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Veröffentlicht am 28.01.2023

Langatmiger Coming-of Age-Roman mit einer schwachen, obsessiven Hauptfigur. Über die titelgebende Lulu erfährt man dagegen wenig.

Alles über Lulu
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Als Will sieben Jahre alt ist, stirbt seine Mutter an Krebs. Sein Vater stürzt sich danach noch intensiver in sein Training als Bodybuilder und auch seine drei Jahre jüngeren Zwillingsbrüder gehen schon ...

Als Will sieben Jahre alt ist, stirbt seine Mutter an Krebs. Sein Vater stürzt sich danach noch intensiver in sein Training als Bodybuilder und auch seine drei Jahre jüngeren Zwillingsbrüder gehen schon früh ins Fitnessstudio und eifern dem Vater nach. Will dagegen hört auf zu wachsen und verliert seine Stimme. Das ändert sich erst wieder, als Wills Vater "Big Bill" eine neue Frau kennenlernt, die zusammen mit ihrer Tochter Lulu bei den Millers einzieht. Durch die quirlige Lulu blüht Will auf und schafft es, sich von seinen unterbelichteten Brüdern abzugrenzen. Als Lulu nach den Ferien in einem Cheerleadingcamp völlig verändert nach Hause zurückkehrt, zieht sie sich zurück und möchte auch von Will nichts mehr wissen. Dieser versteht die Welt nicht mehr. Er hat gleichzeitig seine Stiefschwester, beste Freundin und große Liebe verloren.
Auch als Lulu zum Studium auszieht, kann Will sie nicht loslassen. All die Jahre hängt er weiter an ihr und versucht auch nur bei kleinsten Annäherungsversuchen ihrerseits, sie wieder an sich zu binden.

"Alles über Lulu" ist ein Coming-of-Age-Roman über einen Jungen, der sich unsterblich verliebt und dessen gesamter Lebensinhalt seine Stiefschwester wird. Er ist regelrecht besessen von ihr, hat keine Blicke für andere Mädchen oder Frauen übrig und geht ziellos durchs Leben.
Gerade zu Beginn ist der Roman melancholisch-anrührend, aber auch frivol-witzig und unterhaltsam geschrieben. Nach Lulus Rückkehr aus dem Camp versteift sich die Hauptfigur Will jedoch so sehr auf diese für ihn unerreichbare Liebe, dass er wie betäubt ist. Er führt ein Leben mit angezogener Handbremse, hat einen Aushilfsjob in einem Burgerladen und kein klares Ziel vor Augen. Auch als es beruflich für Will als Radiomoderator oder Selbstständiger voran geht, ist es nicht sein eigener Erfolg, sondern auf Zufällen beruhend oder dass anderen ihn mitziehen.
Der Roman enthält zwar stellenweise ganz amüsante Episoden, in Wills Leben passiert jedoch lange Zeit relativ wenig. Das Geheimnis, das Lulu belastet, bleibt durchgehend unausgesprochen, wobei zu erahnen ist, was ihr passiert ist. Ein klärendes Gespräch innerhalb der Familie oder zwischen Lulu und Will findet nicht statt. Wills philosophische Anwandlungen empfand ich als langweilig und überflüssig, denn sie brachten ihm auch keine Erkenntnisse in Bezug auf Lulu. Während Lulus fast schon aggressives Verhalten nervte, störte mich vor allem auch Wills Passivität und dass er keine Versuche unternommen hat, ihr zu helfen, sondern sie stattdessen sexuell bedrängte.

"Alles über Lulu" dümpelte zu sehr auf der Stelle, zog sich deshalb sehr für mich in die Länge und enttäuschte mit einer schwachen Hauptfigur, die einer Obsession nachhing, aber nicht dafür kämpfte. Am Ende fand ich sogar den Titel irritierend, denn über Lulu erfährt man doch recht wenig.

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Veröffentlicht am 20.01.2023

Zähe und immer belangloser werdende Geschichte über die Welt eines Teenagers, die auseinanderbricht und einer unschönen Beschreibung sexueller Handlungen

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen
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Giovanna ist 13 Jahre alt, als sie ein Gespräch ihrer Eltern mithört, in dem sie sagen, dass ihre Tochter wie die Schwester des Vaters wird. Tante Vittoria gilt als bösartig und hässlich, weshalb der Vater ...

