 Perspektiven, Isaiah, Nemesis und Zero und erhöht dann auf 5 noch mit Gabriel und John. Ich fand es gut, dass der Erzählstil sich langsam gesteigert hat, so konnte ich mich gut daran gewöhnen. Der Schreibstil an sich ist super. Er ist flüssig, sodass ich die Story der Nase lang weglesen konnte. Dass das Buch über 700 Seiten hat, habe ich gar nicht gespürt. Es wurde für mich nicht langwierig oder uninteressant.
Trotzdem ist die Geschichte nicht zu mir durchgedrungen. Sie konnte mich einfach nicht catchen, obwohl sie eine spannende Storyline hat.
Besonders Zero und Nemesis sind bei mir haften geblieben. Deren Entwicklung hier in diesem Anfang am meisten voranschritt. Auch die anderen Charaktere waren für sich gesehen interessant, aber blieben bei mir eher im Randgeschehen.
Insgesamt war es mal wieder etwas anderes für mich zu lesen, wie ich es sonst tue, aber leider hat mich das Buch nicht abgeholt.

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