Giovanna ist 13 Jahre alt, als sie ein Gespräch ihrer Eltern mithört, in dem sie sagen, dass ihre Tochter wie die Schwester des Vaters wird. Tante Vittoria gilt als bösartig und hässlich, weshalb der Vater zu ihr und dem Rest der Familie den Kontakt abgebrochen hat. Giovanna, die stets eine artige und gute Schülerin war und sich der Liebe ihres Vaters sicher war, ist zutiefst verunsichert. Sie hat Angst davor, hässlich zu werden, auch wenn ihre Freundinnen ihr versichern, dass sie sympathisch und hübsch ist. Giovanna hat noch nicht einmal ein Foto von ihrer Tante gesehen und wird neugierig. Ihr Vater willigt in ein Treffen ein und so lernt sie die verhasste Frau kennen, die aufbrausend, gehässig und vulgär ist. Giovanna fühlt sich einerseits von ihr abgestoßen und verängstigt, andererseits bewundert sie Vittoria.
Bald bereut sie es jedoch, den Kontakt zu ihrer Tante gesucht zu haben. Giovanna verliert jegliche Orientierung und ihre Familie bricht auseinander.

"Das lügenhafte Leben der Erwachsenen" ist ein Coming-of-Age-Roman, der aus der Sicht der 13-jährigen Giovanna geschrieben ist. Sie steckt mitten in der Pubertät, ist verunsichert ihres Körpers, aber mehr noch ihres Charakters. Sie möchte nicht wie die von den Eltern verhasste Tante werden, deckt aber in der Folge des Kennenlernens auf, dass auch ihre Eltern nicht so integer sind, wie sie vorgaben zu sein. Giovanna wird hin- und hergerissen, soll sich zwischen zwei Seiten entscheiden, was Wut und Frustration auslöst. Giovanna rebelliert, fühlt sich damit jedoch nicht wohl in ihrer Haut. Mit 13 Jahren ist sie noch mehr Kind als Erwachsene und auf der Suche nach ihrer Identität. Daneben macht sie erste sexuelle Erfahrungen und mit dem Verliebtsein.

Die Probleme und Unsicherheiten einer Heranwachsenden und die Umbrüche, die sie in ihrem Leben erfahren muss, sind eindringlich dargestellt. Es fällt leicht, sich in Giovanna hineinzuversetzen. Sie ist auf der Suche nach Rat und Halt, kann den nach der Aufdeckung der Lügen ihrer Eltern jedoch nicht mehr finden.
Die Geschichte tritt dabei häufig auf der Stelle. Nach der Erkenntnis über Tante und Eltern ereignet sich nicht mehr viel im Hinblick auf die komplizierte Familienkonstellation. Giovannas Wunsch nach dem Erwachsenwerden - in der Form ihre Unschuld zu verlieren - rückt unangenehm in den Mittelpunkt und lässt Giovanna damit nicht hässlich, aber wenig sympathisch aussehen. Mich konnte die Geschichte damit im weiteren Verlauf immer weniger für sich einnehmen.
Das Buch bietet einen authentischen Blick in die Welt eines Teenagers, die auseinanderbricht, kann dabei jedoch nicht fesseln und polarisiert mit einer derben Sprache und einer unschönen Beschreibung sexueller Handlungen, mit denen die unerfahrene Giovanna überfordert erscheint. Ab der Hälfte des Romans hat man jedoch das Gefühl, dass der Autorin die Ideen ausgegangen sind. Die Geschichte wird zäh und immer belangloser.

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Veröffentlicht am 05.01.2023

Dreiecksgeschichte, die sich auf Scham und Wehklagen der Betrügerin beschränkt - ein aufgesetztes Drama ohne interessante Wendungen.

Erst der Regen verzaubert das Licht
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Am Tag der Beerdigung ihres Mannes Pius, als Lilith zum ersten Mal seit drei Jahren ihren nach Australien ausgewanderten Sohn Theo und ihren Enkel Aaron wieder sieht, hält sie ihr schlechtes Gewissen nicht ...

Am Tag der Beerdigung ihres Mannes Pius, als Lilith zum ersten Mal seit drei Jahren ihren nach Australien ausgewanderten Sohn Theo und ihren Enkel Aaron wieder sieht, hält sie ihr schlechtes Gewissen nicht mehr aus und beschließt ihren Söhnen reinen Wein einzuschenken.
So dann erfolgt ein Rückblick in den Sommer 1989, den Lilith mit ihrer besten Freundin als Junggesellinnenabschied vor ihrer Hochzeit mit Pius verbrachte. Dort lernt sie den Künstler Alexander Favre kennen und verbringt eine Nacht mit ihm. Sie ist durcheinander und weiß nicht, für welchen Mann ihr Herz schlägt und lässt letztlich das Schicksal entscheiden. Sie bleibt bei Pius, gründet eine Familie und sieht zehn Jahre später Alexander wieder - an der Seite von Bine. Erinnerungen und Sehnsucht kommen auf und dann muss Lilith auch noch mit Alex zusammenarbeiten und kommt ihm dabei unweigerlich näher.

Über 350 Seiten Scham und Schuldgefühl und ein Wehklagen darüber zwischen zwei Männer bzw. einem Mann und einer Familie zu stehen. Während der Beginn in Nizza noch ganz einnehmend mit einem Gefühl von Sommer, Leidenschaft und einer Verliebtheit unter gleichgesinnten Kunstinteressierten ist, hat mich das elende Hin und Her und die immer gleichen Entscheidungen, mit denen Lilith am Ende hadert und sich selbst bemitleidet nur noch genervt.
"Erst der Regen verzaubert das Licht" ist mit seinem gefühligen Titel und seinem rosa Cover keine romantische Liebesgeschichte zum Wohlfühlen und der Hoffnung auf ein Happy End von Seelenverwandten. Das Verhältnis zwischen Lilith und Alex wird rein auf eine körperliche Anziehung (hellblaue Augen, sehnige Arme, Muskeln einer Bernini-Skulptur,...) beschränkt, während die Beziehung zwischen Lilith und Pius mehr einer platonischen Partnerschaft gleicht. Auf keiner Ebene konnte ich eine Liebe und tiefe Verbundenheit verspüren, auch wenn schon nach wenigen Stunden Kontakt von der großen, einzigen, ewigen Liebe gesprochen wird.
Mir war das Drama zu aufgesetzt, zu retardierend und Lilith wahrlich keine Figur, mit der ich mich identifizieren konnte. Ihre Opferhaltung trotz mehrfachen Betrugs und selbst gewählter Entscheidungen für eine Alternative, die sie dann doch nur wieder in Frage stellte und ihr daraus resultierendes Selbstmitleid, fand ich anstrengend. Die Geschichte dreht sich im Kreis, Lilith entwickelt sich in dreißig Jahren kein Stück weiter. Alle anderen Protagonisten sind Statisten, die Lilith verzeihen.
Aufgrund des Klappentextes kann man sich die gesamte Geschichte bereits erschließen, sie bietet keine Überraschungen oder interessante Wendungen.

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Veröffentlicht am 15.09.2022

Ich hatte ganz andere Erwartungen an den Roman. Es ist kein Buch über Freundschaft und Trauer, sondern handelt von wirren Erinnerungen an eine Kindheit auf dem Dorf. Ich habe keinen Bezug zur Handlung gefunden.

Die Jahre des Maulwurfs
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Die namenlose Ich-Erzählerin kommt nach dem Tod ihrer Freundin Tanja zurück in ihre Heimat, ein Dorf in Westfalen. Im Gepäck hat sie den präparierten Maulwurf Herrn Klotho, der Tanja seit sie denken kann, ...

Die namenlose Ich-Erzählerin kommt nach dem Tod ihrer Freundin Tanja zurück in ihre Heimat, ein Dorf in Westfalen. Im Gepäck hat sie den präparierten Maulwurf Herrn Klotho, der Tanja seit sie denken kann, begleitete. Sodann fühlt sich die Erzählerin zurückversetzt in die wilden Jahre mit ihrer ungestümen Freundin und erinnert sich an ihre abenteuerliche Kindheit Ende der 1980er-Jahre.

Ich empfand das Buch als sehr anstrengend zu lesen und stand immer wieder kurz davor, es abzubrechen. Ich hatte andere Erwartungen an den Roman und konnte mich mit der Geschichte nicht anfreunden, da ich weder einen Bezug zu den Charakteren noch zur eigentlichen Handlung herstellen konnte.

In dem Buch geht es nicht - wie von mir fälschlicherweise angenommen - um die Trauer um eine zu früh gestorbene Freundin und den Rückblick auf eine jahrzehntelange Frauenfreundschaft. Stattdessen wird man nach sechs Seiten Gegenwart dreißig Jahre zurück in ein Dorf in Westfalen versetzt, in dem eine Zweitklässlerin ein rothaariges Mädchen kennenlernt, das ihr Leben durcheinanderbringt. Während die ersten Monate mit Tanja ausschweifend erzählt werden, gleitet man im Schweinsgalopp durch die beiden (?) Folgejahre, ohne wirklich zu erfassen, dass die Mädchen älter werden.
Tanja ist ein gefühlt elternloses Kind, ein Wirbelwind mit einem toten Maulwurf als Anhang, der keine Grenzen kennt und ein wenig in seiner eigenen Welt lebt. Sie plappert munter drauflos, erzählt allerhand Unsinn, der für die junge Ich-Erzählerin mit schiefer Brille allerdings schlüssig und glaubhaft klingt.
Die Ich-Erzählerin schildert überfordernd sprunghaft Episoden aus ihrem Leben ab dem achten Lebensjahr, über die Verteufelung von Joghurtbechern, über einen Turnwettbewerb und die Beobachtung der Erwachsenen, die sich überwiegend in der Dorfkneipe aufzuhalten scheinen.
Durch die flatterhafte Erzählweise, in der Tanja entweder nur eine beobachtende Rolle hat oder eben munter drauflos plappert, fällt es schwer, am Ball zu bleiben und einen tieferen Sinn als die Schilderung einer Kindheit auf dem Dorf zu erkennen. Bewohnt mit Menschen mit absurden Vor- und Nachnamen wie Bäuerin Deiwel, Hausmeister Hackholz, Fleischer Stopf, Fußballtrainer Kimme, Doktor Fauseweh oder Kneipenwirt Winzé und fürchterlichem Dialekt fragt man sich manchmal, ob sie so gewählt wurden, um zumindest für irgendeine Art der Unterhaltung zu sorgen.

Das Buch ist abwechslungsreich, mit Wortwitz und voller liebenswürdig kluger Lebensweisheiten eines Kindes, "gehirnlogisch!" und auch die scharfe Beobachtungsgabe der Ich-Erzählerin, die einen spöttischen Blick auf das Leben im Dorf wirft, weiß zu überzeugen. Die Handlung ist jedoch ein einziges Durcheinander sprunghafter Erinnerungen und eine Aneinanderreihung an kindlichem Nonsens, der mich durchgängig gelangweilt hat. Die avisierte Geschichte über eine Freundschaft zweier ungleicher Mädchen kommt dabei genauso wenig zum Tragen wie der titelgebende Maulwurf.
Wer die Pippi Langstrumpf in sich sucht, wird den Roman unterhaltsam und amüsant finden, für mich waren die Einblicke in das Dorfleben zusammenhanglos und nur schwer nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Plotidee und Charaktere wirken unausgereift. Gespickt mit Logikfehlern ist die Geschichte als Thriller nicht ernst zu nehmen - eher ein abenteuerlicher Jugendroman.

Als das Böse kam
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Juno und ihr jüngerer Bruder Boy leben zusammen mit ihren Eltern in einer Blockhütte auf einer kleinen Insel im See von Nordland. Nur einmal in der Woche bekommen sie Besuch von Onkel Ole, der ihnen die ...

Juno und ihr jüngerer Bruder Boy leben zusammen mit ihren Eltern in einer Blockhütte auf einer kleinen Insel im See von Nordland. Nur einmal in der Woche bekommen sie Besuch von Onkel Ole, der ihnen die Post bringt. Vor ihm müssen sich Juno und Boy allerdings verstecken, denn niemand darf erfahren, dass sie hier sind. Die Familie befindet sich in einem Zeugenschutzprogramm und muss sich vor den Fremdlingen schützen, die jederzeit kommen könnten und sie töten wollen. Das erzählen ihnen zumindest ihre Eltern. Als Juno 16 Jahre alt ist, beginnt sie an der Geschichte ihrer Eltern zu zweifeln. Sie sehnt sich nach Freiheit und möchte an das andere Ufer des Sees und wissen, was die Welt noch zu bieten hat. Die Eltern möchten ihre Kinder jedoch schützen, sie niemals von der Insel lassen und veranstalten deshalb regelmäßige Übungen in ihrem Schutzbunker.
"Als das Böse kam" wird aus der Sicht von Juno erzählt, die mit ihrer naiven, kindlichen Art deutlich jünger wirkt, als 16 Jahre. Dies verwundert allerdings nicht, denn Junos Welt ist nur auf die Familie und die kleine Insel beschränkt.
Als Juno alt genug ist, die Dinge zu hinterfragen, legt sie sich mit ihren strengen Eltern an und bringt sich und ihren Bruder damit in Gefahr.
Früh ist zu ahnen, dass die Eltern ihren Kindern nicht die ganz Wahrheit erzählt haben, da das einfache Leben auf der Insel doch reichlich seltsam wirkt. Als Juno anfängt zu rebellieren und herausfindet, warum die Familie sich wirklich auf der Insel versteckt hält, flacht die Spannung merklich ab. Zudem wirkt das Setting nun arg konstruiert bis fast hanebüchen. Weder das Verhalten der Eltern noch weniger das des Fremdlings, der auf der Insel auftaucht erscheinen schlüssig. Die Erklärung der Situation und wie die Kinder sich daraus befreien sollen, ist voller Logikfehler in der Handlung und ohne psychologisches Feingefühl was die Abwendung der Kinder von ihren Eltern betrifft.
Das Buch ist als Thriller nicht ernst zu nehmen, da die Plotidee und die Charaktere sowie ihre Motive unausgereift bleiben. Positiv betrachtet, ist "Als das Böse kam" ein abenteuerlicher Jugendroman, der wenn auch nicht sonderlich spannend, so zumindest ganz unterhaltsam geschildert ist.

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